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Berlin Die PDS hat Vorwürfe von FDP und LSVD zurückgewiesen, man betreibe mit der WASG im Wahlkampf homophobe Stimmungsmache. Zuvor war bekannt geworden, dass sich auf der Seite der WASG NRW ein Lied zum Download befunden hatte, in dem es zu Guido Westerwelle heißt: "der Westerwelle schaut sich nur noch Männer an". Ralf Buchterkirchen, Sprecher der BAG queer der PDS, gab zwar zu, das kurzzeitige Befinden des Textes auf der Homepage zeige, "das auch in der WASG noch Arbeit notwendig ist". Als PDS habe man sich aber immer für Schwule und Lesben eingesetzt und sei gar über die Forderungen des LSVD heraus gegangen. "Insofern ist die Gleichsetzung des Erscheinens eines sehr wohl homophoben Wahlkampsongs auf den Seiten der WASG Nordrhein-Westfalen mit den Inhalten von PDS und Linkspartei als plumpes Wahlkampfgetöse für die grünen und gelben neoliberalen Parteien, die wohl SteigbügelhalterInnen für CDU oder SPD werden, leicht enttarnbar", so Buchterkrichen. Der LSVD solle umfassende Recherche, Stellungnahmen und Überparteilichkeit bieten. Auch die Bundesfrauenreferentin der PDS, Monika von der Lippe, wies die Vorwürfe zurück. "Die PDS in die homophobe Ecke zu stellen ist lächerlich. Die einzigen beiden offen lesbisch lebenden Abgeordneten im Bundestag gehörten der PDS-Fraktion an", so von der Lippe. Auch seien die Ideen der Partei zur Homopolitik viel "weitgehender" als bei Rot-Grün. "Ob die inkriminierte Textzeile schwulenfeindlich ist, steht dahin. Ich nehme aber sehr ernst, wenn im LSVD dies so empfunden wird", so von der Lippe. (nb/pm)



12 Kommentare

#1 queeryAnonym
  • 01.07.2005, 21:56h
  • find ich gut. das solche vorwürfe gleich zurück gewiesen werden.

    ansonsten sollen sich die herren damen von der FDP mal an die eigene nase fassen. wie war denn das damals als sich wowereit geoutet hat? was kamen denn da für äusserungen aus der äussersten rechten ecke der fdp??
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#2 ThomasAnonym
  • 03.07.2005, 10:07h
  • Ist doch logisch, dass die WASG/PDS nicht wirklich etwas gegen gleichgeschlechtliche Liebe habe. Ich glaube, da wird Wahlkampf zugunsten der etablierten Parteien betrieben. Wer bei den gegebenen politischen Entwicklungen in Deutschland noch an einen Wahlsieg von SPD/Grüne glaubt, gibt sich wohl einer Illusion hin. Warum nicht Die Linkspartei wählen. Wäre doch ´ne nette Alternative.
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#3 eichhornAnonym
#4 gerdAnonym
  • 03.07.2005, 23:35h
  • Soweit man in den Mitteilungen von FDP und LSVD nachliest, ging die Kritik bezüglich des Liedes in Richtung WASG und nicht in Richtung der PDS...also bitte schön nichts verdrehen...
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#5 RobAnonym
#6 saltgayAnonym
  • 04.07.2005, 12:50h
  • Das Geschrei um den "Deutschland-Boogie" zeigt deutlich etwas "Urdeutsches": Gartenzwergmentalität am Moschendroahtzaaun. Dieser "Boogie" ist grottenschlecht und passt besser in das MDR-Abendprogramm unter dem Motto: "Lübbenauer Gurken-Schänke" mit Achim Stenzel. Am besten ist es diese Peinlichkeit dahin zu versenken, wo geistiger Dünsschiss hingehört. In den Abwasserkanal. Aus Kostengründen vielleicht nicht in einen Kanal, der von Thüringer Abwasserzweckverbänden unterhalten wird, weil für solchen Scheiß das Geld zu schade ist. In einem solchen Kanal träfe man auch alte Bekannte wieder, wie z.B. ein FDP-Wahlplakat, das Schröder im Weggehen zeigt und der Text lautet:"... er geht mit Köpf." Es war kurz nach der letzten Scheidung Kaiser Gerhard des I. Dieses Plakat wurde klammheimlich, nach Protesten der SPD, aus dem Verkehr gezogen. Eben jene FDP trompetet jetzt laut und gibt sich als politischer Saubermann. Da gibt es doch noch viel zu üben. Wie sagt doch der Volksmund? "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - aber Möllemann."
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#7 princeAnonym
  • 04.07.2005, 14:41h
  • @eichhorn: nicht Pau und Lötzsch sind gemeint, sondern Christina Schenk und Sabine Jünger. Eben aus der Zeit der PDS-Bundestagsfraktion. Die gibt es ja im Moment nicht mehr....
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#8 Axel SteltenAnonym
  • 04.07.2005, 18:19h
  • Ralf Buchterkirchen und Monika von der Lippe sollten sich lieber klar von dem Wahlkampfsong distanzieren, statt auf den Überbringer der schlechten Nachricht "einzuprügeln". Erst durch diese Stellungnahmen zu der Presse-Erklärung des LSVD macht die Sache jetzt richtig peinlich für WASG (die wohl gar nicht reagieren) und PDS. Lesben und Schwule sollten die Aufgabe haben, auch in ihren eigenen Parteien jede Form von Homophobie und sexueller Denunziation zu bekämpfen. Nicht der LSVD betreibt hier Wahlkampf.
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#9 dnlnAnonym
  • 04.07.2005, 22:43h
  • "Insofern ist die Gleichsetzung des Erscheinens eines sehr wohl homophoben Wahlkampsongs"
    Na immerhin gibt diese Person das zu.

    "auf den Seiten der WASG Nordrhein-Westfalen mit den Inhalten von PDS und Linkspartei"
    Die PDS ist demnächst die Linkspartei und die WASG kandidiert unter deren Deckmantel. Die PDS sollte aufpassen, was sie sich da ins Boot holt.

    "als plumpes Wahlkampfgetöse für die grünen und gelben neoliberalen Parteien"
    Juppi, die bösen neoliberalen wieder. Da scheint einer noch nicht zu verkraften, dass sich die neoliberale soziale Marktwirtschaft auch im Osten durchgesetzt hat. Außer Metzger find ich keinen neoliberalen bei den Grünen.

    "die wohl SteigbügelhalterInnen für CDU oder SPD werden, leicht enttarnbar"
    Die PDS ist ja auch reine Oppositionspartei, vorallem in Berlin und MeckPom.
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#10 dnlnAnonym
  • 04.07.2005, 22:50h
  • "was kamen denn da für äusserungen aus der äussersten rechten ecke der fdp??"

    Und die wären?

    Nur zur Info: Hahn, von Stahl und Co. nimmt doch niemand wirklich ernst in der FDP.

    Ich denke von Rexrodt, Löning, Lindner oder Matz kamen solche Äußerungen nicht.
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