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Unglück

Teneriffa: 40 Verletzte bei Tanzflächen-Einsturz in Gay Club

Während einer Drag-Show im populären "Butterfly Disco Club" hatte plötzlich der Boden nachgegeben. Dutzende Besucher stürzten ein Stockwerk tiefer.


Das Unglück ereignete sich gegen 2.30 Uhr (Bild: Privat / Feuerwehr Teneriffa)

Auf der kanarischen Insel Teneriffa sind in der Nacht zum Sonntag 40 Menschen bei einem Unglück in einer belebten Gay-Diskothek verletzt worden. Sie stürzten in die Tiefe, als gegen 2.30 Uhr ein Teil des Bodens des "Butterfly Disco Club" zusammenbrach.

Direktlink | Der Moment des Einsturzes

Zunächst war von 22 Verletzten die Rede, die nach Angaben des Roten Kreuzes in ein Krankenhaus gebracht wurden. 14 von ihnen wurden leicht verletzt, sechs zogen sich unterschiedliche mittelschwere und zwei Personen schwere Verletzungen zu; vor allem Knochenbrüche und Prellungen wurden gemeldet. Am Sonntag wurde bekannt, dass 18 weitere Personen verletzt wurden: Sie waren selbst zu einem Krankenhaus gegangen oder wurden von Freunden dorthin gebracht.

Medienberichten zufolge stammten viele der Gäste aus dem Ausland, unter den Verletzten sollen sich Personen aus Großbritannien, Frankreich, Belgien und Rumänien befinden. Feuerwehr und Sanitäter waren den Meldungen zufolge schnell vor Ort und evakuierten die Partygäste. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis sechs Uhr an.

Direktlink | Aufnahmen der Feuerwehr

Der im Dezember 2014 eröffnete Club an der bei Touristen beliebten Partymeile Playa de las Americas in Adeje wurde weitgehend zerstört. Am Samstag fand dort die Party "Hot Night" mit Strip- und Drag-Shows statt. Der Boden hatte auf einer Fläche von rund vier Quadratmetern nachgegeben, die Menschen waren in einen Raum ein Stockwerk tiefer gestürzt. Dieser Raum, eine frühere Bingo-Halle, stand derzeit leer.

Das den Club umgebende Shopping-Zentrum ist vorläufig geschlossen. Nach Angaben der Behörden habe das "Butterfly" eine gültige Konzession besessen und sei, wie Vorläufer-Clubs am selben Ort im Laufe von 44 Jahren, Routine-Inspektionen ohne Beanstandungen durchlaufen. Die Behörden haben Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet. Derzeit geht man nicht davon aus, dass eine Überfüllung zu dem Unglück geführt haben könnte.

Twitter / onthatB0MBSHELL



#1 Patroklos
  • 26.11.2017, 21:39h
  • Hoffentlich wird die Ursache für dieses Unglück so schnell wie möglich gefunden! Es hätte durchaus Schlimmeres passieren können. Ich wünsche allen Verletzten die baldige Genesung!
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#2 wiking77
  • 27.11.2017, 06:58h
  • oh heilige Scheiße, das kommt davon, wenn Betreiber/Veranstalter vor lauter Profit die Menschlichkeit und ihre Fürsogepflicht außer Acht lassen. Hoffentlich werden die Verantwortlichen dafür bestraft.
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#3 schwulenaktivist
  • 27.11.2017, 09:59h
  • Ich frage mich immer wieder, wieso Schwule sich nicht um die Sicherheit von Veranstaltungen kümmern, oder diese irgendwelchen Heteros überlassen. Schon lange.
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#4 HoffnungProfil
#5 TheDadProfil
#6 TheDadProfil
#7 wiking77
#8 TheDadProfil
  • 30.11.2017, 23:22hHannover
  • Antwort auf #7 von wiking77
  • ""wieso? Hast Du keine Empathie für die Opfer? Oder bist Du einfach nur empört?""..

    Bei Deinen Kommentaren bin ich beinahe immer einfach nur empört..

    Welche Aussage ließe denn hier vermuten, ich könnte keine Empathie mit den opfern haben ?
    So im Gegensatz zu Dir z.B. ?

    ""das kommt davon, wenn Betreiber/Veranstalter vor lauter Profit die Menschlichkeit und ihre Fürsogepflicht außer Acht lassen. Hoffentlich werden die Verantwortlichen dafür bestraft.""..

    Seit wann sind denn Betreiber/Veranstalter für bauliche Mängel der Räumlichkeiten verantwortlich, und nicht die Baufirmen die den Pfusch gebaut haben ?

    Welche "Fürsorgepflicht" des Veranstalters wurde denn hier "außer Acht" gelassen ?
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