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Kommentare zu:
Berlin: Transfrau geschlagen – Polizei sucht Verdächtigen


#1 FragenAnonym
  • 15.01.2018, 21:06h
  • Wieso dauert es immer Monate, bis endlich mal ein Fahndungsbild veröffentlicht wird?

    Nach so langer Zeit ist doch jede Spur kalt. Wer soll sich denn heute noch erinnern, ob er vor einem halben Jahr jemanden gesehen hat, der so aussieht??

    Und ich frage mich auch, warum diese Kameras immer so miserable Bilder liefern müssen? Schon vor 10 Jahren hat mein altes Nokia-Tasten-Handy für 80 Euro bessere Fotos gemacht als solche Überwachungskameras.
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#2 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 15.01.2018, 21:49h
  • Antwort auf #1 von Fragen
  • Das stimmt, allmählich fällt das auf und es ist bei der Fahndung sicherlich nicht hilfreich.

    Ein Grund weshalb, kenne ich, weil ich mal einen Fotografie-Kurs in den USA belegt hatte. Es hat was mit der Auswahl der Linse zu tun: die Auflösung, ob sie für Fern- oder Nahaufnahmen eingerichtet wurde. Dann kommen Lichtverhältnisse dazu, die Beleuchtung in Bahnhöfen, etc., und natürlich auch die Qualität der gesamten Kamera. Wenn die Kamera auf Distanz eingestellt ist, wird das gezoomte Foto entsprechend unklar.
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#3 Homonklin44Profil
  • 15.01.2018, 22:31hTauroa Point
  • Ja, da kommt dann neben dem Alter der Technik und Schärfe-Einstellung bzw. Staub /Beschlag oder Licht-Umständen noch die Aufarbeitungsfähigkeit dazu. Wenn man schlechte Aufnahmen vergrößert, verschwimmt das immer weiter, und auch gute Bildbeartbeitungssoftwares können aus einer schlechten Aufnahme nicht mehr herausholen, als da ist. Es gibt zwar Softwares, die fehlende Information errechnen können, sodass man aus einem unscharfen Bild ein etwas Schärferes gewinnt, aber der Verfälschungseffekt ist zu groß, das errechnet in etwa ein Gesicht, aber nicht exakt DAS Gesicht.

    Da müssen die Üwa-Kameras auch mal auf den neueren Stand aufgerüstet werden. Kann man heute doch sehr präzise Aufnahmen mit machen.
    Dass man da erst Monate hinterher Bilder bekommt, hat vielleicht was mit Veröffentllichungsrechten oder Clearing von Ansprüchen durch irgendwen zu tun? Ansonsten könnte ich mir da auch keinen Grund für die Verzögerung vorstellen - die Leute merken sich nicht jedes Gesicht, das ihnen begegnet.

    Die Bilder von diesem Herrn Renger sind ja schon so genau, dass man den erkennen muss. Wenn der solche illegalen Geschäfte betrieb, und schon mal entführt worden sein soll ... da ergäben sich schon Schätzungen dazu, was da evtl. passiert sein könnte. Keiner weiß nix Genaues. Leute, die ihr Geld wieder wollten?
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#4 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#5 aufklaerungAnonym
  • 15.01.2018, 22:47h
  • Nach meinem Verständnis ist nicht die Auflösung der Kameras das Problem bzw. die Anschaffung neuer Kameras, sondern die Technik und Kosten für konstante (Ultra-)HD-Aufzeichung samt Sicherung

    Dass mehrere Monate vergehen halte ich von ganz wenigen extrem schweren Taten auch für in Ordnung. Erst reguläre Ermittlungsversuche, dann gerichtliche Überprüfung, ob Persönlichkeitsrechte zwecks Fahndung kurzzeitig eingeschränkt werden können, brauchen halt Zeit. Eine solche Veröffentlichung kann ja in der Praxis stärkere Folgen für die Leute haben als die eigentliche Bestrafung, von möglicher Fahndung nach Unschuldigen einmal ganz abgesehen.
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#6 MelVixenAnonym
  • 16.01.2018, 03:46h
  • Es fehlt nicht an Kameras sondern an mehr Streifenpersonal und fallbearbeitenden Polizisten. (welche die nicht überarbeitet und unterbezahlt sind)

    Kameras unterbinden keine Straftaten, Polizeipräsens aber schon.
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#7 AnonymAnonym
  • 16.01.2018, 08:10h
  • Antwort auf #1 von Fragen
  • Das liegt erfahrungsgemäß daran, dass eine offensichtlich verfilzte und homophobe Justiz wie z. B. in Hessen Kameraufzeichnungen als Augenscheinbeweise trotz konkreter Hinweise wie z. B. aus Märkten mutmaßlich aus homophoben und rassistischen bzw. parteipolitischen Motiven heraus nicht würdigen wollen und eher dazu neigen, die Community zu diffamieren. Auch, um die die sichere Drittlandsproblematik betreffenden Fragen zum Vorteil des schlechten Rufs als Wirtschaftsstandort zu vertuschen. Während untendrunter die entsprechenden Zustände herrschen, als sei man auf dem Niveau des BVerfG von 1957 bzw. des Dritten Reichs stehengeblieben, aus dem die Akten stammen, auf deren Basis dann entsprechend verfolgt worden ist.
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#8 GronkelAnonym
  • 16.01.2018, 08:16h
  • Antwort auf #5 von aufklaerung
  • "Dass mehrere Monate vergehen halte ich von ganz wenigen extrem schweren Taten auch für in Ordnung. + Eine solche Veröffentlichung kann ja in der Praxis stärkere Folgen für die Leute haben als die eigentliche Bestrafung, von möglicher Fahndung nach Unschuldigen einmal ganz abgesehen."

    Ja, die Verkehrtverdächtigungen sind möglichst auszuschließen. Zumal ein Bild aus dem Internet nicht mehr so schnell herauszuholen ist.
    Dass eine Ermittlung und eine nachfolgende richterliche Freigabe überhaupt so lange dauert ist aber kein Naturgesetz. Hier haben wir es mit einem vollkommen überlasteten Strafbehörde zu tun, die unterfinanziert und mit viel zu wenigen Mitarbeitern das Chaos verwalten soll.
    Allen großspurigen Lippenbekenntnissen von verantworlichten Politikern zum Trotz wird sich das auch nicht ändern. Und genau da ist der Hebel anzusetzen. Wenn eine Landesregierung mit ihren Ministern solche Zeiten nicht in den Griff bekommt dann hat sie ihre Aufgabe nicht erfüllt und damit versagt. Hier ist der Wähler gefragt.
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#9 Patroklos
  • 16.01.2018, 10:01h
  • Hoffentlich wird der Täter bald gefaßt. Schade, daß Berlin sich wieder mit dieser Negativmeldung in der LGBTI-Community unbeliebt gemacht hat!
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#10 FelixAnonym
  • 16.01.2018, 11:09h
  • Antwort auf #5 von aufklaerung
  • "ob Persönlichkeitsrechte zwecks Fahndung kurzzeitig eingeschränkt werden können"

    Natürlich haben auch Straftäter Grundrechte. Aber im Falle von Verbrechen sollten die nicht über die Rechte der unschuldigen Opfer gestellt werden.

    Sowas gibt es nur in Deutschland, dass man eher weitere Opfer in Kauf nimmt, ehe man mal des Straftäters Recht am eigenen Bild aufgibt. Es war seine Entscheidung, andere zu verprügeln...
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#11 Gerlinde24Profil
  • 17.01.2018, 14:13hBerlin
  • Ich wohne in Reinikendorf, kenne die U-Bahnhaltestelle (unweit der Osloer Straße). Gewalt gegen Homosexuelle und Transsexuelle haben sich in den letzten Jahren gehäuft, was weniger an den Muslimen, als vielmehr an russischen und deutschen Jugendlichen/Erwachsenen liegt, die sich allein durch die Anwesenheit in ihrer "Männlichkeit" provoziert fühlen.
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#12 Gerlinde24Profil
  • 17.01.2018, 14:16hBerlin
  • Antwort auf #1 von Fragen
  • "Wieso dauert es immer Monate, bis endlich mal ein Fahndungsbild veröffentlicht wird?"

    Das liegt daran, dass die Rechte des Täters nicht so ohne weiteres verletzt werden dürfen. Erst muss ermittlungstechnisch alles versucht werden, den Täter zu finden. Dann, wenn das nicht funktioniert hat, bei einem Richter sich eine Verfügung besorgen, um das Foto veröffentlichen zu können.
    Wir sind halt in Deutschland, und nicht in Amiland!
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#13 TheDadProfil
  • 17.01.2018, 21:15hHannover
  • Antwort auf #10 von Felix
  • ""Natürlich haben auch Straftäter Grundrechte. Aber im Falle von Verbrechen sollten die nicht über die Rechte der unschuldigen Opfer gestellt werden.""..

    Natürlich kann man auch ignorieren das mit einem Fahndungsfoto auch Menschen ins Visier geraten können die sich dann als unbeteiligt erweisen..

    Auch die haben die gleichen Recht wie die Opfer..

    Und Ja..
    Auch Täter haben die GLEICHEN Grundrechte wie alle anderen Menschen als Bürger..

    Wie man hier davon schreiben kann das man deren Rechte dann angeblich "über die Rechte der Opfer stellen" würde, erschließt sich auch nicht nach längerem nachdenken !
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