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  • 29. Juni 2005, noch kein Kommentar

Evelyn Fischer moderiert den "Kulturreport" im Ersten. Mit "Zurückgekommen" gibt sie ihr CD-Debüt und covert sogar Norah Jones.

Von Jan Gebauer

Evelyn Fischer aus Weimar studierte Deutsch, Russisch und Gesang. In der DDR sang sie Pop und Jazz, gewann mehrere Nachwuchspreise, trat in Fernsehsendungen auf, gab Konzerte in Rumänien und der Sowjetunion. Mittlerweile ist sie Professorin für Gesang an der Hochschule in Leipzig und moderiert den "Kulturreport" in der ARD. Kürzlich ist ihr erstes deutschsprachiges Album auf den Markt gekommen: "Zurückgekommen". "Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens kann man am besten in der Muttersprache ausdrücken. Nur auf Deutsch kann ich meine Ideen von individuellem Ausdruck künstlerisch ausleben", erläutert Evelyn Fischer ihre Liebe zur deutschen Sprache. Und diese "wirklich wichtigen Dinge", über die Fischer mit ihrer geschmeidigen Stimme singt, sind Alltägliches wie Liebe, Heimat, Nachhausekommen. Musikalisch sind die Texte in angenehme Melodien verpackt, deren Rhythmen sich zwischen Jazz und Pop bewegen. Mit diesen Klängen hat Fischer ein musikalisches Feld bearbeitet, dass in der deutschen Musikszene bislang relativ stiefmütterlich behandelt wurde. Das erinnert in manchen Momenten an Norah Jones und siehe da: Aus Jones' "It Had To Be You" macht Frau Fischer "Das alles bist du".

Fazit: Abseits vom deutschsprachigen Schlager singt Evelyn Fischer eine überraschende Mischung aus Jazz und Pop.

Anspieltipps: "Zurückgekommen", "Ich schreibe dir", "Nach Hause"

29. Juni 2005