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Fehlbesetzung

LGBTI-feindliche Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Die gewählte Vertreterin Spaniens, María Elósegui, glaubt nicht daran, dass Homosexuelle treu sein können – Transsexualität hält sie für eine "Krankheit" und "Tragödie".


Maria Elósegui soll Mitglied der fundamentalistischen katholischen Laienorganisation Opus Dei sein (Bild: Eusko-Ikaskuntza / wikipedia)

Am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg wird künftig auch eine ausgesprochen LGBTI-feindliche Richterin an Urteilen mitwirken: Maria Elósegui wurde in dieser Woche als neue Vertreterin Spaniens von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für eine Amtszeit von neun Jahren gewählt.

Die 60-Jährige, bislang Professorin für Rechtsphilosophie an der Universität Zaragoza, hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder homo- und transphob geäußert. So bezweifelte sie 2002 in einem Buch, dass Lesben und Schwule treu sein können: Das "homosexuelle Verhalten" sei, "wie man weiß, viel zwanghafter und führt dazu, eine große Zahl von Partnern zu haben".

Elósegui warnt trans Menschen, "gegen die Biologie anzugehen"

Transsexualität bezeichnete Elósegui als "eine Krankheit, ein Leiden, eine Pathologie, eine Tragödie". Auf der katholischen Website almudi.org warnte sie: "Wer sein sexuelles Verhalten im Einklang mit seinem biologischen Geschlecht aufbaut und verwirklicht, entwickelt einen ausgewogenen und gesunden Lebenswandel. Und wer darauf beharrt, gegen seine Biologie anzugehen, wird verschiedene Pathologien entwickeln. Das ist klar."

Die Professorin, die Medienberichten zufolge Mitglied der fundamentalistischen katholischen Laienorganisation Opus Dei sein soll, äußerte sich auch ablehnend gegenüber dem Gebrauch von Kondomen, die Vergewaltigungen begünstigen würden. Sexualunterricht an Schulen, so die 60-Jährige, dürfe es nur mit Einwilligung der Eltern geben.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte überwacht die Einhaltung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), die von allen europäischen Staaten mit Ausnahme von Weißrussland und dem Vatikan unterzeichnet wurde. Jeder der 47 Unterzeichnerstaaten entsendet einen Richter. Nach Artikel 21 der Konvention müssen die Mitglieder des Gerichts "hohes sittliches Ansehen" genießen. (cw)



#1 BuntesUSchoenesProfil
  • 28.01.2018, 17:25hS
  • Hohes, sittliches Ansehen.

    Das sollte nicht die einzige Voraussetzung sein, um am europäischen Gerichtshof arbeiten zu können.
    Außer einem Jurastudium sollte selbstverständlich auch eine humane Einstellung Voraussetzung sein.
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#2 Ralph
  • 28.01.2018, 17:26h
  • Fragt sich, nach welchen Kriterien die Richter(innen) vorgeschlagen und ausgewählt werden. Eine Frage, die sich allerdings auch für das Bundesverfassungsgericht stellt, dem vor nicht langer Zeit auch noch ein katholischer Fundamentalist angehörte, der gleiches Recht für Schwule und Lesben aktiv -auch in seinen Entscheidungen- bekämpfte, z.B. beim Familienzuschlag in der Beamtenbesoldung. Mit einem Gesinnungsgenossen verhinderte er schon im Vorverfahren, dass Verfassungsbeschwerden dagegen überhaupt an den zuständigen Senat gelangten. Der verwarf später die Entscheidungspraxis dieses Richters als verfassungswidrig. Sein Name ist di Fabio, und er profiliert sich heute noch gegen die Bürgerrechte von Schwulen und Lesben.
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#3 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 28.01.2018, 17:30h
  • Was für eine regierung is in Spanien? Genau, eine konservative! Noch Fragen?

    "Das "homosexuelle Verhalten" sei, "wie man weiß, viel zwanghafter und führt dazu, eine große Zahl von Partnern zu haben".

    Is sie selber queer, die dumme Kuh.
    Auch bei den Heten, bei den Bisexuellen, Homosexuellen gibt es monogame, offene, nicht offene Beziehungen oder eben auch nicht treue, mein Gott, davon is noch keine Erde untergegangen.
    Außerdem, die konservativen sind die schlimmsten Lügner, sie verbreiten die Mär von der monogamen Beziehung und ficken schlimmer als die Karnickel, durch die Gegend rum!

    ".......
    Das ist klar."

    Eins ist klar, Du dumme Kuh, Du bist eine Hetzerin sondergleichen!!!!!!

    "......ablehnend gegenüber dem Gebrauch von Kondomen, die Vergewaltigungen begünstigen würden."

    Also schlimmer kanns nicht kommen, oder doch?
    Wie bitte der Gebrauch von Kondomen begünstigt Vergewaltigungen, wohl eher die dreiste Dummheit!

    "Sexualunterricht an Schulen, so die 60-Jährige, dürfe es nur mit Einwilligung der Eltern geben."

    Vorher hat man die Eltern solange bearbeitet bis sie es selber glauben, das dann im Unterricht Sex gezeigt wird und nicht das es unterschiede im Sex gibt oder aber auch unterschiedliche Sexualitäten gibt. Es gibt nicht so viel Hirn in den ganzen Universen, was die Menschheit braucht.

    "Nach Artikel 21 der Konvention müssen die Mitglieder des Gerichts "hohes sittliches Ansehen" genießen."

    Diesen Artikel haben bestimmt die konservativen durchgeboxt, die verfluchten scheiß scheinheiligen.
    Diskriminierung, lächerlich machen, Aufruf zur Verfolgung von queers etc. gehört zum konservativen hohen sittlichen Ansehen!
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#4 Tommy0607Profil
  • 28.01.2018, 17:33hEtzbach
  • Warum wählt man solch ein Person am Eur. Gerichtshof für Menschenrechte ? Sie akzeptiert und toleriert doch andere Menschen nicht. Das ist doch ein Widerspruch beim EU - Gericht.
    So ganz nebenbei: Katholizismus ist nicht der einzig "wahre "Glauben :
    Wenn sie glücklich damit ist OK .
    Aber man sollte nicht andere Sexualitäten oder andere Religionen diskriminieren.
    Gute und Schlechte Seiten haben alle Menschen .
    Man sollte nicht den ersten Stein werfen , wie sie es macht!
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#5 stephan
  • 28.01.2018, 17:38h
  • Das "homosexuelle Verhalten" sei, "wie man weiß, viel zwanghafter und führt dazu, eine große Zahl von Partnern zu haben" meinte die feine Dame, bleibt jeden Beweis für solch schwachsinnige Aussagen schuldig, beweist damit aber, dass zum Katholisch-Sein eine besondere Art von Dummheit und Denkfaulheit gehört! Wer so schwach im Denken und Argumentieren ist, wer zudem eingebunden in seine religiösen Wahnvorstellungen lebt, kann unmöglich über die Verletzung von Menschenrechten urteilen ...
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#6 daVinci6667
  • 28.01.2018, 18:13h
  • Opus Dei-Katholiban. Eine Religiotin die sich zugleich Professorin nennt. Nein, das kommt nicht gut.

    Ob es die Welt irgendwann schafft Angehörige irgendeiner Religion von der Tätigkeit in den Bereichen Recht, Justiz und Medizin auszuschliessen? Nein, ganz ehrlich ich halte das nicht für diskriminierend. Ansonsten haben wir in Europa bald US-amerikanische Verhältnisse.

    Die Menschen haben ein Recht auf Religionsfreiheit, was auch Freiheit vor jedwelcher Religion und religiöser Beeinflussung bedeutet. Ein Opus Dei und eine kath Kirche verfolgen genau gegenteilige Ziele.

    Religion und Wissenschaft schliessen sich nunmal aus. Da passt der Glaube nicht hin. Hier geht es um Rechtsprechung, um Beweise, um die Wahrung von Menschenrechte und um Unvoreingenommenheit.
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#7 HörnchenAnonym
  • 28.01.2018, 18:14h
  • Wie im Text genau geschrieben .. diese ' Frau ' ist eine komplette FEHLBESETZUNG für dieses Amt !!!!!
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#8 TimonAnonym
  • 28.01.2018, 18:24h
  • Ich frage mich wirklich, wie so jemand ausgerechnet an einen Gerichtshof für Menschenrechte berufen werden kann...
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#9 BuntesUSchoenesProfil
  • 28.01.2018, 19:34hS
  • Hier mal ein kleiner Einblick in dieses Opus Dei:

    de.m.wikipedia.org/wiki/Opus_Dei

    Einmal drinn und man wird indoktriniert bis zum Anschlag. In der einfachen Mitgliedschaft verspricht man in Armut und Keuschheit zu leben. Das Gehalt wird natürlich abgegeben. Männer und Frauen werden getrennt voneinander indoktriniert. Aber Frauen sollen gehorsam sein. Im neuen Testament wird gelesen und den ganzen Tag sonst nichts getan, außer beten, lesen, und beichten.
    Wer aus dieser Gehirnwäsche austreten möchte, hat es extrem schwer, denn das wird von anderen möglichst verhindert.
    Wer es trotzdem schafft, leidet an psychischen Schäden.

    Wenn ich mir nun das Gesicht dieser "Richterin" anschaue, ist mir alles klar.
    So schaut man nur in die Welt, wenn man unglücklich ist. Und entsprechend der Indoktrination ist ihre Gedankenwelt.

    Ich finde, der europäische Gerichtshof sollte strengere Regelungen aufstellen, wen sie als Richter/in berufen.
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#10 Markusbln11Anonym
  • 28.01.2018, 20:04h
  • Wer hat die Dame denn gewählt?

    Warum wurde sie aufgestellt und durchgewunken?

    Wie haben sich die deutschen Abgesandten verhalten?

    Das würde mich schon interessieren!
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