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Kommentare zu:
Politiker empört über Dragqueen beim Drei-Königs-Umzug


#1 WindheimerAnonym
  • 04.01.2018, 12:06h
  • Naja...das muss auch nicht sein...vielleicht erstmal mit 3 königinen anfangen....und später dann König , Königin und drag
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#2 LogistikAnonym
  • 04.01.2018, 16:07h
  • Diese Dragqueen will als Kaspar, Melchior und Balthasar auftreten... nacheinander? Also sie wechselt zwischendurch zweimal das Kostüm? Oder hat sie ein Kostüm, das alle drei Könige auf einmal darstellen soll?
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#3 ursus
  • 04.01.2018, 16:19h
  • immer müssen diese kasper die kinder vorschieben, um ihr verkniffenes weltbild zu schützen.

    ich weiß zwar nicht, was genau La Prohibida vorhat (ich würde viel geld auf neonbunte langhaarperücken und schrecklichen plastikpop wetten), aber ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass die kinder diesen wagen am allerspannendsten finden werden. :-)
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#4 LaurentProfil
  • 04.01.2018, 16:33hMetropolregion Rhein-Neckar
  • "Zeichen für Vielfalt und Toleranz" verkehren sich gelegentlich ins Gegenteil.

    Etwas Zurückhaltung bei bestimmten Themen, insbesondere wenn Religion ins Spiel kommt, wäre im Endeffekt sicherlich zielführender und wohl auch glaubhafter.
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#5 stromboliProfil
  • 04.01.2018, 16:59hberlin
  • Antwort auf #4 von Laurent
  • warum " Zurückhaltung"?
    Zu welchem zweg!
    Und wem nützt diese " Zurückhaltung".

    Setzt doch eurem allseits wohlfühlenswollen auch mal den verstand als kritisches begleitinstrument ein!

    Zurückhaltung einer ideologie, die sich eindeutig unwiedersprochen gegen gleichgeschlechtliches ausspricht oder allenfalls ihnen eine zweitrangig zugebilligte, nächstenliebende nachsicht zukommen lässt, kann und darf es nicht geben!

    Wenn dir die dauerhaften religiösen übergrifflicvhkeiten genügend, dann halte dich bezüglich religion und dem streit hierüber zurück und lass denen, die sich nicht abspeißen lassen, dass wort zum sonntag.
    Die religion predigt ohnehin ihr eigenes ungefragt und in aufdringlicher manier, jenseits jeglicher " Zurückhaltung".
    Also muss sie auch mit der antwort leben.
    Es kann/darf hierüber, solange die religionen ihre politik nicht grundlegend ändern , keinen "kompromis oder irgendein zugehen auf sie geben.
    Das überlassen wir huk und anderen religionsdürstenden.

    Was den umzug anbelangt bin ich gespaltener meinung:
    Einerseits meine ich, eine plurale gesellschaft auch im religiösen sinne, verträgt einen drag.
    Andererseits : gerade in spanien, wo die kirche bis vor wenigen jahren mit ihrer hetze unheilvolles begangen hat, die als gleichgeschlechtlicher auch noch auf ihren kinderwerbefeldzügen zu begleiten, ist ein fatales signal hin zu einer toleranz dieser hetzgruppierungen.
    Da lob ich mir doch die pussy riots, die in rom das "christkind aus dem stall werfen wollten, weil nach deren vorstellung es ja ein weiblicher säugling sei, an dem die welt genesen solle.

    Vielleicht bedeutet aber " Zurückhaltung" auch, sich als glbttq* generell von solchen veranstaltungen fern zu halten um sich so auch das recht darauf zu sichern, dass derenseits niemand (!) auf unseren umzügen anwesend ist.
    Na ja.. auf deutschland bezogen, kirchenaustritt nicht vergessen!
    Damit auf ins neue jahr.
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#6 Tommy0607Profil
  • 04.01.2018, 17:23hEtzbach
  • Man kann sich auch umsonst aufregen; besonders die Konservativen . Vielleicht sollte man mal im "Hinterkopf" haben , dass sich Traditionen auch mal ändern können . Und das sollte auch bei Religionen und Glauben sein . So ganz nebenbei : Jetzt "laufen" die Menschen ja auch nicht mehr im Fell rum und jagen mit der Keule .Sitten und Gebräuche ändern sich mit der Zeit .Es bleibt nicht alles wie früher !
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#7 Patroklos
#8 LaurentProfil
  • 04.01.2018, 18:03hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #5 von stromboli
  • "Zurückhaltung" ist für mich ein der jeweiligen Situation (!) angemessenes, nicht unpassendes und auch nicht respektloses Verhalten.

    >>Die Organisatoren des Festumzugs verteidigen...<<

    Zunächst wär ja mal wichtig zu erfahren, wer diese Organisatoren sind und wer eigentlich an solchen Umzügen alles teilnehmen darf. Vielleicht gibt es da ja irgendwelche Festlegungen.
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#9 Homonklin44Profil
  • 04.01.2018, 19:24hTauroa Point
  • "" Der Umzug ist der wichtigste Festtag für unsere Kinder und gar nicht dafür geeignet, dass Carmena und ihr Team Botschaften vermitteln, die mit dem Fest überhaupt nichts zu tun haben und den Kindern den Spaß verderben", schimpfte der kommunale PP-Sprecher José Luis Martínez-Almeida.""

    Der ist doch bloß neidisch, weil er im Rüschenkleid seiner Oma dann den Kürzeren zieht, wenn er da hin geht.

    Was Kinder alles spaßig finden können, wenn man sie nicht künstlich daran vergrault, weiß der nicht. Gerade das Verkleiden und so tun, als wäre Frau ein König, und Mann eine Königin, fesselt Kinder doch überaus gerne.
    Sternsinger gehen doch auch um, Mädchen als diese Könige verkleidet mit falschen Bärten.
    Wie bei Monty Python so in der Art.

    Und dann sag mir einer, warum die ganzen Knilche alle in Drag gehen, jahrein, jahraus, in ihren Gardinenkleidern und kein Mensch regt sich auf, weil die sich wie eine Frau anziehen. Da sind das dann wieder wunderbare Traditionskostüme auf ein mal.

    Authentizitär - jo mei - erst mal 3 Könige dazu kriegen, sich zum Affen zu machen.
    Man kann ja mal bei König Harald in Norwegen anfragen, bei Carl Gustaf in Schweden oder Mswati den Dritten aus Swasiland, weil einer was dunkler sein muss. Oder Felipe muss sich eben auch verkleiden mal.
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#10 TheDadProfil
  • 04.01.2018, 21:48hHannover
  • Antwort auf #4 von Laurent
  • ""Etwas Zurückhaltung bei bestimmten Themen, insbesondere wenn Religion ins Spiel kommt, wäre im Endeffekt sicherlich zielführender und wohl auch glaubhafter.""..

    Unfug !

    Es darf gegenüber denjenigen die die Gesellschaften spalten garantiert keine "Zurückhaltung" geben !

    Diese Täter muß man endlich in die Schranken weisen !
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#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 queergayProfil
  • 06.01.2018, 02:02hNürnberg
  • Diese Politiker sollen sich vielmehr über die Herrschaft der Milliardäre über ihr Wähler-Fußvolk empören.
    Da haben sie genug zu tun. Mit Dragqueen-Attacken und ähnlichem Firlefanz wollen sie lediglich ablenken von ihrem sonstigen Versagen und Unvermögen, die wahren Probleme zulösen.
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#13 Gerlinde24Profil
  • 06.01.2018, 05:44hBerlin
  • Eine Drag Queen auf so einem Umzug ist mir tausendmal lieber, als ein homophober AfD-Politiker, oder ein katholischer Priester.
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#14 Patroklos
#15 LaurentProfil
  • 06.01.2018, 11:19hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #14 von Patroklos
  • Respekt habe ich da eher weniger.

    Ich frage mich, wie man es als Eltern überhaupt zulassen und verantworten kann, dass sich sein 10-jähriges (!) Kind so öffentlich zur Schau stellt.

    Das ist ja so ähnlich wie bei diesen unsäglichen RTL-Kindershows, wo die Eltern ihre Kinder für die eigenen Ziele instrumentalisieren.

    "Er ... bezeichnet sich mittlerweile selbst öffentlich als schwul."
    Aha, und das im Alter von zehn Jahren.
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#16 AFD-WatchAnonym
#17 stromboliProfil
#18 BEARAnonym
  • 06.01.2018, 15:01h
  • Antwort auf #15 von Laurent
  • ""Er ... bezeichnet sich mittlerweile selbst öffentlich als schwul."
    Aha, und das im Alter von zehn Jahren."

    Ich gehe davon aus, dass es Dir natürlich lieber wäre, er würde sich seine ganze Kindheit und Jugend hindurch mit tausend Zweifeln und Unsicherheiten quälen und quälen lassen, hätte immer wieder Selbstmordgedanken, Gefühle des Ausgestoßenseins? Und könnte das alles gar nicht einordnen oder benennen, weil seine Homosexualität komplett totgeschwiegen wird? Würde "einfach nur" fühlen, dass mit ihm "etwas nicht stimmt"?

    Auch ich habe mich in dem Alter bereits eindeutig schwul verhalten. Hätten sich meine Eltern nicht mit aller Gewalt beide Augen (und mir meine) zugehalten, hätte vielleicht auch ich die Chance gehabt, als selbstbewusst schwul aufzuwachsen.

    Aber es ist natürlich besser, wenn ein Kind / ein Jugendlicher sich jahrelang quält... weil?
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#19 Homonklin44Profil
  • 06.01.2018, 15:12hTauroa Point
  • Antwort auf #15 von Laurent
  • Wenn ich mich so zurückerinnere ... Hätte ich im Alter von 5-6 Jahren ein Wort dafür gekannt, dass ich mir vorstellte, als Erwachsener möchte ich gern einen Mann heiraten und mit ihm zusammen leben, wenn es sich ergibt, wer weiß nicht, ob ich es nicht für mich benutzt hätte.

    Wohl aber auch nur in Gedanken, um eine Identifikation zu haben. Hätte das in der Umgebung jemand mitgekriegt, hätten sie mich gleich totgeschlagen oder den Psychiatern und Exorzisten zum Fraß vorgeschleppt.

    Dass Der Lütte mit 10 schon so weit sein darf, und seine Eltern ihn in seiner Identität und Varianz so locker mal unterstützen, das erfüllt mich mit Hoffnung daran, dass die Welt sich wirklich bessern kann. Schließlich ist er auch lebender Beweis dafür, dass Idenfikation und Selbsterkenntnis eben nicht erst in der Pubertät oder im Jungerwachsenenalter beginnt.
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#20 stromboliProfil
#22 queergayProfil
#23 LaurentProfil
  • 06.01.2018, 18:04hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #16 von AFD-Watch
  • Auf ihn ist ja meistens Verlass.

    Allerdings habe ich wenig Lust, mich auf eine entsprechende "Diskussion" einzulassen, zumal es m.E. im Hinblick auf dieses öffentlichkeitswirksame Outing eines 10-jährigen Kindes auch wenig zu diskutieren gibt.
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#24 LaurentProfil
  • 06.01.2018, 18:20hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #17 von stromboli
  • auch zu Nrn. 18 und 19

    Abgesehen davon, dass es mir - neben dieser öffentlichen Zurschaustellung - vor allem um das Outing eines 10-jährigen Kindes ging:

    Da scheine ich ja hier die vermeintlich große Ausnahme zu sein. Ich kann mich nicht erinnern, im Alter von vor 12/13 Jahren was Entsprechendes 'gespürt' zu haben. Und mit Männern lief bei mir eh erst was ab 18.
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#25 andreAnonym
#26 PuhhAnonym
  • 06.01.2018, 20:05h
  • Antwort auf #24 von Laurent
  • Ich emfand mich solange ich zurückdenken kann als etwas anders als die Jungs in meiner Umgebung. Habe auch immer lieber mit Mädchen gespielt.
    Mit 12 habe ich allerdings komplett geschnallt, was mit mir los war, nachdem ich mich unsterblich in meinen Klassenkameraden verliebt habe.
    Ich fand das auch weder komisch oder ungünstig sondern habe die Tatsache, dass ich schwul bin für mich akzeptiert.
    Natürlich habe ich bald gemerkt dass mir das in Schule Probleme ... 70er Jungenschule... bereiten würde.
    Daher hat mein offizielles Outing noch ein paar Jahre gedauert.
    Zumal mein geliebter Kamerad meine Liebe nicht wirklich erwidert hat.
    Aber von da an wollte ich nur noch mit Jungs zusammensein.
    Schön das der Junge Bursche die Chance hat schon früher seiner Umgebung seine wirkliche Identität zu zeigen.
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#27 TheDadProfil
#28 TheDadProfil
  • 06.01.2018, 21:52hHannover
  • Antwort auf #23 von Laurent
  • ""Allerdings habe ich wenig Lust, mich auf eine entsprechende "Diskussion" einzulassen, zumal es m.E. im Hinblick auf dieses öffentlichkeitswirksame Outing eines 10-jährigen Kindes auch wenig zu diskutieren gibt.""..

    Die wichtigsten Dinge haben Dir ja schon "Stromboli" und "Bear" mitgeteilt..

    Diskutieren müssen wir die auch nicht, denn die autonomen Entscheidungen des Jungen die hier bloß zufällig einmal nicht auf den Widerstand von verstockten Eltern treffen sind schon allein deshalb nicht zu hinterfragen, weil es seine Entscheidungen sind !

    Demgegenüber verweigerst Du allerdings immer noch die Erkenntnis daß auch Du schon in dem Alter genau gewußt hast wohin der Hase läuft, und Dich dennoch geweigert hast das vor Dir selbst einzugestehen..

    Und zusätzlich verweigerst Du immer noch die Erkenntnis das auch schon Kinder "sexuelle Wesen" sind, und sich genau deshalb auch damit befassen..

    Die Realität zu verweigern bringt Dich hier aber auch nicht weiter..
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#29 LaurentProfil
  • 07.01.2018, 00:51hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #28 von TheDad
  • Die Äußerungen von Stromboli, BEAR, Homonklin44 und Puhh haben allenfalls indirekt etwas mit dem von mir kritisierten öffentlichkeitswirksamen (!) Outing des zehnjährigen Buben zu tun.
    Deren Angaben zum Alter, wann ihnen bewusst wurde, "anders/schwul" zu sein, kritisiere ich nicht.

    Darüber hinaus muss bezweifelt werden, ob es tatsächlich "die autonomen Entscheidungen des Jungen" waren, oder nicht doch eher Eltern, die ihre Kinder öffentlichkeitswirksam "vermarkten", nachgeholfen haben.
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#30 stromboliProfil
#31 LaurentProfil
  • 07.01.2018, 11:08hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • >>Wozu eigentlich sind wir hier?<<

    Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt:

    Da man mit ihm, im Gegensatz zu den meisten anderen hier, aufgrund seines nicht selten unlauteren Diskussionsstils nicht sachgemäß diskutieren kann, hatte ich das entsprechende Wort in #23 in Anführungszeichen gesetzt.
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#32 TheDadProfil
  • 07.01.2018, 13:31hHannover
  • Antwort auf #29 von Laurent
  • ""Die Äußerungen von Stromboli, BEAR, Homonklin44 und Puhh haben allenfalls indirekt etwas mit dem von mir kritisierten öffentlichkeitswirksamen (!) Outing des zehnjährigen Buben zu tun.
    Deren Angaben zum Alter, wann ihnen bewusst wurde, "anders/schwul" zu sein, kritisiere ich nicht.""..

    Du negierst hier nach wie vor die Tatsachen die dazu führen daß ein solches Outing wie das von Desmond überhaupt so "außergewöhnlich" daherkommt..

    Du verweigerst die Erkenntnis das ein Outing in genau diesem Alter "NORMAL" sein sollte !

    Denn in genau diesem Alter WEISS man was los ist..

    Aber Tausende und Hunderttausende Menschen trauen sich nicht mit ihrer Umwelt über ihre Sexualität und über ihre Sexuelle Identität zu sprechen und sich dazu öffentlich oder in den Familien zu äußern..
    Es herrscht Sprachlosigkeit auf allen Seiten, und die ist ausgelöst durch die mangelhafte Bildung von uns allen !

    Und gleichzeitig gefördert durch diese ganzen Ideen der Heteronormativität die uns suggerieren
    "aber in dem alter kann man das doch noch gar nicht wissen"..

    UNSINN !

    ""Darüber hinaus muss bezweifelt werden, ob es tatsächlich "die autonomen Entscheidungen des Jungen" waren, oder nicht doch eher Eltern, die ihre Kinder öffentlichkeitswirksam "vermarkten", nachgeholfen haben.""..

    Interessanter Aspekt..
    Den man wirklich mal ausführlich "diskutieren" müßte..
    An dem Tag an dem Du dann mal wahrgenommen hast daß die umgekehrte Situation die darin besteht das sich ein 10-Jähriges LGBTTIQ*-Kind das Leben nimmt EXAKT auf dem gleichem Einfluß der Eltern besteht, die in reziproker Art&Weise absolut alles dafür tun diese "öffentliche Sichtbarkeit" der Persönlichkeit ihres Kindes zu verhindern !

    Denn das was Du hier als "Vermarktung" durch die Eltern abwertest ist nichts weiter als der Einfluß den die Eltern ausüben, und der sich gemeinhin "Erziehung" nennt..
    Eine Unterstützung des Kindes in seiner Entwicklung, sich und seine eigene Persönlichkeit entdecken zu können ohne dabei schon auf Widerstand innerhalb der Familie zu stoßen..

    Man legt dem Kind dabei keine Stolpersteine in den Weg, und man macht aus einem Eiskunstläufer keinen Boxer, bloß weil die Eltern Boxen irgendwie besser finden..
    Trotzdem "erziehen" Hundertausende Eltern ihre LGBTTIQ*-Kinder immer noch zu "Heterosexuellen" in der irrigen Annahme, daß sei "richtig so" !

    Ich kenne keine Eltern die aus "Profit-Gründen" wie Du hier bösartig unterstellst, ihr Kind zu einer Drag-Queen" ausbilden würden..

    Aber jede Menge Eltern die ihren Nachwuchs zu "Hobbys" anstiften oder in Sport-Vereine stecken die mit den Interessen und Fähigkeiten der Kinder wenn überhaupt nur am Rande zu tun haben, und dann dazu führen daß die Kinder zeitlich so in diese Aktivitäten eingebunden sind, daß sie kaum noch dazu kommen sich mit dem zu beschäftigen, was sie wirklich interessiert..

    Dazu gehört dann auch die Einbindung in die "Religion"..

    Diese "Eltern-geleiteten Interessen" haben bloß nichts mit dem Kind selbst zu tun..

    Der Junge Desmond hat ziemliches Glück daß er Eltern hat die ihn unterstützen und fördern..
    Wenn das dann auch noch dazu führt daß er sich früh entdeckt, und sich seiner Sexuellen Identität so sicher ist daß er sich dazu öffentlich äußert..
    Who cares ?
    Ein glückliches Kind ist das Ziel der Erziehung, ein Kind das sich seiner Interessen und Fähigkeiten sicher ist, und vor allem seiner Selbst..

    Deine "Trotz-Reaktion" die ausgelöst ist durch so viel Unsinn der in Dir steckt, angefangen mit der absurden Idee das Kinder gar nicht "sexuell denken" würden oder auch gar keinen Sex hätten, bis hin zu der Idee die Eltern würden hier ein Kind zu einer "Karriere" treiben, wie man es an anderer Stelle mit 4 oder 5-Jährigen "Kinder-Modells" erleben muß, die angezogen wie die Mutti und geschminkt über Laufstege stolpern, offenbart wie viel an dem verinnerlichtem Unsinn der Heteronormativität der in Dir wohnt wie Wasser in einem Schwamm, noch hinterfragt werden muß..
    Da hast Du noch sehr viel zu tun..
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#33 TheDadProfil
  • 07.01.2018, 13:51hHannover
  • Antwort auf #30 von stromboli
  • ""ein weiterer, der mit der wendung ""Allerdings habe ich wenig Lust, mich auf eine entsprechende "Diskussion" einzulassen" , seinen frieden mit sich selbst macht.""..

    Manche sind hier nur anwesend um Löcher im Raum zu füllen, in der Annahme diese Löcher in der Luft würden uns irgendwie stören..

    Andere wiederum aber nutzen diese Rhetorische Figur des "darüber will ich aber keine Diskussion führen" um eine Diskussion erst zu starten und dann in ihre Richtung zu lenken..
    Teils um ein Derailing zu starten, Teils aber auch weil sie von der vorliegenden Thematik tatsächlich keine Ahnung haben, weil sie nicht in der Lage sind sich gedanklich in die Situation des anderen (wie hier des jungen Desmond) zu versetzen..
    Und diese mangelhafte Fähigkeit der Imagination, des Blickwinkelwechsels gelingt vor allem deshalb nicht, weil man die Substanz der Heteronormativität die man aufgesaugt hat immer noch für Richtig erachtet, und nicht bereit ist die damit verbundenen Auswirkungen auf den Prüfstand zu stellen..

    Ausgehend von der irrigen Annahme sie seien ja sowieso im Recht qualifizieren sie damit von vorne herein jedes ihnen entgegengebrachte Argument als "stimmt nicht" ab, denn sie "denken" ja z.B. wie hier, in ihrer Erziehung wäre niemals etwas falsch gelaufen, denn sie hätten sich ja zu einem "wertvollem Mitglied der Gesellschaft" entwickelt..

    Aber wie eben schon geschrieben läuft die Erziehung von Hunderttausenden Menschen schlichtweg falsch, weil Eltern ihre Kinder zu Heteros "erziehen" wollen, und damit grandios scheitern..

    Interessanterweise negieren dann immer noch ein Großteil der Betroffenen die Erziehungsfehler der Eltern, und suchen krampfhaft nach Ausreden á la "sie haben das ja nicht gewußt", um die Fehler der Eltern zu marginalisieren..

    "Laurent" füttert hier schon seit geraumer Zeit die Threads mit immer der gleichen Forderung, die in immer neuen Verkleidungen daherkommt, und die lautet :
    Unsichtbarkeit..
    Mal als "Zurückhaltung" bezeichnet, mal als "dezentes Auftreten", was allerdings gar nichts anderes bedeutet, fordert er hier unablässig ein man möge sich doch als Mitglied der Community etwas unsichtbarer machen, denn nun wo man doch Heiraten darf, sei die Assimilation an die Heteros endgültig gelungen..

    Wie viele andere auch noch falsche Forderungen damit einhergehen kann man hier in der Kürze langer Kommentare gar nicht aufzählen, denn daß würde sie endgültig sprengen..
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#34 TheDadProfil
#35 LaurentProfil
  • 07.01.2018, 21:32hMetropolregion Rhein-Neckar
  • zu Nrn. 32-34

    Respekt.

    Dennoch:
    Steigere dich doch nicht immer so hinein.
    Je mehr du schreibst, desto eher kann ich i.d.R. davon ausgehen, nicht daneben zu liegen.
  • Antworten » | Direktlink »
#36 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 07.01.2018, 21:51h
  • Das ist ja eine lustige Diskussion dieser Politiker, wenn man es mal ganz sachlich betrachtet :-D
    Ich glaube, die meisten von ihnen vergessen, dass diese Dreikönigslegende ganz unterschiedliche Auslegungen hat.
    Bei uns ist die lateinische Tradition mit Caspar, Melchior und Balthasar bekannt. In Bethlehem wird die Dreizahl mit Gold, Weihrauch, und Myrrhe in Verbindung gebracht. Im Mittelalter waren bei den Mysterienspielen die Dreizahl mit der Herkunft verbunden: Eropa, Asien, Afrika. In der Kunst aus einer griechischen Vorlage ist die Dreizahl als verschiedene Lebensalter dargestellt: Jüngling, Erwachsener, Greis.

    Schon alleine deshalb ist doch eine Vielfalt gegeben. Weshalb dann nicht eine Dragqueen, die diese drei Könige darstellt?
    Das Argument, dass es den Kindern den Spaß verderben würde, ist ja Unsinn. Die machen da überhaupt keine Unterschiede. Und ich könnte mir vorstellen, dass die Dragqueen diese Darstellung sicherlich interessant machen wird und die Kinder dadurch erst so richtig Spaß haben werden :-)
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