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Polizei bittet um Mithilfe

Transfrau in Berlin vermisst

Vor über drei Wochen ist eine Transperson in der Bundeshauptstadt verschwunden. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe.


Die Polizei wendet sich an die Bevölkerung, um die vor drei Wochen verschwundene Französin zu finden (Bild: flickr / Maik Meid / by 2.0)

Die Berliner Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach der Transperson Daniel Chopin-Robert. Sie wird bereits seit dem 2. Januar vermisst wird. "Daniel C. ist transgeschlechtlich, Personenstands- und Namensänderung haben noch nicht stattgefunden", so die Behörden. Es sei möglich, dass die vermisste Person als Frau unter dem Namen Ally oder als Mann in Erscheinung trete.

Zuletzt wurde die französische Staatsangehörige laut Polizeiangaben in einer Bankfiliale in der Berliner Straße, unweit ihrer Wohnanschrift in Wilmersdorf, gesehen. Seitdem gebe es keine Lebenszeichen. Sie habe beim Verschwinden alles zurückgelassen und Abschiedsbriefe geschrieben. Es könne daher nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich etwas angetan habe.

Chopin-Robert hat laut Polizei ihren Kater Valentin in dessen Transportbox aus der Wohnung mitgenommen. Die bisherigen umfangreichen Ermittlungen und Suchmaßnahmen seien ohne Erfolg verlaufen.

Die Polizei hat drei Fotos der Frau sowie eine Personenbeschreibung veröffentlicht, ebenso wie ein Bild der verschwunden Katze. Die Gesuchte sei demnach 170 bis 175 cm groß, sehr schlank, habe lange schwarze Haare und zahlreiche Tätowierungen am Körper. Ihre Bekleidung zum Zeitpunkt des Verschwindens sei nicht bekannt.


Mit diesen vier Bildern suchen die Behörden nach der verschwundenen Frau (Bild: Polizei Berlin)

Die Kriminalpolizei fragt, wer Angaben zum Aufenthaltsort der Gesuchten machen kann oder sie seit dem 2. Januar gesehen hat bzw. mit ihr in Kontakt war.

Hinweise entgegen nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 2 (Charlottenburger Chaussee 75, Berlin-Spandau) unter der Rufnummer (030) 4664-273317 (zu den Bürodienstzeiten) oder (030) 4664-271100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) oder jede andere Polizeidienststelle. (pm/cw)

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#1 PierreAnonym
#2 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#3 Gerlinde24Profil
#4 SarahAnonym
  • 26.01.2018, 16:53h
  • Wer weiß. Anscheinend wurde in den Abschiedsbriefen ein möglicher Suizid nicht erwähnt. Man hält es nur für eine Möglichkeit. Vielleicht waren es auch einfach "nur" Abschiedsbriefe.
    Vielleicht ist sie auch einfach nur gegangen, um irgendwo ganz von vorne zu beginnen. Das ist für viele Transfrauen immer noch häufig die einzige Chance, ein menschenwürdiges Leben zu führen, in dem sie nicht auf ihre Vergangenheit reduziert werden. Der Bruch mit allem und allen - selbst Familie. Alle Transfrauen, die ich kenne, haben in ihrem Leben irgendwann keinen anderen Weg mehr gesehen, als diesen konsequenten Bruch zu vollziehen.
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#5 SarahAnonym
  • 27.01.2018, 13:11h
  • Antwort auf #4 von Sarah
  • ...Wer alles zurück lässt, Abschiedsbriefe schreibt - aber seinen Kater in eine Transportbox packt und mit nimmt - plant nicht seinen Suizid.
    Wer so handelt, der "verschwindet".

    Deshalb wünsche ich ihr, daß man sie nicht findet. Stattdessen wünsche ich der Süßen alles Gute und viel Glück!
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