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USA

Studie: Jeder vierte LGB-Jugendliche hat Selbstmordversuch unternommen

Amerikanische Wissenschaftler versuchen, die Gesellschaft wachzurütteln, damit mehr für die psychische Gesundheit von jungen Homo- und Bisexuellen unternommen wird.


Depressionen sind unter jungen Homo- und Bisexuellen weiter verbreitet als unter gleichaltrigen Heteros (Bild: David Simmonds / flickr)

Eine in der Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association" diese Woche erschienene Studie zeigt erschreckende Zahlen über den psychischen Zustand von schwulen, lesbischen und bisexuellen Jugendlichen in den Vereinigten Staaten. Demnach haben 40 Prozent der Highschool-Schüler, die einer sexuellen Minderheit angehören, im Zeitraum von zwölf Monaten ernsthaft darüber nachgedacht, sich das Leben zu nehmen – unter heterosexuellen Schülern lag der Anteil bei 15 Prozent. 35 Prozent der homo- und bisexuellen Neunt- bis Zwölftklässler hatten demnach sogar einen Selbstmord geplant (Heteros: zwölf Prozent). Einen Suizidversuch unternommen haben 25 Prozent der LGB-Jugendlichen (Heteros: sechs Prozent).

Die Forscher haben für die Studie Daten einer Umfrage zum Risikoverhalten Jugendlicher aus dem Jahr 2015 herangezogen. Darin wurden über 15.600 Jugendliche, die eine Highschool besuchen, befragt. Trans-Personen wurden in dieser Untersuchung nicht gesondert aufgeführt – allerdings zeigten ältere Untersuchungen, dass unter Transsexuellen das Selbstmordrisiko sogar noch höher ist als unter sexuellen Minderheiten.

Unter LGB-Schülern sind der Studie zufolge besonders Bisexuelle gefährdet: 46 Prozent der Bi-Schüler haben laut der Studie über einen Suizid nachgedacht, 41 Prozent hatten ihn bereits geplant, 32 Prozent haben demnach einen Selbstmordversuch unternommen. Unter Mädchen war der Anteil etwas höher als unter Jungs.

"Eine echte Krise der Volksgesundheit"

"Wir wollen, dass diese Studie ein Weckruf ist, so dass das Thema endlich auf nationaler Ebene angegangen wird. Wir haben eine echte Krise der Volksgesundheit", erklärte der Co-Autor Professor John W. Ayers, ein Epidemiologe der San Diego State University in Kalifornien. Er hofft, dass die Zahlen eine Reaktion bei den nationalen Gesundheitsbehörden auslöst. "Obwohl dies nur eine kleine Teilgruppe unserer Teenager betrifft, ist die gesellschaftliche Belastung enorm", so Ayers. Die vor einem Jahr ins Amt gekommene Trump-Regierung hat allerdings bislang wenig Interesse an LGBTI-Themen gezeigt – der Gesundheitsbehörde wurde sogar aus ideologischen Gründen verboten, das Wort "transgender" auch nur zu erwähnen (queer.de berichtete).

Auch aus anderen Ländern gab es ähnlich erschreckende Ergebnisse zu Suizidversuchen unter sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten. So kam eine schweizerische Studie bereits 2009 zu dem Ergebnis, dass jeder fünfte schwule, lesbische oder bisexuelle Jugendliche im Verlauf der vorherigen zwölf Monate versucht hatte, sich umzubringen (queer.de berichtete). Auch Drogen- und Alkoholmissbrauch ist in dieser Gruppe höher als unter Heterosexuellen.

Über die Gründe der Verzweiflung von homo- oder bisexuellen Jugendlichen gibt es ebenfalls mehrere Untersuchungen. Während Homo-Hasser stets erklären, dass der "homosexuelle Lebensstil" unglücklich mache, haben Wissenschaftler andere Gründe gefunden: Nicht Homosexualität mache krank, sondern Ausgrenzung, fand etwa eine australische Studie Anfang des Jahres heraus (queer.de berichtete).

US-Studien zeigen zudem, dass die Abschaffung diskriminierender Gesetze die Situation verbessert: So zeigte eine Untersuchung aus diesem Jahr, dass die Öffnung der Ehe dazu geführt habe, dass die Zahl der Suizidversuche unter jungen Homo- und Bisexuellen um 14 Prozent zurückging (queer.de berichtete). 2014 kam eine Studie der Columbia University zu dem Ergebnis, dass Schwule, Lesben und Bisexuelle in liberalen Regionen durchschnittlich zwölf Jahre länger leben als in homophoben Gegenden (queer.de berichtete).

Tipp

Für Jugendliche, die in Deutschland Unterstützung beim Umgang mit ihrer sexuellen Orientierung oder Identität oder einfach Freunde suchen, gibt es zahlreiche LGBT-Jugendgruppen und -zentren (eine nicht mehr ganz aktuelle Liste gibt es hier). Auch mehrere Webseiten, etwa dbna (Du bist nicht allein) oder die des bundesweiten Jugendnetzwerks Lambda, richten sich gezielt an junge Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender. Aufklärungsprojekte wie SCHLAU gehen gezielt in Schulen und suchen immer wieder Mitstreiter.


#1 Katrina_ReichertProfil
  • 21.12.2017, 15:38hDüsseldorf
  • Die am stärksten marginalisierte Gruppe wurde sogar beim Akronym vergessen.
    "Drop the T" in Reinkultur.

    Bei trans Jugendlichen liegt die Suizidversuchsquote bei knappen !80!%.

    Und bevor wieder irgend ein transmisischer Hirntoaster behauptet, das würde durch die Transition verursacht:
    Die DISKRIMINIERUNG verursacht diese hohe Suizidalitätsrate, die Transition selbst RETTET LEBEN.
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  • Anm. d. Red.: Die vorliegende Studie hatte, wie im Text erwähnt, nur sexuelle Minderheiten betrachtet. Der Grund war, dass in den ausgewerteten Daten aus dem Jahr 2015 die Geschlechtsidentität nicht abgefragt worden war.
#2 ursus
#3 Katrina_ReichertProfil
  • 21.12.2017, 16:30hDüsseldorf
  • "Die vorliegende Studie hatte, wie im Text erwähnt, nur sexuelle Minderheiten betrachtet. Der Grund war, dass in den ausgewerteten Daten aus dem Jahr 2015 die Geschlechtsidentität nicht abgefragt worden war."

    Das ist doch genau das Problem. m(
    "... dass in den ausgewerteten Daten aus dem Jahr 2015 die Geschlechtsidentität nicht abgefragt worden war."
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#4 BEARAnonym
  • 21.12.2017, 16:49h
  • Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass weit mehr als "nur" jede_r Vierte schon ein- oder mehrfach daran gedacht hat, sich das Leben zu nehmen.

    In letzter Zeit bin ich auf einige zu diesem Thema passende, hoch interessante Beiträge gestoßen:

    www.theguardian.com/world/2016/jun/05/matthew-todd-growing-u
    p-gay-trapped-inside-cultural-straitjacket


    www.theguardian.com/society/2011/feb/20/gay-men-depression-t
    he-velvet-rage


    highline.huffingtonpost.com/articles/en/gay-loneliness/

    Leider gibt es im deutschsprachigen Raum bisher wohl noch viel weniger Literatur dazu, auch keine deutschen Übersetzungen z.B. obiger Texte.
    Als immer noch herausragend fällt mir dazu noch ein Text des Bloggers fink ein:

    derzaunfink.wordpress.com/2016/01/17/schwulescham/

    Ich denke, wir müssen uns künftig noch wesentlich intensiver mit dem Phänomen Minority Stress, internalisierter Selbsthass etc. auseinandersetzen. Diese Phänomene haben wesentliche Einflüsse auf unsere psychische Gesundheit. Meiner Ansicht nach wurden diese Einflüsse bislang noch nicht ausreichend aufgearbeitet.

    Wir können uns erst dann vollständig emanzipieren, wenn wir verstanden haben, was für ein riesiges Paket wir alle mit uns herumschleppen, woher das kommt, was es alles beinhaltet. Erst dann können auch ausreichend vernünftige Strategien erarbeitet werden, um sich dessen zu erwehren. Und zwar als Einzelperson ebenso wie als Community.

    Zuletzt noch ein Hinweis auf ein Buch, das ebenfalls in diese Richtung geht. Glücklicherweise haben wir in Deutschland einige Aktivist_innen, die sich verstärkt mit diesem wichtigen Thema beschäftigen:

    www.querverlag.de/books/selbsthass.html

    Möge es künftigen Generationen weniger schwerfallen - je intensiver wir diese Thematik bearbeiten, desto leichter können wir es auch Anderen machen.

    Ein großer Nachteil bezüglich Minority Stress, der auf queere Menschen wirkt, wird jedoch wohl noch sehr lange bleiben: die Tatsache, dass die Familien als Schutzraum in der Regel wegfallen. People of Colour z.B. können i.d.R. mit Unterstützung durch ihre Eltern rechnen, weil diese selbst auch betroffen sind. Queere Menschen hingegen können sich der Unterstützung durch die eigene Familie (die eigentlich ja primärer Schutzraum sein könnte) keinesfalls sicher sein - oftmals ist das genaue Gegenteil der Fall. Umso intensiver die psychische Schädigung, wenn man sich selbst in der eigenen Familie nicht sicher fühlen kann. Kein Wunder, dass queere Menschen daher um ein Vielfaches höher unter Depressionen, Angststörungen und eben auch Suizidalität leiden. Ja: LEIDEN. Und zwar nicht nur in der Jugend - vieles davon bleibt lebenslänglich erhalten. Und schwächt queere Menschen ganz erheblich in ihren Möglichkeiten zur gleichrangigen und gleichwertigen gesellschaftlichen Teilhabe.

    Sollten die Neoliberalen eines Tages erkennen, was für ein immenser volkswirtschaftlicher Schaden dadurch entsteht, würden sie sich vielleicht sogar auch mal um uns bemühen.

    Ich fürchte allerdings, der Sankt-Nimmerleins-Tag kommt früher.
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#5 UrsachenAnonym
  • 21.12.2017, 18:26h
  • Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein. Und ich denke, zu diesem Thema muss Selbsteflexion und Selbstkritik erlaubt sein.
    Es gibt auch innerhalb der Community erhebliche schlechte Toleranz untereinander, was zu zusätzlicher Belastung führen kann, wer sich sowieso schon in einer Mobbing-Situation befindet, wie im Artikel beschrieben.

    Und die sozialen Netzwerke mit ihren zu wenigen und unzureichenden Nutzungsbedingungen und viel zu vernachlässigter Einhaltung der Grenzen, fügen ihre letzte Verantwortungslosigkeit hinzu.
    Genauso wie die Einbildung, im Internet sei alles egal und da könne man ja mal auf die "Pauke" hauen und andere übelst mit shitstorm überschütten.

    www.queer.de/detail.php?article_id=30262

    www.queer.de/detail.php?article_id=30250#kommentare

    Genauso muss Selbsteflexion bei diesem Thema stattfinden:

    www.queer.de/detail.php?article_id=30083&kommeinzel=4825
    45


    Zur LSBTTIQ zu gehören, bedeutet eben nicht, dass Sex nur durch Cruisen möglich sei. Oder dass eine Beziehung unmöglich wäre.

    Selbstmord ist oft der Abgrund der Depression. Und Depressionen haben auch unterschiedliche Ursachen.
    Wenn nämlich selbst die Community sich untereinander nicht toleriert und sogar Anfeindungen stattfinden, oder gar Ausgrenzung, wie soll dann das Problem Depression und Selbstmord innerhalb der Community besser werden, was die Voraussetzung dafür ist, dass die Gesellschaft in Deutschland damit besser umgeht.

    Der Artikel ist so dargestellt, als sei die Community ausschließlich das Opfer. Das ist so nicht richtig. Manche Probleme werden innerhalb produziert. Das nenne ich dann selbstzerstörerisch.
    So ehrlich muss man sein, wenn es um dieses Thema geht.

    Wieso soll man von anderen etwas einfordern, was der Einzelne selbst nicht bereit ist zu tun?

    www.queer.de/detail.php?article_id=30297&kommeinzel=4867
    31


    www.queer.de/detail.php?article_id=30267&kommeinzel=4860
    97


    www.queer.de/detail.php?article_id=30267&kommeinzel=4862
    29


    Seit wann denken denn bestimmte Leute in der Community, sie hätten Narrenfreiheit und keine Verantwortung?

    Das alles muss man sich dann anschauen, wenn man möchte, dass die Hetero-Gesellschaft uns besser behandelt.

    Unabhängig davon ist die Diskriminierung das größte Problem für den Auslöser der Depression und die Selbstmordrate.

    Wenn aber die Community kein Schutz mehr für den Einzelnen bedeutet, egal ob in LSBTTIQ Einrichtungen oder im Internet, dann frage ich mich, wie das Problem vom Artikel wirklich vollständig behoben werden soll?
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#6 heavy peteAnonym
  • 21.12.2017, 18:57h
  • Antwort auf #5 von Ursachen
  • Ich kann mich nur meinem Vorredener anschließen.
    Heteronormative Werte sind in der Szene sehr stark verinnerlicht. Sie stellen eine besondere Belatung für alle Szeneangehörigen dar. Gerade die mangelnde Solidarität und die Oberflächlichkeit samt Bodyshaming und Bottomshaming, die Ausgrenzung von femininen Schwulen und Transidenten ist ein großes Problem. Ich fühle mich häufig in heterosexuellen Zusammenhängen wohler als manchmal in der Subkultur. Und das finde ich traurig.
    Wer soll denn einem Heranwachsenden eine Stütze sein wenn es nicht die Subkultur ist. Leider verfehlt die Subkultur diese Funktion. Die Attraktivitätsvorstellungen schwuler Männer müßten sich ebenfalls verändern. Ich denke dass wir alle da unseren Beitrag zu leisten können oder sollten das unsere Subkultur ein freundlicher Ort für alle Mitglieder der LSBQT Communitiy wird.
    Und es sind heterosexuelle Normen die uns schädigen und nicht unserer eigener Charakter oder unsere Identität. Es ist die allgemeine Norm die zur Falle wird.
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#7 UrsachenAnonym
  • 21.12.2017, 19:53h
  • Antwort auf #6 von heavy pete
  • So ist es, genau.
    Das erinnert mich wieder an den schwulen Kellner, der die Situation auf den Punkt gebracht hatte. Ich hatte schon mal darüber geschrieben, ich finde, das kann man hier wiederholen.
    Ich war mal in einer Szene-Bar/Café/Lounge.
    Zu Beginn war er auf merkwürdige Weise unfreundlich, was mich zum Nachdenken brachte. Ich war mit meiner Begleitung zum ersten Mal dort und wir wunderten uns beide.
    Bis ich ihn darauf ansprach.
    Er setzte sich hin und war so freundlich, sich zu erklären.
    Er sagte, es gäbe eine Front zwischen den Lesben und Schwulen in der Community dieser Stadt. Davon wusste ich nichts, denn ich hielt mich nicht regelmäßig in der Szene dieser Stadt auf.
    Ich fragte ihn, weshalb das so ist. Und er wurde plötzlich etwas traurig und sagte, dass das schon seit langer Zeit so sei und er würde sich wünschen, es würde friedlicher zugehen.
    Da stimmte ich ihm zu und machte ihm deutlich, dass ich nicht zu diesen Trullas und Trullen gehöre :-)
    Das heiterte ihn auf und er sagte, dass wir dann willkommen seien.

    Wenn ich zum CSD gehe, freue ich mich, die gesamte LSBTTIQ zu sehen und empfinde dabei keine Allergie gegen einzelne. Da kann es dann gerne geschehen, dass ich bei Schwulen sitze oder bei Transsexuellen, das stört mich nicht. Ich kann mit allen ins Gespräch kommen. Und ich meide niemand, nur weil ich lesbisch bin. Das wäre nämlich egoistisch und dumm.
    Das ist ein Fest, dass einmal im Jahr stattfindet und steht für Toleranz. Das beinhaltet logischerweise auch die Toleranz innerhalb der Community.

    Schade, dass das manche vergessen.
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#8 RickeyAnonym
  • 21.12.2017, 20:19h
  • "Unter Mädchen war der Anteil etwas höher als unter Jungs."

    Das mag unter Bisexuellen der Fall sein, insgesamt bringen sich Männer aber deutlich öfter um als Frauen (auch unter LGBT). Wenn wir schon das Geschlecht mit reinnehmen, muss das auch erwähnt werden finde ich.
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#9 ursus
  • 21.12.2017, 21:29h
  • Antwort auf #5 von Ursachen
  • ich erinnere mich gut daran, in welcher überheblichen, selbstgerechten und abwertenden art du noch vor kurzem hier im forum über promiskuität und cruisingsex hergezogen bist. über einvernehmliche, freiwillige, selbstverantwortliche entscheidungen anderer menschen hast du den großen moralhammer geschwungen.

    ich stimme dir zu: mangelnde toleranz für unterschiedliche lebensentwürfe und beziehungsweisen ist auch innerhalb der community ein problem.
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#10 heavy peteAnonym
  • 21.12.2017, 23:14h
  • Antwort auf #9 von ursus
  • Ich bin nicht der angesprochene, möchte auf diese Frage aber antworten. Was mich auch nervt wenn Linke Heteros oder auch Schwule sagen, Du bist verheiratet das ist doch soo spießig.

    Da würde ich am liebsten antworten ich bin nicht spießig sondern erwachsen und bindungsfähig. Es nervt auch das wenn man monogam lebt dann die Spießerkeule geschwungen wird. Es gibt Menschen die tatsächlich aromantisch sind. Es gibt Menschen die gerne viel Sex mit verschiedenen Partner haben.
    Es ist aber verletzende wenn man eine verbindliche Beziehung sucht und Verantwortung für einen Partner übernimmt, ihn liebt, annimmt und loyal ist, wenn man dafür deffamiert wird. Ich glaube als Erwachsener eine feste Beziehung zu leben mit der man durch Dick und Dünn geht ist ethischer als nur hedonistisch schnellen Sex zu suchen. Das hat manchmal etwas vom Kaugummieffekt, man wird ausgelutscht und dann ausgespuckt. Mehr Respekt und Liebe würde ich mir im Umgang miteinander wünschen. Ich finde ja es perse nicht schlecht viel Sex mit unterschiedlichen Partnern zu haben. Aber kann man da nicht auch Kompromisse eingehen und eine offene Beziehung führen. Und muss man Monogame immer als Spießer beschimpfen.
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