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Kommentare zu:
Koalitionsvertrag verspricht wenig zu LGBTI-Fragen


#101 TheDadProfil
  • 09.02.2018, 22:17hHannover
  • Antwort auf #67 von Laurent
  • ""Das Innenressort ist in der Tat sehr wichtig. Wir brauchen da einen harten Hund.""..

    Dann sollte man Strauß ausgraben und reanimieren..
    Oder auch Schmidt..

    Mir ist aber ein Innenminister mit klugem Kopf und wachem Geist, der den Unterschied zwischen Sicherheit und der Abschaffung und Einschränkung von originären Bürgerrechten im Blick hat wichtiger als einem abgehalftertem ehemaligem Ministerpräsidenten den letzten Posten vor der Rente zu sichern..

    Als solcher bietet sich dann auch ein Jurist an, und kein gelernter "sturer Beamter" der schon als Gesundheitsminister 1992 - 1998 und Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 2005 - 2008 versagt hat..

    ""Thomas de Maizière hätte da gern bleiben können.""..

    Hast Du eigentlich jedes Maß an Anstand und Realität verloren ?

    ""Es ist doch u.a. diese "gute Vorarbeit" insbesondere des Herrn Eichel (SPD) beim Euro-Beitritt der Griechen, die diese Ahnung erneut aufkommen lässt.""..

    Hier tut dann wohl Nachhilfe Not..
    Die Vorarbeit für die Griechen hat ein Herr Waigel geleistet..

    Hans Eichel hat es dann nur noch versäumt diese Vorarbeit Waigels einer Überprüfung zu unterziehen..
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#102 TheDadProfil
  • 09.02.2018, 22:34hHannover
  • Antwort auf #68 von Loren
  • ""Sollte man sich an der UN-Kinderrechtskonvention orientieren, würde eine Regelng etwa so aussehen:""..

    Diese Kinderrechtskonvention hat die BRD zwar ratifiziert, die Merkel-RegierungEN haben es aber vermieden diese in Nationales Recht umzusetzen..

    Ich bin entschieden dafür nicht nur wirksame und geeignete Maßnahmen zu schaffen, sondern auch noch dafür zu sorgen daß ein schon während der "Beschneidungs-Debatte" befürchteter
    "Beschneidungs-Tourismus" in andere EU-Länder verhindert werden muß, und Eltern bei Zuwiderhandlung mit drakonischen Strafen zu belegen..

    Mir gefiele hier die "Rückzahlung" sämtlichen Kindergeldes an ein Treuhänder-Konto zugunsten des Geschädigten Kindes plus einer Schadensersatz-Zahlung von Minimum 50.000.-- Euro..

    ""(1) 1Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. 2Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.""..

    Das kann man ändern..
    Etwa in :
    "Eine Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes, oder eines Jugendlichen ist verboten..
    Für eine medizinische Begründung zur Beschneidung ist eine Begutachtung durch wenigstens 2 unabhängige Gutachter erforderlich..
    Zuvor müssen alle konservativen medizinischen Maßnahmen zur Behandlung nachhaltig gescheitert sein..
    Männlichen Kindern und Jugendlichen als Nachkommen von Jüdischen und Muslimischen Eltern wird bei Bedarf ein eigener Rechtsanwalt/Rechtsvertreter seitens des Familiengerichtes auf Kosten der Gerichtskasse gestellt"..

    Und Grundsätzlich..
    "Die Vertretung eines Kindes oder Jugendlichen im Streitfall wird über einen Rechtsanwalt/Rechtsvertreter Seitens des Familiengerichtes kostenlos organisiert"..
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#103 LorenProfil
  • 09.02.2018, 22:36hGreifswald
  • Antwort auf #95 von ursus
  • Sexualisierte Gewalt in jeder denkbaren Form zu ächten erachte ich für absolut notwendig. Da sie auch innerhalb von Institutionen stattfindet, kann ich aus eigener Erfahrung nur konstatieren, dass man es möglichst vermeiden sollte, dass z.B. eine erwachsene Bezugsperson mit einem Kind über einen längeren Zeitraum allein in einem nicht einsehbaren Raum interagiert, egal ob es sich um Bildungs-, Gesundheits-oder Heimeinrichtungen handelt.

    Wer mal mit sexuellem Missbrauch innerhalb der Familie konfrontiert wurde, wird ahnen, wie wichtig vertrauenswürdige und professionell agierende Bezugspersonen sind, die offen mit den Themen Sexualität und Gewalt umgehen können.

    Wer profesionell mit männlichen Kindern oder Jugendlichen arbeiten möchte, sollte bereits in der Ausbildung mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass auch die 1) Opfer von sexualisierter Gewalt sein können und 2) ggfs. anderes "Signalverhalten" zeigen als weibliche Kinder oder Jugendliche, sofern sie nach "traditionelleren" Rollenbildern erzogen werden.

    Die Liste lässt sich sicherlich fortsetzen, ohne dass jemals 100%-ige Sicherheit erreicht werden kann. Wo Menschen miteinander in Beziehung treten, sind Machtverhältnisse (auch die psychologischer Art) an der Tagesordnung. Und mögliche TäterInnen verfügen leider über allerlei Strategien um an ihr Ziel zu gelangen. Daher wären eine "gesellschaftliche Grundhaltung der Empathie" und ausdifferenzierte Hilfsangebote an jedem Ort bzw. wohnortnah wünschenswert, aber im Land der schwarzen Nullen und Betonköpfe, der Relativierer und Schenkelklopfer wohl bestenfalls Zukunftsmusik. Und es braucht Menschen, die achtsam zunächst mal zuhören können und wollen, die Undenkbares für möglich halten, die Fragen stellen können, auf die auch unangenehm erscheinende Antworten möglich sind und zugelassen werden, die aktiv schweigen können und wollen und erst dann zu Schlussfolgerungen greifen, wenn alle Informationen vorliegen, die verfügbar sind. Und bis dahin einfach mal so "da" sind, wenn sie gebraucht werden.
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#104 SarahAnonym
  • 09.02.2018, 22:42h
  • Antwort auf #95 von ursus
  • "...leider, sarah wird mir vermutlich zustimmen, ist auch das wieder eine sache, die längst nicht in alle gesellschaftlichen diskurse vorgedrungen ist. mitten in unserer gesellschaft finden massenhaft legitimierte und legalisierte alpträume statt, und unsere reaktion darauf ist nicht annähernd angemessen...."

    ...Mit sehr viel understatement ausgedrückt. "Alpträume" trifft es aber auf den Punkt.

    Ich stimme Dir - vermutlich wenig überraschend - vor allem auch hier zu:

    "...und auch da geht es natürlich um machtverhältnisse, die die gewalt rechtfertigen und umgekehrt von der gewalt gestützt werden. wir werden die gewalt nicht verhindern, ohne diese machtverhältnisse selbst anzugreifen, und zwar sehr grundsätzlich..."

    Ja. Das ist richtig.

    "...vermutlich ist es dieser punkt, bei dem feminist_innen im vergleich zu queeren communities kilometerweit die nase vorn haben. grundsätzliche systemkritik wurde in "unseren" bewegungen leider recht weit an den rand gedrängt, wenn sie denn überhaupt noch stattfindet...."

    Deshalb bin ich nicht mehr in der Community.

    ...und Zustimmung auch hier:

    "...ein erster schritt (der, wie ich gerade lernen konnte, in feministischen kreisen längst stattgefunden hat, wohl u.a. wegen der verbindung von trauma und sexualisierter gewalt, die das thema "trauma" für viele frauen leider noch viel aktueller macht als für die meisten männer) wäre es, traumatisierungen endlich öffentlich als solche zu benennen..."

    Es gibt nur diesen Weg Ursus! Deshalb #metoo. Wir Frauen haben das bereits verstanden.

    Aber ich weiß, wann man zu schweigen hat, weil andere beginnen über sich zu reden. Das ist immer der Anfang. Zwischen @Anonym, @Loren und Dir findet gerade Wichtiges statt. Ich werde das nicht stören, jetzt zurücktreten und zuhören.
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#105 TheDadProfil
  • 09.02.2018, 22:52hHannover
  • Antwort auf #73 von AmurPride
  • ""ZUM DRITTENMAL!!
    ""..Ich bin gegen die ganz oder teilweise Beschneidung aus "religiösen" Gründen!..""
    WAS bitte ist an diesem einfachen Satz NICHT zu verstehen?""..

    Weil Du nachfolgend dann relativierst
    "was machen schon die paar Zentimeter"
    und damit marginalisierst..

    ""Ich rede jetzt NICHT mehr von "religiösen" Beschneidungen!""..

    Das ist ganz kurz abgehandelt, denn 100 von 100 Beschneidungen aus so genannten "medizinischen Gründen" sind vollkommen sinnfrei, würde man männlichen Kindern nicht beim Selbsterlebnis in der "analen Phase" schon auf die Finger hauen, und Pfui kreischend die Grundlage für ein Onanier-Verbot und Tabu legen !

    Kinder die früh onanieren haben keine Phimosen..

    Die irrige Idee kleine Kinder würden ja nicht onanieren ist Dir hoffentlich im Hirn stecken geblieben..
    Jeder Mensch onaniert..

    ""Auch hier ist dann Dein Hinweis: ""..Die [Vorhaut] wächst nämlich im Laufe des Lebens durchaus mit, und kann dann durchaus mehr als15 q-cm groß sein.."" wieder inhaltlich richtig und gleichzeitig am Thema vorbei, denn ich rede von einer Längenangabe, Du von einer Fläche.
    (btw: "Zylinderfläche = Länge x Umfang... vielleicht reden wir sogar vom gleichgroßen Stück Haut!^^)""..

    Och..
    Je höher, desto klatsch..
    Je mehr Quadratzentimeter desto mehr Nervenenden die der Marginalisierung entgegenstehen..
    Für einen sensiblen EMO eigentlich nicht weiter erwähnenswert..
    Der Mensch ist Dreidimensional..

    ""Und als Du dann anscheinend bemerkst, dass Du da nix zum angreifen hast, machst Du schon wieder das Fass der "religiösen" Beschneidungen auf!!""..

    Weil diese Einwilligung der Eltern ja auch nur bei "religiösen Beschneidungen" gegeben würde ?
    Und "medizinische Beschneidungen" entstehen dann im Luftleerem Raum ?

    Nöö..
    Nur erfolgt hier dann die Beeinflußung für das
    "was das beste für ihr kind ist"
    interessengeleitet über den Mediziner, für den es einfacher ist das Skalpell zu wetzen als sich der Diskussion mit den Eltern zu stellen die mit den Worten begänne :
    "bitte halten sie ihren sohn an regelmäßig zu onanieren"..
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#106 TheDadProfil
  • 09.02.2018, 23:04hHannover
  • Antwort auf #90 von Laurent
  • ""Eine Aufteilung der Ministerien entsprechend dem Wahlergebnis wär ja schon mal was gewesen.""..

    Das wäre dann ja auch fast gelungen, wenn die CSU nicht darauf bestanden hätte so viele Ministerien für ein blamables Ergebnis abzugreifen..

    Wenn dann noch die Infra-Struktur aus dem Verkehrs-Ministerium mit dem Bau ins Innere gewandert, und das Innere durch eine SDP-Frau besetzt worden wäre, es könnte sogar so eine Art "Revolution" gewesen sein..
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#107 LorenProfil
#108 LaurentProfil
  • 09.02.2018, 23:26hMetropolregion Rhein-Neckar
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • >>Hast du eigentlich jedes Maß an Anstand und Realität verloren?<
    :-D

    >>Hans Eichel hat es dann nur noch versäumt diese Vorarbeit Waigels einer Überprüfung zu unterziehen.<<
    Er hat das nicht "versäumt", er hat eine solche Überprüfung aktiv unterbunden.
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#109 AnonymAnonym
  • 09.02.2018, 23:30h
  • Antwort auf #104 von Sarah
  • Danke für die bisherigen sensiblen Reaktionen.

    Ehrlich gesagt, habe ich "anonym" gepostet, weil ich Angst vor den hier nicht unüblichen Anfeindungen hatte. Und ehrlich gesagt, habe ich die auch immer noch. Deshalb hatte ich an sich nicht vor, bezüglich meiner persönlichen Geschichte weiter ins Detail zu gehen.

    Ich wollte hauptsächlich darauf aufmerksam machen, dass man auch dann, wenn man traumatische Erlebnisse anspricht, um zu versuchen, sie zu verarbeiten, auf sehr niederschmetternde Widerstände treffen kann, wovon Unverständnis noch das geringste Übel ist.

    Ich will damit nicht vor Versuchen einer Öffentlichmachung und/oder Verarbeitung warnen; eigentlich ganz im Gegenteil. Man muss sich dann nur dessen bewusst sein, dass man sich durch diese Öffnung erneut sehr verletzlich macht. Die alten Wunden sind noch offen, und manche schlagen genau in diese Kerbe mitten hinein, oder streuen - um ein anderes Bild zu verwenden - genau in diese alten Wunden erst recht und besonders viel Salz.

    Wenn man dann in solchen Situationen alleine dasteht, ohne jemanden, der einen wirklich versteht, unterstützt und empathisch auffängt, hat man verdammt schlechte Karten. Denn dann ist es unter Umständen eben noch schlimmer geworden.

    Diesbezüglich hat mir mein bester Freund, der mich besser kennt als jeder andere Mensch auf dieser Welt, schon mehr als einmal den Arsch gerettet. Ich kann mich glücklich schätzen, ihn an meiner Seite zu haben.

    Wie gesagt, wenn möglich, würde ich mit weiteren Einzelheiten meiner persönlichen Geschichte gern sehr zurückhaltend bleiben. Dafür scheint mir dieses Forum nämlich insgesamt doch reichlich ungeeignet. Ich danke fürs Verständnis.
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#110 SarahAnonym
  • 10.02.2018, 00:36h
  • Antwort auf #109 von Anonym
  • "Ehrlich gesagt, habe ich "anonym" gepostet, weil ich Angst vor den hier nicht unüblichen Anfeindungen hatte. Und ehrlich gesagt, habe ich die auch immer noch. Deshalb hatte ich an sich nicht vor, bezüglich meiner persönlichen Geschichte weiter ins Detail zu gehen."

    Deine Angst ist berechtigt, weil zutreffend. Dieses Forum ist eine Kampf-Arena gegen die das Colosseum in Rom eine Krabbelgruppe war.

    "Ich wollte hauptsächlich darauf aufmerksam machen, dass man auch dann, wenn man traumatische Erlebnisse anspricht, um zu versuchen, sie zu verarbeiten, auf sehr niederschmetternde Widerstände treffen kann, wovon Unverständnis noch das geringste Übel ist."

    Sondern auch Ignoranz, Dissoziation, Distanzierung, Ablehnung, bis hin zu Aggression. Ich weiß.

    "Ich will damit nicht vor Versuchen einer Öffentlichmachung und/oder Verarbeitung warnen; eigentlich ganz im Gegenteil. Man muss sich dann nur dessen bewusst sein, dass man sich durch diese Öffnung erneut sehr verletzlich macht. Die alten Wunden sind noch offen, und manche schlagen genau in diese Kerbe mitten hinein, oder streuen - um ein anderes Bild zu verwenden - genau in diese alten Wunden erst recht und besonders viel Salz."

    Ja. Wie bei uns Frauen von #metoo. Das wird passieren. Dessen muß man sich bewußt sein. Passierte auch hier in dieser Kampf-Arena. Und zwar zu 99%.

    "Wenn man dann in solchen Situationen alleine dasteht, ohne jemanden, der einen wirklich versteht, unterstützt und empathisch auffängt, hat man verdammt schlechte Karten. Denn dann ist es unter Umständen eben noch schlimmer geworden."

    Eine Frau hat angefangen...

    "Diesbezüglich hat mir mein bester Freund, der mich besser kennt als jeder andere Mensch auf dieser Welt, schon mehr als einmal den Arsch gerettet. Ich kann mich glücklich schätzen, ihn an meiner Seite zu haben."

    Wunderbar. Sehr schön. Die meisten haben nicht mal das. Sie haben nur sich.

    "Wie gesagt, wenn möglich, würde ich mit weiteren Einzelheiten meiner persönlichen Geschichte gern sehr zurückhaltend bleiben. Dafür scheint mir dieses Forum nämlich insgesamt doch reichlich ungeeignet. Ich danke fürs Verständnis."

    Ich habe mit meinem Rückzug nur Platz machen wollen für den Hauch einer Ahnung, die ich spürte. Es war ein aktiver Rückzug - keine aktive Aufforderung. Du mußt Dich bei mir für gar nichts bedanken. Du hast recht. Alles gut.
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