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"Beat"

Amazon zeigt neue Serie von Marco Kreuzpaintner

Das neueste Projekt des "Sommersturm"- und "Coming In"-Regisseurs wird dieses Jahr auf Amazon Prime zu sehen sein.


Amazon-Abonnenten dürfen sich auf die Techno-Serie von Marco Kreuzpaintners freuen (Bild: Franz Richter / wikipedia)

Der Streamingdienst Amazon Prime Video wird "Beat", die erste Fernsehserie des schwulen Drehbuchautors und Regisseurs Marco Kreuzpaintner, noch in diesem Jahr in sein Programm aufnehmen. Das meldet das Branchenmagazin DWDL.de. Auf seiner Facebook-Seite hat Kreuzpaintner die Meldung bereits mit den Worten "So, nun ist es raus…" bestätigt.

Bislang ist über das neue Serienprojekt nur bekannt, dass es eine siebenteilige Reihe sein wird, die im "Techno-Untergrund" der Berliner Clubszene spielt. Die Dreharbeiten fanden von Oktober 2017 bis Januar 2018 statt. In der Serie spielen unter anderem Jannis Niewöhner ("Jugend ohne Gott") und Hanno Koffler ("Freier Fall") mit. Mehr Informationen sollen am Dienstagnachmittag in einer Pressekonferenz preisgegeben werden.

Marco Kreuzpaintner behandelte in Filmen wie "Sommersturm" und "Coming In" wiederholt schwule Themen. Bei beiden Filmen war er Co-Drehbuchautor und führte Regie. Erfolg hatte der 40-Jährige auch mit weiteren Produktionen wie dem Katastrophenfilm "Die Wolke", für die er das Drehbuch beisteuerte, oder der Märchenverfilmung "Krabat", bei der auch Regie führte.

Produktionen bei Streamingdiensten wie Amazon Video oder Netflix sind für deutsche Filmemacher besonders interessant, weil ihre Kreationen dann weltweit veröffentlicht werden. Zuletzt war die deutsche Mystery-Serie "Dark" auf Netflix weltweit erfolgreich und wurde von Kritikern sowie Zuschauern hoch gelobt. Amazon Prime Video hatte bislang insbesondere mit der deutschen Actionserie "You Are Wanted" von und mit Matthias Schweighöfer international für Aufsehen gesorgt. Zugang zu allen Produktionen erhält man durch ein Amazon-Prime-Abonnement für 7,99 Euro pro Monat oder 69 Euro pro Jahr. (dk)



#1 BEARAnonym
  • 13.02.2018, 13:07h
  • Mit "Coming In" hat sich Kreuzpaintner für mich als ernstzunehmender schwuler Drehbuchautor und Regisseur reichlich disqualifiziert. Damit hat er der Community einen Bärendienst erwiesen. Mit einem Schwulen, der "heim ins Hetero-Reich" findet, wie Ihr damals getitelt habt, behandelte er nicht etwa ein "schwules Thema", sondern ließ den Wunschtraum vieler Hetero-Frauen wahr werden, dass ein so hübscher und erfolgreicher Schwuler (gespielt von Kostja Ullmann) dann schließlich doch "in die Hetero-Welt findet", wo er doch "eigentlich" auch hingehört. Damit die schöne heteronormative Welt wieder in Ordnung ist. Das geht fundamental gegen jahrzehntelange Emanzipationskämpfe und ist im übrigen reichlich realitätsfern. Aber Hauptsache, man kann damit einen Verkaufserfolg liefern.

    Die neue Serie wird mich sicherlich ohnehin nicht dazu bringen, mein Amazon-Prime-Abo zu erneuern, das ich jetzt ein Dreivierteljahr lang hatte. Das Angebot queerer Filme dort ist ohnehin relativ enttäuschend - Filme, die mich wirklich interessierten, waren fast ausschließlich nicht über Prime verfügbar, sondern mussten darüber hinaus extra bezahlt werden. Dazu brauche ich dann auch nicht die 69 Euro pro Jahr zu bezahlen.
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#2 andreAnonym
  • 13.02.2018, 13:55h
  • Antwort auf #1 von BEAR
  • Warum ? Bei Prime ist doch auch der kostenlose Versand dabei. Das rechnet sich dann schon, wenn man viel, von der Couch aus, bestellt und nur Prime Angebote, also meist Amazon als Versender nutzt. Schwule Filme gibts auch genug, genau wie auf Netflix. Aber eben englisch. Habe genug gesehen. Auch in englisch. Die Handlung ist sehr begrenzt habe ich festgestellt. Gibt eigentlich nur 4 Themen. Outing mit erster Jugendliebe, Schöne Körper mit Porno, aber doch nicht ganz Porno, Drag-Queens und Familienvater verliebt sich in Stricher. Das ist eigentlich so das Wesentliche. Manchmal aber ganz lustig. Drag-Queens vor allem. Die Komparsen bei RuPaul waren sehr sexy. Dafür gibts schöne schwule Reportagen. Auch über Drag-Queens, wenn man deren Leben von allen Seiten "beleuchtet". In Slums z.B. So etwas sehe ich lieber. Ich habe zum Beispiel mein Abo bei Netflix nur abgeschlossen, damals, um den Film / Reportage " Strike a Pose" zu schauen. Ist jetzt in meiner Bibliothek bei Netflix. Und wenn mir mal nach heulen ist, schaue ich diesen sehr sehr guten traurigen , schwulen Film.
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#3 kuesschen11Profil
  • 13.02.2018, 14:16hFrankfurt/Main
  • Der Film "Coming In" hat mir überhaupt nicht gefallen, weil es einfach kein richtiger queer-Film ist.

    Inhaltlich geht es nur darum, die Heteronormativität zu fördern, wie es in den meisten mainstream-filmen ist, die dann in den großen Kinos gezeigt werden (und dürfen).

    Die "abgehalfterten" Klischees erklären vieles.

    Ich verspreche mir nicht sehr viel vom Regisseur dieser tonality, nur Enttäuschung.
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#4 SchwulenromanAnonym
  • 14.02.2018, 02:58h
  • Antwort auf #1 von BEAR
  • Eine Gruppe die permanent behauptet es wäre kein Problem mit genügend Alkohol heterosexuelle Männer zu willigen Teilnehmern homosexueller Bettspielchen zu machen (an denen die dann auch echten Spaß hätten), so eine Gruppe sollte einfach einmal den Mund halten, wenn wie in diesem Film gestehen auch einmal die umgekehrte Variante dargestellt wird.
    Aber: was nicht sein kann, das nicht sein darf! PS: Amazon Prime ist kein Gay-Streaming-Dienst. Und hat daher auch nicht die Aufgabe deine privaten Filmgelüste in puncto Schwulenfilme zu befriedigen
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#5 BEARAnonym
  • 14.02.2018, 06:41h
  • Antwort auf #4 von Schwulenroman
  • Guten Morgen. Dir geht's noch gut, ja?

    Nur ganz kurz: erstens gehöre ich nicht zu der von Dir benannten "Gruppe". Und zweitens würde mich mal sehr interessieren, was Du für meine "privaten Filmgelüste in puncto Schwulenfilme" hältst.

    Wahrscheinlich findest Du gut, dass z.B. Maxdome vor ca. 2 Jahren fast alle queeren Filme aus dem Angebot entfernt hat

    www.queer.de/detail.php?article_id=25894

    Du meinst, auf Amazon haben Filme mit schwulem Inhalt nichts verloren? Arbeitest Du bei Maxdome? Willst Du dafür sorgen, dass das Angebot für uns möglichst minimiert wird?

    Wenn ja (was ich vermute): Troll Dich doch bitte einfach. Wenn Du allerdings bei "privaten Filmgelüsten in puncto Schwulenfilme" an Pornos gedacht hast, bist Du da vielleicht ein klein bisschen zu sehr von Dir selbst ausgegangen?

    Nichts gegen Pornos - aber darum geht es hier nicht. Und es gibt verdammt nochmal niveauvolle queere Filme, die das queere Publikum auch sehen will.

    Dein Nickname "Schwulenroman" und Dein unterirdischer Kommentar legen allerdings irgendwie auch nahe, dass Du generell gegen zielgruppenspezifische Angebote bist. Besonders wenn diese Zielgruppe queer ist. Was mich wieder zum Vorschlag "Troll Dich" bringt. Queer.de ist nämlich auch nicht kath.net.
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#6 schwarzerkater
  • 14.02.2018, 10:44h
  • Antwort auf #1 von BEAR
  • "Mit "Coming In" hat sich Kreuzpaintner für mich als ernstzunehmender schwuler Drehbuchautor und Regisseur reichlich disqualifiziert."
    nicht sofort den stab über einen künstler brechen. a) vielleicht war "coming in" ja ein projekt, um geld zu verdienen, damit er sich wieder neue (schwul-künstlerische) freiräume schaffen kann.
    b) ein schwuler regisseur muss sich nicht notgedrungen nur mit schwulen themen auseinandersetzten.
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