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Jerusalem Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski hat angekündigt, eine für kommende Woche geplante Schwulen-und-Lesben-Parade durch die israelische Hauptstadt zu verbieten. Der Umzug am 30. Juni und die damit zusammenhängenden Feierlichkeiten könnten von einigen Anwohnern als Provokation wahrgenommen werden und die öffentliche Ordnung in der von Juden, Moslems und Christen bewohnten Stadt gefährden, begründete das Rathaus am Donnerstag die Entscheidung. Die Organisatoren der Parade kündigten umgehend an, gegen das Verbot gerichtlich vorzugehen, da die Zugstrecke von der Polizei bereits genehmigt worden sei. Der vierte Jerusalemer "Pride"-Marsch sollte unter anderem durch den Westteil der Stadt führen, in dem vor allem orthodoxe Juden leben, von denen viele Homosexualität ablehnen. Der für diesen Sommer geplante World Pride in Jerusalem war bereits zuvor abgesagt worden; vor allem wegen Sicherheitsbedenken, da zeitgleich der Abzug jüdischer Siedler aus den besetzten Palästinenser-Gebieten im Gaza-Streifen. Auch um den World Pride, der im nächsten Jahr nachgeholt werden soll, hatte es lange Streit gegeben. (nb/pm)



10 Kommentare

#1 queeryAnonym
  • 24.06.2005, 16:07h
  • na meinetwegen, dann doch lieber in tel aviv. die sind weltoffener als die rechten siedler, diese ortodoxen juden. nicht, das ich was gegen juden hätte, aber diese ortodoxen nerven schon gewaltig....
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#2 SvenAnonym
  • 24.06.2005, 17:17h
  • Naja, aber da, wo die Menschen dagegen sind, ist der CSD nötiger als dort, wo es eh schon wurscht ist. Schließlich geht es um die Toleranz und nicht um die Party.
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#3 madridEUAnonym
  • 24.06.2005, 18:06h
  • Die Orthodoxie und der Fundamentalismus sind für uns Schwule die schlimmsten Gegner, ob sie aus Israel, dem Vatikan , vom Islam oder aus Washington kommen.
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#4 JuliaAnonym
  • 24.06.2005, 20:38h
  • MadridEU,

    Es scheint mir dass wir zurückkehren in dem 19 jahrhundert. Wo ist die vortschrittlichen Welle aus der 70.-Jahren geblieben? Wir gehen jetzt zurück in das Era des Viktorianischen Zeitalters.

    Langsam, ganz langsam werden die Schrauben wieder angedreht. Einerseits ist es vortschrittlich, anderseits gehen wir zurück. Die Arschlecker von Busch sollen verschwinden hier in Europa. Es ist zum Kotzen wie die Poliitiker, wie Balkenende, BlaIr, und Schöder sich verhalten gegenüber Bush.

    Gruß, Julia.
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#5 JuliaAnonym
#6 madridEUAnonym
  • 24.06.2005, 20:52h
  • Wehmütig erinnere ich mich an die Zeiten, als die Amis uns Demokratie und Toleranz lehrten.Wir haben dann gleichzeitig alles mitgeschluckt, was von drüben kam.@julia: Auch wenn man nur im Ansatz in Deutschland die israelische Politik kritisiert,
    so gilt man immer noch als Antisemit oder judenfeindlich. In den Niederlanden seid Ihr eben nicht vorbelastet.
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#8 queeryAnonym
#9 reneAnonym
  • 25.06.2005, 02:53h
  • Wow... danke für den link.. hab den Broder bisher echt scheisse gefunden - aber das war ja mal eine Meinunggsäußerung, die ich 100%ig unterschreiben würde. Und wo ich grad mal hier poste - wünsche allen von euch einen schönen CSD, falls ihr in Kölle seit!
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#10 queerdenkenAnonym
  • 25.06.2005, 22:27h
  • @sven: also, lieber der pride ist verboten worden, als das so ein paar durchgeknallte orthodoxe spinner dann mit ihren knarren auf die leute schiessen. sind übrigens nach israelischem recht die einzige bevölkerungsgruppe, die waffen besitzen dürfen. brauchen dafür aber auch nicht die 24monate wehrdienst zu leisten.
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