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Serienmord in Toronto

Der "Gay Village Killer" soll mindestens fünf Schwule getötet haben

Im kanadischen Toronto wurde ein 66-jähriger Landschaftsgärtner wegen Serienmordes angeklagt – die Opfer wurden zerhackt in Blumenkübeln gefunden.


Der Verdächtigte ist vor zwei Wochen festgenommen worden (Bild: Jobs For Felons Hub / flickr)

Gruselige Pressekonferenz in Toronto: Wie die Polizei der kanadischen Metropole am Montag mitteilte, soll ein 66-jähriger Landschaftsgärtner fünf schwule Männer ermordet haben. Die Opfer waren zwischen 2012 und 2017 als vermisst gemeldet und fast alle zuletzt im "Gay Village" genannten Szeneviertel Torontos gesehen worden.

Der mutmaßliche Täter Bruce M. war bereits am 18. Januar wegen zwei Morden festgenommen worden. Im Laufe der Ermittlungen brachte ihn die Polizei in Verbindung mit drei weiteren Todesfällen. So wurden u.a. in größeren Blumenkübeln an Arbeitsstätten des selbstständigen Landschaftsgärtners menschliche Überreste gefunden.

Bei den fünf Toten handele es sich um schwule Männer zwischen 44 und 58 Jahren, teilte die Polizei weiter mit. Mindestens einer der Männer soll eine sexuelle Beziehung mit dem mutmaßlichen Täter gehabt haben. Die Ermittler gehen von weiteren Opfern aus und durchsuchen derzeit rund 30 Grundstücke von früheren Kunden des Landschaftsgärtners.

Der mutmaßliche Täter ist nach einem Bericht der Zeitung "Toronto Star" vorbestraft, weil er 2003 einen Mann mit einem Metallrohr angegriffen hatte. Als Teil der Strafe wurde ihm untersagt, das Gay Village zu betreten und Zeit mit männlichen Sexarbeitern zu verbringen. (cw)

Direktlink | Pressekonferenz der Polizei von Toronto am Montag



#1 Der HeterosexuelleAnonym
  • 30.01.2018, 13:38h
  • Ich kann mir sehr gut vorstellen, das ein in Teilen der Gesellschaft sehr feindseliges Gehabe gegen Homosexuelle, diesen Mörder erst zu dem angestachelt haben, was er schließlich begannen hat.
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#2 SchleicheRAnonym
  • 30.01.2018, 14:00h
  • Antwort auf #1 von Der Heterosexuelle
  • Bei so einer Geschichte denk ich eher an Typen wie Jack the Ripper. Der hat die Frauen damals halb ausgeweidet, - und die Gegend war eher nicht heterophob. Es gibt einfach total kaputte Typen auf dieser Welt. Ob das nun ein christliches Paar ist, das seine Kinder im eigenen Haus verknastet oder ein psychophatischer Serienmörder...

    Mut zu homphoben Straftaten findet man sicher eher, wenn das Umfeld so etwas fördert. Diese Beobachtung kann man nicht nur in DE, sondern auch in UK, RU und USA machen. Dieser Fall hier hat für mich aber andere Qualitäten.
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#3 Homonklin44Profil
  • 30.01.2018, 20:38hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von Der Heterosexuelle
  • Fan von Fritz Haarmann oder so. unlustig. Vielleicht auch internalisierter Selbsthass, dissoziative Elemente der Persönlichkeit, Hin und Hergerissenheit zwischen Verlangen und Selbstabscheu. Wer weiß. Es wird Sache der Psychiater werden, das aufzudröseln

    Selbsthass wird häufig durch Religion und damit einhergehende Eintrichterung herbeigebracht, aber auch nicht immer.
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#4 AlicinoAnonym
  • 30.01.2018, 21:41h
  • Antwort auf #2 von SchleicheR
  • dem stimme ich zu, denn

    Jack The Ripper -> weibliche Prostituierte
    Ali Asghar Borujerdi -> männliche Jugendliche
    Saeed Hanaei -> weibliche Prostituierte
    Roger Andermatt -> Pflegebedürftige
    Richard Angelo -> beliebig, Hauptsache er konnte sie wieder "lebensretten"

    Klar bestimmt auch das gesellschaftliche Umfeld oft den Kreis der Zielpersonen die sich die Serienkiller aussuchen. Je nach Zweck : es scheinen oft moralische Gründe zu sein - und das wird von der Gesellschaft vorgegeben.
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