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  • 24. Juni 2005, noch kein Kommentar

Green Tea 3 – "Thé Vert – Red Flower Mix"

Das ist doch mal was Feines: Elektro-Beats mit chinesischen Elementen. Die dritte Folge aus der "Green-Tea"-Reihe enthält wieder eine anschmiegsame, chillige Mischung von Titeln, die moderne und traditionell-asiatische Klänge vereinen. Der milde Duft des beliebtesten Getränks Ostasiens – eben Grüner Tee – soll sich in den 17 Titel widerspiegeln. Harmonie und Wohlgefühl stellen sich praktisch sofort beim Anhören der CD ein, was man inmitten von stressiger Arbeit und hektischem Privatalltag gut gebrauchen kann. Die Musik drängt sich nicht auf und bleibt angenehm zart im Hintergrund ohne in Belanglosigkeit abzudriften.

Fazit: Die CD hat ihre besten Momente, wenn die chinesischen Elemente zum Tragen kommen und in den Vordergrund treten. Das gibt den zum großen Teil instrumentalen Stücken die besondere Note.

Playa Azul – "Flamenco Chill"

"Playa Azul" ist die neue Compilation-Reihe des Labels Blue Flame, dass in Stuttgart ansässig ist. Die Mischung der enthaltenen Künstler reicht von Leuten der neuen Flamenco-Szene bis hin zu Musikern aus den Sparten Lounge, Elektronik und Jazz. Diese Verbindung aus höchst unterschiedlichen Stilen wurde in dem Begriff "Flamenco Chill" zusammengefasst. Der Charakter der 17 Stücke auf der vorliegenden CD konzentriert sich hauptsächlich auf einen relaxenden Chill-Out-Effekt. Flamenco-Gitarrenriffs wechseln sich ab mit Down-Beat-Klängen und sachte Jazz- und Latin-Sounds verschmelzen im Elektro-Teppich zu einem homogenen Ganzen. Formationen wie Agua Loca, Jaleo, Diego Cortes, Chambao, Paco Fernandez, Duende oder Raul Orellana geben sich auf "Flamenco Chill" die Ehre. Eine zweite Scheibe der Reihe soll im August erscheinen.

Fazit: Eher was zum Kuscheln, aber für den richtigen Moment auch durchaus als heißer Appetitanreger gut. Ein durchweg entspannendes Vergnügen, das leicht groovt und keine größeren Makel aufweist. Damit ist entspanntes "Summer Feeling" garantiert.

Dubdiver – "Floating Beats"

Im Gegensatz zu den beiden Compilations vor dem Album "Floating Beats", handelt es sich bei Dubdiver um das Solo-Projekt von Produzent Stefan Korn. Dubdiver ist ein offenes Studioprojekt, entsprechend der Idee, eine organische Ergänzung von Live-gespieltem und Programmiertem zu schaffen. Korn konnte dafür befreundete Musiker begeistern, mit ihm an der Umsetzung des Dubdiver-Sounds zu arbeiten. Heraus kam eine chillige Mischung aus kunterbunten Elektro-Sounds teilweise ebenfalls mit asiatischen Elementen versehen. Sogar eine indische Sitar (Saiten-Instrument) kann man hören.

Fazit: Auch hier wird wieder mächtig gechillt, allerdings ist Dubdiver weitaus komplexer und vertrackter als die Compilations. Für alle, die ihr "Summy Feeling" mit etwas mehr avantgardistischen Klängen mögen.

26. Juni 2005