Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?30460

PETA distanziert sich von transphobem Model

Ramona Bernhard beharrt auf "Playboy"-Kritik

Das Ex-Playmate erklärt weiterhin, dass man heterosexuellen "Playboy"-Lesern keine Transfrauen zumuten könne. Unterdessen distanziert sich sogar die sonst nicht zimperliche Tierrechtsorganisation PETA von dem Nacktmodell.


Ramona Bernhard wurde insbesondere durch ihr textilfreies Modeling für Deutschlands beliebtestes Hetero-Männermagazin bekannt (Bild: Playboy Deutschland)

Die Tierrechtsorganisation PETA hat am Montag angekündigt, die Zusammenarbeit mit Model Ramona Bernhard zu beenden. Grund sei der transphobe Ausbruch des 29-jährigen ehemaligen Playmates gewesen. Bernhard hatte vergangene Woche die neue Titelseite des "Playboy" als "eklig" bezeichnet, weil in dem Magazin mit Giuliana Farfalla erstmals ein transsexuelles Model zu sehen war (queer.de berichtete). Darauf erntete sie viel Kritik, auch von vielen anderen Playmates.

PETA-Sprecherin Silke Berenthal erklärte zwar, dass "Ramonas Aktionen für die Rechte der Tiere" richtig und wichtig gewesen seien. "Von ihren Worten bezüglich des Trans-Models auf dem Playboy-Cover distanzieren wir uns aber entschieden." Die Tierrechtler von PETA, die in der Vergangenheit wiederholt mit irreführenden oder sogar antisemitischen Aktionen für Medienaufmerksamkeit gesorgt hatten, ließen "aus diesem Grund" die Zusammenarbeit mit der 29-Jährigen ruhen, so Berenthal weiter. Ein PETA-Werbespot mit dem transphoben Playmate ist allerdings nach wie vor abrufbar.

Direktlink | PETA versucht sich mit einem erotischen Werbespot mit dem transphoben Nacktmodell

Bernhard: Andere sind "intolerant"

Im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" beklagte Bernhard auf ihren PETA-Rausschmiss angesprochen: "Es ist traurig, wie intolerant viele mir gegenüber sind, die sonst immer für Toleranz eintreten." Sie werde sich weiter für Tierrechte einsetzen.

Gleichzeitig erklärte sie, dass sie "großen Respekt" vor Transmenschen habe. "Es muss ganz fürchterlich sein, wenn man im falschen Körper lebt. Wahrscheinlich können wir das gar nicht nachempfinden", so Bernhard.

Dennoch beharrte die 29-Jährige darauf, dass transsexuelle Frauen in einem Männermagazin wie dem "Playboy" nichts zu suchen hätten. "Auch wenn ich großes Verständnis für die Probleme der Betroffenen habe, stehe ich weiterhin dazu, dass ein Männermagazin andere Fotos zeigen sollte als Fotos von Transgender-Frauen", sagte Bernhard.

Zwar bedaure sie, das Wort "eklig" für die Trans-Titelseite benutzt zu haben. Sie finde es aber komisch, "dass ein Männermagazin zur Transgender-Plattform wird". (dk)



#1 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#2 tequilaAnonym
  • 17.01.2018, 12:55h
  • Als Playmate darf man sich nicht über die Künstlichkeit der Mit-Models beschweren.
    Denn die Menge an Leuten mit künstlich vergrößertem Busen oder Po ist da normalerweise sehr hoch.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MarcAnonym
  • 17.01.2018, 13:21h
  • Wenn EINMAL in Jahrzehnten ein Transgendermodell zu sehen ist, macht dies das Magazin noch lange nicht zur "Transgender-Plattform"!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Gerlinde24Profil
  • 17.01.2018, 13:50hBerlin
  • Klar, INTOLERANT sind immer nur die anderen, nie man selbst! Das, was der Frau an Gehirnmasse und Mitgefühl fehlt, hat sie an Botox und Silkon wohl zu viel, oder irre ich mich da?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Lynda LenorAnonym
  • 17.01.2018, 14:01h
  • Zitat von Rupaul:

    Yeah girl!
    All you biological females out there
    It ain't the same as it used to be
    You ain't got the upper hand
    Uh-uh

    Look here!
    You got your transsexual
    You got your intersexual
    You got your intellectual sexual
    Girl, you goin' have to step your pussy up!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 EQUALITYAnonym
  • 17.01.2018, 17:15h
  • Wer "Toleranz" gegenüber Menschenfeindlichkeit bzw. der Ausgrenzung und Herabsetzung anderer Menschen fordert, hat den Begriff "Toleranz" offensichtlich (gründlich und absichtlich) falsch verstanden.

    Die übliche rechte Masche eben.

    Immer gern dann von (um ihre Privilegien) "Besorgten" eingesetzt, wenn sie mal wieder auf Schwächeren herumtrampeln, um Ungleichheit zu zementieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Homonklin44Profil
  • 17.01.2018, 17:26hTauroa Point
  • ""Auch wenn ich großes Verständnis für die Probleme der Betroffenen habe, stehe ich weiterhin dazu, dass ein Männermagazin andere Fotos zeigen sollte als Fotos von Transgender-Frauen", sagte Bernhard. ""

    Und warum "sollte" das so sein? Begründung? Weil die sich nicht vorstellen kann, dass Männer Transfrauen sexy finden können?
  • Antworten » | Direktlink »
#8 KaktusAnonym
  • 18.01.2018, 17:23h
  • In den 1980 ern hatte der Playboy in den USA bereits eine Transgender in sein Heftchen und es war okay. Was soll das gerede von irgend einen Nacktmodell, Z Promis die sich einfach nur wichtig machen wollen weil sonst keiner mehr was von denen will. Respekt vor anderen Menschen scheint dieses Nacktmodel nicht zu haben.
  • Antworten » | Direktlink »