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Terror-Anklage in England

Staatsanwaltschaft: Neo-Nazi plante Macheten-Anschlag zum CSD

Im Norden Englands steht ein Rechtsextremist vor Gericht, weil er einen Terroranschlag auf ein CSD-Event geplant haben soll.


Ein Facebook-Bild des Angeklagten vor einer Hakenkreuzfahne. Im Chat schrieb S. über seine Abneigung gegen "schwule Bastarde": "Ich habe genug. Ich will nicht in einer schwulen Welt leben und will zum Teufel auch nicht, dass meine Kinder in einer solchen Welt leben. Was ist mit unseren traditionellen Eigenschaften passiert? Die sind verdammt noch mal ruiniert. Mir ist egal, ob ich sterbe. Ich kämpfe für etwas, an das ich glaube, nämlich die Zukunft meines Landes, meiner Leute und meiner Rasse."

Ein 20-jähriger Rechtsextremist steht seit Dienstag im englischen Leeds vor Gericht, weil er aus Hass auf Homosexuelle einen Terroranschlag geplant haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte der "weiße Rassist" und Hitler-Fan Ethan S. in seiner Heimatstadt Barrow eine Kneipe während eines CSD-Events angreifen und dabei Menschen töten. Er habe Waffen gesammelt – unter anderem Machete und eine Axt – um einen "mörderischen Anschlag" verüben zu können. Er soll auch mit Sprengstoff experimentiert haben.

S. habe aus "tiefsitzenden Hass" gegen Minderheiten, speziell Schwule und Lesben, gehandelt, erklärte Staatsanwalt Jonathan Sandiford nach BBC-Angaben. "Am 23. Juni 2017 erfuhr der Angeklagte, dass der 'New-Empire-Pub' ein LGBT-Event abhalten würde, eine 'Pride Night'. Das versetzte ihn in Wut", so Sandiford. "Er hat dann angefangen, Fotos zu machen und den Pub auszukundschaften. Er wollte am selben Abend den Anschlag verüben."

Die Polizei war auf den Fall aufmerksam geworden, weil S. in einer Chatgruppe zum Thema Nationalsozialismus mit dem geplanten Massenmord prahlte. Eine Frau informierte daraufhin die Polizei, die S. in der Nähe des Pubs um 22 Uhr festnehmen konnte. Zu diesem Zeitpunkt soll er letzte Vorbereitungen für den Anschlag getroffen haben. Laut Staatsanwaltschaft wollte er kurze Zeit später die Waffen aus seiner Wohnung holen und dann im Pub ein Blutbad anrichten.

S. weist Anschuldigungen zurück

Der Rechtsanwalt des Angeklagten wies alle Anschuldigungen zurück. Sein Klient sei kein Neo-Nazi, sondern ein "Fantast". Er habe sich in sozialen Netzwerken nur aufspielen wollen, aber nie erwartet, dass ihm jemand glauben würde. Außerdem leide er am Asperger-Syndrom, also einer Entwicklungsstörung, die soziale Interaktionen erschwert. Zudem behauptete der Anwalt, dass der Angeklagte einen Lieblingsonkel habe, der schwul sei. Zusätzlich sei sein bester Freund ein Schwarzer.

Dem Angeklagten droht eine langjährige Haftstrafe. Das Verfahren soll in zwei Wochen abgeschlossen sein. (dk)



#1 Tommy0607Profil
  • 24.01.2018, 17:52hEtzbach
  • Manchmal fasst man es nicht , wie "gewisse" Menschen eine schreckliche, unmenschliche, grausame Zeit verherrlichen !
    Lernen Menschen mit der Zeit nichts dazu an Menschlichkeit ?
    Muss man Menschen aufgrund einer Sexualität , Religion oder Herkunft diskriminieren?
    Muss Hass bei Menschen sein?
    So ganz Nebenbei : Die Spezies Mensch ist die jüngste Spezies auf Erden .
    Nur mit DIESEM DENKEN wird DIESE Spezies auf der Erde nicht lange überleben .
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#2 KatiequakieAnonym
  • 24.01.2018, 18:46h
  • Diesen Anwalt sollte man verklagen wegen Rufmord an Millionen Asperger Autisten. Asperger Autismus, eine neurologische Diversität als Faktor für das Entstehen einer solchen Verbrecherseele mitverantwortlich zu machen ist mindestens genauso faschistisch wie das was sein Klient von sich gibt! Das widert mich an und es ist schlimm dass es keinen interessiert. Wuterfüllte Grüße von einer Asperger Autistin.
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#3 matsAnonym
  • 29.01.2018, 10:00h
  • Der letzte Satz im Tweat dieses Wahnsinnigen muss eigentlich lauten: "Ich kämpfe für etwas, an das ich glaube, nämlich, dass ich nicht, nie und nimmer, unter keinem Fall und unter gar keinen Umständen, niemals nie mitnichten nicht im Entferntesten schwul bin."
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