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Ab Donnerstag im Kino

Die märchenhafte Geschichte eines queeren Berliner Friedhofs

Die Doku "Garten der Sterne" begleitet den Aktivisten Ichgola Androgyn, der auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof Deutschlands erstes Friedhofscafé betreibt und Bestattungen totgeborener Kinder organisiert.


Ichgola Androgyn betreibt auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg das "Café Finovo" (Bild: missingFILMs)

Es war einmal ein verzauberter Berliner Friedhof, wo die Brüder Grimm ihre ewige Ruhe gefunden haben. Neben ihnen liegen all die zu früh verstorbenen schwulen Männer, aber auch die totgeborenen Babys der Stadt. Ein Ort, an dem die Sterne wohnen.

In diesem verzauberten Garten betreibt Ichgola Androgyn Deutschlands erstes Friedhofscafé. Ichgola – alias Bernd Boßmann, queerer Kabarettist und langjähriger schwuler und Aids-Aktivist – organisiert auch die Bestattungen jenseits von religiösen Zugehörigkeiten, mit Schwerpunkt totgeborene Babys. "Garten der Sternenkinder" heißt das wunderschöne Feld auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg, wo Eltern einen Platz für ihr verlorenes Kind finden.

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Letze Ruhestätte von Rio Reiser und Manfred Salzgeber


Poster zum Film: "Garten der Sterne" läuft ab 18. Januar 2018 in ausgewählten Programmkinos

Daneben ruhen die vielen Männer, die an den Folgen von Aids gestorben sind und ein Stück Geschichte der Berliner schwulen Bewegung geschrieben haben. Zu den über die Stadt hinaus bekannten Namen gehören etwa Rio Reiser, Manfred Salzgeber, Ovo Maltine, Napoleon Seyfarth und Jürgen Baldiga.

Der Dokumentarfilm "Garten der Sterne" von Pasquale Plastino und Stéphane Riethauser erzählt die faszinierende wie märchenhafte Geschichte von Deutschlands queerstem Friedhof, auf dem das Leben mit seinen Rätseln und seinen Schönheiten wie nirgendwo anders zelebriert wird. Dank Archivmaterial von Michael Brynntrup und Rosa von Praunheim kommen prominente Gäste wie Udo Kier und Ovo Maltine zu Wort. Zwischen den Jahreszeiten erzählt die legendäre Zazie de Paris mit ihrer einzigartigen Stimme das Märchen "Der Gevatter Tod" der Brüder Grimm.

"Garten der Sterne" hat den ersten Preis beim Florence Queer Film Festival 2016 und den Preis als bester Dokumentarfilm (mittellang) beim Achtung Berlin Film Award 2017 gewonnen. Ab Donnerstag, den 18. Januar 2018 läuft er in ausgewählten Programmkinos. (cw/pm)

Direktlink | Offizieller Trailer zum Film

Infos zum Film

Garten der Sterne. Die märchenhafte Geschichte eines queeren Berliner Friedhofs. Dokumentation. Deutschland 2016. Regie: Pasquale Plastino, Stéphane Riethauser. Mitwirkende: Ichgola Androgyn, Zazie de Paris, Udo Kier. Sprache: deutsche Originalfassung. Laufzeit: 61 Minuten. Verleih: missingFILMs. Kinostart: 18. Januar 2018


#1 David JacobAnonym
  • 16.01.2018, 12:12h
  • Erinnere mich gerne an die Doku "Tunten lügen nicht" ebenfalls von Rosa von Praunheim. Kann ich empfehlen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 FisterBlnAnonym
  • 16.01.2018, 16:53h
  • Habe den Film gesehen und kann ihn nur jedem empfehlen. Unglaublich, was Ischgola alles auf die Beine gestellt hat!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 g_kreis_adventProfil
  • 16.01.2018, 17:36hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Klaus Dieter Spangenberg war am Dienstag Gast unseres Gesprächskreises. Er hat uns sein Buch über den über den Rittmeister Joseph R. Marcuse vorgestellt. Ausgehend von dessen Grabstätte auf dem Alten St. Matthäus Friedhof (Joseph Marcuse ist seinerzeit konvertiert um als Offizier in der kaiserlichen Armee Karriere machen zu können, ....) Die Grabstätte ist heute in Obhut der Grabpatenschaft Marcuse GbR von 8 schwulen Männern. die mir die Idee für diese Recherche gaben.
    Zur Einführung sahen wir das Video "2 Gräber oder 8 Urnen - Grabanlage Marcuse" gesehen.
    YouTube:
    www.youtube.com/watch?v=oExB-QaoXdU&feature=youtu.be


    Alles ist sehenswert und ein Teil der schwulen Berliner Geschichte.

    Gesprächskreis Homosexualität:

    www.advent-zachaeus.de/gemeindeleben/gespraechskreis-homosex
    ualitaet.html
  • Antworten » | Direktlink »