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Möglicher Selbstmord

"Glee"-Star Mark Salling gestorben

Kurz bevor er ins Gefängnis sollte, hat sich der 35-jährige Schauspieler offenbar das Leben genommen.


Mark Salling spielte bei "Glee" sechs Staffeln lang den Schüler Noah Puckerman (Bild: FOX)

Mark Salling, der sechs Jahre lang einer der Hauptdarsteller der Musicalserie "Glee" war, ist tot. Ein Sprecher des amerikanischen Schauspielers bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass Salling "am frühen Dienstagmorgen gestorben" sei. Zur Todesursache machten zunächst weder er noch die Behörden Angaben.

Nach US-Medienberichten soll Salling Selbstmord begangen haben. So habe ein Sprecher der Polizei anonym erklärt, dass sich der 35-Jährige in der Nähe eines Flussbettes in Tujunga, einem Stadtviertel von Los Angeles, erhängt habe. Die Polizei untersuche den Fall als Suizid. Offiziell bestätigte das LAPD nur, dass Salling seit 3 Uhr morgens als vermisst gemeldet worden sei.

Salling stellte zwischen 2009 und 2015 den Highschool-Footballspieler Noah "Puck" Puckerman dar. Ein halbes Jahr nach dem Ende der Serie kam sein Absturz: Er wurde wegen des Besitzes von kinderpornografischem Bildmaterial auf seinem Computer von der Polizei in Los Angeles verhaftet. Seine damalige Freundin hatte ihn laut Medienberichten angezeigt, nachdem sie das Material entdeckt hatte. Im Mai 2016 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage, weil er zehntausende Bilder und hunderte Videos mit kinderpornografischem Inhalt besessen hatte. Laut den Gerichtsdokumenten zeigte das Material die sexuelle Misshandlung von Kindern, von denen einige erst drei Jahre alt waren.

Urteil gegen Salling sollte Anfang März verkündet werden

Im Oktober bekannte sich Salling schuldig und machte einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Für das Schuldeingeständnis sei seine Haftzeit von maximal 20 Jahren auf vier bis sieben Jahre reduziert worden (queer.de berichtete). Das Urteil hätte am 7. März verkündet werden sollen.

Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, war wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt worden (queer.de berichtete). In Amerika lief sie sechs Staffeln lang erfolgreich im Sender FOX, in Deutschland stieß sie dagegen bei ihrer Erstausstrahlung auf Super RTL und später auf VIVA nur auf ein sehr begrenztes Zuschauerinteresse.

Bereits 2013 starb einer der Hauptdarsteller von "Glee": Der kanadische Schauspieler Cory Monteith war in einem Hotel in Vancouver tot aufgefunden worden. Das gerichtsmedizinische Institut der Provinz British Columbia teilte später mit, Monteith sei an einer Überdosis von Alkohol und Heroin gestorben – es gebe keine Anzeichen auf Selbstmord, vielmehr habe es sich um einen "tragischen Unfall" gehandelt (queer.de berichtete). (dk)



#1 mmmmAnonym
  • 31.01.2018, 10:12h
  • War er nicht hetero? Warum schreibt man auf queer.de über ihn? Weil er pedophiler war? Das ist gefährlich. Wenn wir selber die Verbindung zwischen Pedo und Queer stellen, sollten wir sich danach nicht über solche Verbindungen von AfD wundern.
    Dieser Artikel hat nichts mir LGBTIQ Themen zu tun. Wir schaden nur uns, wenn wir es mit Verbindung mit uns bringen.
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#2 BEARAnonym
  • 31.01.2018, 10:23h
  • Antwort auf #1 von mmmm
  • Die Begründung steht im obigen Text:
    "Die Musicalserie "Glee", die von einem Schulchor handelt, war wegen ihrer Toleranzbotschaften und der Behandlung von Themen wie Homo- und Transsexualität, Mobbing und Diskriminierung von LGBTI-Aktivisten hoch gelobt worden"

    Auf Deine Gedankengänge muss man erst mal kommen. Honi soit qui mal y pense.
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#3 schwulenaktivist
  • 31.01.2018, 11:10h
  • Es ist sehr relativ, was "Kinderpornografie" ist. Besonders in den USA. In der Schweiz war das nach der Revision 1992 bis zum zurückgelegten 16. Altersjahr. Heute ist KP an die EU angeglichen, also bis zum zurückgelegten 18. Altersjahr. Als nicht immer gleich an Babies denken und ausflippen! Das Alter der Abgebildeten wird ja nie angegeben.
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#4 AnonAnonym
#5 wiking77
#6 BEARAnonym
#7 IdiotenfinderAnonym
  • 31.01.2018, 14:39h
  • Antwort auf #1 von mmmm
  • Die Verbindung zur AfD ist bereits da, wie man an Ihrem Hatespeech unweigerlich erkennen kann. Die totale Ausgrenzung von Menschen und ihre Entmenschlichung haben Sie ja gut übernommen. Egal was jemand getan hat, er bleibt ein Mensch. Sie als Homosexueller sollten das wissen!
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#8 stromboliProfil
  • 31.01.2018, 15:04hberlin
  • Antwort auf #1 von mmmm
  • wir sollten schon darüber nachdenken , egal ob der homo oder hetero war.
    Vor 60 jahren haben sich z.b. nach einer beispiellosen hetztjagd in der frankfurter presse schwule männer umgebraucht weil der öffentlichen hatz ausgesetz und die begründung der hatz die selbe war: "kinderschänder"...

    Einfach nur ausblenden und tun als hätte das pädosexuelle überhaupt nichts mit uns zu tun fällt ständig auf uns zurück.. siehe die dauernden unterstellungen, wer schwul ist auch gleich pädophil.

    Und ich will mit blick auf die amerikanische geisteshaltung darüber was alles pädo und was therapie und behandlungswürdig ist, nicht hier den moralisachen "recht so" raushängen.
    Siehe auch beitrag von schwulenaktivist.

    Ich hatte vor monaten im dokufernsehen einen bericht über "pädophile straftäter" im jugendlichenalter von 14-18 gesehen , die dort neben erwachsenen kasernniert ein "umerziehungsprogram durchlaufen...
    Die schilderungen der umkoordiuenierungsprogramme waren erschreckend.
    Die fallbeispiele waren noch erschreckender..
    Da war z.b ein vormals 16 , der mit einem 14jährigen gemeinschaftlichen sex hatte.
    Der als pädosexuell nun zeitlebens belasstet, dort mit gehirnwäsche und körperzüchtigungen traktiert wird.
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#9 IdeiotenfinderAnonym
#10 wiking77
  • 31.01.2018, 17:41h
  • Antwort auf #9 von Ideiotenfinder
  • nun, aber Du gewiss auch nicht! Jedenfalls fällt nicht auf, dass Du diesen Sachverhalt und den Einwand, der von Dir kritisiert wird differenziert beleuchtest.

    Die Argumente, dass man vorsichtig sein sollte, für wen man sich zum Anwalt macht, ist doch ernsthaft zu bedenken, dass tut derjenige, der hier kritisiert wird.
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