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Kommentare zu:
Kardinal Marx kann sich Segnungen homosexueller Paare vorstellen – im Einzelfall


#31 AndreasKAProfil
  • 03.02.2018, 16:26hKarlsruhe
  • Fü mich sind diese "Gnadenakte" oder "Aufbruchsregungen" der Katholischen Kirche nichts anderes als Augenwischereien.
    Sie erscheinen mir - und das nicht nur in Bezug auf die Thematik Sexualmoral/Homosexualität" als peinlich-verzweifelter Versuch, liberale Kirchenangehörige bei der Fahne bzw. beim Kreuz zu halten. Auch wenn die anderen Konfessionen da schrittweise weiter gekommen sein mögen, ist das Konzept des Christentums - ebenso wie das der anderen abrahamitischen Religionen - in seiner patriarchischen Ausrichtung auf eine geordnete Gesellschaft die breite Gruppen (Frauen nicht minder!) tendenziell abwertet mit einer Gesellschaft die sich auf Menschenrechte beruft nicht vereinbar.
    Daran ändern liberale(re) Strömungen und Stimmungen im Islam, Judentum und Christentum im Endeffekt gar nichts.
    Ich verstehe nicht, wie man als aufgeklärter Mensch daran festhalten kann. Erst recht nicht, wenn man einer von einer solchen Religion als zweitklassig eingestuften Minderheit angehört. So kommt mir das Phänomen "HuK" vor wie ein Verein, der gierig auf die einzelnen "netten" Stimmen hört und damit das lieb gewordene "Liebe-Gott-Bild/Lieber-Jesus-Bild" und die Hoffnung auf eine Kirche, die tatsächlich auch Schwule akzeptiert oder Frauen in allen Punkten als gleichwertig anerkennt, retten will. Das ist naiv! Lasst euch doch nicht immer wieder Sand in die Augen streuen. Die Akzeptanz-Utopie wird auch in den nächsten 2000 Jahren im Christentum nicht eintreten - ebensowenig wie im Islam oder Judentum.
    Prüft besser, ob das woran ihr glaubt in dieser betreffenden Glaubensgemeinschaft auch - auf allen Instanzen - voll anerkannt wird und gelebt werden kann.
    Für mich ist das Fazit klar: Ich bin aus der Kirche raus. Ein Grund reichte dazu schon aus (obwohl ich mehrere Gründe dafür hatte): Sie will mich nicht so, wie ich bin. Warum sollte ich sie dann wollen?
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#32 ursus
  • 03.02.2018, 16:28h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • "Erst danach in den 1970er kam dann der Umschwung, was die Legalisierung angeht"

    bitte nenne einen einzigen beleg dafür, dass sich der vatikan in den siebzigern (!) irgendwo für die legalisierung von homosexualität eingesetzt haben soll.

    ich halte das für eine schlichte lüge.
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#33 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:29h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • "Und nur nebenbeibemerkt bei Dir ("AfD-Watch" oder Ursus gibt es immer großes Geschrei, wenn es um den Vatikan und die Katholische Kirche "geht".

    Ich würde mir wünschen, Ihr würdet es bei dem Islam auch so machen, aber da schaut ihr gerne weg und schweigt lieber. Ein schöner treffender Artikel dazu auf Philisophia perennis aktuell, was das Verhalten linker LGBTI-Aktivisten angeht."

    Aha. "Nur" bei mir? Nicht etwa bei sehr vielen anderen?
    Hast du das schon diesem Autor erzählt, der nach seinem Ausstieg nichts besseres zu tun hatte, als
    ERSTES (!) ein großes Geschrei um den Vatikan und die RKK und nicht etwa Um Saudi-Arabien oder Iran zu machen?


    donotlink.it/6kA7

    Tritt doch bitte mal diesem Autor in den Arsch dafür!
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#34 AFD-WatchAnonym
  • 03.02.2018, 16:40h
  • Antwort auf #27 von Paulus46
  • Welches große Geschrei um den Vatikan und die RKK meinst du? Dieses hier:

    Oliver43 am
    13.10.2014, 17:05h
    "Der Queerautor versteift sich auf die Frage der EINSTUFUNG einer homosexuellen Partnerschaft und begreift nicht, das hier ein fundamentaler Epochenumbruch im Vatikan stattfindet, wonach nicht nur der einzelne homosexuelle Mensch sondern auch dessen partnerschaftliche Beziehung anerkannt wird und ethisch sowie theologisch akzeptiert wird."

    Wie soll das denn 2014 ein Epochenumbruch sein, wenn die RKK doch schein seit JAHRZEHNTEN an der Legalisierung kämpft? Dann hätte der Epochenumbruch doch schon 1970 sein müssen???

    oder das hier?

    Oliver43
    am 18.10.2014, 23:51h
    "Bin ja froh, das ich schon vor vielen Jahren zu einer besseren liberaleren christlichen KIrche übergetreten bin, wo homosexuelle Paare willkommen sind, wo es öffentliche Segnungsgottesdienste in den Kirchen gibt und wo es offen verpartnerte Pfarrer und Pfarrerinnen in den Pfarrhäusern gibt.

    Ich empfinde es auch immer wieder als grotesk, das der Vatikan. der aus vielen, vielen schwulen "Schrankschwestern" besteht, derart einen "Tanz" immer bei diesem Thema aufführt.

    Daher AUSTRETEN aus der Katholischen Kirche und ÜBERTRETEN zu einer besseren und liberaleren Kirche."

    www.queer.de/detail.php?article_id=24750

    www.queer.de/detail.php?article_id=22480

    Soviel zum Thema "Geschrei" um den Vatikan und RKK!

    PS.
    Allen anderen Usern viel Spaß beim Lesen dieses historischen Juwels!
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#35 AFD-WatchAnonym
#36 stephan
  • 03.02.2018, 17:09h
  • Ne schon klar: Ich hab die Aussage verstanden! Gemeint ist wohl folgende Situation: Ein reicher Mäzen - zufällig schwul - möchte seinen Lebenspartner ehelichen und möchte zudem - um im erzkonservativen Klüngel einen Rest von Anerkennung zu genießen - den Segen der altehrwürdigen 'Kinderfreunde' und 'Mafiakollegen' und ist dafür auch bereit, jede Menge Knete abzudrücken, dann möchte die RKK natürlich nicht, dass diese freie Liquidität woanders hinfließen könnte als in die gar so heiligen Kassen der ebenso heiligen Inquisition ...

    Diese Bande hat einfach keine Schamgrenze ...

    Kurze Frage noch: Wie geht das denn zukünftig zusammen? Wird die RKK überall das Wort erheben gegen die Verfolgung Homosexueller ... oder nur in den Ländern, wo man sich von Segnungen und von dieser Art 'Haltung' cash erwartet? Anderswo stimmt man dann weiterhin gegen die elementaren Rechte Homosexueller und sagt nicht einmal etwas gegen schlimme Verfolgung durch Staaten und Mehrheitsgesellschaften?
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#37 Der gute MichelAnonym
#38 Sven100Anonym
  • 03.02.2018, 17:40h
  • Der einzige Grund, dass die römisch-katholische Kirche jetzt vordergründig gegenüber Schwulen und Lesben offener wird, liegt in der Angst, dass der Kirche noch mehr Kirchensteuerzahler weglaufen könnten. Dann nämlich müsste der Hochklerus deutliche Abstriche bei seinem Lebensstil in Saus und Braus machen.

    zu Kardinal Marx

    Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur.

    www.n-tv.de/panorama/Schicke-Wohnung-grosses-Auto-gutes-Geha
    lt-So-leben-Deutschlands-Bischoefe-article11555661.html
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#39 stephan
  • 03.02.2018, 17:59h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Bitte mache Dir bzgl. "Die zarten Pflänzchen der Humanität ..." - von denen zu schreibst - keine allzu großen Hoffnungen! Es geht der RKK nicht um Humanität, sondern um die eigene Außenwirkung und das Stoppen beim Verlust an den Marktanteilen in der Esoterik-Nische. Das sind die Ziele ... NICHTS weiter! Als ehemaliger Mönch kenne ich den Laden auch ein bisschen aus der Innenperspektive!
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#40 Tommy0607Profil
  • 03.02.2018, 18:26hEtzbach
  • Upps, was für "Umschwung". Hat er von Herrn eine göttliche Eingebung bekommen , dass diese Kirche menschlicher und toleranter sein soll? Oder hat die Kirche Angst , dass noch mehr Gläubige "davon" laufen? Schauen wir mal , ob diese Kirche noch besser wird.
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