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Freitag im ZDF

Jens Spahn zu Gast in "heute-show"

Als einer der wenigen Spitzenpolitiker traut sich der schwule Staatssekretär in die Comedy-Show von Oliver Welke.


Jens Spahn tritt am Freitag in der "heute-show" auf (Bild: Heinrich-Böll-Stiftung / flickr)

In der "heute-show"-Ausgabe am kommenden Freitag wird Moderator Oliver Welke mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn wieder einen Berliner Spitzenpolitiker im Studio begrüßen. Die Sendung, die ab dem späten Nachmittag in Köln-Mülheim aufgezeichnet wird, strahlt das ZDF um 22.30 Uhr in seinem Hauptprogramm aus.

Der erneut direkt gewählte Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, der nach eigenen Angaben am liebsten innerhalb einer Regierung politisch gestaltet, steht Welke in der Sendung Rede und Antwort. Im Mittelpunkt des Gesprächs soll die komplizierte Regierungsbildung nach der vergangenen Bundestagswahl stehen.


Oliver Welkes "heute-show" gehört zu den erfolgreichsten Sendungen des ZDF (Bild: obs / ZDF / Sascha Baumann)

Spahn ist der wohl mächtigste offen schwule Politiker in Deutschland. Der 37-Jährige, der sich innerparteilich auch für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare engagiert hatte, rieb sich in den vergangenen Jahren allerdings wiederholt mit LGBTI-Aktivisten. Im Februar warf der Lesben- und Schwulenverband dem CDU-Politiker etwa vor, das Thema Homo- und Transphobie zu instrumentalisieren, um Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime zu machen (queer.de berichtete).

Im vergangenen Monat sorgte die grüne Europaabgeordnete Helga Trüpel für einen Eklat, als sie sich über den "rechten, schwulen Jens Spahn" empörte (queer.de berichtete). Sie relativierte später ihre Aussage und erklärte, dass sie sich nicht über die Homosexualität Spahns aufrege, sondern über seine politischen Positionen. Wenige Tage nach der Äußerung veröffentlichte Spahn ein gemeinsames Bild mit der Grünenpolitikerin und erklärte, er habe ihre Entschuldigung angenommen (queer.de berichtete).

Anders als in der "Daily Show", dem amerikanischen Vorbild zur "heute-show", trauen sich in Deutschland nur relativ selten Politiker, ein Studio-Interview in der Satiresendung zu geben. Seit 2009 waren mit Claudia Roth (Grüne), Rainer Brüderle (FDP), Wolfgang Bosbach (CDU), Wolfgang Kubicki (FDP), Hannelore Kraft (SPD), Peter Altmaier (CDU), Anton Hofreiter (Grüne), Peter Tauber (CDU) und zuletzt Gregor Gysi (Linke) nur wenige Spitzenpolitiker in der "heute-show" zu Gast. (pm/dk)



#1 EisenhowerProfil
  • 04.12.2017, 18:52hMarseille
  • Auch ein Spitzenpoliter muss sich ab und an in Fernsehsendungen präsentieren, selbst wenn es sich um eine Ulk-Show handelt. Oder umgekehrt: Ein Bundespolitiker, der in Fernsehsendungen nicht sichtbar ist, wird wohl nicht hinreichend wahrgenommen.

    Mir würde es gut gefallen, wenn es Jens Spahn mit zunehmender Bekanntheit gelingen würde, sich etwas weniger populistisch zu präsentieren.

    Perseus, gezeugt von Zeus mit einem Goldregen, ist der gemeinsame Vorfahr der Griechen und der Perser. Die älteste erhaltene griechische Tragödie Persai (Die Perser) schildert das Ergebnis der Schlacht von Salamis mit viel Empathie, und zwar aus Sicht der persischen Gegner.

    Heute ist der Orient nicht der Gegner des Okzidents. Es gibt keine kriegerische Auseinandersetzung zwischen diesen Kulturräumen. Ein Grund mehr, sich die kulturellen Errungenschaften Europas in Erinnerung zu rufen, und den Blick und die Perspektive einmal zu wechseln.
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#2 hugo1970Profil
#3 hugo1970Profil
  • 04.12.2017, 19:38hPyrbaum
  • "Sie relativierte später ihre Aussage und erklärte, dass sie sich nicht über die Homosexualität Spahns aufrege, sondern über seine politischen Positionen."

    Sie hat völlig recht!!!!
    Nur rechtsgesinnte versuchen die Grünen Politikerin wegen Ihrer unbedachten Äußerung zu diskreditieren.
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#4 w4z6rdhfcbAnonym
  • 04.12.2017, 20:24h
  • Hoffentlich kriegt er sein Fett weg.

    Ein ekliger, schmieriger Typ, der Vorurteile gegen andere Minderheiten gern instrumentalisiert und sich als Quotenschwuler von der CDU instrumentalisieren lässt, um auf Steuerzahlerkosten seine Ego-Polit-Karriere zu finanzieren.

    Der Typ will einfach nur Geld und Karriere, dafür tut der alles und würde praktisch jede politische Position vertreten, wenn er dadurch noch mehr Macht erhielte.

    Solche Typen können auch nur in Arschlochparteien wie der CDU Karriere machen.

    Die andere LGBT-Horrorfigur in der deutschen Politik ist die lebische Alice Weidel, die sich von der AfD als Quotenfrau und Quotenlesbe instrumentalisieren lässt, um der AfD ein frauenfreundlicheres und homofreundlicheres Antlitz zu geben, obwohl die AfD eine Nazi-Partei ist, in der viele ehemalige NPD-Mitglieder sind. Alice Weidel instrumentalisiert ebenfalls andere Minderheiten mit dem Zweck eine Ego-Polit-Karriere in einer menschenverachtenden Partei zu finanzieren. Alice Weidel ist eine Nationalsozialistin, das merkt man ihrer Art zu sprechen, ihrer Art zu gestikulieren und ihrer Art bei Reden zu schreien an. Sie hetzt gegen Minderheiten, die sie schwarz für sich arbeiten lässt. Sie schreit rechtsnationales und rechtsextremes Gedankengut, während sie selbst noch nichtmals in Deutschland, sondern in der Schweiz lebt. Sie spricht sich gegen gleiche Rechte für homosexuelle Menschen und gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle aus, obwohl sie selbst in einer lesbischen, eingetragenen Partnerschaft mit Kind lebt.

    An all dem merkt man was für krumme, erbärmliche Figürchen im deutschen Parlament sitzen.
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#5 puschelchenProfil
  • 04.12.2017, 20:57hirgendwo in nrw
  • Wenn Benny Beimer und Quentin Tarantino ein Kind hätten, würde das genau so aussehen...^^
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#6 saltgay_nlProfil
  • 04.12.2017, 21:15hZutphen
  • Irgendwann war das zu erwarten, dass dieser Ahäuser Sparkassenjüngling sich auch in solchen satirischen Shows präsentiert. Sein zwanghafter Psycho-Exhibitionismus erinnert an Guido Westerwelle, der auch nichts ausließ um seinem Selbstdarstellungswahn genüge zu tun.

    Wer fragt, warum so ein muffiger alter Mann in bräunlichen kleinkarierten Jackets Parteivorsitzender der zukünftigen Schwesterpartei der CDU/CSU werden konnte, der findet in solchen Politikdarstellern wie Jens Spahn die Antwort.

    Die "Volksparteien" richten sich peinlichst genau nach Umfragen um sich bei dem Wähler einzuschleimen. Ihre Statements sind so allgemein gestaltet , wie die technischen Details zur Röstung von den Bohnen der "Jacobs Dröhnung". Nämlich im "Heißluft - Schwebeverfahren". Da ja wenigstens die Frau Gabi Sommer noch ganz ansehnlich war, mit ihrer Dachrinnenfrisur, strahlt der Herr Jens Spahn die kühle Frische eines Sachbearbeiters des Borkener Sozialamtes aus.

    Es ist bezeichnend, dass eine Politik nur getragen durch Werbebotschaften und von karrieregeilen Laienschauspielern verkörpert ausgerechnet einer Neuauflage der NSDAP in den Bundestag verhalf.

    Es ist wirklich zu hoffen, dass diese Dumpfbacke ordentlich in der Show verarscht wird. Wahrscheinlich fühlt er sich dadurch noch geschmeichelt.
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#7 TheDadProfil
  • 04.12.2017, 21:43hHannover
  • Antwort auf #1 von Eisenhower
  • ""Mir würde es gut gefallen, wenn es Jens Spahn mit zunehmender Bekanntheit gelingen würde, sich etwas weniger populistisch zu präsentieren.""..

    Es würde schon genügen wenn er einfach weniger populistisch wäre, und das nicht nur vorspiegelt..
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#8 AmurPrideProfil
#9 queergayProfil
  • 05.12.2017, 22:42hNürnberg
  • Dass hier so gerne auf einen schwulen 'rechten' Islamkritiker der CDU verbal eingedroschen wird, das ist schon auffällig. Da würde ich mir eher einen linken, devoten Islam-Lobredner vorknöpfen oder Helmut Kohl, der viele Jahre lang alle populistisch belogen und betrogen hat.
    Vom Intellekt her überragt Jens Spahn seine meisten Kritiker sowieso.
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#10 OlliAnonym
  • 06.12.2017, 08:52h
  • Jans Spahn? Ein widerlicher rechtskonservativer Opportunist, der erst dann seinen Mund aufgemacht hat, als er nichts mehr zu befürchten hatte. Solche Leute können wir nicht gebrauchen. Solche Leute sind zu verachten und zu bekämpfen. Spahn ist zudem extrem neoliberal und dumm. Wie war das doch gleich? Er will nach dem Sport nicht mit Muslimen duschen, die beim Duschen die Unterhose anlassen? Was für ein alberner Vogel.

    Böhmermann hat's erkannt und verarscht ihn in seiner Show nach Strich und Faden. Und nur so bekämpft man solche Vollidioten. Er ist nur auf unserer Seite, weil es die meisten Menschen einfach nicht mehr interessiert, wen wir lieben, mit wem wir Sex haben und mit wem wir zusammenleben. Er soll einfach den Mund halten.
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