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Großbritannien

Neo-Nazi wegen geplanten Terroranschlags auf Homo-Bar schuldig gesprochen

Ein 20-Jähriger muss hinter Gittern, weil er eine Terrorattacke auf ein CSD-Event geplant hatte.


In sozialen Netzwerken zeigte sich Ethan S. gerne mit der Hakenkreuzfahne – vor Gericht behauptete er, kein Rechtsradikaler zu sein (Bild: Greater Manchester Police)

Ein 20-jähriger Rechtsextremist ist am Montag wegen Planung eines Terroranschlags von einem Geschworenengericht im nordenglischen Leeds schuldig gesprochen worden. Die Jury sah es als erwiesen an, dass Ethan S. im vergangenen Sommer in seiner Heimatstadt Barrow die LGBTI-Kneipe "New Empire" angreifen wollte, in der gerade ein CSD-Event veranstaltet wurde. Das Strafmaß soll nach Angaben der BBC im Laufe der Woche bekannt gegeben werden. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe.

Die Staatsanwaltschaft hatte erklärt, S. habe aus "tiefsitzenden Hass" gegen Minderheiten, speziell Schwule und Lesben, gehandelt. Er habe die Kneipe ausgekundschaftet und am Abend des 23. Juni möglichst viele Menschen töten wollen. Kurz vor Ausführung seines Plans war S. festgenommen worden, weil er in sozialen Netzwerken mit der geplanten Tat geprahlt hatte. Der Angeklagte hatte sich bereits für den Anschlag Waffen besorgt, darunter eine Machete und eine Axt. Er soll auch im Besitz von Sprengstoff gewesen sein.

Gegen "Schwuchteln, Nigger und Spastiker"

S. hatte sich in sozialen Netzwerken als Hitler-Fan präsentiert, der offen davon sprach, dass er für seine Ziele auch Gewalt anwenden würde. Er hatte unter anderem "Schwuchteln, Nigger und Spastiker" sowie das britische Antidiskriminierungsgesetz dafür verantwortlich gemacht, dass er arbeitslos war. Vor dem geplanten Anschlag erklärte er, er wolle "jeden einzelnen dieser schwulen Bastarde" töten und ziehe deshalb in den Krieg.

Bis zum Ende bestritt S. die Terrorabsicht. Sein Anwalt erklärte vielmehr, sein Mandant habe sich in sozialen Netzwerken nur aufspielen wollen. Er sei online an falsche Freunde gekommen und habe versucht, diese zu beeindrucken. Außerdem leide er am Asperger-Syndrom, also einer Entwicklungsstörung, die soziale Interaktionen erschwert.

Zuletzt behauptete der Angeklagte sogar, bisexuell zu sein und selbst bereits sexuelle Erfahrungen mit Männern gesammelt zu haben (queer.de berichtete). Er gab an, sich wegen seiner sexuellen Orientierung geschämt zu haben. (dk)



#1 Tommy0607Profil
  • 05.02.2018, 17:43hEtzbach
  • Richtige Strafe: Denn Homophobie, Rassismus sowie Unmenschlichkeit gehört bestraft .
    Viel Spass für Ihm hinter Schwedischen Gardinen !
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#2 Vater
  • 05.02.2018, 18:20h
  • Ich glaube ihm sogar, dass er bisexuell oder verklemmt schwul ist.

    Seinen Opfern hätte es allerdings auch nichts geholfen, dass der Attentäter aufgrund einer neurotischen Persönlichkeitsstörung gehandelt hat.
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#3 SurpriseBangXLAnonym
  • 05.02.2018, 21:11h
  • Ja das klingt plausibel was Ethan zum Ende sagt. Diese Homophobie entsteht aus alten Mustern, die über Jahrhunderte, von den Religionen geschürt wurden und dieses dann zu solchen Resultaten. Die Bibel, das Buch der Lügen, im Christentum und wie es ganze Gesellschaften infiziert ist nicht Gottes Wille sondern des Teufels Absolution. Eigentlich ist die Verantwortung falsch erfasst, aber diese komplexen Konstruktionen brauchen ihre Zeit, sich aus den Köpfen herauszuentwickeln um die seelische Gesundheit zu erlangen. Wer dem Christentum folgt, ist des Teufels Werkzeug und Waffe.
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#4 Patroklos
#5 Don2018Anonym
  • 05.02.2018, 22:06h
  • dieser irre Verbrecher gehört für immer wegesperrt; ohne Aussicht auf Entlassung; egal ob Knast oder Psychiatrie !!!
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#6 Homonklin44Profil
  • 06.02.2018, 00:26hTauroa Point
  • Anstatt des Asperger Syndrom hätte man da ob der asozialen Kaltschnäuzigkeit schon eher auf eine schizoide PS getippt, vielleicht auch bei seinem Anwalt. Nun gut, der musste ihn verteidigen, da gehörte das zur Strategie.

    Möge er im Knast Gelegenheit für bisexuelle Erfahrungen erhalten. Obwohl, nee, bei so einem wichsen die anderen Inmates auch lieber an die Toilettenwand.
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