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Kommentare zu:
Republikanischer Kämpfer für die "natürliche Ehe" beim Homo-Sex erwischt


#121 TraumzerstörerinAnonym
  • 20.11.2017, 22:29h
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • "Geht nicht !
    Denn das gibt es nicht ! "

    Ha ha! Ich bin der lebende Beweis, dass das geht. Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert, dann als lesbische Frau, heute habe ich keine Ahnung mehr, denn wenn eingie Lesben nicht mit Menschen mit Penis schlafen wollen, ja dann kann ich ja nicht lesbisch sein, ich mach das ja.
    Ich könnte ja auch eine bisexuelle Frau sein, oder whatever. Aber Männer finde ich hässlich, also passt Bi nicht.

    Ja was gilt denn nun für die Definition von sexuellem Verhalten oder sexueller Orientierung? (Nicht sexuelle Identität!), Identitätsgeschlecht, oder Biologie? Wenn Biologie, welche Merkmale zählen?

    Wie man sieht, sind das alles nur Konzepte, ausgedachte Phrasen die dann kaputt gehen, wenn man irgendwie ein bisschen abweicht. Menschen ist das aber anscheinend extrem wichtig, und sie würden manchmal sogar über Leichen gehen, um ihre sexuelle Identität zu verteidigen und vor anderen aufrecht zu erhalten.
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#122 Patroklos
  • 20.11.2017, 22:31h
  • Antwort auf #120 von TheDad
  • Doch das gibt es und nicht nur im Film! Es gab auch schon Schwule, die ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckten (was auch für Heten gilt). Das beste Beispiel ist der ehemalige Zehnkampfolympiasieger Bruce (jetzt Caitlyn Jenner)! Der war zuerst hetero und verheiratet, entdeckte im Laufe seines Lebens die Transsexualität in sich und lebt nun nach einer Geschlechtsanpassung als Frau.
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#123 TheDadProfil
  • 20.11.2017, 23:06hHannover
  • Antwort auf #122 von Patroklos
  • ""Doch das gibt es und nicht nur im Film!""..

    Heteronormative filme..

    ""Es gab auch schon Schwule, die ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckten (was auch für Heten gilt).""..

    Nöö..
    Es gab auch schon Menschen die sich bislang als Schwule empfunden und bezeichnet haben, die über zusätzliche Erfahrungen dann ihre Bi- oder Transsexualität bei sich entdeckt haben..

    Der Unterschied ist eigentlich leicht zu verstehen..

    Und :
    ""Oder seine sexuelle Identität immer mal wechselt.""..

    Das ""immer mal"" impliziert hier als Subtext, man sei in der Lage je nach Belieben zwischen Identitäten "hin-und-her"- zu wechseln..
    Das bleibt immer noch Blödsinn !

    Was Miss Jenner angeht..
    Die ist doch Lesbisch, oder ?
    Hat sich also ihre Sexuelle Identität mit der "Transsexualität" dann geändert, oder eher nicht ?
    Na ?

    Ein Mensch der auf Sex mit Frauen steht..
    Sowohl vorher als auch nachher..
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#124 TheDadProfil
  • 20.11.2017, 23:16hHannover
  • Antwort auf #121 von Traumzerstörerin
  • ""Ha ha! Ich bin der lebende Beweis, dass das geht. Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert, dann als lesbische Frau, ""..

    Und ?
    Welcher Unterschied liegt dort in der Ausrichtung ?

    Beide Male sind die Personen des Begehrens Frauen..
    Und wieder der Denkfehler :
    ""Früher habe ich mich als heterosexueller Mann identifiziert""..

    Früher hast Du noch nicht gewußt und akzeptiert Inter UND Transident/Transsexuell/Transgender (was genau eigentlich ?) zu sein, und deshalb ist der "heterosexuelle Mann" eine Fehleinschätzung basierend auf den bisherigen Erfahrungen..

    ""Ja was gilt denn nun für die Definition von sexuellem Verhalten oder sexueller Orientierung? (Nicht sexuelle Identität!),""..

    Es gibt keine "sexuelle orientierung"..
    Es sei denn Du meinst Deine persönlichen Fetische..

    Mit der Sexuellen Identität hat das nichts zu tun..

    "" Wie man sieht, sind das alles nur Konzepte, ausgedachte Phrasen die dann kaputt gehen, wenn man irgendwie ein bisschen abweicht.""..

    Ich seh dort kein "abweichen"..

    ""Menschen ist das aber anscheinend extrem wichtig, und sie würden manchmal sogar über Leichen gehen, um ihre sexuelle Identität zu verteidigen und vor anderen aufrecht zu erhalten.""..

    Bevor man nicht weiß wer man ist, ist jede Zuschreibung eine entweder zugeschriebene von Außen, oder wie in Deinem Fall eine vorläufige, wenn die Entwicklung und der Erkenntnisprozess noch nicht abgeschlossen ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #121 springen »
#125 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 00:12h
  • Antwort auf #124 von TheDad
  • "Beide Male sind die Personen des Begehrens Frauen.. "

    Wie definierst du Frauen? Wenn menschen mit XY-Chromsomen, Hoden und Penis für dich Frauen sind, stimmt das, wenn nicht, musst du einen Logikfehler haben ;)

    Und warum gibt es dann sich als heterosexuell Identifizierende Männer, die niemals mit einer Shemale Sex haben wollen?

    Oder warum gibt es Lesben, die niemals mit einer Transfrau Sex haben wollen, sogar nicht wenn sie eine Vagina hat?

    "Früher hast Du noch nicht gewußt und akzeptiert Inter UND Transident/Transsexuell/Transgender (was genau eigentlich ?) zu sein, und deshalb ist der "heterosexuelle Mann" eine Fehleinschätzung basierend auf den bisherigen Erfahrungen.. "

    Wie gesagt so etwas wie ein "Inneres Gefühl" für Geschlechtszugehörigkeit, ist mir völlig fremd, ich begründe meine Identität auf den Vergleich mit anderen Menschen, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede, deshalb sind mir so Ideen wie "Die wahre Identität entdecken" völlig fremd und auch abwegig für mich.

    "Es gibt keine "sexuelle orientierung"..
    Es sei denn Du meinst Deine persönlichen Fetische.. "

    Doch gibt es als Definition:
    de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Orientierung

    "Ich seh dort kein "abweichen".. "

    Ich schon, weil diverse lesbische Frauen und heterosexulle Männer keinen Schwanz in den Mund nehmen würden.
    Diverse Männer hauen Transfrauen nach dem Sex tot, weil sie sich in ihrer Hetero-Identität verletzt fühlen, oder erst vor kurzem erzählte eine ältere Transfrau hier auf der Plattform, dass sie nachdem sie sich vor einer Lesbe geoutet hatte, diese Panik bekam, von einem "Mann" vergewaltigt zu werden und den Kontakt abbrach.

    "Bevor man nicht weiß wer man ist, ist jede Zuschreibung eine entweder zugeschriebene von Außen, oder wie in Deinem Fall eine vorläufige, wenn die Entwicklung und der Erkenntnisprozess noch nicht abgeschlossen ist.. "

    Was, wenn er nie ganz abgeschlossen werden kann? Ich glaube, kein Mensch kann wissen wer er oder sie ist, weil es ein Ich oder Selbst einfach nicht gibt, es ist eine esoterische Vorstellung.
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#126 BescheuertAnonym
  • 21.11.2017, 11:08h
  • Antwort auf #121 von Traumzerstörerin
  • Ne, da täuschst du dich, und Versuche zu verstehen, was andere dir erklären.

    Du sagtest selbst, dass du zwar von deiner Heterosexualität überzeugt warst, aber es traf ja nicht zu. Das bedeutet: du dachtest es, aber deine sexuelle Identität war und ist eine andere. Also hat sie sich nicht verändert, sondern sie kam irgendwann an die Oberfläche.
    Es ist also sehr wahrscheinlich, dass auch deine sexuelle Identität erst in deinem Unterbewusstsein war. Es war dir also eine Zeit lang nicht bewusst. Das bedeutet, dass sie sehr wohl immer da war, aber es dauerte, bis du das erkanntest.

    So war es übrigens auch bei mir, wie du lesen kannst. Das ist kein Mysterium, sondern eine ganz logische Entwicklung, die bei einigen vorkommt.

    Ob du lesbisch bist, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. Vielleicht bist du intersexuell, weil du dich einerseits als Frau fühlst und andererseits ein männliches Körpermerkmal hast. Nur als Beispiel. Vielleicht möchtest du dich aber gar nicht festlegen, dann wärst du genderfrei.
    Das ist deine Sache und deine Entwicklung.

    Nur bitte, sei so gut und entwirre deine Verwirrung - das macht es nämlich schwer, mit dir ins Gespräch zu kommen.
    Einige hatten dir bereits was erklärt, aber irgendwie verstehst du es nicht, oder du kannst es nicht akzeptieren. Oder denkst, dass es falsch sei.
    Also eines kann ich dir versichern: es gibt hier genügend Schreiber/innen, die sich sehr wohl über verschiedene Dinge auskennen. Unwissend sind wir nicht, denn wir gehören zur LSBTTIQ.

    Es gibt doch jetzt die Gerlinde hier, die aus Berlin. Vielleicht hilft es dir, wenn du mit ihr mal ins Gespräch kommst. Sie ist Trans. Das ist jetzt ein gut gemeinter Tipp von mir :-)
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#127 TheDadProfil
  • 21.11.2017, 12:53hHannover
  • Antwort auf #125 von Traumzerstörerin
  • ""Wie definierst du Frauen?""..

    Das ist gar nicht wichtig um zu erklären wo den nun der Unterschied in der Sexuellen Orientierung zwischen einem Heterosexuellem Mann und einer Lesbe läge..

    Denn der einzige Unterschied liegt hier dann in der Sexuellen Identität der jeweiligen Frau als Gegenüber..
    Und die bestimmt dann wer sich ihr Sexuell nähern darf, und wer nicht..

    ""Und warum gibt es dann sich als heterosexuell Identifizierende Männer, die niemals mit einer Shemale Sex haben wollen?""..

    Wieso stellst Du mir eigentlich ständig Fragen die Du sehr viel besser an die betreffenden Personen richten mußt ?

    Es soll Heterosexuelle Männer geben die sich Sex mit Personen die zwar von außen in Kleidung gehüllt wie eine Frau aussehen, aber nackt dann einen Schwanz und Eier aufweisen, nicht vorstellen können, weil es nicht deren Bedürfnissen entgegenkommt..

    Eine Frage die Du dir sicher auch leicht selbst beantworten kannst..

    ""Oder warum gibt es Lesben, die niemals mit einer Transfrau Sex haben wollen, sogar nicht wenn sie eine Vagina hat?""..

    Analog..
    Als Schwuler Mann geht mir das ähnlich..
    Es entspricht nicht meinem Bedürfnis..
    Meine Entscheidung..
    Deine Akzeptanz..
    Bestenfalls..
    Wieso man erklären und vor allem begründen soll welche Bedürfnisse man hat, erschließt sich mir hier nicht..

    Gelesen hast Du den Link zu den "sexuellen Orientierungen" nicht, oder ?

    ""Ich schon, weil diverse lesbische Frauen und heterosexulle Männer keinen Schwanz in den Mund nehmen würden.""..

    Was NICHTS mit der Sexuellen Identität zu tun hat, sondern mit erlerntem, vor allem aber mit indoktriniertem Sozialverhalten, und der Idee des Ekels und der "Scham"..

    Demgegenüber gibt es jede Menge Heten-jungs die auch "niemals" einen Schwanz lutschen würden, sich dann aber im Netz verbiegen um an den eigenen zu kommen..

    Sexuelle Spielarten..
    Fetisch..
    Bedürfnisse..

    ""Was, wenn er nie ganz abgeschlossen werden kann?""..

    Dann ist das eben so..
    Dann beschreibt man sich an dem Punkt, zu dem man bis dahin gelangt ist..
    Das machen bisweilen alle Menschen, die dann auch denken, dies wäre jetzt so der Schlußpunkt der Erkenntnis, was dann auch die vielen späten ComingOuts von Menschen jenseits der 60 oder 70 erklärte..

    Was Du hier offenbar ist, ist die Erkenntnis von Außen..
    Die Bestätigung mit dem was Du so über Dich denkst auch wirklich richtig zu liegen..
    Die wirst Du nicht finden..
    Auch nicht von einem "beurteilendem Psychiater" der darüber entscheiden würde, ob und wie man Dir Zugang zu Gesundheitsleistungen gewähren solle..

    ""Ich glaube, kein Mensch kann wissen wer er oder sie ist, weil es ein Ich oder Selbst einfach nicht gibt, es ist eine esoterische Vorstellung.""..

    Die Aussage "ich glaube" bedeutet schon sich n dieser "Esoterik" eingerichtet zu haben..
    Eine Idee die mir ebenso abgeht wie der restliche Unsinn von "Religion", die Wissen und Erkenntnis durch "Glauben" ersetzt, und dadurch auch Anstrengungen über die eigene Person vereitelt..
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#128 daVinci6667
  • 21.11.2017, 14:48h
  • Antwort auf #105 von ursus
  • Hallo nochmals

    "wenn ich "100% mann" lese, dann lese ich darin "und zwar NUR mann, auf keinen fall irgendwas anderes, ohne jeden zweifel, durch und durch, mit haut und haaren". ich will aber raum für zweifel und freiheit zum nichtmannsein."

    Du störst dich hauptsächlich an den 100% weil es dir aus irgendwelchen Gründen Unbehagen bereitet mit Haut und Haaren Mann zu sein. Dabei bist du einer ob du es willst oder nicht. Genauso wie du schwul bist, bist du Mann. Da spürst du diese Abneigung zum Glück nicht.

    Vielleicht gibt es da immer noch ein Missverständnis was ein Mann ist, da leider immer wieder die Rede ist von angeblich "männlichen" und "weiblichen" Anteilen und Eigenschaften. Meine laute Kritik daran habe ich bereits deutlich gemacht.

    Da ich mich für einen ausgeglichenen, empfindsamen Menschen halte, wäre ich nach dieser Definition ein vielleicht 50% Mann. Männer die noch mehr angeblich "feminine" Eigenschaften besitzen, wären dann 10 oder 20% Männer, obwohl sie sich im Gegensatz zu dir womöglich mit Haut und Haaren wohlfühlen in ihrer Haut. Das führt dazu, dass der Betroffene Gefahr läuft gemobbt zu werden und man ihn gegen sein Empfinden schimpft, er wäre ja kein Mann (oder eben schwul).

    Das führt auch dazu, dies wurde in mehreren Studien bereits belegt, dass Schwule mit vielen angeblich männlichen Eigenschaften länger brauchen um sich als schwul zu identifizieren. Das finde ich dann extrem diskriminierend und da stehen mir die grauen Haare zu Berge. Damit ist auch deine Frage beantwortet warum ich dies politisch für uns sehr wichtig finde.

    Es gibt für mich nur 100% Männer und 100% Frauen, ausser der Betroffene wäre noch nicht erwachsen oder die Biologie würde etwas gegenteiliges darstellen. Ob jemand darauf stolz ist oder nicht ist natürlich individuell. Ich bin es und möchte aus diversesten Gründen niemals Frau sein genauso wenig wie ich jemals etwas anderes als schwul sein möchte.

    Wenn das einer anders fühlt, wäre dies meiner Meinung nach eine Einschränkung der Lebensqualität. Denn er fühlt sich dann nicht ganz wohl in seiner Haut und in seinem Körper und in der ihm gegebenen unveränderbaren Sexualität.

    Liebe Grüsse
    DaVinci 6667
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#129 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 16:48h
  • Antwort auf #127 von TheDad
  • "Das ist gar nicht wichtig um zu erklären wo den nun der Unterschied in der Sexuellen Orientierung zwischen einem Heterosexuellem Mann und einer Lesbe läge.. "

    Warum soll das wissenschaftlich nicht interessant sein?

    "Wieso stellst Du mir eigentlich ständig Fragen die Du sehr viel besser an die betreffenden Personen richten mußt ?"

    Weil du hier krude Thesen vertrittst, auch ohen selbst von irgednetwas betroffen zu sein.

    "Als Schwuler Mann geht mir das ähnlich..
    Es entspricht nicht meinem Bedürfnis..
    Meine Entscheidung..
    Deine Akzeptanz..
    Bestenfalls..
    Wieso man erklären und vor allem begründen soll welche Bedürfnisse man hat, erschließt sich mir hier nicht.. "

    Ah doch in der heutigen Zeit musst du das erklären können ;)

    Manche Trans-Aktivistinnen, würden dir dafür Transphobie vorwerfen, du kannst doch nicht den Sex mit einem Transmann verwehren, weil der keinen Schwanz hat, würden die sagen.
    Was sagst du denen?

    "Was NICHTS mit der Sexuellen Identität zu tun hat, sondern mit erlerntem, vor allem aber mit indoktriniertem Sozialverhalten, und der Idee des Ekels und der "Scham".. "

    Ahso, dann kann ich dich aber auch konditionieren, Transmann-Muschi in den Mund zu nehmen oder wie? ;)

    "Die Aussage "ich glaube" bedeutet schon sich n dieser "Esoterik" eingerichtet zu haben.. "

    So so, der Daddy "weiß" hingegen natürlich, alles klar...

    Dann erklär mal Lama-Daddynanda, wir erfährt man, wer man ist, das große Gehmeimnis? AOM!
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#130 TraumzerstörerinAnonym
  • 21.11.2017, 17:04h
  • Antwort auf #126 von Bescheuert
  • "Das bedeutet: du dachtest es, aber deine sexuelle Identität war und ist eine andere. "

    Nein, meine sexuelle Identität war damals die eines heterosexuellen Mannes, so habe ich mich damals identifiziert.

    "Also hat sie sich nicht verändert, sondern sie kam irgendwann an die Oberfläche. "

    Wieder falsch, durch Ereignisse in meinem Leben und Beschäftigung mit mir selbst, hat sich diese Identität verändert, meine Selbstdefinition hat sich verändert.

    "Es war dir also eine Zeit lang nicht bewusst. Das bedeutet, dass sie sehr wohl immer da war, aber es dauerte, bis du das erkanntest. "

    Die war nicht immer da, weil sie in Reflektion mit der Außenwelt entwickelt werden musste.

    "Ob du lesbisch bist, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. "

    Du meist wohl:

    "Ob du dich als lesbisch identifizieren willst, oder was anderes, das kannst du selbst noch herausfinden. " So muss der Satz heißen.

    "Vielleicht bist du intersexuell, weil du dich einerseits als Frau fühlst und andererseits ein männliches Körpermerkmal hast. "

    Deine Erklärung ist wieder falsch, Intersexualität bezeichnet verschiedene körperliche, zwischengeschlechtliche Zustände, nicht eine Identität, die passende dazu nennt man Intergender.

    Ich fühle mich übrigens nicht als irgendein Geschlecht, das habe ich noch nie getan, mein ganzes Leben lang nicht. Wie fühlt man sich als Frau, wie fühlt man sich als Mann? Wie fühlt man sich als Intersexuell?
    Ich dann darauf nichts antworten, weil kein einziges Leben gleich verläuft. Und ich weiß, das es verdammt vielen Leuten so geht. Für die meisten ist selbstverständlich, dass sie Männer oder Frauen sind, wenn man sie aber fragt was das bedeutet, wie sich das anfühlt, kommt nur verwirrtes Gucken und dann minutenlange Erklärungsnot. Sie wissen es nämlich meist auch nicht, und müssen es im Austausch mit anderen definieren.

    Und warum beantwortest du nicht meine Frage, was mit deinen alten sexuellen Vorlieben passiert ist, nachdem du "erfahren hast" dass du lesbisch bist? Keine Erregung mehr bei Männern, keine romantischen Gefühle mehr?

    Aber was soll das, ich weiß ja wer du bist und wir haben eigentlich einen Waffenstillstand, was soll das alles?
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