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München Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die Veranstalter des diesjährigen Münchener CSD am 15. Juni 2005 dem Kittycat-Club die Teilnahme an der Parade untersagt. Die Besitzer und Gäste des S/M-Clubs haben in den vergangenen drei Jahren mit einem Wagen am CSD-Umzug teilgenommen (siehe Foto), zu den Abenden im Club kommen dabei auch zahlreiche Schwule und Transsexuelle. Laut Alexander Kluge von der CSD München GmbH haben sich die vier Veranstalter des CSD, Sub e.V., Lesbentelefon e.V. (LeTra), Rosa Liste e.V. und Münchner Aids-Hilfe e.V dafür entschieden, nur noch Vereine oder Unternehmen der "Gay Community" zur Parade zuzulassen. Es sei das erste Mal, dass eine SM-Gruppe von der Teilnahme an einem deutschen CSD ausgeschlossen worden ist, heißt es in einer Stellungnahme auf der Homepage des Kittycat-Clubs. Da die Absage erst einen Tag vor der Auslosung der Paraden-Position erteilt worden war, seien alle Vorbereitungen für die Parade bereits abgeschlossen. Der finanzielle Schaden für den Club sei groß. Äußerungen auf der Homepage deuten darauf hin, dass vermutet wird, die Absage habe damit zu tun, dass es sich um Teilnehmer aus der SM-Szene handele. Das weist Kluge zurück. "Selbstverständlich passen SM-ler zum CSD, darum ging es uns nicht. Der MLC (Münchner Löwen Club) als Fetischverein ist ja auch seit Jahren dabei", so Kluge. Der MLC ist laut CSD-Homepage jedoch in diesem Jahr nicht beim CSD vertreten. Die Mitglieder des Kittycat wollen aus Protest zur CSD-Parade als Fußgruppe durch die Münchner Innenstadt ziehen und auf diese Weise auf die Abfuhr aufmerksam machen. (mm)



19 Kommentare

#1 happy2401
  • 30.06.2005, 14:57h
  • Ich dachte immer, dass die Schwulen und Lesben ein wenig toleranter sind, aber in Bayern scheinen die Uhren tatsächlich anders zu ticken. Der Ausschluß von nicht Gay Community-Gruppierungen ist doch der absolute Unfug.

    Da kann man nur ein sagen. Ihr habt Euch (ihr Bayern) eure Stoiber und Konsorten heftigst verdient. Vielleicht sollte man doch mal wieder über eine Mauer in Deutschland nachdenken, aber bestimmt nicht von Nord nach Süd.
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#2 queeryAnonym
  • 30.06.2005, 15:03h
  • das ist doch witzig. auf der einen seite regen sich die schwestern über zu wenig tolleranz auf und dann machen die so einen scheiss!

    zumal, woher wollen die wissen, wer schwul ist und wer nicht??

    aber naja, bayern gehört ja eh nicht zur bundesrepublik
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#3 MarkusAnonym
#4 rudolfAnonym
  • 30.06.2005, 15:54h
  • Darf bald kein schwuler Kerl oder auch keine Lesbe mehr mitfeiern, wenn er oder sie nachweislich irgendwann mal mit ner Frau bzw. nem Mann geschlafen haben (vielleicht ja sogar mit Lust und Laune.... igitt!)?

    Tja, Spießigkeit und Verbohrtheit gibt's leider überall!
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#5 SvenAnonym
#6 andyAnonym
  • 30.06.2005, 16:35h
  • hi , wenn uns einige hetten hassen , das bedeutet gar nicht , dass wir sie defamieren sollen. allerdings bin ich oft auf selbstgerechte und dumme hetten sauer und böse.sie sind so "stolz " nur deshalb , weil ihrer schwanz zu frauen steht? ich möchte lieber , das meiner zu meinem freund und männer steht!
    allen voran muss man aber ein wenig toleranter sein , damit sie etwas richtiges lernen.
    andererseits sollen auch manche spüren , wie man sich da fühlt augegrenzt zu sein .
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#7 baldrianAnonym
#8 pflanzen-freundAnonym
  • 30.06.2005, 18:29h
  • ich war auf dem vorentscheid zum mister-gay 2005 in nürnberg. an dem abend waren dort wesentlich mehr heten (jungs mit ihren freundinnen) als schwule anwesend. und dementsprechend war die wahl verfälscht.
    das hat mich schon geärgert, und ich hätte mir an diesem abend auch einen ausschluss von heten gewünscht.

    aber das entspricht nicht der gesellschaftlichen realität! wir müssen (als gay-community) IMMER attraktiv und einladend wirken, denn ohne die heten kommen wir politisch/gesellschaftlich nicht sehr weit.
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#9 Seppel - HeteAnonym
  • 01.07.2005, 03:06h
  • Ich bin zwar hete aber seit einigen jahren in der Braunschweiger Gay-Szene integriert.

    Ich bin gerade dabei mich mit einem Gay-Magazin selbstständig zu machen. Zum einen um Geld zu verdienen, zum anderen, weil ich denke, ich bin dazu verpflichtet, der Gemeinschaft etwas zu geben, die mir sehr viel gegeben hat. Meine Toleranz ist also grenzenlos...

    Aber wenn ich dass jetzt lese, das von den Münchnern toleranz verlangt wird, aber selbst keine gegenüber den heten zeigen, kommt mir alles hoch... ein wiederspruch an sich.
    ich hatte übrigens vor nächstes jahr selbst einen wagen für unseren CSD in Braunschweig zu organisieren. ich hoffe, bei uns wird der Hetengemeinde mehr toleranz geboten als bei euch in münchen. ist doch ne sauerei...

    mich würde interessieren, mit welchem
    argument die csd-organisatoren in münchen den kitty-club vom csd ausgeschlossen haben...

    Seppel
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#10 hardyAnonym
  • 01.07.2005, 10:11h
  • Typisch Münchener Tunten. Von mir bekommt die Münchner Aidshilfe keinen Cent mehr als Spende und Herr Niederbühl von der Rosa Liste bestimmt keine Stimme mehr. Die glauben immer noch "schwul zu sein" sei eine besondere Auszeichnung. Ist es nicht.
    Es ist typisch für die Tunten in diesen Vereinen, daß sie alle an ihrem Posten kleben und glauben etwas besonderes zu sein. Das geht vielen hier schon lange auf den Keks.
    Die sollten zuerst einmal Toleranz und Akzeptanz lernen und nicht nur für sich danach schreien. Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Akzeptans uns Schwulen/Lesben gegenüber wieder abnimmt. Das haben wir dann solchen "Vereinen" zu verdanken.
    Das der MLC dieses Jahr nicht teilnimmt, hat interne Gründe. Auch "Spexter" hat in diesem Jahr keinen eigenen Wagen.
    Ich hoffe, die "ausgebooteten" in letzter Minute können den Veranstalter auf Schadenersatz verklagen. Verdient haben sie es!! Der CSD München ist sowieso nur eine armselige Veranstaltung gegenüber anderen Städten!
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