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Madrid Mehrere hunderttausend Madrider haben am Wochenende den größten CSD des Landes in der Hauptstadt gefeiert. Vor allem die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule, die am Sonntag offiziell in Kraft trat, sorgte für gute Stimmung unter den Teilnehmern. Viele Transparente richteten sich gegen den Vatikan, der erbittert gegen das Gesetz gekämpft hatte. "Vatikan=Inquisition", besagte eines, "Stoppt Homophobie. Säkuliert die Gesellschaft", ein anderes. Die Veranstalter sprachen von einer Million Besuchern, die Polizei von 97.000 Teilnehmern allein bei der Parade. Die Resonanz auf die Homo-Ehe ist bislang bescheiden. Im Zentralregister in Madrid gingen bis zum Montagnachmittag lediglich drei Anträge auf Eheschließung ein. (nb)



#1 madridEUAnonym
  • 04.07.2005, 16:35h
  • Erklärung: Drei als Kardinäle verkleidete Schwule tragen ein Transparent wie folgt:
    FAMILIE, NATÜRLICH JA
    KIRCHLICHE HEUCHELEI, NEIN
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#2 ClaraAnonym
  • 10.07.2005, 10:46h
  • Menno, wollte ich auch gerade sagen! ;-)

    Wie immer erfüllen mich die Zustände der liberalen Hälfte Spaniens mit Freude und Erleichterung, sollten mal mehr Homos dort heiraten und den Konsis zeigen, was sie für liebe ungefährliche Eheleutz sein können...
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#3 madridEUAnonym
  • 10.07.2005, 11:15h
  • @clara: Also ich bin gegen jegliche Form von Standesamt mit Ringelpitz,Girlanden und Küsschen vorm Staatsfernsehen. Obendrein wäre mir die kirchliche Heirat, wenn es sie denn hier gäbe, ein Gräuel. Aber natürlich soll erlaubt sein, was ich selber für mich nicht in Anspruch nehmen würde. Die rechtliche Gleichstellung halte ich für vollkommen ausreichend. Aber auch hier wieder nur meine nicht massgebliche Meinung...voilà....
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