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"respekt!" heißt das neue Homo-Magazin des Lesben- und Schwulenverbands. Es will politischer sein als die gängigen Blätter am Markt.

Von Micha Müller

Erst seit Herbst 2004 ist Alexander Zinn Pressesprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD), aber die ersten Früchte seiner Arbeit kann man bereits in den Händen halten. Das neue Magazin "respekt!", herausgegeben vom LSVD, will politischer sein als andere Homo-Magazine auf dem Markt. Die Vorgängerzeitschrift des LSVD hieß "Rundgespräch" und war in erster Linie für Verbandsmitglieder gemacht.

"Mit dem neuen Magazin wollen wir die gesamte Community erreichen", erklärt Zinn gegenüber queer.de. "Aufgabe des LSVD ist es, verschiedenste Seiten der Community einzubinden und eine Plattform zu bieten, um intensiv über Lesben- und Schwulenpolitik informieren und diskutieren zu können."

"respekt" bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Information, Meinung, LSVD-News und Literatur-Tipps. Sei es die Frage, ob Rot-Grün oder Schwarz-Gelb Schwule und Lesben besser regieren würden oder was mit dem neuen Papst auf die Community zukommen könnte, sachliche und informative Antworten findet man in "respekt". Ohne nackte Coverboys, gibt sich das Magazin seriös, ohne trocken oder langweilig zu sein. Artikel über Schwulenfeindlichkeit an deutschen Schulen oder Berichte über Migrationsprojekte decken Themen ab, die anderswo zu kurz kommen. Dazu gibt’s Interviews mit Promis. Besonders amüsant in der aktuellen Ausgabe: der Beitrag von taz- Redakteur Jan Feddersen über taffe Lesben.

Erhältlich ist "respekt!" in schwulen Buchläden und Szenekneipen. "Wir schicken das Magazin auch an Politiker", sagt Alexander Zinn. "Wir wollen neben Lesben und Schwulen auch andere gesellschaftliche Kreise in die Thematik einbinden." So will der LSVD eine breite Streuung erreichen, um sein Anliegen, die Rechte der Lesben und Schwulen in Deutschland zu stärken, auch mit diesem Medium zu unterstreichen. Autoren sind Mitglieder des Bundesvorstandes, aber auch andere Leute aus der Community.

Wer sich ein eigenes Bild von der Zeitschrift machen will und nicht weiß, wie er an eine gedruckte Ausgabe kommen soll, kann sich die ersten beiden Ausgaben auch als pdf-Dokumkente aus dem Internet herunterladen.

28. Juni 2005



10 Kommentare

#1 PeterAnonym
#2 skydiverProfil
  • 28.06.2005, 16:18hStuttgart
  • Ich bin zum 31.12.05 aus dem LSVD ausgetreten (!!!) Ich kann u.a. nicht einsehen, das meine Mitglieder-Beiträge auf der einen Seite für derartige Projekte ausgegeben werden, wenn auf der anderen Seite vorne und hinten beim LSVD Gelder fehlten (...) Dann spende ich lieber an die regionale AIDS-Hilfe oder die AIDS-Stiftung...
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#3 pittAnonym
  • 28.06.2005, 16:35h
  • meistens schaffen es solche blättchen nicht über die nr.2 hinaus. die liegen in den kneipen und saunen rum, werden irgendwann vom wirt weggeschmissen oder kurz durchgeblättert und landen dann auch im müll! ich muss meinem vorredner da recht geben! rausgeschmissenes geld!
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#4 Chris-1977Anonym
  • 28.06.2005, 18:54h
  • Ich finde, dass die Zeitschrift eine Verbandszeitung im besten Sinne darstellt, da sie die LSVD-Mitglieder ausführlich und aktuell über die wichtigsten Projekte des LSVD auf dem Laufenden hält.

    Von daher bewerte ich die beiden bis jetzt erschienenen Ausgaben als sehr gelungen!
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#5 MarkusAnonym
  • 29.06.2005, 10:13h
  • Die ersten drei Wortmeldungen haben offensichtlich noch kein Exemplar der Zeitschrift in Händen gehalten, sondern schwadronieren mal munter drauflos. Wie so oft gilt auch hier: "Wenn keine Ahnung, einfach Klappe halten!" Das Blatt läßt von Inhalt und Aufmachung her die meisten übrigen kostenlosen Szeneblättchen (die eh nur aus "Reich-und-Schön"-Partybildern und Veranstaltungskalender bestehen) weit, sehr weit hinter sich!
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#6 skydiverProfil
  • 29.06.2005, 11:43hStuttgart
  • @Markus: Als LSVD-Mitglied krieg ich das Blättchen sogar ins Haus geliefert (!!!) ICH überleg schon VORHER befor ich über irgend etwas einen Kommentar abgebe (!!!) "Klappe halten!"... so Leute wie Dich braucht der LSVD (!!!)
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#7 pittAnonym
  • 29.06.2005, 11:49h
  • @markus: lesefutter für "echte" bewegungsschwestern! die breite masse wird damit wohl sicher nicht angesprochen! ich find in "perspektive" keine werbung! also wird die (hochglanz)zeitschrift doch zu 100% aus fördermitteln spenden und mitgliesbeiträgen finanziert so wie stefan oben schreibt!
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#8 dragonwarriorAnonym
  • 29.06.2005, 12:23h
  • @pitt...

    wie sieht denn für dich ne echte bewegungsschwester aus?

    und: ist es was anrüchiges ne "echte" bewegungsschwester zu sein?

    überleg dir mal, wo wir heute stünden, wenn nicht "echte bewegungsschwestern" politische lobbyarbeit geleistet hätten, demos und straßenfeste organisiert hätten oder zu verschiedensten themen in vielfältigen strukturen gearbeitet hätten.

    hat hier schon einmal jemand denen gedankt, die sich für ein straßenfest organisatorisch den arsch aufgerissen haben?

    das passiert doch in den seltensten fällen, meistens wird nur genörgelt. konstruktive mitarbeit ist dagegen höchst selten.

    schade eigentlich.
    ich fühl mich jedenfalls durch respekt gut informiert. klar ist es ein hausblatt des LSVD - na und? wo ist das problem? respekt hat auch die funktion, schwule und lesben zu bewegen, mitglieder im verein zu werden und bereits vorhandene mitglieder darüber zu informieren, was mit ihrem geld geschieht. und ich find es absolut legitim, dass dabei die eigene arbeit des verbandes im mittelpunkt steht.
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#9 InteressantAnonym
#10 pittAnonym
  • 29.06.2005, 16:19h
  • @ dragonwarrior : zuerst mal danke für deine konstruktive kritik! von sowas lebt dieses bord nämlich!

    eine "echte" bewegungsschwester ist für mich ein in einer organisation integrierter schwuler mann oder eine lesbe, der es (ausserordentlich) wichtig ist irgend ein amt in dieser organisation zu bestreiten! meistens gehen diese "echten" bewegungsschwester völlig in ihrer "vereinsmaierrei" auf, und vergessen das "wesentliche!" nämlich das es mitglieder, förderer, symphatiesanten etc. gibt, die ihren teil gerne in diese organisation einbringen möchten!

    tausendmal selber erlebt!

    nehmen wir z.b. grad mal den lsvd!

    ich war mehr als 3 jahre mitglied im lsvd, und in diesen 3 jahren hat sich kein mensch vom landesverband der für meinen wohnort zuständig wäre die mühe gemacht, mich zur aktiven mitarbeit, mithilfe etc. zu bewegen!

    doch... wenn wieder mal wahlen anstanden um irgend einen posten zu ergattern, dann hab ich post vom landesverband erhalten!

    klar hätte ich mich selber drum kümmern können!

    aber immer hab ich gehofft:" da kommt noch was!" Und es kam doch nicht´s!

    zu deiner ausführung:" wo wären wir denn wenn... also ich bin der festen meinung, das wir schwule & lesben heute auch ohne "echte" bewegungsschwestern nicht mehr auf den bäumen sitzen würden und uns von blättern ernähren würden!

    die community ist jeder einzelne von uns... ich seh keinen grund, weshalb ich mich da organisieren müsste!
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