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Steigende Tendenz

USA: Rund ein Fünftel der Hassverbrechen richtet sich gegen LGBTI

Die Zahl der Hassverbrechen ist im vergangenen Jahr nach oben geschossen – und auch viele sexuelle und geschlechtliche Minderheiten werden zu Opfern.


Auf einem Verkehrsschild wird gefordert: "Stoppt den Hass" (Bild: sylvar / flickr)

Hasskriminalität ist in den USA 2016 um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Das gab die Bundespolizeibehörde FBI am Montag bekannt. Für das gesamte letzte Jahr zählten die Beamten 6.121 Hassverbrechen.

17 Prozent der Verbrechen wurden gegen Personen aus Hass auf deren sexuelle Orientierung verübt. In rund zwei Prozent der Fälle ermittelte die Polizei wegen Hassverbrechen aufgrund der Geschlechtsidentität des Opfers.

Mit Abstand die meisten Hassverbrechen wurden laut den FBI-Zahlen aus Rassismus begangen – sie machen rund 59 Prozent der Fälle aus. An zweiter Stelle liegen mit 21 Prozent Hassdelikte aufgrund der Religionszugehörigkeit des Opfers.

Meiste Delikte waren Einschüchterung und Körperverletzung

Bei den meisten Hassverbrechen handelte es sich um Einschüchterungen (45 Prozent), einfache Körperverletzung (36 Prozent) und schwere Körperverletzung (18 Prozent). Außerdem seien neun Morde und 24 Vergewaltigungen als Hassverbrechen eingestuft worden.

Die Merkmale sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität wurden erst 2009 mit dem Amtsantritt Barack Obamas in die offizielle Statistik aufgenommen. Ganz zuverlässig sind die Daten nicht, da sie auf den Zahlen lokaler Behörden beruhen, die dem FBI freiwillig übermittelt werden – viele Bürgerrechtler rechnen mit einer hohen Dunkelziffer.

Bereits vor Monaten meldeten LGBTI-Aktivisten ein starke Zunahme der Hassverbrechen nach dem Wahlsieg Donald Trumps (queer.de berichtete). Die FBI-Statistik umfasst allerdings gegenwärtig nur 2016, als noch Barack Obama im Weißen Haus saß.

Auch in Deutschland werden neuerdings Statistiken zur Hasskriminalität veröffentlicht: So erklärte das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der Grünen, man habe zwischen Januar und Juli 2017 insgesamt 130 politisch motivierte Straftaten "mit der Nennung des Unterthemas 'Sexuelle Orientierung'" registriert (queer.de berichtete). Auch diese Statistik hat nur bedingte Aussagekraft, da die Polizei je nach Bundesland die Taten unterschiedlich behandelt. (dk)



#1 Gerlinde24Profil
  • 15.11.2017, 09:28hBerlin
  • Wundert mich überhaupt nicht. Seit Trump Präsident ist, kommen die homophoben Ratten aus ihren Löchern.
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#2 RobinAnonym
#3 goddamn liberalAnonym
  • 16.11.2017, 09:00h
  • Antwort auf #1 von Gerlinde24
  • Die homophoben Ratten haben seit jeher in den Mega-Kirchen des Südens Hass gepredigt.

    Es sind die antisemitischen und rassistischen Ratten, die jetzt Morgenluft wittern und mit weißen Mützen durch die Straßen rennen.

    Ein Hass folgt immer auf den anderen.

    Darüber sollte sich jeder klar sein, der denkt, sie/er sei ja nicht betroffen und gemeint.
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