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Kommentare zu:
Kardinal Marx kann sich Segnungen homosexueller Paare vorstellen – im Einzelfall


#1 goddamn liberalAnonym
  • 03.02.2018, 13:42h
  • Auf dass Kuby, Kelle, Liminski u. Co. Schnappatmung bekommen mögen!

    Ich will nicht den Segen der katholischen Kirche.

    ABER:

    Die zarten Pflänzchen der Humanität, die hier ganz vorsichtig sprießen, zeigen eben, wer schwarz und konservativ und wer braun und reaktionär ist.

    Diese Trennschärfe ist gerade im Land des rosa Winkels sehr wichtig.

    Für uns überlebenswichtig!
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#2 ursus
  • 03.02.2018, 13:51h
  • "ich kann es auch nicht schlecht finden, wenn Menschen füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen."

    aber "gut finden" kann er es offenbar auch nicht, und schnackseln dürfen zwei männer oder frauen natürlich trotzdem nicht.

    wer sich darauf einlässt, sich in aller verschwiegenheit vom örtlichen pfaffen eine halbherzige "seelsorge"-handlung zumuten zu lassen, die um himmels willen nicht im entferntesten an eine trauung erinnern und nicht in der öffentlichkeit stattfinden darf, der_die hat auch nichts besseres verdient.

    die anderen sollten weiterhin auf echte akzeptanz setzen.

    www.kirchenaustritt.de
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#3 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 13:53h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Also eine Segnung im privaten Raum im Hinterzimmer beim Priester ist sicherlich in keiner Weise für homosexuelle Paare, die am Standesamt geheiratet haben, attraktiv, interessant und wird dann auch wohl kein homosexuelles, standesamtlich verheiratetes Paare wollen, und sie werden dann lieber zu einer evangelischen Landeskirche der EKD wie die Landeskirche Rheinland, die Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Landeskirche Baden oder Landeskirche Reformierte Kirche in Nordwestdeutschland und Bayern gehen, denn dort gibt es eine reguläre kirchliche Trauung vor dem Altar, wo Freunde, Bekannte und Verwandte eingeladen sind.

    Nebenbeibemerkt bin ich diesen Sommer zu Gast bei einem befreundeten schwulen Paar, das diesen Sommer kirchlich in einer evangelischen Kirche der Landeskirche Rheinland sich trauen lassen will, was mich für die beiden sehr freut.

    Eine Segnung im Hinterzimmer "kann" Marx "vergessen", nur ein öffentlicher Gottesdienst in der Kirche vor dem Altar ist zielführend.
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#4 ursus
  • 03.02.2018, 13:55h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • "wer schwarz und konservativ und wer braun und reaktionär ist. Diese Trennschärfe ist gerade im Land des rosa Winkels sehr wichtig."

    ansichtssache. ich finde es mindestens ebenso wichtig, auf die bereiche hinzuweisen, in denen zwischen konservativ und faschistisch fließende übergänge bewusst verwischt werden sollen. für mich liegt die grenze nicht zwischen "diskriminierend und auslöschend", sondern zwischen akzeptanz und abwertung. die rkk bleibt trotzig auf der seite der expliziten abwertung.
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#5 kuesschen11Profil
  • 03.02.2018, 14:11hFrankfurt/Main
  • Diese Einstellung des Kardinals zeigt doch wieder mal deutlich, wie niedrig die Toleranz der katholischen Kirche überhaupt immer noch ist.

    Da ist Ausgrenzung in vollem Gange, sonst könnte ja generell die Segnung von LGBTTIQ-Paaren wie für alle anderen Gläubigen stattfinden. Das kann die Kirche sehr wohl regeln. Die haben im Patriarchat schon ganz andere Dinge der Macht "geregelt.

    Als Nicht-Katholik werde ich diese Segnung sowieso nicht in Betracht ziehen.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 03.02.2018, 14:15h
  • Antwort auf #4 von ursus
  • "ansichtssache. ich finde es mindestens ebenso wichtig, auf die bereiche hinzuweisen, in denen zwischen konservativ und faschistisch fließende übergänge bewusst verwischt werden sollen. "

    Wohl wahr. Gerade bei NS-Nachfolgeparteien wie FPÖ und AFD gibt es da sicher zuviel Toleranz. Bis hin zum Verfassungsschutz, der in diesem Land ja seit seiner Gründung die Verfassung eher untergraben als verteidigt hat.
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#7 Homonklin44Profil
  • 03.02.2018, 14:16hTauroa Point
  • Die lassen sich immer mal wieder neue Varianten davon einfallen, wie sie ihren LGBTIQ*-Lehrenfolgern zeigen können, dass sie weniger Wert haben, als Heterosexuelle, und sich darauf freuen dürfen, wenn diese weniger wert haben nun endlich auch mal zeremoniell in Einzelfällen irgendwie umgesetzt wird. Vielleicht ergötzen die Knilche sich gar da dran, wenn die Gläubigen das auch noch dankbar bejubeln, wenn ihnen gezeigt wird, in wie vielen Weisen sie weniger Wert als Heterosexuelle haben.

    Die Empfehlung durch Ursus ist zu unterstützen:

    www.kirchenaustritt.de
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#8 BEARAnonym
  • 03.02.2018, 14:22h
  • @ursus:

    Für mich ist es außerordentlich praktisch, wenn Du vor mir kommentierst. So brauche ich nämlich in den allermeisten Fällen einfach nur zu 100% zuzustimmen.

    So auch hier :-)
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#9 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 03.02.2018, 14:37h
  • Pfff, so ein Schmarrn: im Einzelfall. Was sind denn das für Kriterien? "Diese Nase gefällt mir und diese blauen Augen strahlen so schön, die werden gesegnet?" Diskriminierung pur.

    Alle, die das wollen, sollen gesegnet werden.

    Aber wie fühlt sich das gesegnete Paar, wenn fünf Paare davor und drei Paare danach abgelehnt wurden??

    Sodom und Gomorra.
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#10 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 14:40h
  • Antwort auf #8 von BEAR
  • Ausführlicher nocheinmal geschrieben:

    *
    www.br.de/nachr/kardinal-marx-homosexuelle-100.html

    So, so... der Widerstand der römisch-katholischen Bischöfe/Kardinäle "bröckelt". Über Jahrhunderte hat die Katholische Kirche homosexuelle Menschen diskriminiert, Strafgesetze gegen homosexuelle Handlungen befürwortet, im Mittelalter homosexuelle Menschen auf dem Scheiterhaufen "verbrannt" und lernt nur sehr sehr langsam hinzu.

    ------------

    Nach den 1960er hat die Katholische Kirchenleitung und der Vatikan begriffen, das Strafgesetze inhuman sind, und befüwortet seit Jahrzehnten die Legalisierung der Strafgesetze in den jeweiligen Ländern weltweit.

    Aber bis heute steht im Katholischen Katechismus drin, das homosexuelle Handlungen ("Sex") zwischen gleichgeschlechtlichen Personen sündhaft ist, was beispielsweise bei den protestantischen (Lutheraner, Reformierte, Unierte), anglikanischen, altkatholischen, mennonitischen, methodistischen, baptistischen oder quäkerischen Kirchen nicht der Fall ist.

    Eine Reihe von katholischen Laienorganisationen (Caritas, Bund der deutschen Katholischen Frauen, Zentrarat der deutschen Katholiken, Kirche von unten, Freckenhorster Kreis von Priestern, Theologenprofessorenmemorandum "Kirche 2011.-Notwendige Reformen", usw.) fordert seit rund 20 Jahren in immer größerer Zahl der katholischen Laienorganisationen nunmehr die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare.

    -------------
    Nunmehr sprach sich mit dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode der erste deutsche Bischof für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Januar 2018 aus und nunmehr ebenso der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Karindal Marx aus München im Februar 2018. Generell ist dies zu begrüßen:

    Aber damit setzen sich Kardinal Marx aus München und Bischof Bode aus Osnabrück in Widerspruch zum "noch geltendenden" Katholischen Katechismus zur Sündhaftigkeit homosexueller Handlungen und sollten dann auch dafür eintreten, das endlich der Katholische Katechismus diesbezüglich umgeschrieben wird.

    Marx möchte die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare aber im privaten Raum belassen ("im Pfarrzimmer ohne Gäste"); während viele andere christliche Kirchen regulär öffentliche Trauungsgottesdienste nach der standesamtlichen Heirat ermöglichen; damit werden diese anderen christlichen Kirchen attraktiver für homosexuelle Menschen bleiben.

    ABER immerhin ein großer Fortschritt, denn diese Bekenntnisse von Kardinal Marx und Bischof Bode bedeuten die theologische/ethische Umkehr bei der Verurteilung homosexueller Handlungen im Katechismus. Denn ein schwules/lesbisches Paar kann nur den Segen Gottes erhalten, wenn der Sex zwischen den beiden erwachsenen, verheirateten Personen nicht als Sünde bewertet wird. Schließlich kann man theologisch nicht die "gelebte" Sünde segnen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#11 Markusbln11Anonym
  • 03.02.2018, 14:50h
  • Herr Marx, nicht nachdenken, um zu verschleppen!

    Handeln Sie endlich.

    Nehmen Sie die Wünsche der Gläubigen, die Erwartungen aus der Mitte Ihrer Kollegen endlich ernst.
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#12 Der gute MichelAnonym
  • 03.02.2018, 15:07h
  • Ich denke nicht, dass man die Äußerung von Marx als erstes Anzeichen für eine Öffnung werten kann. Sondern Marx nutzt die Unkenntnis des Journalisten (und des Publikums) über die katholische Lehre aus. Nach dieser Lehre war es nie ein Problem, irgendwen zu segnen. Insofern ist es auch kein neues Zugeständnis, wenn Marx dies in Aussicht stellt. Er bleibt jedoch felsenfest bei seiner Ablehnung jeder weitergehenden Gleichstellung.

    Ich versuche mal in aller Kürze, den Sachverhalt zu erläutern (gähn):

    Nach katholischer Lehre ist Homosexualität (als Konzept) in sich eine Sünde. Dies gilt ohne Einschränkung. Nun könnte man sich aber auch Homosexuelle vorstellen, die gar keinen Sex haben. Diese Leute sind also sündhaft veranlagt, begehen aber keine tätliche Sünde. Was ist mit denen?

    Das erklärt sich mit der Erbsünde. Denn auch heterosexuelle Menschen sind mit der Erbsünde behaftet -- auch wenn sie gar keine tätlichen Sünden begehen. Alle Menschen sind sündhaft, ohne Ausnahme. In diesem Sinne herrscht also "Gleichstand".

    Da nun aber alle Sünder von Gott geliebt werden (weil sonst überhaupt niemand von Gott geliebt würde), werden auch Homosexuelle von Gott geliebt. Folglich muss auch die Kirche sie lieben.

    Homosexuelle sind dann in Ordnung, wenn sie sich nicht homosexuell verhalten, sondern nur eine bestimmte Art der "angeborenen Sünde" haben (wie die Erbsünde). Der Katechismus spricht davon, sich geistig frei zu machen von jedem Verlangen. Wer es durch Gebete schafft, sich von jedem sexuellen Gedanken zu lösen, kann von Gott angenommen und geliebt werden. Sonst nicht.

    Es sind diese rein theoretischen, vergeistigten und neutralisierten Homosexuellen, denen die Liebe der Kirche gilt. Und nur in diesem Sinne wird "Seelsorge" angeboten, und nur davon spricht Marx. Er spricht davon, dass ein Pfarrer zwei Homosexuelle seelsorgerisch begleiten kann, die in einer Art Selbsthilfe-Gemeinschaft enthaltsam in der gleichen Wohnung leben. Der Pfarrer kann ihnen auch einen Segen spenden. Aber er kann sie nicht verheiraten.

    Aber er kann sie nicht verheiraten, denn zur Ehe gehört auch der "Vollzug" der Ehe, und ebendieser Vollzug ist laut 3. Mose nicht erwünscht (ein Mann solle nicht beim Manne liegen blabla).

    Offizieller kath. Katechismus: "2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich - vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft - durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern."

    Mit "innerer Freiheit" und "Vollkommenheit" ist eine völlige Loslösung von fleischlichen Gelüsten gemeint, etwa wenn ein Heiliger sein Leben lang auf einem Pfahl hockt und meditiert: Der Geist siegt über den Körper und neutralisiert diesen. *Dazu* spendet der Pfarrer womöglich seinen Segen. Aber er spendet den Segen nicht für ein tatsächlich "homosexuelles" Paar -- es sei denn, es ist auf dem Weg in die Enthaltsamkeit und braucht etwas Mut.
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#13 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 15:22h
  • Antwort auf #12 von Der gute Michel
  • "Nach katholischer Lehre ist Homosexualität (als Konzept) in sich eine Sünde. "

    --> DAS ist schlichtweg grundlegend falsch erklärt.

    Nicht Homosexualität per se und die sexuelle Orientierung eines Menschen wird laut Katholischer Lehre als sündhaft bewertet, sondern die homosexuelle HANDLUNG !!! Im Katholischen Katechismus wird nicht die Homosexualität eines Menschen als fehlerhaft oder sündhaft bewertet, sondern das er/sie homosexuelle HANDLUNGEN begeht, d.h. der Sex zwischen zwei homosexuellen Menschen wird verurteilt. Der Mensche in seiner Einzigartigkeit wird so wie ihn Gott geschaffen hat, vom Katholischen Kirchenamt in keiner Weise als sündhaft bewertet !!!

    DAS scheint sich nunmehr mit Papst Franziskus vielleicht zu ändern, wenn man nunmehr Bode und Marx zuhört, denn wenn sie ein schwules/lesbisches Paar den Segen Gottes erteilen wollen, können sie dies wohl schlecht, wenn sie den Sex des Paares verurteilen. So gesehen stehen die Erklärungen von Bode und Marx beide "noch" im Widerspruch zum Katechismus, wonach homosexuelle HANDLUNGEN sündhaft sind.
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#14 ursus
  • 03.02.2018, 15:26h
  • Antwort auf #10 von Paulus46
  • "Nach den 1960er hat die Katholische Kirchenleitung und der Vatikan begriffen, das Strafgesetze inhuman sind, und befüwortet seit Jahrzehnten die Legalisierung der Strafgesetze in den jeweiligen Ländern weltweit."

    richtig, der vatikan "befürwortet die legalisierung der strafgesetze", z.b. 2015 in nigeria, wo die kaholische bischofskonferenz die verschärfung der strafgesetze gegen schwule und lesben begrüßte.

    www.queer.de/detail.php?article_id=20973

    aber das meinst du natürlich nicht, sondern bestreibst hier die übliche geschichtsklitterung.

    2008 widersprach celestino migliore, der vatikanische vertreter bei der UN einer resolution, die die entkriminaisierung von homosexualität fordern sollte. begründung: das würde "neue diskriminierungen" schaffen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=9701

    zitat des vatikanischen UN-botschafters: ""Die sexuelle Orientierung eines Menschen ist kein Recht."

    2016 kritisierte der vatikan die einsetzung eines sonderkomissars für LGTB-rechte bei der UN.

    die liste ließe sich fortsetzen.
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 03.02.2018, 15:27h
  • Antwort auf #12 von Der gute Michel
  • Das stimmt natürlich moraltheologisch, aber hier geht es um Gesellschaftspolitik.

    Und da gibt es einen rhetorischen Kniff der römischen Kirche, der immer wirkt: Wenn zähneknirschend akzeptieren muss, dass man einen einen politischen Fortschritt nicht mehr aufhalten kann, den man lange Zeit mit den finstersten Verbündeten verhindern wollte, dann tut man so, als sei man schon immer dafür gewesen.

    So ist es z. B. mit der parlamentarischen Demokratie, die Pius IX im 19. Jh. regelrecht verteufelte, die der Vatikan via Zentrumspartei in Deutschland '33 ausgehebelte und die man dann unter Paul VI und Johannes Paul II trotz aller Pinochet-Kumpanei dann doch akzeptierte. Genau diese Tendenzen könnten sich in Bezug auf unsere Menschenrechte (nicht in Bezug auf sexuelle Praktiken) auch abzeichnen.

    Das ist für die Menschlichkeit eine gute Nachricht.

    Und eine schlechte Nachricht für die Matusseks, Kubys, Kelles und Mosebachs, die nur auf katholisch machen, weil diese Kirche gerade unter Ratzinger politisch so wunderbar menschenfeindlich und reaktionär war.
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#16 ursus
#17 ursus
  • 03.02.2018, 15:37h
  • Antwort auf #12 von Der gute Michel
  • "Denn auch heterosexuelle Menschen sind mit der Erbsünde behaftet -- auch wenn sie gar keine tätlichen Sünden begehen. Alle Menschen sind sündhaft, ohne Ausnahme. In diesem Sinne herrscht also "Gleichstand". "

    bitte nicht den ideologischen unsinn nachplappern, mit dem die rkk ihre menschenverachtung kleinreden möchte. das ist zwar die begründung, die an dieser stelle immer kommt, sie beruht aber auf einer lüge.

    schwulen und lesben wird, neben dem verzicht auf die "üblichen" sogenannten "sünden" ZUSÄTZLICH zugemutet, ihr leben lang auf eine auch sexuell erfüllende beziehung zu verzichten, den anderen nicht. was das heißt und welche folgen für die psyche und die lebensqualität diese zumutung hat, wissen wir alle.

    da von "gleichstand" zu reden, ist einfach nur verarsche.
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#18 Der gute MichelAnonym
  • 03.02.2018, 15:40h
  • Antwort auf #13 von Paulus46
  • Paulus46: Danke für Deine vielen Ausrufezeichen!!!!!!!!111

    Ich schrieb ja ausdrücklich: Zwar IST Homosexualität per se eine Sünde (in Taten und Gedanken). Diese Sündhaftigkeit stellt jedoch für die Kirche nicht direkt ein Problem dar, weil ja letztlich auch alle anderen Menschen sündig sind (durch die Erbsünde). Sünder zu sein bedeutet nicht, dass die Kirche den Sünder nicht lieben würde. Die Kirche liebt (wie Gott) alle Sünder. Die Frage ist dann, was weiter daraus folgt. Bemüht sich der Sünder, dagegen anzugehen? Dann ist es gut. Lebt er seine Sexualität jedoch aus (und sei es nur in Gedanken), ist es schlecht.

    Für Kardinal Marx ergibt sich daraus ein Segen hinter verschlossenen Türen. Nämlich als eine Art gemeinsames Buß-Gebet, in dem Gott um Hilfe und Kraft angerufen wird, die Sünde zu überwinden.

    Völlig ausgeschlossen ist für Marx jedoch eine fröhlich-feierliche Zeremonie mit Zeugen. Denn das würde einer Ehe-Zeremonie zu nahe kommen. Sein vorgeschlagener Segen gilt überhaupt nicht der Partnerschaft, sondern dem Bemühen, enthaltsam zu leben (in Taten und Gedanken).

    Deswegen geht es ihm auch nur um "Einzelfälle", denn es ist ihm natürlich klar, dass kaum ein homosexuelles Paar plant, enthaltsam zu leben. Er spricht nur von solchen Einzelfällen, in denen ein Paar gemeinsam mit dem Pfarrer ein Leben in Enthaltsamkeit versucht. Er spricht nicht von der Segnung einer Partnerschaft. Die Partnerschaft ist überhaupt nicht Gegenstand der Zeremonie.
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#19 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 15:43h
  • Antwort auf #14 von ursus
  • richtig, der vatikan "befürwortet die legalisierung der strafgesetze", z.b. 2015 in nigeria, wo die kaholische bischofskonferenz die verschärfung der strafgesetze gegen schwule und lesben begrüßte.

    www.queer.de/detail.php?article_id=20973

    --> Das einzelne Bischöfe anders handeln, ins besondere wenn sie aus Afrika stammen, das ist ohne Zweifel wohl richtig so. Es gibt sogar afrikanisch, katholische Bischöfe, die machen homosexuelle Menschen "für allles" mögliche verantwortlich, Erdbeben, Seuchen, usw.

    -----------
    ABER ich schrieb vom Vatikan und von der offiziellen Lehrhaltung in ROM !!!

    Und diesbezüglich ist es so, dass der Vatikan sich seit Jahrzehnten für die Entkriminalisierung einsetzt.

    ---> Und im Unterschied zu den allermeisten islamisch geprägten Staaten ist fast in allen katholisch geprägten Staaten eine Legalisierung homosexueller Handlungen erfolgt, beispielsweise fast im gesamten katholisch geprägten Lateinamerika (Ausnahme das kleine eher hinduistisch durch Einwanderung geprägte Guyana und einige Karibikinseln, deren britische Kolonialgesetze aber faktisch kaum angewandt werden).

    ----------
    Setze NICHT das Verhalten bestimmter afrikanischer katholischer Bischöfe/Kardinäle mit der offizielle Haltung des Vatikans gleich, das ist unredlich, und entspricht nicht der Wahrheit im Umgang mit dem Vatikan, URSUS.
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#20 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 15:47h
  • Antwort auf #14 von ursus
  • Danke für den Link. Dann muss ich das nicht übernehmen ;-)

    " "wenn sie ein schwules/lesbisches Paar den Segen Gottes erteilen wollen, können sie dies wohl schlecht, wenn sie den Sex des Paares verurteilen."

    wie naiv kann man eigentlich sein? "

    Der gläubige Schwule lebt natürlich keusch (der andere lebt dann entsprechend keuchend beim Sex) und bittet dann auch um den Segen. Warum T.J. aber unbedingt um den Segen der RKK geradezu bettelt, versteht nur er. Oder war es etwa "damit die Oma in der ersten Reihe dem Homo-Paar freudestrahlend Platz zu machen hat"?
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#21 ursus
  • 03.02.2018, 15:51h
  • Antwort auf #19 von Paulus46
  • "Das einzelne Bischöfe anders handeln"

    alter, ich rede u.a. vom vatikanischen vertreter bei der UN. der spricht offiziell für den vatikan und nicht für sich selbst. das ist nicht so schwer zu begreifen.

    und auch die nigerianische bischofskonferenz ist kein "einzelner bischof".
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#22 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 15:54h
  • Antwort auf #19 von Paulus46
  • Zuviel Weihrauch geschnüffelt? Oder vom Gedanken an das Comeback in die RKK benebelt?
    Jetzt sag bloß auch noch, die RKK, die seit "Jahrzehnten" (!!!) die "Legalisierung" "befürwortet", hat in Deutschland "jahrzehntelang" für die Abschaffung des 175er gekämpft!
    Was lügst du da?!?
    O-Ton Vatikan: "Ein Staat muss das Recht haben im nicht liebsame (also homosexuelle) Lebensweisen bestrafen zu dürfen"!!!!!
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#23 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 16:02h
  • Antwort auf #20 von AFD-Watch
  • @AfD-Watch
    Der gläubige Schwule lebt natürlich keusch (der andere lebt dann entsprechend keuchend beim Sex) und bittet dann auch um den Segen. Warum T.J. aber unbedingt um den Segen der RKK geradezu bettelt, versteht nur er. "

    Dich und einige andere hier im Forum versammtelte "Helden" unterscheidet mich und andere LGBTI-Aktivisten, das ich die Haltung vertrete, das generell (!!!) versucht werden sollte, JEDE gesellschaftliche/politische/religiöse Organisation/Gruppe, soweit es möglich ist, MITZUNEHMEN und LGBTI-freundlich auszugestalten.

    DU oder URSUS, usw. vertretete den Ansatz, "lass doch die anderen Gruppen/Parteien/Kirche, um die kümmern wir uns nicht, Hauptsache unsere eigene Partei/Gruppe/Organisation ist LGBTI-freunldich.

    Die Katholische Kirche ist nicht MEINE Kirche, denn ich bin Mitglied in einer Landeskirche der EKD. ABER ich unterstütze es gleichwohl, wenn die katholische Kirche LGBTI-freundlicher wird und wenn es auch nur "Stück" für "Stück" und "Stein" für "Stein" ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#24 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:06h
  • Antwort auf #19 von Paulus46
  • "---> Und im Unterschied zu den allermeisten islamisch geprägten Staaten ist fast in allen katholisch geprägten Staaten eine Legalisierung homosexueller Handlungen erfolgt, "

    Falsch! Richtig muss es heißen:

    "fast in allen katholisch geprägten Staaten
    GEGEN DEN WIDERSTAND DER RKK!
    eine Legalisierung homosexueller Handlungen erfolgt, "

    und zwar, TROTZ der RKK, INDEM man den Einfluss der RKK immer weiter zurückgedrängt hat!
    Wieso werden offen homosexuelle Angestellte, da, wo die Kirche das Sagen hat und der Staat nicht greift, GEFEUERT?!?

    Wen willst du hier für dumm verkaufen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#25 ursus
  • 03.02.2018, 16:07h
  • Antwort auf #23 von Paulus46
  • man ändert aber nichts, auch nicht schritt für schritt, indem man die probleme verharmlost und die fakten hinter berechtigter kritik zwanghaft leugnet.

    dass du allen ernstes die offizielle stellungnahme des vatikanischen UN-sprechers zu einer "einzelmeinung" zurechtlügst, ist hier leider symptomatisch für deine argumentationsweise.

    mit scheuklappen kämpft man nun mal schlecht.
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#26 ursus
#27 Paulus46Anonym
  • 03.02.2018, 16:09h
  • Antwort auf #22 von AFD-Watch
  • @AfD-Watch
    "in Deutschland "jahrzehntelang" für die Abschaffung des 175er gekämpft!
    Was lügst du da"

    --> Nein das hat der Vatikan und die katholische Kirche in Deutschland damals 1969/1971 noch nicht gemacht, Erst danach in den 1970er kam dann der Umschwung, was die Legalisierung angeht und so ist der Vatikan mittlerweile kein Gegner mehr, wenn es um Legalisierungen weltweit geht; auch aktuell in Indien gibt es kein Grundsatzdokument/Schreiben an den Supreme Court in Indien, wo der Vatikan Indiens Verfassungsgericht auffordert, die Strafbarkeit beizubehalten.

    ----
    Und nur nebenbeibemerkt bei Dir ("AfD-Watch" oder Ursus gibt es immer großes Geschrei, wenn es um den Vatikan und die Katholische Kirche "geht".

    Ich würde mir wünschen, Ihr würdet es bei dem Islam auch so machen, aber da schaut ihr gerne weg und schweigt lieber. Ein schöner treffender Artikel dazu auf Philisophia perennis aktuell, was das Verhalten linker LGBTI-Aktivisten angeht. Bei Dolce& Gabana wird geschrien und Boykottaufrufe kommen, beim Vatikan wird geschrien aber JEMALS auf CSDs, und von westlichen links-grünen LGBTI-Aktivisten EIN BOYKOTTAUFRUF gegen Saudi-Arabien, gegen Iran oder gegen die Verhaftungswelle in Ägypten ??? FEHLANZEIGE !!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#28 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:13h
  • Antwort auf #23 von Paulus46
  • "Dich und einige andere hier im Forum versammtelte "Helden" unterscheidet mich"

    Was dich von uns und anderen Aktivisten oder "Helden" unterscheidet, ist, dass DU derjenige bist, der hier Geschichtsklitterung betreibt und Lügen erzählt, die jeder nachlesen kann.

    "JEDE gesellschaftliche/politische/religiöse Organisation/Gruppe, soweit es möglich ist, MITZUNEHMEN"

    Du schließt doch so einige soziale Gruppen aus!

    DU vertrittst den Ansatz, "lass doch die anderen Menschen, um die kümmere ICH MICH nicht, Hauptsache MEIN Wohlstand, MEIN Ego ist in Ordnung. Sollen die anderen doch sehen, wo sie bleiben. Sind ja alles Sozialschmarotzer".

    Sehr "christlich"!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#29 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:23h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • "Ich würde mir wünschen, Ihr würdet es bei dem Islam auch so machen, aber da schaut ihr gerne weg und schweigt lieber. Ein schöner treffender Artikel dazu auf Philisophia perennis aktuell, was das Verhalten linker LGBTI-Aktivisten angeht. Bei Dolce& Gabana wird geschrien und Boykottaufrufe kommen, beim Vatikan wird geschrien aber JEMALS auf CSDs, und von westlichen links-grünen LGBTI-Aktivisten EIN BOYKOTTAUFRUF gegen Saudi-Arabien, gegen Iran oder gegen die Verhaftungswelle in Ägypten ??? FEHLANZEIGE !!!"

    Ach so, dann ist die Kritik am Vatikan nicht berechtigt?

    Du siehst und liest auch nur das was du willst in deiner gestörten Wahrnehmung, sonst würdest du die Kritik mitbekommen.
    Neulich erst gab es eine Kritik an die Waffenlieferungen an Saudi-Arabien, die aber von DEINESGLEICHEN als böse linksgrüne Propaganda abgetan wird!

    Du schreist doch selber bei etlichen "Peanuts" rum und machst den Korinthenkacker!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 ursus
#31 AndreasKAProfil
  • 03.02.2018, 16:26hKarlsruhe
  • Fü mich sind diese "Gnadenakte" oder "Aufbruchsregungen" der Katholischen Kirche nichts anderes als Augenwischereien.
    Sie erscheinen mir - und das nicht nur in Bezug auf die Thematik Sexualmoral/Homosexualität" als peinlich-verzweifelter Versuch, liberale Kirchenangehörige bei der Fahne bzw. beim Kreuz zu halten. Auch wenn die anderen Konfessionen da schrittweise weiter gekommen sein mögen, ist das Konzept des Christentums - ebenso wie das der anderen abrahamitischen Religionen - in seiner patriarchischen Ausrichtung auf eine geordnete Gesellschaft die breite Gruppen (Frauen nicht minder!) tendenziell abwertet mit einer Gesellschaft die sich auf Menschenrechte beruft nicht vereinbar.
    Daran ändern liberale(re) Strömungen und Stimmungen im Islam, Judentum und Christentum im Endeffekt gar nichts.
    Ich verstehe nicht, wie man als aufgeklärter Mensch daran festhalten kann. Erst recht nicht, wenn man einer von einer solchen Religion als zweitklassig eingestuften Minderheit angehört. So kommt mir das Phänomen "HuK" vor wie ein Verein, der gierig auf die einzelnen "netten" Stimmen hört und damit das lieb gewordene "Liebe-Gott-Bild/Lieber-Jesus-Bild" und die Hoffnung auf eine Kirche, die tatsächlich auch Schwule akzeptiert oder Frauen in allen Punkten als gleichwertig anerkennt, retten will. Das ist naiv! Lasst euch doch nicht immer wieder Sand in die Augen streuen. Die Akzeptanz-Utopie wird auch in den nächsten 2000 Jahren im Christentum nicht eintreten - ebensowenig wie im Islam oder Judentum.
    Prüft besser, ob das woran ihr glaubt in dieser betreffenden Glaubensgemeinschaft auch - auf allen Instanzen - voll anerkannt wird und gelebt werden kann.
    Für mich ist das Fazit klar: Ich bin aus der Kirche raus. Ein Grund reichte dazu schon aus (obwohl ich mehrere Gründe dafür hatte): Sie will mich nicht so, wie ich bin. Warum sollte ich sie dann wollen?
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#32 ursus
  • 03.02.2018, 16:28h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • "Erst danach in den 1970er kam dann der Umschwung, was die Legalisierung angeht"

    bitte nenne einen einzigen beleg dafür, dass sich der vatikan in den siebzigern (!) irgendwo für die legalisierung von homosexualität eingesetzt haben soll.

    ich halte das für eine schlichte lüge.
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#33 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:29h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • "Und nur nebenbeibemerkt bei Dir ("AfD-Watch" oder Ursus gibt es immer großes Geschrei, wenn es um den Vatikan und die Katholische Kirche "geht".

    Ich würde mir wünschen, Ihr würdet es bei dem Islam auch so machen, aber da schaut ihr gerne weg und schweigt lieber. Ein schöner treffender Artikel dazu auf Philisophia perennis aktuell, was das Verhalten linker LGBTI-Aktivisten angeht."

    Aha. "Nur" bei mir? Nicht etwa bei sehr vielen anderen?
    Hast du das schon diesem Autor erzählt, der nach seinem Ausstieg nichts besseres zu tun hatte, als
    ERSTES (!) ein großes Geschrei um den Vatikan und die RKK und nicht etwa Um Saudi-Arabien oder Iran zu machen?


    donotlink.it/6kA7

    Tritt doch bitte mal diesem Autor in den Arsch dafür!
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#34 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:40h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • Welches große Geschrei um den Vatikan und die RKK meinst du? Dieses hier:

    Oliver43 am
    13.10.2014, 17:05h
    "Der Queerautor versteift sich auf die Frage der EINSTUFUNG einer homosexuellen Partnerschaft und begreift nicht, das hier ein fundamentaler Epochenumbruch im Vatikan stattfindet, wonach nicht nur der einzelne homosexuelle Mensch sondern auch dessen partnerschaftliche Beziehung anerkannt wird und ethisch sowie theologisch akzeptiert wird."

    Wie soll das denn 2014 ein Epochenumbruch sein, wenn die RKK doch schein seit JAHRZEHNTEN an der Legalisierung kämpft? Dann hätte der Epochenumbruch doch schon 1970 sein müssen???

    oder das hier?

    Oliver43
    am 18.10.2014, 23:51h
    "Bin ja froh, das ich schon vor vielen Jahren zu einer besseren liberaleren christlichen KIrche übergetreten bin, wo homosexuelle Paare willkommen sind, wo es öffentliche Segnungsgottesdienste in den Kirchen gibt und wo es offen verpartnerte Pfarrer und Pfarrerinnen in den Pfarrhäusern gibt.

    Ich empfinde es auch immer wieder als grotesk, das der Vatikan. der aus vielen, vielen schwulen "Schrankschwestern" besteht, derart einen "Tanz" immer bei diesem Thema aufführt.

    Daher AUSTRETEN aus der Katholischen Kirche und ÜBERTRETEN zu einer besseren und liberaleren Kirche."

    www.queer.de/detail.php?article_id=24750

    www.queer.de/detail.php?article_id=22480

    Soviel zum Thema "Geschrei" um den Vatikan und RKK!

    PS.
    Allen anderen Usern viel Spaß beim Lesen dieses historischen Juwels!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#35 AFD-WatchAnonym
#36 stephan
  • 03.02.2018, 17:09h
  • Ne schon klar: Ich hab die Aussage verstanden! Gemeint ist wohl folgende Situation: Ein reicher Mäzen - zufällig schwul - möchte seinen Lebenspartner ehelichen und möchte zudem - um im erzkonservativen Klüngel einen Rest von Anerkennung zu genießen - den Segen der altehrwürdigen 'Kinderfreunde' und 'Mafiakollegen' und ist dafür auch bereit, jede Menge Knete abzudrücken, dann möchte die RKK natürlich nicht, dass diese freie Liquidität woanders hinfließen könnte als in die gar so heiligen Kassen der ebenso heiligen Inquisition ...

    Diese Bande hat einfach keine Schamgrenze ...

    Kurze Frage noch: Wie geht das denn zukünftig zusammen? Wird die RKK überall das Wort erheben gegen die Verfolgung Homosexueller ... oder nur in den Ländern, wo man sich von Segnungen und von dieser Art 'Haltung' cash erwartet? Anderswo stimmt man dann weiterhin gegen die elementaren Rechte Homosexueller und sagt nicht einmal etwas gegen schlimme Verfolgung durch Staaten und Mehrheitsgesellschaften?
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#37 Der gute MichelAnonym
#38 Sven100Anonym
  • 03.02.2018, 17:40h
  • Der einzige Grund, dass die römisch-katholische Kirche jetzt vordergründig gegenüber Schwulen und Lesben offener wird, liegt in der Angst, dass der Kirche noch mehr Kirchensteuerzahler weglaufen könnten. Dann nämlich müsste der Hochklerus deutliche Abstriche bei seinem Lebensstil in Saus und Braus machen.

    zu Kardinal Marx

    Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur.

    www.n-tv.de/panorama/Schicke-Wohnung-grosses-Auto-gutes-Geha
    lt-So-leben-Deutschlands-Bischoefe-article11555661.html
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#39 stephan
  • 03.02.2018, 17:59h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Bitte mache Dir bzgl. "Die zarten Pflänzchen der Humanität ..." - von denen zu schreibst - keine allzu großen Hoffnungen! Es geht der RKK nicht um Humanität, sondern um die eigene Außenwirkung und das Stoppen beim Verlust an den Marktanteilen in der Esoterik-Nische. Das sind die Ziele ... NICHTS weiter! Als ehemaliger Mönch kenne ich den Laden auch ein bisschen aus der Innenperspektive!
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#40 Tommy0607Profil
  • 03.02.2018, 18:26hEtzbach
  • Upps, was für "Umschwung". Hat er von Herrn eine göttliche Eingebung bekommen , dass diese Kirche menschlicher und toleranter sein soll? Oder hat die Kirche Angst , dass noch mehr Gläubige "davon" laufen? Schauen wir mal , ob diese Kirche noch besser wird.
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#41 ursus
#42 AFD-WatchAnonym
#43 swimniAnonym
#44 queergayProfil
  • 03.02.2018, 22:12hNürnberg
  • Ich kann mir auch vorstellen, den Herrn Reinhard Marx - Sohn eines Schlossermeisters und aktuell ein sog. Kardinal - zu segnen.
    Warum auch nicht? Ich habe nämlich gütig segnende Hände und erteile ihm auch auf Wunsch die volle Absolution. Er kann auch bei mir beichten.
    Das Beichtgespräch ist selbstverständlich absolut vertraulich und bestimmt eine Bereicherung.
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#45 TheDadProfil
#46 panzernashorn
  • 04.02.2018, 00:31h
  • Was für ein Blödsinn!

    Wer als erwachsener Mensch für seine Entscheidungen irgendeinen Konsens einer derartigen Verbrecherorganisation von Psychopathen benötigt, dem gehört es einfach nicht besser.

    Einzig sinnvoller Weg ist es, endlich frei und erwachsen (!) zu werden, also:
    raus aus diesen kriminellen Vereinen!

    Der Kirchenaustritt ist ein erster Schritt in ein natürliches, selbstbestimmtes Erwachsenenleben.
    >Vernunft vor Wahn. :-)
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#47 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 00:36hHannover
  • Antwort auf #10 von Paulus46
  • ""Nach den 1960er hat die Katholische Kirchenleitung und der Vatikan begriffen, das Strafgesetze inhuman sind, und befüwortet seit Jahrzehnten die Legalisierung der Strafgesetze in den jeweiligen Ländern weltweit.""..

    In welchem Parallel-Universum war das denn ?

    Zunächst einmal ein kleiner Seitenhieb auf die FDP :

    ""Das Wahlprogramm der FDP zur Bundestagswahl 1980 forderte, um Homosexuelle rechtlich und gesellschaftlich gleichzustellen, § 175 zu streichen. Für den Schutz von Kindern und Abhängigen reichen die übrigen Strafbestimmungen aus.[33] Die FDP konnte diese Forderung in den Verhandlungen zur Regierungsbildung (Kabinett Schmidt III) nicht durchsetzen.[34][35][36]

    Am 9. März 1989 brachten 40 Abgeordnete und die Fraktion Die Grünen einen Gesetzentwurf zur ersatzlosen Streichung des §§ 175 StGB im Deutschen Bundestag ein,[37] der jedoch sowohl von der Regierungskoalition aus CDU und FDP als auch von der SPD abgelehnt wurde.""..

    www.anstageslicht.de/themen/religion/katholische-kirche-und-
    pille-danach/katholische-kirche-und-homosexualitaet/


    ""Die Persona Humana gilt noch heute als Leitfaden zu Fragen der Sexualethik in der Katholischen Kirche.
    Die Erklärung wurde 1975 als Reaktion auf einen zunehmenden Sittenverfall, der die allgemeine Mentalität vergiftet hat, veröffentlicht.
    it dem Wort Sittenverfall meint die Kirche eine Verherrlichung des Geschlechtlichen, die der eigenen Vorstellung von Sexualität nicht entspricht.
    Es werden unehelicher Geschlechtsverkehr, künstliche Verhütung, Selbstbefriedigung und auch Homosexualität mit der Begründung der christlichen Lehre und dem Naturgesetz kritisiert.
    Im Bezug auf die Homosexualität wird in der Persona Humana unterschieden zwischen

    Homosexuellen, deren Sexualität einer falschen Erziehung, von mangelnder sexueller Reife, von angenommener Gewohnheit, von schlechten Beispielen oder anderen ähnlichen Ursachen herleitet und

    Homosexuellen, deren Sexualität ein angeborener Trieb ist.

    Das erste wird als heilbar, das zweite als unheilbar dargestellt.

    So solle homosexuellen Menschen Verständnis entgegengebracht werden und sie sollten in der Hoffnung bestärkt werden, ihre persönlichen Schwierigkeiten und ihre soziale Absonderung zu überwinden. Homosexuelle Beziehungen seien Handlungen, die ihrer unerlässlichen Regelung beraubt seien.
    Laut Bibel seien es schwere Verirrungen und die traurige Folge einer Zurückweisung Gottes und könnten somit in keiner Weise gutgeheißen werden.

    (Persona Humana, Punkt 8)

    Der Bund Katholischer Ärzte (BKAE) bezeichnet Homosexualität als psychische Störung mit unterschiedlicher Ausprägung und sagt:

    Sittliches Fehlverhalten: H[omosexualität] ist eine Form von Sexualität, deren Ausübung sittlich nicht erlaubt ist: Basierend auf Hl. Schrift und Lehre der Kirche (Katechismus, ). - Unnatürliche sexuelle Praktiken, Verführung Anderer, Verzerrung des Bildes von Ehe und Familie, Eheprobleme,

    Außerdem wirbt der Bund, dessen Mitgliederzahl nicht veröffentlicht wird, damit, durch ärztliche und geistliche Ansätze Homosexualität zu therapieren. So sagt der Bund, es sei durch Psychotherapie oder klassische Homöopathie, und durch Seelsorge, Gebet und Umkehr möglich, Homosexualität zu lindern oder gar zu heilen.

    Aber auch der Katechismus der Katholischen Kirche regelt dies, einem Handbuch der römisch-katholischen Kirche, das Grundfragen beantworten und Überzeugungen wiedergeben soll.

    In der aktuellen Version von 1992, angeordnet durch Papst JOHANNES PAUL II wird unter Keuschheit und Homosexualität dargelegt, dass nach der Bibel homosexuelle Handlungen grundsätzlich nicht in Ordnung seien, da sie gegen das natürliche Gesetz verstoßen würden und deshalb nicht zu billigen seien. Für Menschen mit homosexuellen Tendenzen sei die Sexualität eine Prüfung und somit müsse ihnen mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen sein. Außerdem wird angeraten, in Keuschheit zu leben, um sich durch Selbstbeherrschung, Gebet und Gnade der christlichen Vollkommenheit zu nähern.

    Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind (CDF, Erkl. Persona humana 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.

    ""Die Katholische Kirche appellierte, Gesetzesentwürfe zu einer Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften abzulehnen.
    In der Kongregation für die Glaubenslehre Persona Humana vom Juni 2003 nennt sie die Ehe heilig, während homosexuelle Beziehungen ein Verstoß gegen das natürliche Sittengesetz seien, dies wird damit begründet, dass aus ihnen kein Nachwuchs entstehen könne.
    Homosexualität gehöre zu den Sünden, die gegen die Keuschheit verstoßen würden, weshalb der Staat daraufhin gewiesen sein sollte, das Phänomen in Grenzen zu halten. ""..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #10 springen »
#48 TheDadProfil
#49 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 00:46hHannover
  • Antwort auf #19 von Paulus46
  • ""--> Das einzelne Bischöfe anders handeln, ins besondere wenn sie aus Afrika stammen, das ist ohne Zweifel wohl richtig so. Es gibt sogar afrikanisch, katholische Bischöfe, die machen homosexuelle Menschen "für allles" mögliche verantwortlich, Erdbeben, Seuchen, usw.""..

    So viel Unsinn..
    Diese "Bischöfe" stammen dann auch alle aus Nigeria ?
    Und die entwickeln ihre Haltung dann auch völlig ohne Einfluß aus dem Vatikan ?
    Der dann aus welchen Gründen genau auch nicht gegen diese Haltungen angeht ?

    ""ABER ich schrieb vom Vatikan und von der offiziellen Lehrhaltung in ROM !!!""..

    Eigentlich muß man dazu gar nichts weiter schreiben..
    Der Vatikan ist nicht Rom..
    Es zeigt sich hier aber gut auf in welcher Sphäre Leute wie Du so leben..

    ""Und diesbezüglich ist es so, dass der Vatikan sich seit Jahrzehnten für die Entkriminalisierung einsetzt.""..

    Täte der Vatikan das, dann würde der "Papst" diese "Bischöfe" entmachten, zur Ordnung rufen, in den Vatikanischen Kerker werfen, oder sonstwas..

    Merkst Du eigentlich selber nicht welchen Unsinn Du hier von Dir gibst ?
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#50 TheDadProfil
#51 TheDadProfil
#52 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 00:59hHannover
  • Antwort auf #38 von Sven100
  • ""Der einzige Grund, dass die römisch-katholische Kirche jetzt vordergründig gegenüber Schwulen und Lesben offener wird, liegt in der Angst, dass der Kirche noch mehr Kirchensteuerzahler weglaufen könnten. Dann nämlich müsste der Hochklerus deutliche Abstriche bei seinem Lebensstil in Saus und Braus machen.""..

    Aus den Informationen im nachfolgendem Absatz erkennst Du die falsche Einschätzung die Du hier wiedergibst warum genau immer noch nicht ?

    Egal wie viele "Gläubige" da weglaufen..
    Deshalb (verdient ist hier der falsche Begriff) erhält "Kardinal" Marx nicht einen Cent weniger Apanage..
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#53 Homonklin44Profil
  • 04.02.2018, 04:13hTauroa Point
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • Das zeigt wirklich einmal mehr auf, wie schlimm diese Weltbeschränkung bei den an Religion "Erkrankten" zu sein scheint. Um mit einer so verworrenen Sichtweise auf Sexualität und Natur im Kopf klarzukommen, muss man fern der Welt in der klerischen Tonne leben. Die Verachtung, die aus dieser Ideologie trieft, ist unübersehbar.
    Man möchte sie zurückspiegeln, aber vor Spiegeln haben die Knilche Angst.
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#54 Gerlinde24Profil
  • 04.02.2018, 09:17hBerlin
  • Lieber Herr Marx. Anscheinend haben Sie den Schuss nicht gehört. Wir wollen keine "Segnung im Einzelfall", wir wollen das, was alle Paare auch haben: Eine Eheschließung in der Kirche! Nicht mehr, aber auch nicht weniger als volle Gleichberechtigung und Akzeptanz.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 Gerlinde24Profil
  • 04.02.2018, 09:20hBerlin
  • Antwort auf #3 von Paulus46
  • "Eine Segnung im Hinterzimmer "kann" Marx "vergessen", nur ein öffentlicher Gottesdienst in der Kirche vor dem Altar ist zielführend."

    Ein Hinterzimmer hat immer das Geschmäckle des Verbotenen. Wir lieben, dass ist weder etwas Schlimmes, noch etwas, für das man/frau sich schämen müsste!
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#56 JohannbAnonym
  • 04.02.2018, 09:32h
  • @aby watsch: dass du die Steilvorlagen von manchen hier immer so schamlos ausnutzen musst.......
    Und dir darum so viel Raum und Spaltung verschafft?
  • Antworten » | Direktlink »
#57 AFD-WatchAnonym
  • 04.02.2018, 09:36h
  • Antwort auf #49 von TheDad
  • """--> Das einzelne Bischöfe anders handeln, ins besondere wenn sie aus Afrika stammen, das ist ohne Zweifel wohl richtig so. Es gibt sogar afrikanisch, katholische Bischöfe, die machen homosexuelle Menschen "für allles" mögliche verantwortlich, Erdbeben, Seuchen, usw.""..

    So viel Unsinn..
    Diese "Bischöfe" stammen dann auch alle aus Nigeria ?"

    Aber das ist doch ganz einfach:
    Wusstest du das denn nicht, dass die Kardinäle Dyba und Ratzinger aus Nigeria stammen und für ihre homophoben Ansichten vom Vatikan exkommuniziert wurde, weil sie doch gegen dessen Lehrmeinung verstießen? ;-) Jedenfalls in seinem Parallel-Universum.
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#58 AFD-WatchAnonym
  • 04.02.2018, 09:41h
  • Antwort auf #45 von TheDad
  • "Die Kelle hat gerade Schnappatmung wegen der neuen Katjes-Werbung mit einer Frau die ein Kopftuch trägt "

    Komisch, da hält man sich an Kelle's Empfehlung "mach doch mal die Bluse zu" und geht einen Schritt weiter und bedeckt züchtig das Haar, aber dass ist ihr dann auch wieder nicht recht. Die Birgit hat wohl einen an der Suppenkelle.
    Vielleicht arbeitet sie grad an der Fortsetzung ihres Schlechtsellers mit dem Titel "Nimm doch mal das Kopftuch ab".
    Ob die ihre rumänische Oma auch für das Kopftuch rügt? :-o
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#59 AFD-WatchAnonym
  • 04.02.2018, 09:58h
  • Antwort auf #13 von Paulus46
  • "Nicht Homosexualität per se und die sexuelle Orientierung eines Menschen wird laut Katholischer Lehre als sündhaft bewertet, sondern die homosexuelle HANDLUNG !!! Im Katholischen Katechismus wird nicht die Homosexualität eines Menschen als fehlerhaft oder sündhaft bewertet, sondern das er/sie homosexuelle HANDLUNGEN begeht, d.h. der Sex zwischen zwei homosexuellen Menschen wird verurteilt."

    Mit dieser Haarspalterei kann man sich die unmenschliche Haltung der RKK auch schön reden. Und du unterstützt das auch noch! Das zeigt doch nur, wie gehirngewaschen du bist. Die Grausamkeit hinter diesen Worten erkennst du nicht?

    Dieses Geschwätz wurde mir von klein an auch eingeredet. Damit schafft die RKK nur eines: dass sich die Leute umso schuldiger fühlen, wenn es dann doch passiert. Schwul empfinden ist in Ordnung, aber doch bitte nicht ausleben. Es sind solche Aussagen, die Menschen leiden lässt, die dazu führen, dass sie sich selbst belügen und nicht akzeptieren können. Dass sie ein Doppelleben führen und/oder innerlich zerbrechen. Im schlimmsten Fall UMBRINGEN.
    Da ist es auch mit einem "übertreten" anderswo hin nicht getan! Dein "ihr könnt ja nicht differenzieren" kannst du dir sonstwo hinstecken, da du auf die Erfahrungen anderer Menschen erst gar nicht eingehst.

    Und da besitzt DU auch noch die Frechheit, anderen Menschen ihre Kritik an der RKK abzusprechen oder willst dies auch noch verbieten? Weil "ja die anderen Religionen sind abba noch viele schlimmer und da sagt ihr nichts zu"?!?!

    In deinem Wahn, doch bitte bitte wieder in die RKK zurückkehren zu können, bist du so verblendet, egoistisch und anderen so arrogant gegenüber, dass du auf das Gesülze reinfällst, anfängst die seelischen Verbrechen reinzuwaschen und dich gar selber zum Handlanger machst!
    Bei dieser Einstellung und Ignoranz der Erfahrungen anderen Menschen gegenüber ist es ein Wunder, dass der LSVD dich nicht schon eher rausgeschmissen hat!
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#60 LaurentProfil
  • 04.02.2018, 09:59hMetropolregion Rhein-Neckar
  • @Paulus46:

    Du hast hier - mal wieder - einen schweren Stand.

    Ich mache es kurz:
    Wenn Marx jetzt von seinem kategorischen Nein abrückt, ist das eine erfreuliche Entwicklung.
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#61 YannickAnonym
  • 04.02.2018, 10:32h
  • Die Kirche war immer schon sehr gut darin, sich (wenn aller Kampf gegen Fortschritt nichts bringt) anzupassen, um ihr Überleben (vor allem Einnahmen und Macht) zu sichern.

    Dabei versuchen sie aber immer, noch so viel Diskriminierung wie möglich so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Und sie tun nur das Nötigste um Macht und Einkommen nicht zu gefährden, aber gleichzeitig ihren "heiligen Kampf" weiter zu führen.

    Sorry, aber entweder gibt es volle 100%ige Anerkennung ohne Wenn und Aber oder es ist weiterhin Diskriminierung. Es gibt nicht weniger oder tolerable Diskriminierung.

    Aber selbst wenn das käme, wäre es jetzt längst zu spät, um alles, was die bisher angerichtet haben, auch nur ansatzweise wiedergutmachen zu können.
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#62 MinjungAnonym
  • 04.02.2018, 10:59h
  • Mit Verlaub, aber ihre "Einzelfall"-Almosen kann die Kinderschänder-Sekte sich gepflegt dahin stecken, wo niemals die Sonne scheint...

    Solche Marketing-Aussagen haben nur den Zweck sich in der Öffentlichkeit als ach so "barmherziger Samariter" hinstellen zu können, der sogar auf die "sündigen" Homosexuellen zugeht. Aber wenn man genau hinsieht, erkennt man die daran geknüpften Bedingungen und es wird schnell klar, was wirklich dahinter steckt...

    Die sollen ruhig weiterhin für uns "beten". Das interessiert keinen Menschen mit klarem Verstand mehr...
  • Antworten » | Direktlink »
#63 Carsten ACAnonym
  • 04.02.2018, 11:11h
  • "Kardinal Marx kann sich Segnungen homosexueller Paare vorstellen im Einzelfall"

    Ich kann mir auch die Akzeptanz einiger Anhänger dieser Organisation vorstellen - im Einzelfall.

    Aber nur weil manche Katholen ganz okay sind, kann ich dennoch nicht von wenigen Einzelfällen auf die gesamte Organisation schließen.

    Im übrigen:
    die Frage ist nicht, ob die uns irgendwann, zu welchem Grad und unter welchen Bedingungen tolerieren.

    Sondern die Frage ist, ob wir das jemals annehmen werden und ob wir denen jemals ihre Verbrechen verzeihen können...
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#64 TheDadProfil
  • 04.02.2018, 12:35hHannover
  • Antwort auf #60 von Laurent
  • Eine solch "erfreuliche Entwicklung" wäre es nur dann, wenn sich der Herr Marx vor die Presse stellt und sagt

    "wir als deutsche bischofskonferenz nehmen uns das recht heraus genau wie die nigerianischen bischöfe gegen die angebliche haltung des vatikan zu machen was wir wollen, und beenden daher mit sofortiger wirkung jegliche diskriminierung von menschen aus theologischen und/oder religiösen gründen, die noch niemals gründe waren"..

    Das herbeifabulieren irgendwelcher Trippel-Schrittchen als "erfreuliche Entwicklung" ist TEIL des Problems, und nichts weiter !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#65 GrenzgaengerProfil
  • 04.02.2018, 12:58hErkelenz
  • Was denkt der Herr Marx, sorry Kardinal, überhaupt zu sein? Er stellt sich über Jezus Christus was betrifft seine frühere und jetztige Äusserung. Er soll einfach CHRIST sein und mit besten Beispiel vorangehen. DAS ist seine Pflicht, dafür wird er sogar von der Deutsche Staat verdammt gut bezahlt. Schäme soll er sich mit seiner neue Äusserung. Und das ist Kardinal??Nicht nach der Vorstellung Jezus Christus, sondern nach den Vorstellungen die die Menschen selbst gemacht haben, damit sie was zu sagen haben in dieser Organisation! Was bin ich froh schon früh aus dieser verlochene Organisation ausgetreten zu sein!
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#66 Homonklin44Profil
  • 04.02.2018, 15:11hTauroa Point
  • Antwort auf #13 von Paulus46
  • ""Nicht Homosexualität per se und die sexuelle Orientierung eines Menschen wird laut Katholischer Lehre als sündhaft bewertet, sondern die homosexuelle HANDLUNG !!! Im Katholischen Katechismus wird nicht die Homosexualität eines Menschen als fehlerhaft oder sündhaft bewertet, sondern das er/sie homosexuelle HANDLUNGEN begeht, d.h. der Sex zwischen zwei homosexuellen Menschen wird verurteilt. ""

    Damit wird das Wesen und die Natur des Homosexuellen verurteilt, denn die Handlung ist derAusdruck seiner Natur, seines Wesens.
    Deine Logik wäre dieselbe, würde man sagen, nicht der Mensch werde für schlecht gehalten, sondern dass er atmet, dass sein Herz schlägt, dies sei schlecht.

    Und hierin seine Liebe, der größte und natürlichste Ausdruck seines Wesens, je nach Orientierung zu einem anderen Menschen.

    Die Verurteilungen durch Knilche sollten uns allerdings nicht mehr als ehrkränkender Art belasten, sind sie doch verirrt und verrannt in ihrer stark eingegrenzten Doktrin.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#67 goddamn liberalAnonym
  • 05.02.2018, 13:10h
  • Die Katholiban bei kath.net hyperventilieren und rotieren exakt so, wie ich es vorausgesagt habe:

    www.kath.net/news/62641

    Das ist das gesellschaftspolitisch Relevante an diesen Aussagen.

    Dass Kardinäle un mal konservativ sind, das ist dagegen eine Binsenweisheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#68 PfuiAnonym
  • 05.02.2018, 15:30h
  • Antwort auf #67 von goddamn liberal
  • Die Kommentarspalte auf dieser Seite kann man nicht 2 min lesen ohne dass die aufbewahrte Brechtüte von der letzten Flugreise zur Anwendung kommt.
    Diese Schäfchen sind eher Wölfe im Schafspelz.
    Ekelhaft, und mit solchen Individuen sitzen manche aus der Community zusammen in der Kirchbank...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #67 springen »
#69 AmurPrideProfil
  • 05.02.2018, 17:37hKöln
  • Ich bin zwar -Gott sei Dank- nicht in der katholischen Kirche, aber genau diese Reaktion habe ich damals im Konfirmandenunterricht auch vom Pfarrer meiner Wohnortgemeinde geerntet:
    "Die Kirche und auch ich selbst haben überhaupt nichts dagegen, das Du schwul bist, aber Du darfst Deine Homosexualität nicht ausleben!"

    Was für eine gequirlte Scheiße!

    Jeder Mensch ist nach Gottes Ebenbild geschaffen! ---> Und da ich definitiv ein Mensch bin, bin ich ebenfalls nach Gottes Ebenbild erschaffen! (---> ERGO: Gott ist u.a. ein Homo!^^)
    Und da Gott keine Fehler macht, bin auch ich mit meiner Homosexualität kein Fehler!
    Und da mein Gott ein Gott der Liebe ist, ist auch meine von Gott gegebene Art zu lieben kein Fehler! q.e.d.

    Ich habe mich damals... war gerade so ein dreiviertel Jahr bei meinen Eltern geoutet... dazu entschlossen, meine unmittelbar bevorstehende Konfirmation abzusagen.

    Inzwischen habe ich in Köln eine evangelische Gemeinde gefunden, die nicht nur uns Homosexuelle voll akzeptiert, sondern auch aktiv und offen für unsere Gleichberechtigung in der Gesellschaft, Politik und der evangelischen Kirche kämpft.
    Und obwohl unser Pfarrer selber offen schwul lebt und sich schon vor Jahren selbst in unserer Kirche kirchlich mit seinem Mann getraut hat, kommt es mir in all diesem täglichen kirchlichen Hass gegenüber uns Homosexuellen immer wieder wie ein kleines Wunder vor: Eine kleine Gemeinde in wogendem Meer der klerikalen Ausgrenzung und Diskriminierung!^^

    Aber auch ein lebendiges Beispiel dafür, dass das durchaus funktioniert: Glauben und Homosexualität!
  • Antworten » | Direktlink »
#70 GeorgB
#71 AmurPrideProfil
#72 PfuiAnonym
  • 05.02.2018, 18:30h
  • Antwort auf #71 von AmurPride
  • Hi Amur,

    ich kann DIr glaub ich erklären, was er meint:

    Für gläubige Menschen ist es so dass sie eben glauben, dass Gott uns Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat.

    Für Nicht-gläubige Menschen ist es eher so, dass sie annehmen, dass die Religionsstifter ihren Gott in Ihrer Religionsbeschreibung nach dem Bild eines Menschen konstruiert haben. Du weisst ja:
    Alter Mann, weisser Bart etc.

    Da führt einfach kein Weg zusammen.
    Man sollte da auch nicht drüber streiten müssen.
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#73 AmurPrideProfil
#74 goddamn liberalAnonym
  • 05.02.2018, 18:41h
  • Antwort auf #68 von Pfui
  • "Diese Schäfchen sind eher Wölfe im Schafspelz."

    Das sind Menschen, die ihrer Niedertracht ein frommes Mützchen als Tarnkappe aufsetzen.

    Und wenn dann einer der Hirten nicht mehr so funktioniert, wie sie es gerne hätten, dann werden die braven Schafe ganz schnell ungehorsam und sie suchen sich einen anderen Führer, der ihren Hass besser füttert.
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#75 schwarzerkater
  • 05.02.2018, 19:19h
  • herr marx ist nicht nur wankelmütig, er tut auch so, als könnten die deutschen katholischen bischöfe ohne die zustimmung aus rom, auch nur irgendetwas verändern.
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#76 PfuiAnonym
#77 TheDadProfil
#78 TraumzerstörerinAnonym
  • 05.02.2018, 22:49h
  • Antwort auf #77 von TheDad
  • Alle Menschen sind nach der Region/Landshaft geschaffen, in der ihre Vorfahren gelebt haben. Entsprechend sind auch ihre Gottesvorstellungen ihrer Umgebung nach gewesen.

    Die Bibel ist voll mit Geschichten um Tiere, Pflanzen und Landshaften aus dem mittleren Osten, Hinduismus mit Geschichten um den Kailash, Elefantenköpfige oder Affenköpfige Götter, den Ganges usw.

    Daran ist nicht komisch, komisch wirds nur, wenn die Leute wie beim Christentum keinen Bezug dazu bekommen können, weil die Religion importiert worden ist und nicht zur Umgebung passt. Da müssen dann so Betrügereien gemacht werden, wie Schweinefleischverbot aufzuheben bei den Christen, weil man ohne die allesfressenden Viecher in Mitteleuropa schnell Narhungsknappheit bekommen würde.

    Wenn man sehen will wie sich die Leute in einer vom ökologischen Kreislauf entfremdeten industriegesellschaft religiöse Figuren/Götter vorstellen, muss man sich nur X-Men, Matrix oder Wonder-Woman ansehen.
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#79 goddamn liberalAnonym
#80 LaurentProfil
#81 TraumzerstörerinAnonym
  • 06.02.2018, 11:27h
  • Antwort auf #79 von goddamn liberal
  • Ja genau, bis dann das Öl, Gas und Uran alle sind, deine liebste Luxus-Ferieninsel im Meer durch den Klimawandel versunken ist, du nicht mehr mit deinen Freunden an den Badesee gehen kannst, weil der voll mit Antibiotikaresistenten Keimen ist, du nichts mehr zu Essen hast weil die genetisch identischen, zarten Mastschweinchen, Hähnchen und Rinder alle an der selben Seuche gestorben sind und leider alle alten Nutztierrassen und Wildtiere zum Wohle der Expansion der liberalen Wirtschaft, ähm, Menschheit, wegrationalisiert wurden.
    Wo sitzt du dann? In irgendeinem Atom-Bunker?

    Viel Spaß.

    Tabus haben ihren Sinn, ebenso der oft damit verbundene religiöse Überbau, denn er hält Menschen davon ab, alles zu zerstören. Wenn aber wie schon gesagt, die Religion nicht mehr mit der Umgebung und den sozialen Verhältnissen übereinstimmt, richtet sie meist Schaden an, weil sie keinen Sinn mehr macht. Das Christentum ist eindeutig so eine Religion, wenn sie nicht weiterentwickelt wird, ist sie eine tickende Zeitbombe, die Verantwortung liegt bei den Gläubigen und religiösen Führern, das zu verhindern.

    Natürlich bringt es aber dann nichts, jeglichen Vorstoß einer Religion in Richtung Liberalisierung und Modernisierung auch noch zu bestrafen und schlecht zu reden wie das hier oft gemacht wird. Außerdem sind Religionen immer mit Tabus und Regeln verbunden, wer das nicht will, sollte lieber AtheistIn sein und sich dort nicht einmischen.
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#82 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 11:48hHannover
  • Antwort auf #78 von Traumzerstörerin
  • ""Alle Menschen sind nach der Region/Landshaft geschaffen, in der ihre Vorfahren gelebt haben.""..

    Was dann für wandernde Menschen schon mal nicht zutrifft, vor allem dann nicht wenn sie über Generationen hinweg immer wieder in andere Länder wandern..

    Hinduismus hat sich auf dem Subkontinent Indien nach völlig anderen Mustern verbreitet als dieses ominöse "Christentum", das eine "Richtung" in der Wanderung vollzogen hat um zunächst vor allem Europa zu infizieren..

    Grundsätzlich muß man das aber gar nicht weiter aufdröseln, denn die Aussage ist klar..
    Dieser "Gott" ist erfunden, und deshalb ist er von ganz bestimmten Menschen erschaffen um die anderen Menschen "auf Linie" zu bringen..

    Die Explosions-artige Verbreitung in das Römische Reich hinein folgt dann auch dem, was dieses Römische Reich einst groß gemacht hat :
    Man saugt alles auf was andere Kulturen in das Reich einbringen und übernimmt es als "eigene Kultur", was etwas völlig anderes ist als die Heute von Gesellschaften geforderte Assimilation der Zuwandernden sich den Gesellschaften anzupassen..

    Gleichzeitig zeigt es auch auf daß diese Angst der Leut vor einer
    "Übernahme durch eine fremde Kultur"
    immer noch im Kollektiv-Gedächtnis verwurzelt ist, denn diese herbeifabulierte
    "Angst vor der Islamisierung Europas"
    ist der Ausdruck vor dieser Angst man würde eher dazu gezwungen seine eigene Kultur zugunsten einer Neuen aufgeben müssen..

    Eine echte Diskussion darüber ob denn diese "eigene Kultur" denn wirklich Kultur ist, oder nur eine Form der Unterdrückung die es abzustreifen gilt, findet gar nicht mehr statt..
    Man bindet sich dann lieber an diese obskure "christlich-jüdische" Idee als sich zu vergegenwärtigen das sie im Grunde genommen nichts anderes ist als die befürchtete "Islamisierung", mit dem einzigem Unterschied daß diese "christianisierung" längst abgeschlossen ist..

    Und die gleichen Folgen zeitigt..

    Damit kann diese "christianisierung" auch kein "Bollwerk" gegen eine herbeifabulierte "islamisierung" sein, denn es geht nicht darum die Bevölkerungen davor zu bewahren ihre "Kulturen" zu verlieren, es geht darum die "Christen" vor dem Verlust der Bevölkerungen zu schützen, und damit die Pfründe des "Christentums" zu "verteidigen"..

    Und der verdummbibelte Bürger soll für die Kleriker die Kohlen aus dem Feuer holen..
    Auch aus dem Wissen dieser Kleriker heraus gegen einen Konkurrenten wie dem "Islam" wirklich NICHTS entgegenzusetzen zu haben, außer der eingepflanzten Angst vor einem Verlust, der am Ende gar keiner ist..
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#83 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 11:53hHannover
  • Antwort auf #80 von Laurent
  • ""Jeder noch so kleine Fortschritt ist für mich eine "erfreuliche Entwicklung", die in die richtige Richtung geht.""..

    An dieser Stelle dann an Dich die gleiche Antwort die hier sonst immer "Paulus46" erhält :

    Es ist kein Fortschritt die Methodik zur Diskriminierung weiter zu verfeinern..

    Weder durch diese "Religionen" noch durch politische Parteien wie der UNION..
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#84 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 12:07hHannover
  • Antwort auf #81 von Traumzerstörerin
  • ""Tabus haben ihren Sinn, ebenso der oft damit verbundene religiöse Überbau, denn er hält Menschen davon ab, alles zu zerstören.""..

    Nenn mal einen nachvollziehbaren Sinn für ein solches "Tabu" ?

    Und dann bitte vor dem Hintergrund der eigentlichen Bedeutung des Begriffes "Tabu"..

    ""Wenn aber wie schon gesagt, die Religion nicht mehr mit der Umgebung und den sozialen Verhältnissen übereinstimmt, richtet sie meist Schaden an, weil sie keinen Sinn mehr macht.""..

    Ein sehr weites Feld..
    Wann zuletzt hat denn dieses "Christentum" mal
    ""mit der Umgebung und den sozialen Verhältnissen""
    übereingestimmt ?

    Wer hat die sozialen Verhältnisse bestimmt, wer hat die wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen unter denen Menschen verhungert sind und versklavt gehalten wurden ?

    Welche Formen der "Regierung" hat diese "Religion" über die Jahrhunderte hinweg erschaffen, geduldet und genutzt um sich selbst auszubreiten und als "Kultur" in den Gesellschaften festzusetzen ?

    ""Das Christentum ist eindeutig so eine Religion, wenn sie nicht weiterentwickelt wird, ist sie eine tickende Zeitbombe, die Verantwortung liegt bei den Gläubigen und religiösen Führern, das zu verhindern.""..

    ALLE "Religionen" sind von Anfang an solch "tickende Zeitbomben", denn sie verhindern den Fortschritt, der es ihnen selbst ermöglichte "sich zu entwickeln"..

    ""Natürlich bringt es aber dann nichts, jeglichen Vorstoß einer Religion in Richtung Liberalisierung und Modernisierung auch noch zu bestrafen und schlecht zu reden wie das hier oft gemacht wird.""..

    Es gibt keine "Liberalisierung" die man dann auch noch begrüßen könnte..

    Diese "Idee" früher habe man die Menschen gefoltert und erhängt, Heute läßt man sie nur noch an langer Hand verhungern ist keine "Alternative", vor allem deshalb nicht, weil "Religionen" das sind, was man in allen schlechten Beschreibungen als "konservativ" benennen muß, weil Fortentwicklung (und eben nicht Fortschritt) verhindernd !

    ""Außerdem sind Religionen immer mit Tabus und Regeln verbunden, wer das nicht will, sollte lieber AtheistIn sein und sich dort nicht einmischen.""..

    Eine der wichtigen "Aufgaben" von Atheisten ist es sich einzumischen, Missstände aufzuzeigen, und vor allem Täter und Ursachen zu benennen..
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#85 LaurentProfil
#86 TheDadProfil
#87 ursus
  • 06.02.2018, 14:34h
  • Antwort auf #78 von Traumzerstörerin
  • "Tabus haben ihren Sinn, ebenso der oft damit verbundene religiöse Überbau, denn er hält Menschen davon ab, alles zu zerstören. Wenn aber wie schon gesagt, die Religion nicht mehr mit der Umgebung und den sozialen Verhältnissen übereinstimmt, richtet sie meist Schaden an, weil sie keinen Sinn mehr macht."

    ich kann solchen autochthonie-verherrlichenden ideen nichts abgewinnen.

    in dem hier suggerierten gegensatz von "reine ursprungskultur" vs. "gefährliche verunreinigung durch das fremde" schwingt mir zu viel von einer mindestens diffusen abwertung kulturellen austausches mit, der doch der die grundlage jeder kultur bildet.

    davon abgesehen können religionen keineswegs erst dann schaden anrichten, wenn sie mit den sozialen verhältnissen konfligieren. es gibt genügend beispiele dafür, dass religion gerade dadurch, DASS sie soziale gegebenheiten abbildet und bekräftigt, schaden anrichtet: denken wir nur an die unheilvolle verschränkung von religion und patriarchat, die zweifellos denjenigen, die von ihr profitieren, sehr sinnvoll und angemessen erscheint, denjenigen, die darunter leiden, aber gerade deswegen schadet, WEIL sie so viel "sinn macht".
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#88 ursus
#89 ursus
  • 06.02.2018, 14:49h
  • Antwort auf #73 von AmurPride
  • "Über Glauben/Nicht-Glauben zu streiten ist sinnlos."

    religionskritik ist nicht sinnlos, sondern immer notwendig.

    eine freiheitliche gesellschaft setzt nicht nur selbstverständlich voraus, dass jeder mensch glauben darf, was er will, sondern auch, dass individuelle ebenso wie organisierte glaubensvorstellungen und weltanschauungen der öffentlichen kritik zugänglich bleiben müssen und sich nicht hinter der religionsfreiheit oder "verletzten religiösen gefühlen" verschanzen können, um sich als unkritisierbar oder sakrosankt darzustellen.

    manche hätten das wohl gerne, es täte einer freien gesellschaft aber alles andere als gut.
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#90 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 16:55h
  • "Mr. Cardinale" sollte sich mal dringend die Zähne putzen - der vordere Zahn ist so dunkel, könnte ein Zeichen von Fäulnis sein.
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#91 ZahnarztfrauAnonym
#92 Homonklin44Profil
#93 PfuiAnonym
  • 06.02.2018, 17:28h
  • Antwort auf #89 von ursus
  • 100% korrekt.
    Ich persönlich bin nur dagegen, Leute generalisierend zu verurteilen, die sich als gläubig empfinden, was hier teilweise geschieht.
    Und als Außenstehender mit der jeweiligen Glaubensgemeinschaft fundiert über deren theologische Hintergründe zu diskutieren zu wollen halte ich für verfehlt.
    Kritik an deren Außenwirkung und öffentlichen Aussagen MUSS dagegen stattfinden.
    Einflussmöglichkeiten von Religionen jedweder Couleur auf Staat und Gesetzgebung sind weitestgehend zu unterbinden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #89 springen »
#94 LaurentProfil
#95 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 06.02.2018, 18:21h
  • Antwort auf #92 von Homonklin44
  • ;'-D

    Ich könnte mir vorstellen, dass er null Ahnung hat, wie ein Zungenkuss funktioniert. Das hat er wahrscheinlich aus "katholischen Gründen" abgelehnt.
    Ganz genau: Zahnersatz nur im Einzelfall, da muss erst noch kräftig diskutiert werden, inklusive Meditation, Beichte, und dem Versprechen, seinem Zahnersatz immer treu zu bleiben. Schließlich ist der Zahnersatz noch völlig inakzeptabel, spricht es doch eindeutig für unchristlichem Umgang mit seinen Zähnen.
    Trauung mit dem Bohrer gibt es selbstverständlich noch nicht - mit der Segnung muss er sich zufrieden geben, andernfalls hat er halt ne Zahnlücke.
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#96 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#97 HardcoreAtheistAnonym
#98 LaurentProfil
#99 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 20:29hKöln
  • Antwort auf #84 von TheDad
  • ""..Eine der wichtigen "Aufgaben" von Atheisten ist es sich einzumischen, Missstände aufzuzeigen, und vor allem Täter und Ursachen zu benennen....""

    Ich finde damit hast Du grundsätzlich Recht.

    Gleichzeitig ist es aber auch immer ein sehr heikel Akt sich in die Gefühls- und Glaubenswelt anderer einzumischen. Ich glaube wir alle haben schon am eigenem Leib verspürt, wie das ist, wenn andere dies ungefragt und ungebeten bei uns tun.
    So deshalb denke ich zum Beispiel, das Du mit Deinen, an anderer Stelle aufgelisteten, Forderungen an den Staat, sein Gebot der Trennung von Kirche und Staat konsequent umzusetzen, Recht hast. UND: Dabei wird kein Gläubiger verletzt!

    Aber so wie wir uns zu Recht von Heteros nicht sagen lassen WANN wir LGBT*I*Qs uns sexuell diskriminiert fühlen dürfen, so darf man dann ja wohl auch mit Recht die Einmischung von Nicht-Gläubigen in Glaubensdingen getrost als übergriffig bezeichnen.
    Und die pauschalisierte Verurteilung von Gläubigen als "geistig Minderbemittelte und Gestörte" als Diskriminierung.

    Wenn man also bestimmten einzelnen Klerikern aufgrund ihrer Aussagen und bestimmten Kirchen aufgrund ihre Generalpolitik als homophob, menschenfeindlich, sexistisch usw. bezeichnet, dann ist dies ein berechtigter Kommentar zu bestimmten Sachbezügen und geht in meinen Augen völlig in Ordnung.

    Wenn man aber pauschal Gläubige als homophob, menschenfeindlich, sexistisch usw. bezeichnet, dann ist dies in meinen Augen nichts anderes als Diskriminierung und Hetze.
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#100 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 20:58hKöln
  • Antwort auf #89 von ursus
  • "".."Über Glauben/Nicht-Glauben zu streiten ist sinnlos."
    religionskritik ist nicht sinnlos, sondern immer notwendig...""
    Glauben, Religion und Kirche sind für mich drei ganz verschiedene Sachen!
    Und von daher bleibe ich dabei: Über Glauben/Nicht-Glauben zu streiten ist völlig sinnlos, denn der Glauben ist immer individuell. Jeder Einzelne glaubt anders. Es betrifft also nur den einzelnen Gläubigen und sein persönliches "Gottesverständnis"!
    btw: "Diskussionen" über die "richtige" Art zu glauben sind auch heute leider weltweit der häufigste Auslöser für gewalttätige Auseinandersetzungen! :-(
    ERGO: Dann doch einfach mal lassen!
    DENN: Was hat's mich zu interessieren was der Andere glaubt, so lange er mich damit in Frieden lässt? (Was hat's den Heteronachbarn zu interessieren, was für einen Sex ich mit meinen Freund praktiziere, wenn er davon nichts mitbekommt?)

    ""..eine freiheitliche gesellschaft setzt nicht nur selbstverständlich voraus, dass jeder mensch glauben darf, was er will, sondern auch, dass individuelle ebenso wie organisierte glaubensvorstellungen und weltanschauungen der öffentlichen kritik zugänglich bleiben müssen..""
    Solange ""..individuelle ebenso wie organisierte glaubensvorstellungen und weltanschauungen.."" konform mit den Gesetzen und Verordnungen des jeweiligen Staates sind, stehen sie nicht ohne Grund unter dem besonderen Schutz des Staates!
    Und deshalb kann es in meinen Augen höchstens Kritik an / Diskussionen um dem Umstand selbst geben, das bestimmte ""..organisierte glaubensvorstellungen und weltanschauungen.."" [Kirchen] unter dem Schutz des Staates stehen oder ob der Schutz des Staates für einzelne Kirchen nicht abgeändert werden sollte (gesellschaftliche Weiterentwicklung).
    Dabei ist aber aus dem im ersten Absatz genannten Grund die ""..individuelle .. glaubensvorstellung und weltanschauung.."", solange auch sie die Rechtsordnung des Staates respektiert, ausdrücklich von jeglicher Diskussion oder Kritik aus zunehmen. (Ich lasse mir auch von niemanden, außer natürlich meinem Hasen, sagen, wie wir Liebe machen dürfen!^^)
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#101 TheDadProfil
  • 06.02.2018, 21:50hHannover
  • Antwort auf #99 von AmurPride
  • ""Gleichzeitig ist es aber auch immer ein sehr heikel Akt sich in die Gefühls- und Glaubenswelt anderer einzumischen. Ich glaube wir alle haben schon am eigenem Leib verspürt, wie das ist, wenn andere dies ungefragt und ungebeten bei uns tun.""..

    Eigentlich ist das nur die Kernkompetenz der "Christen" gegenüber den Atheisten..
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#102 AmurPrideProfil
  • 06.02.2018, 22:40hKöln
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • ""..Eigentlich ist das nur die Kernkompetenz der "Christen" gegenüber den Atheisten..""

    Wirklich? Wenn das stimmt, dann bist Du aber, zumindest so wie Du Dich in letzter Zeit immer wieder in die Gefühls- und Glaubenswelt der Gläubigen einmischst, nicht mehr viel besser! :-(
  • Antworten » | Direktlink » | zu #101 springen »
#103 AFD-WatchAnonym
  • 07.02.2018, 06:00h
  • Antwort auf #102 von AmurPride
  • Wenn du als Einmischung seitens Atheisten in die Gefühlswelt gläubiger Menschen deutest, ist nicht weiter als das Echo auf das, was TheDad beschrieben hat. Viele würden nicht so empfindlich und gelassener reagieren, hätten sie diese Erfahrungen nicht gemacht.
    Das fängt ja schon alleine mit dem Stecken in Schubladen wie "Atheismus" an, weil es ja nicht sein kann, dass andere keine Religion haben und nichts davon wissen wollen, sondern man unbedingt eine Religion haben muss oder die Abwesenheit davon zur ("Nicht"-)Religion erklärt. Genauso wie man Anders- und Nichtgläubige früher als "Heiden" tituliert hat. Und schwups- passt das Weltbild auf einmal wieder. Das wäre so, als erkläre man einen Nichtraucher zum Raucher der Marke "Frischluft".
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#104 TheDadProfil
  • 07.02.2018, 10:53hHannover
  • Antwort auf #102 von AmurPride
  • Du missverstehst hier den Unterschied..

    Du setzt Dich dem hier in einer Art "persönlichem Gespräch" aus..
    Dem kannst Du dich ja jederzeit entziehen..

    Atheisten können das gar nicht, denn sie unterliegen der "permanenten Ansprache" von Außen, da sind Kirchen-Gebäude und Glocken nur die besonders sicht-und hörbaren Offensichtlichkeiten..

    www.glaeserne-waende.de/download

    Hatte ich schon ein paar Mal zum Download angeboten..
    Nicht um Atheisten "zu werben", sondern um zu verdeutlichen welche mannigfaltigen Anspielungen einem als Atheist oder auch als "Muslim" so im Alltag begegnen..
    Täglich.. Hundertfach..
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#105 ursus
  • 07.02.2018, 14:11h
  • Antwort auf #100 von AmurPride
  • ich mache es mal wieder schritt für schritt:

    "Glauben, Religion und Kirche sind für mich drei ganz verschiedene Sachen!"

    es ist richtig, diese drei ebenen nicht einfach gleichzusetzen. sie lassen sich aber auch nicht vollständig trennen. es denkt sich ja nicht jede_r gläubige einen glauben einfach selber aus. jede persönliche glaubensvorstellung bedient sich aus einem kollektiven religiösen fundus (oder mehreren), dieser fundus wird von religiösen organisationen zur verfügung gestellt oder sogar weitgehend vorgeschrieben.

    ich kann also keine einzige religiöse vorstellung kritisieren, ohne damit automatisch auch die vorstellungen einzelner gläubiger zu kritisieren. selbstverständlich habe ich, wie jede_r andere, ob gläubig oder nicht, aber das recht, das zu tun.

    wolltest du allen ernstes alles mit einem diskussions-tabu belegen, was irgendein einzelner mensch glaubt, dann wäre jede wissenschaftliche, alltägliche oder philosophische auseinandersetzung mit religion verboten. ich bin einigermaßen verblüfft, über eine solche idee überhaupt diskutieren zu sollen.

    "Und von daher bleibe ich dabei: Über Glauben/Nicht-Glauben zu streiten ist völlig sinnlos, denn der Glauben ist immer individuell. Jeder Einzelne glaubt anders."

    da stimmt nur bedingt (siehe oben). außerdem: die tatsache, dass irgendetwas "individuell", "persönlich" oder von mir aus sogar "intim" ist, kann nicht heißen, dass man darüber nicht reden dürfe. warum sollte das ein argument sein?

    es gibt z.b. sicherlich hundert verschiedene arten, sexist_in zu sein, alle mit ganz unterschiedlichen, vielleicht sehr persönlichen motiven und ursachen. darf man deswegen nicht kritisch über sexismus reden? wäre sexismus unkritisierbar, wenn man nur im privaten rahmen sexist ist?

    ""Diskussionen" über die "richtige" Art zu glauben sind auch heute leider weltweit der häufigste Auslöser für gewalttätige Auseinandersetzungen!"

    wir verbieten das reden über fußball, weil es hooligans gibt?

    "Was hat's mich zu interessieren was der Andere glaubt, so lange er mich damit in Frieden lässt?"

    ich hoffe, es ist inzwischen klar, dass ich hier nicht nur das recht verteidige, sich gegen mission und einmischung zu verteidigen, sondern auch das recht, über jede weltanschauung kritisch zu diskutieren, völlig unabhängig davon, ob sie mich konkret einschränkt oder nicht. ich sehe immer noch keinen grund, dieses recht in frage zu stellen.

    "Was hat's den Heteronachbarn zu interessieren, was für einen Sex ich mit meinen Freund praktiziere, wenn er davon nichts mitbekommt?"

    dazu hat loren (willkommen zurück!) schon geschrieben: würden wir von persönlichen bzw. kollektiven glaubensvorstellungen nichts mitkriegen, gäbe es auch nicht viel zu diskutieren. eine einschränkung wäre immer noch die unfreiwillige indoktrination von kindern und jugendlichen, die auch dann kritisiert werden darf, wenn man davon als außenstehende_r eigentlich nichts mitbekommt. deine idee scheint aber zu sein: jeder mensch darf gern überall über seinen "persönlichen" glauben reden, aber die religionsfreien müssen schön die klappe halten. so läuft's aber nicht.

    "Solange ""..individuelle ebenso wie organisierte glaubensvorstellungen und weltanschauungen.."" konform mit den Gesetzen und Verordnungen des jeweiligen Staates sind, stehen sie nicht ohne Grund unter dem besonderen Schutz des Staates!"

    um das angemessen zu beantworten, müsstest ich erst einmal wissen, auf welches gesetz du dich da beziehen willst.

    mit ausnahme von §166 ("blasphemie-paragraph") gibt es meines wissens keine staatliche vorschrift, die die kritische diskussion von glaubensvorstellungen einschränkt. ein kurzer blick auf staaten, in denen das der fall ist, könnte m.e. nicht schaden, um deine ideen hier zu kontrastieren.
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#106 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 04:06hKöln
  • Antwort auf #105 von ursus
  • Uff... ich kann kaum noch!^^

    Gleichzeitig bin ich ziemlich traurig, weil es mir anscheinend so gar nicht gelingen will, das verständlich auszudrücken, was ich eigentlich zu sagen versuche. :-(

    Ich möchte hier doch nicht ein Diskussion über Kirchen, Kirchenvertreter oder Glaubens- und Religionsfragen unterbinden! *seufz*

    Ich finde nur eine solche Diskussion kann auch so geführt werden, ohne das dabei pauschal Gläubige wie ich immer wieder als geistig Gestörte, Therapiebedürftige, am Stockholmsyndrom leidender usw. dargestellt werden!
    Auch die Verletzungen, die wahrscheinlich allen von uns durch Religion und Religiöse zugefügt wurden, sollten dabei nicht als Rechtfertigung herhalten, um andere zu verletzen.

    So wie wir beide oder auch Loren und Laurent zum Beispiel über dieses Thema miteinander reden, empfinde ich dies von gegenseitigem Respekt geprägt und sachbezogen, ohne den anderen auf einer persönliche Ebene anzugreifen.

    Nur darauf zu achten, das man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt! Um mehr geht's mir doch gar nicht!
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#107 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#108 BEARAnonym
#109 Homonklin44Profil
  • 08.02.2018, 13:06hTauroa Point
  • Antwort auf #95 von BuntesUSchoenes
  • ;o)

    Soweit ich wüsste, nehmen es eher die Zeugen Jehovas mit der konsequenten Verweigerung von medizinischer Hilfe relativ genau. Dagegen sind die von der RKK noch moderat modern. Im Grunde genommen müssten sie sogar ihr Einkommen zum guten Zweck oder für ihre mythologische Entität abliefern. Wie bei den Zeugen. Dann wäre das mit noblen Zähnen sowieso gegessen. Ob er Anwärter für Zungenküsse in seiner Fanschaft hätte, dann auch weniger erheblich.
    Wenn er einen heimlichen Liebhaber hätte, wäre es aber auch unerheblich, ob Reste von Oblaten den Zahn eindunkeln, oder Karies-Kolonien.
    Kann ja egal sein, denn seine Zahngesundheit macht das Lächeln auch nicht blendend. Und die Verlogenheit seines Vereins nicht weniger tückisch.
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#110 ursus
  • 08.02.2018, 14:39h
  • Antwort auf #106 von AmurPride
  • "Ich möchte hier doch nicht ein Diskussion über Kirchen, Kirchenvertreter oder Glaubens- und Religionsfragen unterbinden!"

    du schriebst (hervorhebungen von mir):

    "Als Nicht-Gläubiger in Glaubensfragen EINFACH MAL DIE KLAPPE HALTEN!"

    "Jeder kann Stellung zu Kirchenfragen und Aussagen von Kirchenvertretern nehmen, ABER NUR GLÄUBIGE ZU GLAUBENSFRAGEN, ebenso wie nur Nicht-Gläubige zu Fragen des Nicht-Glaubens."

    "So wie sich die Kirchen aus dem Leben Nichtgläubiger herauszuhalten hat, HABEN SICH NICHTGLÄUBIGE AUS DEM HERAUSZUHALTEN, was und wie Gläubige glauben, so lange sie davon nicht betroffen sind!"

    "Dabei ist [...] die "..individuelle .. glaubensvorstellung und weltanschauung..", solange auch sie die Rechtsordnung des Staates respektiert, ausdrücklich VON JEGLICHER DISKUSSION ODER KRITIK AUSZUNEHMEN."

    "... so darf man dann ja wohl auch mit Recht die Einmischung von Nicht-Gläubigen in Glaubensdingen getrost als ÜBERGRIFFIG bezeichnen."

    nimm's mir nicht übel, aber es geht hier sicherlich nicht nur um ein missverständnis. ein satz kann einem mal verrutschen, aber dass du so viel schreibst und eigentlich immer etwas ganz anderes meintest, erscheint doch eher unwahrscheinlich.

    weshalb sich "persönliche glaubensfragen" von den leitthesen organisierter religionen nicht einfach trennen lassen, hatte ich schon geschrieben. wenn man das "persönliche" nicht diskutieren darf, dann kann man auch das "offizielle" nicht mehr kritisieren.

    "Ich finde nur eine solche Diskussion kann auch so geführt werden, ohne das dabei pauschal Gläubige wie ich immer wieder als geistig Gestörte, Therapiebedürftige, am Stockholmsyndrom leidender usw. dargestellt werden!"

    da stimme ich dir, wie schon deutlich wurde, zu, das ist aber eine völlig andere ebene. du willst nicht nur beleidigende diskussionen für illegitim erklären, sondern, wie in deinen zitaten deutlich wurde, JEDE diskussion des angeblich "persönlichen" glaubens.

    wenn menschen etwas tun, sagen oder denken, dann dürfen sich andere dazu äußern. ob diese äußerungen dann aus sachlich berechtigter kritik bestehen oder nicht, kommt natürlich immer auf den einzelfall an. weshalb aber persönliche glaubensvorstellungen nach deiner meinung nicht einmal "diskutiert" werden dürfen, dafür habe ich immer noch kein einleuchtendes argument gelesen.

    ich muss vermuten, dass es einfach nur darum geht, nicht so gern mit einer kritischen sicht auf das eigene weltbild behelligt zu werden. das muss in einer freiheitlichen und pluralistischen gesellschaft aber nun mal jeder mensch aushalten.

    ich erkenne an, dass dir hier gerade viel um die ohren fliegt, aber erklärst du mir bitte noch, was du mit dem angeblichen "besonderen schutz des staates" meintest?
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#111 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 15:13hKöln
  • Antwort auf #110 von ursus
  • 1) Du hast Recht. Wenn ich meine von Dir gebrachten Zitate in den von Dir präsentierten Kontext anschaue, kann tatsächlich das von Dir präsentierte Bild entstehen.
    Ich denke daher ich sollte zukünftig nicht mehr auf Argumente anderer eingehen oder auf Bitte meine Argumente näher erläutern. Da verzettelt man sich nur und entfernt sich von der eigentlichen Kernaussage.

    2) Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften können kraft Artikel 140 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland Körperschaften des öffentlichen Rechts sein.
    Zwar betrachtet das Grundgesetz auch die Religionsausübung in gewisser Weise als förderungswürdige öffentliche Aufgabe (vgl. Religionsunterricht). Wegen der Pflicht zur weltanschaulichen Neutralität ist es dem Staat aber gerade nicht erlaubt, die Religionsgemeinschaften als Teil der Verwaltung zu führen. Infolgedessen sind die Religionsgemeinschaften, die die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzen, nicht nur organisatorisch aus dem Staat ausgelagert, sondern sind gerade kein Teil der öffentlichen Gewalt, folglich nicht grundrechtsverpflichtet, sondern wie private Vereinigungen grundrechtsberechtigt. Erst recht ist dem Staat eine Rechtsaufsicht verwehrt (vgl. Korrelatentheorie). Der öffentlich-rechtliche Status dient hier lediglich dazu, die aus früheren Zeiten überkommenen Formen fortführen zu können (Pfarr- und Beamtenverhältnisse, Kirchensteuer) und die religiöse Vereinigungsfreiheit umzusetzen. Mit dem öffentlich-rechtlichen Status verbindet auch das einfache Recht Vorteile, die als Privilegienbündel bezeichnet werden.
    Sie unterscheiden sich dadurch von den Körperschaften des Privatrechts (Verein, Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien, GmbH, Genossenschaft).
    Der Staat begünstigt Religionsgemeinschaften, denen er unter bestimmten Voraussetzungen Körperschaftsrechte verleiht, und kooperiert mit ihnen. Sie unterstützen ihrerseits den Staat im Sinne der Bildung und Erhaltung eines Wertekanons, indem sie friedens-, rechts- und wertefördernd auftreten und ihrerseits das staatliche Gewalt- und Strafmonopol anerkennen. Diese Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaften äußert sich etwa in der Steuerbefreiung von Spenden, dem Erteilen von Religionsunterricht oder speziellen Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht.
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#112 ursus
#114 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 08.02.2018, 22:02h
  • Antwort auf #109 von Homonklin44
  • :'-D

    Somit ist das Thema "Märxchen" vollständig abgerundet und seine Zahngesundheit ist gänzlich für die Katz.
    Es sei denn, jemand wirft aus Mitleid ein paar Groschen in seine Spendenkappe. Aber bis das Geld dann zusammen ist, hat der Zahn das Problem von alleine gelöst und ist abgestorben.
    Da tauchen dann wieder Kopfschmerzen und die Zahnlücke auf.

    Wenn er kein Pech hätte, würde ich sagen, er hat pech.
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#115 TheDadProfil
#116 BEARAnonym
#117 AmurPrideProfil
  • 09.02.2018, 03:15hKöln
  • Antwort auf #112 von ursus
  • ""..zu 1) und was soll das jetzt heißen? was hast du denn nun eigentlich gemeint?..""
    Ich finde eine Diskussion über Kirchen, Kirchenvertreter oder Glaubens- und Religionsfragen kann man auch so geführt werden, ohne das dabei pauschal Gläubige wie ich immer wieder als geistig Gestörte, Therapiebedürftige, am Stockholmsyndrom Leidende usw. dargestellt werden!
    Auch die Verletzungen, die wahrscheinlich allen von uns durch Religion und Religiöse zugefügt wurden, sollten dabei nicht als Rechtfertigung herhalten, um andere zu verletzen.
    Nur darauf zu achten, das man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt!
    Um mehr geht's mir doch gar nicht!

    zu 2): Antwort auf Deine Frage nach dem "besonderen Schutz des Staates"
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#119 ursus
#120 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 09.02.2018, 21:41h
  • Antwort auf #117 von AmurPride
  • "Nur darauf zu achten, dass man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt."

    Schön zu lesen, dass es noch ein paar wenige gibt, die reflektieren können. Das ist hier leider Mangelware.
    Ich erwarte das von einigen schon nicht mehr.

    Alternativ dann eben die gelbe oder rote Karte :-)

    Oder wie jemand mal so schön formulierte:
    " In dubio pro deospray."
    :-)
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#121 TheDadProfil
  • 09.02.2018, 23:23hHannover
  • Antwort auf #118 von AmurPride
  • Und das Zitieren dient dann genau was ?

    Zu unterstreichen wie "wichtig" diese "Religionsgemeinschaften" dann wären ?

    Denn nicht alle "Körperschaften des Öffentlichen Rechts" sind dann auch solche "Religions-Gemeinschaften"..

    Dazu gehören dann auch ARD und ZDF, das Bundeswasserwirtschaftsamt, der deutsche Wetterdienst, die Kommunalen Abfallwirtschaftsbetriebe, Wasserwerke und Energie-Erzeuger, und diverses andere mehr..
    Und in vielen Aufsichtsräten sitzen dann diese "Kirchen-Vertreter" und üben Einflüße aus..
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