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Fortschritt

New York City: Subway wird geschlechtsneutral

Good bye, ladies and gentlemen! Ab sofort sollen Fahrgäste in U-Bahnhaltestellen der Metropole geschlechtsneutral angesprochen werden.


Die Betreiber wollen die New Yorker U-Bahn kundenfreundlicher machen (Bild: Phil Roeder / flickr)

Die Metropolitan Transportation Authority (MTA), der staatliche Betreiber des New Yorker U-Bahn-Systems, hat nach einem Bericht der "New York Times" angekündigt, geschlechtspezifische Ansprache ihrer Kunden nach und nach vermeiden zu wollen. In Ansagen soll damit "ladies and gentleman" verschwinden und durch Begriffe wie "passenger" (Reisende/r), "riders" (Mitfahrer/in) oder "everyone" (jede/r) ersetzt werden. Die Änderungen wurden in einem neunseitigen Dokument erklärt, das alle MTA-Mitarbeiter erhalten haben.

Das ist eine der Maßnahmen, mit denen das Transportunternehmen kundenfreundlicher werden will. So sollen die Fahrgäste künftig beispielsweise auch auf Feier- und Gedenktage sowie Wahltermine hingewiesen werden – außerdem wird den Fahrern künftig empfohlen, Sehenswürdigkeiten in den Bahnen anzukündigen, darunter die Kneipe Stonewall, die im letzten Jahr vom damaligen Präsidenten Barack Obama zum Nationaldenkmal erklärt worden war (queer.de berichtete).

Gegen Diskriminierung

"Wir werden künftig unsere Gäste fundamental anders ansprechen und ihnen bessere und klarere Informationen geben", erklärte MTA-Sprecher Jon Weinstein gegenüber "CBS News". Die geschlechtsneutrale Ansprache sei ein Versuch, niemanden zu diskriminieren.

New York City hat bereits mehrere Initativen gestartet, um Diskriminierungen künftig reduzieren zu können. Im vergangenen Jahr beschloss der Stadtrat etwa mit überwältigender Mehrheit, dass in allen öffentlichen Einzeltoiletten innerhalb der Stadtgrenzen sowohl Frauen als auch Männer Zugang haben müssen (queer.de berichtete). Auch die Universitäten nehmen das in den USA heiß umstrittene Thema der geschlechtsneutralen Toiletten sehr ernst: So hat etwa die in Lower Manhattan ansässige Universität Cooper Union beschlossen, alle seine Toiletten allen Geschlechtern zugänglich zu machen. (dk)



#1 genderstar*wunderbarAnonym
  • 13.11.2017, 17:20h
  • Schöne Aktion und super, dass darüber berichtet wird, wie öffentliche Infrastruktur geschlechtsneutral und somit Nutzer*innenfreundlicher gestaltet werden kann. Allerdings würde es mich freuen, wenn in so einem Artikel nicht im generischen Maskulinum ("außerdem wird den Fahrer künftig empfohlen") verwendet werden würde, sondern inklusiver geschrieben werden würde...
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 13.11.2017, 18:18h
  • Antwort auf #1 von genderstar*wunderbar
  • Realer Rollback und nette Sprachmasken.

    All die Sternchen ändern auch nichts daran, dass der Frauenanteil im Bundestag jetzt leider nur noch 30% beträgt.

    Und dass ein halbseniler sexistischer Pavian im Weißen Haus agiert wie King Kong.

    Da ist das gentleman-Ideal doch gar nicht so verkehrt.
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#3 TheDadProfil
  • 13.11.2017, 20:35hHannover
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • ..und das man eine Bundestagspräsidenten der aus "Altergründen" sein Mandat aufgibt durch einen noch älteren Mann ersetzt..

    Offenbar hat die Union keine Frau für den Posten parat, und die Personal-Decke ist dünn..
    Dennoch muß man Alt-Gediente Partei-Mitglieder auf Posten verschieben..
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#4 goddamn liberalAnonym
#5 Patroklos
#6 Patroklos
#7 hugo1970Profil
#8 GutmenschProfil
#9 TheDadProfil
  • 15.11.2017, 10:50hHannover
  • Antwort auf #5 von Patroklos
  • ""Die hätten bloß Rita Süßmuth fragen sollen! Die hat den Laden ja schon einmal - wenn auch in Bonn - im Griff gehabt!""..

    Keine Frage..
    Nur ist Rita Süßmuth noch älter als Schäuble..
    Wo bleibt also der Nachwuchs in der Union, die Jungen Frauen um die 30 ?
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#10 EulenspiegelAnonym
  • 15.11.2017, 14:40h
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • wenn schon sexistischer Pavian*in.

    Bitte auch Raubmörder*in und Kinderficker*in gendern, nicht immer nur Professor*in.

    Letztendlich sind das alles 1st world problems - die zukünftige Weltmacht ist China und Indien, sowie die Belange anderer Völker und Religionen.

    Für westliche Befindlichkeiten ist in einer vereinigten Welt kein Platz - 90% der Menschen glauben an Religionen und Ideologien in denen für Diversity, Feminismus, PC etc. kein Platz ist. Ob es Islam, afrikanisches Christentum, chinesischer Kommunismus oder Hinduismus ist.

    Das ist alles nur im US/europäischen Kontext von Relevanz - die Welt emanzipiert sich gerade davon.
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