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Kommentare zu:
Kardinal Marx kann sich Segnungen homosexueller Paare vorstellen – im Einzelfall


#111 AmurPrideProfil
  • 08.02.2018, 15:13hKöln
  • Antwort auf #110 von ursus
  • 1) Du hast Recht. Wenn ich meine von Dir gebrachten Zitate in den von Dir präsentierten Kontext anschaue, kann tatsächlich das von Dir präsentierte Bild entstehen.
    Ich denke daher ich sollte zukünftig nicht mehr auf Argumente anderer eingehen oder auf Bitte meine Argumente näher erläutern. Da verzettelt man sich nur und entfernt sich von der eigentlichen Kernaussage.

    2) Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften können kraft Artikel 140 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland Körperschaften des öffentlichen Rechts sein.
    Zwar betrachtet das Grundgesetz auch die Religionsausübung in gewisser Weise als förderungswürdige öffentliche Aufgabe (vgl. Religionsunterricht). Wegen der Pflicht zur weltanschaulichen Neutralität ist es dem Staat aber gerade nicht erlaubt, die Religionsgemeinschaften als Teil der Verwaltung zu führen. Infolgedessen sind die Religionsgemeinschaften, die die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzen, nicht nur organisatorisch aus dem Staat ausgelagert, sondern sind gerade kein Teil der öffentlichen Gewalt, folglich nicht grundrechtsverpflichtet, sondern wie private Vereinigungen grundrechtsberechtigt. Erst recht ist dem Staat eine Rechtsaufsicht verwehrt (vgl. Korrelatentheorie). Der öffentlich-rechtliche Status dient hier lediglich dazu, die aus früheren Zeiten überkommenen Formen fortführen zu können (Pfarr- und Beamtenverhältnisse, Kirchensteuer) und die religiöse Vereinigungsfreiheit umzusetzen. Mit dem öffentlich-rechtlichen Status verbindet auch das einfache Recht Vorteile, die als Privilegienbündel bezeichnet werden.
    Sie unterscheiden sich dadurch von den Körperschaften des Privatrechts (Verein, Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien, GmbH, Genossenschaft).
    Der Staat begünstigt Religionsgemeinschaften, denen er unter bestimmten Voraussetzungen Körperschaftsrechte verleiht, und kooperiert mit ihnen. Sie unterstützen ihrerseits den Staat im Sinne der Bildung und Erhaltung eines Wertekanons, indem sie friedens-, rechts- und wertefördernd auftreten und ihrerseits das staatliche Gewalt- und Strafmonopol anerkennen. Diese Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaften äußert sich etwa in der Steuerbefreiung von Spenden, dem Erteilen von Religionsunterricht oder speziellen Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht.
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#112 ursus
#114 BuntesUSchoenesProfil
  • 08.02.2018, 22:02hS
  • Antwort auf #109 von Homonklin44
  • :'-D

    Somit ist das Thema "Märxchen" vollständig abgerundet und seine Zahngesundheit ist gänzlich für die Katz.
    Es sei denn, jemand wirft aus Mitleid ein paar Groschen in seine Spendenkappe. Aber bis das Geld dann zusammen ist, hat der Zahn das Problem von alleine gelöst und ist abgestorben.
    Da tauchen dann wieder Kopfschmerzen und die Zahnlücke auf.

    Wenn er kein Pech hätte, würde ich sagen, er hat pech.
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#115 TheDadProfil
#116 BEARAnonym
#117 AmurPrideProfil
  • 09.02.2018, 03:15hKöln
  • Antwort auf #112 von ursus
  • ""..zu 1) und was soll das jetzt heißen? was hast du denn nun eigentlich gemeint?..""
    Ich finde eine Diskussion über Kirchen, Kirchenvertreter oder Glaubens- und Religionsfragen kann man auch so geführt werden, ohne das dabei pauschal Gläubige wie ich immer wieder als geistig Gestörte, Therapiebedürftige, am Stockholmsyndrom Leidende usw. dargestellt werden!
    Auch die Verletzungen, die wahrscheinlich allen von uns durch Religion und Religiöse zugefügt wurden, sollten dabei nicht als Rechtfertigung herhalten, um andere zu verletzen.
    Nur darauf zu achten, das man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt!
    Um mehr geht's mir doch gar nicht!

    zu 2): Antwort auf Deine Frage nach dem "besonderen Schutz des Staates"
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#119 ursus
#120 BuntesUSchoenesProfil
  • 09.02.2018, 21:41hS
  • Antwort auf #117 von AmurPride
  • "Nur darauf zu achten, dass man aus eigener Verletztheit nicht andere verletzt."

    Schön zu lesen, dass es noch ein paar wenige gibt, die reflektieren können. Das ist hier leider Mangelware.
    Ich erwarte das von einigen schon nicht mehr.

    Alternativ dann eben die gelbe oder rote Karte :-)

    Oder wie jemand mal so schön formulierte:
    " In dubio pro deospray."
    :-)
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