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Hannover

LSVD unterstützt Proteste gegen AfD-Parteitag

Am Wochenende wollen Tausende gegen die neu in den Bundestag eingezogene rechte Partei protestieren. Auch LGBTI-Aktivisten sind am Start.


Beim Düsseldorfer Rosenmontagsumzug 2016 warnten die Narren bereits vor der Rechtsaußen-Partei

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland hat seine Unterstützung für die Protestaktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in Hannover angekündigt. Dazu werden am Samstag tausende Demonstranten in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwartet. Die Aktivisten planen unter anderem Infostände, Blockaden und Demonstrationen.

"Die AfD ist eine Partei, die unberechenbar, radikal und homo- und transphob auftritt. Da dürfen wir uns auch nicht von einer lesbischen Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion täuschen lassen", begründete LSVD-Bundesvorstandsmitglied Jenny Renner den Einsatz gegen die Rechtspopulisten. Renner bezieht sich auf Fraktionschefin Alice Weidel, die erst kürzlich das Bundesverfassungsgericht attackiert hat, nachdem Karlsruhe zugunsten einer intersexuellen Person entschieden hatte (queer.de berichtete).

"Die Abgeordneten dieser Partei wollen eine autoritäre, antiliberale und völkisch-homogene Gesellschaft zur Leitkultur erheben. Die Familien-, Bildungs- und Gleichstellungspolitik der AfD ist ein kaum verhüllter Frontalangriff auf Emanzipationserfolge und gesellschaftliche Liberalisierung", so der LSVD. Daher unterstütze man insbesondere die Demonstration der Organisation "Aufstehen gegen Rassismus".

Der LSVD hatte anlässlich der Bundestagswahl ein Online-Dossier über die AfD veröffentlicht (queer.de berichtete). Für "Die AfD – eine unberechenbare Alternative" hatte sich der Verband sowohl das AfD-Wahlprogramm als auch das Personal der Partei näher angeschaut. Erwähnt werden unter anderem die Ablehnung der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht, die Forderung nach Abschaffung von Antidiskriminierungs-Bestimmungen sowie der Kampf gegen Bildungspläne in den Bundesländern. Ausführlich zitiert werden homophobe Äußerungen von Spitzenpolitikern der rechten Partei. (cw)



#1 Andreas2Anonym
  • 30.11.2017, 12:38h
  • Die AfD ist eine demokratische Partei, die von 6 Millionen Deutschen gewählt wurde. Mit dieser Partei muss man sich auseinandersetzen, man kann sie aber nicht verbieten. Eine solche Partei verbieten oder mundtot machen zu wollen, wäre zutiefst undemokratisch.
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#2 OrthogonalfrontAnonym
#3 SoSoAnonym
  • 30.11.2017, 13:30h
  • Antwort auf #1 von Andreas2
  • Die NSDAP war ebenfalls demokratisch gewählt.
    Sie zu bekämpfen wäre trotzdem 1. Bürgerpflicht gewesen.
    Darum warten wir bei der AfD besser nicht bis sie soviel Macht hat wie einst die NSDAP bevor wir anfangen sie zu bekämpfen.
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#4 Paulus46Anonym
  • 30.11.2017, 14:02h
  • Antwort auf #1 von Andreas2
  • "Die AfD ist eine demokratische Partei, die von 6 Millionen Deutschen gewählt wurde. Mit dieser Partei muss man sich auseinandersetzen, man kann sie aber nicht verbieten. Eine solche Partei verbieten oder mundtot machen zu wollen, wäre zutiefst undemokratisch."

    --> Das ist richtig und daher halte ich auch wenig von den links-grünen Aktivisten, die sich leider auch im Vorstand des LSVD finden und die die AfD als rechtsradikal oder mit dem Wort "rechtspopulisitisch" belegen.

    Ich bin sicherlich KEIN Wähler der AfD , auch wenn sie eine offen lesbische Spitzenkandidatin mit Alice Weidel haben.

    UND ich halte es generell zwar für richtig, das gegen die AfD politisch mit legalen (!!!) Mitteln gekämpft wird und dazu gehört beispielsweise nicht, das man die Autos von AfD-Spitzenpolitikern anzündet oder vor dem Haus von Herrn Höcke ein linksaktionistisches Denkmal setzt, wodurch die jeweiligen linkspopulistischen Aktivisten in die Privatsphäre von Politikern eindringen. Das gehört sich im Umgang mit Politikern KEINER Partei !!!!

    Zudem stört mich, das der LSVD-Vorstand wiedereinmal eigenmächtig agiert, ohne das die Mitglieder über solche Aktionen auf der Mitgliederversammlung befragt, darüber abgestimmt und diskutiert wird. SO ist halt der LSVD-Vorstand mittlerweile. Mitglieder werden erst dann über das Internet informiert oder allenfalls über E-Mail-Nachricht. Wenn das dort mit dem Linksrutsch im LSVD-Vorstand "so weiter geht", werde ich austreten und dann lieber zum LSU oder zur LiSL übertreten. Der LSVD ist leider in keiner Weise mehr überparteilich, wie er es vor Jahren war, sondern wird mittlerweile als links-grüne Plattform von Linkspartei und Grünen missbraucht.
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#5 Großmaul-WatchAnonym
  • 30.11.2017, 14:26h
  • Antwort auf #4 von Paulus46
  • "--> Das ist richtig und daher halte ich auch wenig von den links-grünen Aktivisten, die sich leider auch im Vorstand des LSVD finden und die die AfD als rechtsradikal oder mit dem Wort "rechtspopulisitisch" belegen."

    Die AFD ist also NICHT rechtspopulistisch? Für jemanden, der dauernd vorgibt sie nicht wählen zu wollen wie im nächsten Abschnitt, begibst du dich auf ganz dünnes Eis mit deiner großen Klappe!

    "Mitglieder werden erst dann über das Internet informiert oder allenfalls über E-Mail-Nachricht. Wenn das dort mit dem Linksrutsch im LSVD-Vorstand "so weiter geht", werde ich austreten und dann lieber zum LSU oder zur LiSL übertreten."

    Vielleicht bist DU doch ganz einfach derjenige, der nach rechts rückt.
    DANN GEH DOCH!!!!

    "Der LSVD ist leider in keiner Weise mehr überparteilich, wie er es vor Jahren war, sondern wird mittlerweile als links-grüne Plattform von Linkspartei und Grünen missbraucht."

    Ach, aber du bist etwa überparteilich?! Wer missbraucht denn den LSVD für SEINE Propaganda und Missionierungsversuche?
    Der LSVD ist nicht die HUK und auch nicht DEIN Sprachrohr!
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#6 AntireligiotAnonym
  • 30.11.2017, 14:30h
  • Antwort auf #4 von Paulus46
  • Wer wie du den kirchen- und Erzbischof-hörigen Betschwesterverein LSVD als links-grün(-versifft) empfindet und die AfD als nicht zumindest rechtspopulistisch, legt nicht nur mit seiner Diktion dar, wie rechtsextrem er mittlerweile selbst geworden ist. Vom Faschistenfreund zum Faschistenfollower.

    Tipp: Vergiss LiSL, und auch die LSU dürfte für dich inzwischen viel zu links sein. Frag mal bei Weidel nach, das passt besser zu dir in memoriam Ernesto Roma.
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#7 Tommy0607Profil
  • 30.11.2017, 18:00hEtzbach
  • Richtiger Protest ! Denn wir Menschen brauchen keine Rechtspop. : Das hatte Deutschland schon mal . Und diese blaue Partei ist keinen Deut besser . Solche "Blauen "Parteien strömen nur noch mehr in den Gedanken der Menschen rein und auch in einigen Parteien . Rassismus und Homophobie passt einfach nicht im 3 . Jahrtausend rein .
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#8 hugo1970Profil
#9 Patroklos
#10 TheDadProfil
  • 30.11.2017, 22:13hHannover
  • Antwort auf #4 von Paulus46
  • ""--> Das ist richtig und daher halte ich auch wenig von den links-grünen Aktivisten, die sich leider auch im Vorstand des LSVD finden und die die AfD als rechtsradikal oder mit dem Wort "rechtspopulisitisch" belegen.""..

    "versifft" hast Du hier vergessen..

    ""UND ich halte es generell zwar für richtig, das gegen die AfD politisch mit legalen (!!!) Mitteln gekämpft wird""..

    Dazu gehört auch diese Demo..
    Egal von wem dazu aufgerufen wird..

    ""Zudem stört mich, das der LSVD-Vorstand wiedereinmal eigenmächtig agiert""..

    Ich empfehle Dir erneut dringend die Statuten des LSVD zu lesen..
    Denn eine "Erlaubnis" zu einer Handlung wie dieser Unterstützung zum Aufruf einer Demo ist gar nicht notwendig..
    Der Vorstand ist gewählt, und damit ist der Vorstand legitimiert autonom zu handeln..

    Wenn Dir das nicht gefällt steht es Dir jederzeit frei dies dem Vorstand mitzuteilen und eine Aussprache darüber für die nächste Versammlung einzufordern..

    Ich bezweifle aber das sich der Vorstand von einem Menschen wie Dir die Handlungsfreiheit aus der Hand nehmen lassen wird..

    ""Wenn das dort mit dem Linksrutsch im LSVD-Vorstand "so weiter geht", werde ich austreten""..

    Ich bin mir ziemlich sicher..
    Auf den Tag freuen sich bestimmt noch andere Menschen als nur ich..

    ""und dann lieber zum LSU oder zur LiSL übertreten.""..

    -LOL-
    Von einem "übertreten" kann da gar nicht die Rede sein, denn eine Mitgliedschaft im LSVD schließt eine gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Partei-Organisation wie der LSU oder der LiSL gar nicht aus..

    Mich wundert aber an dieser Stelle daß Du nicht längst Mitglied in beiden Gruppen bist ?
    Wie kommts ?

    ""Der LSVD ist leider in keiner Weise mehr überparteilich, wie er es vor Jahren war, sondern wird mittlerweile als links-grüne Plattform von Linkspartei und Grünen missbraucht.""..

    Mag durchaus sein..
    Wenigstens ist der LSVD dann nicht ein Anhängsel von UNION oder gar FDP (schauder)..
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