Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?30348

Heimliche Hochzeit

Jens Spahn hat geheiratet

Der CDU-Politiker gab kurz vor Weihnachten seinem Partner Daniel Funke das Ja-Wort.


Jens Spahn (r.) und Daniel Funke Anfang Dezember bei einem Bundesligaspiel (Bild: jensspahn / twitter)

Zwei Tage vor Heiligabend hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn seinen langjährigen Freund Daniel Funke geheiratet. Das berichtet die "Bild am Sonntag". Die Trauung fand demnach am Freitag im engsten Familienkreis statt, nur mit Eltern, Geschwistern und Trauzeugen.

Der 37-jährige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium wählte für die Zeremonie das barocke Essener Wasserschloss Borbeck – die Hochzeit führte der Essener CDU-Bürgermeister Thomas Kufen durch, ein guter Freund des Bundestagsabgeordneten aus dem Münsterland. Spahn und Funke (36), der Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Illustrierten "Bunte", sind seit April 2013 ein Paar.

Weder Spahn noch Funke sind bislang in ihren Auftritten in sozialen Netzwerken auf die Hochzeit eingegangen. Gegenüber der "Bild am Sonntag" gab Spahn keinen Kommentar ab. Freunde hatte er laut der Zeitung per SMS über die vollzogene Hochzeit informiert, mit einem Bild der Hochzeitstorte.

Ehe für alle in Spahns Partei weiter umstritten

Spahn ist der wohl mächtigste offen schwule Politiker in Deutschland. Der 37-Jährige hatte sich auch innerparteilich für die Ehe für alle stark gemacht. "Dass zwei Menschen in der Ehe verbindlich füreinander einstehen, ist ein Grundwert der Union. Solche Werte bieten Orientierung. Und die müssen wir wieder offensiver vertreten", sagte Spahn etwa im März in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", in dem er auch von dem Wunsch sprach, mit seinem Partner Kinder aufzuziehen (queer.de berichtete).

Als die Ehe-Öffnung im Sommer im Bundestag beschlossen wurde, stimmte dennoch nur rund jeder vierte Abgeordnete der Union für die Ehe für alle – die CSU erwägt gar weiter eine Klage gegen den Schritt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmte u.a. auch Finanzmininster Wolfgang Schäuble gegen die Gleichstellung (queer.de berichtete). Der Chef von Spahns Ministerium meinte im April zur Ehe: "Ich frage mich schon, ob dieser Begriff, der seit biblischen Zeiten als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau angelegt war, unbedingt auch auf andere Formen der Partnerschaft angewandt werden soll" (queer.de berichtete).

Spahn hatte mehrfach LGBTI-Aktivisten aufgefordert, auch Gegnern einer Gleichstellung mit "Respekt" zu begegnen – er empfahl "beiden Seiten, mal abzurüsten" (queer.de berichtete). Der Lesben- und Schwulenverband kritisierte Anfang des Jahres, dass Spahn Homophobie als allein muslimisches Problem ansehe und alle anderen Formen des Homo-Hasses ausblende (queer.de berichtete).



#1 stephan
  • 24.12.2017, 01:34h
  • Das ist halt die Union ... nutzen, was andere erstritten und erreicht haben und haben nicht genug Ar*** in der Hose, um deutliche Worte gegen die Menschenrechtsverächter in den eigenen Reihen zu finden ... Union pur! Immer alles schön heimlich und kleinlaut ... wenn es der Karriere schaden könnte! ...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 ZynikerAnonym
  • 24.12.2017, 07:43h
  • Na na na... diese Jungen Wilden... keinen Respekt vor drei Vierteln ihrer Parteifreunde... ts-ts-ts...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FirstLadyAnonym
  • 24.12.2017, 08:25h
  • Aber ich wollte doch First Lady werden und mit ihm die Welt bereisen. Ich habe extra 3 kg in den letzten Wochen für Jens abgenommen. Zu spät... zu wenig!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 rangerAnonym
  • 24.12.2017, 08:25h
  • Heimliche Hochzeit? Laut dem Artikel war sie nicht besonders heimlich. Aber wahrscheinlich gilt alles als heimlich, bei dem die BILD nicht die Exklusivrechte bekommt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 saltgay_nlProfil
  • 24.12.2017, 08:43hZutphen
  • Dieser Jens Spahn tut alles, um seine Profilneurose, die nun langsam zur Psychose mutiert, zu pflegen. Hat die Szene bereits vergessen, wie er immer wieder seine Scheißpartei in Schutz genommen hat, wenn es um die Ehe für Alle ging?

    Seinen Mund reißt er nur auf, wenn die Union koalitionsfähig mit der AfD gemacht werden soll.

    Jens Spahn ist der typische widerliche Münsterländer, der nach außen die Traditionen Christentum, Moral eisern hoch hält und Haß auf alles "Auswärtige" wie "Empfangelen" (so nennt man in seiner Gegend die evangelischen Christen) und Islam hegt.

    In Wirklichkeit vergöttert er die Doppelmoral und schaut allein, wo er seinen persönlichen Vorteil abgreifen kann. Dafür dürfen auch Rentner in Armut sterben. Denn Rentnerarmut ignoriert er. Die ist nur eingebildet.

    Aus diesem Grunde hat sich dieser Mensch als verantwortungsbewusster Bürger bereits disqualifiziert - zum Politiker reicht's noch allemal.
    Oder sollten wir nicht lieber echte Bürger wählen?
  • Antworten » | Direktlink »
#6 HeuchlerischAnonym
#8 Paulus 46Anonym
#9 motherslittlehelperAnonym
  • 24.12.2017, 10:04h
  • Von mir auch alles Gute. Das hat er sich verdient.
    Ich bin mir sicher, dass es ohne ihn die "Ehe für Alle" immer noch nicht gäbe.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 AmurPrideProfil