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Kommentare zu:
"Ich wollte Crystal und ich wollte Sex": Schwuler Drogen-Konsument verurteilt


#1 Edward JacksonAnonym
  • 10.11.2017, 18:36h
  • "Das synthetisch hergestellte Crystal Meth, das vor allem durch die Serie "Breaking Bad" bekannt wurde, wird von Schwulen gerne beim Sex eingesetzt, da... (Blah Blah)"

    Ich bin ziemlich viele Schwule, aber ich habe Crystal Meth noch nie beim Sex eingesetzt, deshalb ist die Aussage wohl Quatsch.

    Wer Drogen konsumiert ist nicht schwul, sondern ein Junkie. Vielleicht sollte man auf gewissen Unterscheidungen beharren.
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#2 ursus
  • 10.11.2017, 19:47h
  • Antwort auf #1 von Edward Jackson
  • "Wer Drogen konsumiert ist nicht schwul, sondern ein Junkie. Vielleicht sollte man auf gewissen Unterscheidungen beharren"

    vor allem sollte man auf einem minimum an logik beharren, das deine angebliche unterscheidung aber leider völlig vermissen lässt.

    auch das argument "kenn ich persönlich nicht, gibt es also gar nicht" ist einfach nur quatsch.
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#3 niccinicciAnonym
  • 10.11.2017, 20:18h
  • das zeug ist der totale mist und wer slammt, ein ziemlicher depp! trotzdem gibt es keine guten und schlechten drogen, und grundsätzlich soll jeder für sich entscheiden, was er mit seinem körper macht. ein bayer, der mittags sein bier trinkt, nimmt drogen, supermärkte sind voll mit drogen. entweder alles verbieten oder alles erlauben, alles andere ist scheinheiligkeit. würde das grosse problem der beschaffungskriminalität auch entlasten. apropo, jeder 2. deutsche ist übergewichtig, führt zu fresssucht. sofort lebensmittel verbieten!!!
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#4 seb1983
  • 10.11.2017, 22:55h
  • Antwort auf #3 von niccinicci
  • Alkohol, Zigaretten und Co. sind definitiv ein Problem, keine Frage.
    Sachverhalte dermaßen zu verkürzen mag zwar im Trump-Twitter Zeitalter angesagt zu sein, selbst Staaten mit einer sehr liberalen Drogenpolitik, die durchaus eine Option ist, sehen das mit der Gleichmacherei aber anders.
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#5 AndreAnonym
  • 12.11.2017, 07:24h
  • Ich persönlich kann, definitiv, nicht bestätigen, daß das Zeug enthemmt oder gar geil macht. Habe es ein einziges mal probiert aus Neugierde. In Zürich neben dem Laby, während einer Party in einem Hotelzimmer. Es sollte ein Quickie werden es wurde mir angeboten. Es wurde nichts. Eine Woche lang war unten alles tot.
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#6 Ein MünchnerAnonym
  • 12.11.2017, 18:06h
  • Ich empfehle: besser auf den Konsum von Methamphetamin verzichten. Der Drang es wieder und wieder, dann häufiger und häufiger, mit immer geringeren Abständen und schließlich mehr und mehr zu konsumieren ist ziemlich ausgeprägt.

    Am Anfang ab und zu, z.B. alle ein bis zwei Monate am Freitag Abend. Dann öfter im Monat, dann auch Freitag und Samstag, dann vlt. mal Freitag und Samstag und Sonntag. Dann fällt mal ein Tag Arbeit aus und man meldet sich krank. Es ist eine Spirale, die enger und enger wird.

    Woran liegt es? An der besonders starken Dopaminausschüttung von Methamphetamin. Etwas, was zur Dopaminausschüttung führt macht man gerne - und gerne immer wieder. Downhill Mountainbike, Surfen, Fallschirmfliegen, auf der Bühne stehen - alles was wir als "aufregend" beschreiben. Aufregend - das ist Dopaminausschüttung.

    Die Selbstkontrolle lässt stark nach, sprich man(n) trifft Entscheidungen die man sonst nicht treffen würde. Safer Sex, ach das geht auch ohne.

    Der Wunsch nach der nächsten Dosis ist durchaus stärker als z.B. der Wunsch sich zum Essen zu verabreden, wandern zu gehen, ins Kino zu gehen oder nach einem Abend mit Freunden.

    Es gibt durchaus Menschen, die eine bessere Selbstkontrolle haben oder deren Veranlagung sie nicht so empfänglich für dopaminerge Substanzen macht. Aber für die, die das Gefühl eines Dopaminrausches als angenehm empfinden, für die kann eine so hochpotente Substanz problematisch sein, in sehr vielen Fällen.

    Und ja: man(n) kann aufhören zu konsumieren - der Drang lässt langsam nach und wird schwächer. Nach einem Jahr ist man aus dem gröbsten raus.

    Deshalb: besser nicht anfangen bzw. bei andere psychoaktive Substanzen konsumieren, wenn man denn unbedingt den Wunsch danach hat. Es gibt sehr viel gutartigere Substanzen, die ein viel geringeres Risikoprofil haben.

    Aus: eigener Erfahrung
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#7 HörnchenAnonym

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