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Katholische Kirche

Deutscher Kurienkardinal vergleicht Lesben und Schwule mit Mafiosi

Segnungen homosexueller Paare seien auch im Einzelfall "wirklich frevelhaft", widerspricht Paul Josef Cordes, ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates "Cor Unum", dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz.


Paul Josef Cordes war 15 Jahre Präsident des Päpstlichen Rates "Cor Unum" für Hilfs- und Entwicklungsprojekte. 2010 hatte er aus Altersgründen seinen Rücktritt eingereicht

Mit seinem vorsichtigen Vorstoß, homosexuellen Paaren im Einzelfall den Segen nicht zu verweigern, hat der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, in seiner Kirche nicht nur für Begeisterung gesorgt. In einem am Mittwoch auf kath.net veröffentlichten Beitrag warf ihm der emeritierte deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes einen Verrat der katholischen Lehre vor.

"Marx erwähnt nicht einmal, dass Homosexualität immer dem Willen Gottes widerspricht", kritisierte Cordes seinen Kardinalskollegen. Die Kirche sei in der Seelsorge an die Bibel und deren Deutung durch das kirchliche Lehramt gebunden. Der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates "Cor unum" warnte davor, mit einem "konfusen Mitgefühl" auf die "sündhafte Verbindung" zweier Männer oder Frauen zu reagieren: "Kirchlicher Segen als Bestätigung einer Gott-widrigen Paarbeziehung? Das erscheint nun wirklich frevelhaft."

"Mehr Zuspruch für die Aktivitäten von Mafiosi?"

Der 83-Jährige stellte dabei Lesben und Schwule auf eine Stufe mit Kriminellen. Rhetorisch fragte er in seiner Stellungnahme für kath.net: "Mehr Zuspruch für die Aktivitäten von Mafiosi? Einverständliche Seelsorge für abtreibende Ärzte etwa?"

Paul Josef Cordes war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010 Präsident des Päpstlichen Rates "Cor unum", zuvor langjähriger Vizepräsident des Päpstlichen Rates für die Laien. 2013 gehörte der Westfale der Konklave an, die Jorge Mario Bergoglio zum Nachfolger von Papst Benedikt XVI. wählte. (cw)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 09.02.2018, 07:49h
  • Auch hier war meine Prognose richtig, dass die vorsichtig wirkenden Äußerungen von Marx für die klerikale Reaktion, die munter ihre Vernichtungstradition fortsetzen will (weltweit mit z. T. mörderischen Verbindungen), eine starke Provokation sind. Der Vergleich liebender Menschen mit Mafia-Mördern zeigt, wie tief der Hass sitzt. Nebenbei: Mit Mafia-Mördern hatte der italienische Klerus bis vor kurzem wenig Probleme.
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#2 Julian SAnonym
  • 09.02.2018, 10:01h
  • Die Katholiban wird sich niemals ändern...

    Die können nur hetzen und Hass schüren. Anders können die ihre Schäfchen nicht auf Linie halten.

    Merke:
    willst Du Deine Anhänger auf Linie bringen, gib ihnen einen gemeinsamen Feind...
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#3 PierreAnonym
  • 09.02.2018, 10:45h
  • Ausgerechnet die Katholen mit ihren mafiösen Strukturen, ihrem Schweigekartell und Vertuschung massenhaften Kindesmissbrauchs durch Pfarrer und Nonnen, ihren schmutzigen Immobilien-Deals, ihren schwarzen Kassen und Unterschlagungen, ihren Betrügereien, etc. etc. etc. wagt es, andere mit Mafia zu vergleichen.

    Noch verdorbener, unmoralischer, menschenverachtender und übrigens auch unchristlicher als die Katholische Kirche geht kaum noch.
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#4 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 09.02.2018, 10:55h
  • So ein Blödsinn. Seine Anschuldigung kann er ja nicht mal belegen. Er wirft es einfach in den leeren Raum, in der Hoffnung, irgendein Depp würde es glauben.

    Da er schon älter ist, wird er keine zwanzig Jahre mehr sein Kardinalsdienst ausüben.
    Gut für uns.
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#5 olfwobAnonym
  • 09.02.2018, 11:02h
  • Antwort auf #3 von Pierre
  • Nicht zu vergessen die tatsächlichen Verwicklungen der Kirche mit der Mafia im Fall Banco Ambrosiano. Der Herr Kardinal kann die Erfahrungen der Kirche mit der Mafia beurteilen.
    Was für ein verlogenes Pack.
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#6 RobinAnonym
  • 09.02.2018, 11:25h
  • Antwort auf #4 von BuntesUSchoenes
  • "Er wirft es einfach in den leeren Raum, in der Hoffnung, irgendein Depp würde es glauben."

    So machen die Religioten es doch immer:
    einfach mal was ohne jeden Beleg behaupten und wer das dann nicht glaubt oder sogar widerlegen kann, ist ein "Sünder" und "Ketzer" und gehört verfolgt, bestraft oder am besten gleich auf den Scheiterhaufen.

    Dass es immer noch Leute gibt, die denen folgen, spricht nicht gerade für die Intelligenz der Menschheit und dass der Mensch angeblich die "Krone der Schöpfung" sei.
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#7 matsAnonym
  • 09.02.2018, 11:26h
  • Tja, wer sein ganzes Leben lang seine eigene Sexualität unterdrückt hat, kriegt am Ende ein Gesicht mit einem ermatteten und einem entsetzten Auge, mit falschem Lächeln und defätistisch runtergezogenen Mundwinkeln.

    Natürlich kann man anderen nicht zugestehen, was man sich selbst verweigert hat.
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#8 Carsten ACAnonym
#9 KetzerAnonym
  • 09.02.2018, 11:59h
  • Antwort auf #6 von Robin
  • "Dass es immer noch Leute gibt, die denen folgen, spricht nicht gerade für die Intelligenz der Menschheit und dass der Mensch angeblich die "Krone der Schöpfung" sei."

    Aber wehe, ICH sage sowas. Dann kommt gleich wieder Rumpelstilzchen, spring wütend herum und zieht laut fluchend absurde Argumentationen und persönliche Beleidigungen aus dem Hut. ;-)

    Übrigens... man könnte dieses Fabelwesen "Gott" ja einfach mal dahin verweisen, wo es hingehört - ins Reich der Hirngespinste... und schon wäre auch nichts mehr "gott-widrig".

    Aber das wäre natürlich zu einfach.

    "Es könnt' alles so einfach sein, isses aber nicht."
    (Die Fantastischen Vier)
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#10 PeerAnonym
  • 09.02.2018, 12:00h
  • Dieser Hetzer sollte sich was schämen.

    Aber der ist wohl dermaßen vom Hass zerfressen, dass er gar kein Gewissen mehr hat.
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