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Castingshow

DSDS-Kandidat outet sich als trans

Der Schweizer Leon Marc Weber erzählte bei "Deutschland sucht den Superstar" von seiner Transition – und verblüffte damit Dieter Bohlen: "Das hätte ich nicht gedacht."


Leon Marc Weber überzeugte die Jury mit dem Lied "Amoi seg' ma uns wieder" von Andreas Gabalier (Bild: MG RTL D / Stefan Gregorowius)

In der am Samstagabend gesendeten Folge der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) hat sich ein Kandidat als trans geoutet. Vor der Jury um Dieter Bohlen sang der 25-jährige Schweizer Leon Marc Weber nicht nur die Herzschmerz-Ballade "Amoi seg' ma uns wieder" von Andreas Gabalier, sondern berichtete in der Vorstellungsrunde vorab auch von seiner Transition.

"Ich hieß nicht immer Leon", erzählte Weber. "Ich kam als Frau zur Welt. Ich habe relativ früh gemerkt, dass da etwas nicht stimmt und bin jetzt seit 2012 auf meinem Weg." Seine Familie habe mit seiner Trassexualität große Probleme gehabt: "Gerade die Mutter, was auch verständlich ist. Man hat 20 Jahre lang eine Tochter und auf einmal wird die Tochter zum Mann. Aber ich habe den Schritt gemacht und habe die OPs so gut wie durch. Ich bereue keine einzige Sekunde."

"Und da haben sie dir so ein Ding da dran gemacht oder wie?"

Dieter Bohlen reagierte verblüfft: "Ehrlich? Du warst ein Mädchen? Das hätte ich nicht gedacht", so der Chefjuror. Nach der Performance meinte der Poptitan: "Du hast eine Stimme wie ein Bär. Du bist eher Joe Cocker als eine Frau."

Auch zeigte sich Bohlen ausgesprochen neugierig: "Und da haben sie dir so ein Ding da dran gemacht oder wie?", fragte er. Leons Antwort: "Das ist alles noch im Gang." Darauf Bohlen noch einmal: "Wenn du es nicht gesagt hättest – du siehst aus wie ein normaler, hübscher Junge."

Musikalisch konnte der Schweizer die Jury überzeugen. Der 25-Jährige erhielt vier "Ja"-Stimmen und einen gelben Recall-Zettel. (cw)



#1 BEARAnonym
#2 hugo1970Profil
  • 07.01.2018, 08:51hPyrbaum
  • Glückwunsch zu seinem Ich selber Werden und den Mut zu sich zu stehen und öffentlich darüber zu reden!
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#3 andreAnonym
  • 07.01.2018, 10:18h
  • Antwort auf #1 von BEAR
  • Sehe ich nicht so verbissen. Im Gegenteil. Homophoben müßte man helfen, denn es ist bekannt, alle Homophoben haben ein dunkles Geheimnis. Weißt schon, oder ? Homophobie hat immer etwas mit Verstecken und Verleugnen zu tun.
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#4 marco10627Profil
  • 07.01.2018, 10:45hBerlin
  • Antwort auf #3 von andre
  • Kann es nicht auch einfach mal so sein, dass ein Homohasser auch ein Homohasser ist, ohne dass er irgendeine eigene Neigung unterdrückt? Ich mag keine Homohasser, aber ich mag auch keine Verallgemeinerung.
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#5 herve64Profil
  • 07.01.2018, 11:23hMünchen
  • Wie man als Transidentischer allerdings auf die Idee kommt, ausgerechnet ein Lied von dem Gabeltier darzubieten, muss man jetzt aber nicht verstehen, oder?
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#6 herve64Profil
  • 07.01.2018, 11:47hMünchen
  • Antwort auf #3 von andre
  • Na, bei Gabalier könnte die Motivation blanker Neid sein: im Gegensatz zu seinem unverschämt gutaussehenden Bruder Willi ist Andreas eben ein schmächtiges, häßliches Entlein, das einfach quasi keine Leute um sich haben will, die ihm die Schau stehlen könnten.
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#7 felix-cgnAnonym
  • 07.01.2018, 13:16h
  • Auch wenn Leon Marc Weber ein sympathischer junger Mann ist, finde ich es schade: 1. dass er sich so sehr wünschte einen Titel von Andreas Gabalier zu singen, einem ausgesprochenen Homo-Feind, und 2. seine Identität wie so häufig bei RTL auf sein Genital reduziert wurde.
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#8 wiking77
#9 felix-cgnAnonym
  • 07.01.2018, 14:21h
  • Antwort auf #8 von wiking77
  • Nein.
    Wer Innendrin so hässliche schwulenfeindliche Einstellungen hat, kann weder schön sein, noch ist das ein Argument.

    Komisch, dass du den Homofeind Andreas Gabalier auf sein Äußereres reduzierst. Hat dein Profilnamen etwas mit der rechten Wikingjugend zu tun?
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#10 remixbeb