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Schwuler Coming-out-Film

Deutscher Trailer für "Love, Simon" veröffentlicht

Im Sommer soll das Highlight des schwulen Filmjahres erscheinen. Im ersten Trailer kann man sich schon mal einen Eindruck von der US-Produktion machen.


"Love, Simon" soll ab Ende Juni in den deutschen Lichtspielhäusern gezeigt werden – die titelgebende Rolle wird von Nick Robinson gespielt (Bild: 20th Century Fox)

Knapp fünf Monate vor dem Deutschland-Start hat 20th Century Fox am Wochenende den ersten deutschsprachigen Trailer des schwulen Films "Love, Simon" veröffentlicht. Das vergangenen Frühjahr in Atlanta gedrehte Comedy-Drama über das Coming-out in der Schule soll am 16. März in die amerikanischen und am 28. Juni in die deutschen Kinos kommen.

Der Film handelt vom 17-jährigen Highschool-Schüler Simon, der sich noch nicht als schwul geoutet hat. Die Hauptrolle wird vom Nachwuchsstar Nick Robinson gespielt, der durch das Coming-of-Age-Drama "Kings of Summer" und eine Rolle im Blockbuster "Jurassic World" bekannt wurde.

Bei dem Film handelt es sich um eine Romanverfilmung: "Love, Simon" basiert auf dem Buch "Simon vs. the Homo Sapiens Agenda" von Becky Albertalli, das im Jahr 2015 erschienen ist (Deutscher Titel: "Nur drei Worte"). Albertalli gewann dafür den William C. Morris Award des amerikanischen Bibliothekenverbandes in der Kategorie "bester Debütroman mit der Zielgruppe Teenager". Das "Wall Street Journal" beschrieb den Roman als einer der besten Bücher des Jahres für junge Erwachsene.

In weiteren Rollen sind zu sehen: Katherine Langford ("Tote Mädchen lügen nicht"), Alexandra Shipp ("X-Men: Apocalypse"), Jorge Lendeborg Jr. ("Spider-Man: Homecoming"), Miles Heizer ("Parenthood"), Keiynan Lonsdale ("The Flash"), Logan Miller ("Der ultimative Spider-Man"), Jennifer Garner ("Alias – Die Agentin"), Josh Duhamel ("Las Vegas"), Tony Hale ("Veep – Die Vizepräsidentin"), Talitha Bateman ("Die 5. Welle"), Colton Haynes ("Teenwolf") und Joey Pollari ("American Crime").

Regisseur des Films ist der offen schwule Greg Berlanti, der seit Jahren in Hollywood auch als Drehbuchautor und meist als Produzent Erfolge feiert. Er produzierte unter anderem TV-Serien wie "Dawson's Creek", "Brothers and Sisters", "The Arrow" und zuletzt "Supergirl" sowie "Riverdale". Zu seinen Arbeiten als Regisseur zählt der schwule Film "Der Club der gebrochenen Herzen – Eine romantische Komödie" aus dem Jahr 2000, bei dem unter anderem Zach Braff, Dean Cain und Timothy Olyphant mitspielten. Erst vor wenigen Wochen sorgte der 45-Jährige für Schlagzeilen, als er dem früheren amerikanischen Fußballnationalspieler Robbie Rogers das Ja-Wort gab (queer.de berichtete). (dk)



#1 LedErich
  • 06.02.2018, 19:09h
  • Das ist ja schlimmer als zu meinen Coming-Out-Zeiten 1987 in Niederbayern! Soll das heute spielen? Dann war wohl alles sinnlos! Ich konnte den Trailer gar nicht zuende gucken.
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#2 Steve2Anonym
  • 06.02.2018, 19:23h
  • Das Buch heißt tatäschlich "Nur drei Worte", dabei müsste es "Nur drei Wörter" heißen. Es gibt einen semantischen Unterschied zwischen den den Pluralformen "Worte" und "Wörter" - nur mal so am Rande.
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#3 AndreAnonym
  • 06.02.2018, 19:31h
  • Ich hab die Buchvorlage gelesen und sie ist nichts weltbewegendes aber eine nette Wohlfühlgeschichte. Die Autorin hatte hier und da eine etwas hahnebüchene Vorgehensweise aber basierend auf dem Trailer scheinen sie das Problem gelöst zu haben.
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#4 RobinAnonym
#5 Patroklos
  • 06.02.2018, 20:49h
  • Endlich mal wieder ein guter Coming-Out-Film, den es auch in der deutschen Synchronfassung gibt. Da können die OmUs nicht mithalten!
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#6 AndreAnonym
#7 schwarzerkater
  • 07.02.2018, 07:18h
  • a) das ist ein film, keine doku
    b) amerikanische filme werden gedreht, um finanziellen gewinn zu erzielen
    c) die autorin hat bewusst ein kuschliges wohlfühlbuch geschrieben
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#8 WohlfühlfilmAnonym
  • 07.02.2018, 08:38h
  • Ich hab nix gegen einen Wohlfühlfilm mit Happy-End. Es muss ja nicht immer in Drama-Drama-Drama enden. Und wenn es dann noch massentauglich wird... um so besser.

    Anschauen würde ich ihn mir aber wohl trotzdem nicht. Aber das hat mit meiner Kino-Geh-Laune im allgemeinen und weniger mit diesem Film zu tun.

    Wo vor 30 Jahren in der Schule man als Linkshänder noch gemobbt wurde, ist heute ruhe. Vielleicht ist es in 30 weiteren Jahren bei Schwulen ja auch so und alle fragen sich: Was für ein seltsamer Film über einen Linkshänder ... ehm. Schwulen.
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#9 userer
  • 07.02.2018, 10:10h
  • Wohlfühlfilm ... find ich nicht schlimm. Ich vermute, die meisten Foristen hier, wie ich, sind altersbedingt nicht die erste Zielgruppe. Grad für Jüngere ist es doch wichtig, was Wohlfühliges zu sehen und Mut zu schöpfen. Die heutige Realität zu meistern, ist noch immer schwierig genug für sie.
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#10 1987Anonym