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Promi-Regenbogenfamilie

Tom Daley und Dustin Lance Black erwarten ihr erstes Baby

Der Klapperstorch klingelt: Ein knappes Jahr nach der Hochzeit freut sich das britisch-amerikanische Traumpaar auf Nachwuchs.


Tom Daley und Dustin Lance Black präsentieren am Valentinstag ein Foto ihres Nachwuchses (Bild: Instagram / tomdaley)

Der 23-jährige britische Turmspringer Tom Daley und sein 43-jähriger Ehemann, der amerikanische Drehbuchautor Dustin Lance Black, haben am Mittwoch via Instagram angekündigt, dass sie ihr erstes Kind erwarten. Anlässlich des Valentinstags veröffentlichten beide ein Bild, das sie mit der Ultraschallaufnahme eines ungeborenen Kindes zeigt. Dazu schrieb Daley "Happy Valentine's Day".

Weitere Hintergründe nannte das Paar nicht. Britische und amerikanische Medien spekulieren bereits, dass das Kind des schwulen Paares via Leihmutterschaft auf die Welt kommt – also eine Frau das Baby für das Paar austrägt. Dieses in Deutschland verbotene Verfahren ist unter Promis sehr beliebt – so brachte eine Leihmutter in Kalifornien 2010 die Zwillingssöhne von Elton John und David Furnish auf die Welt (queer.de berichtete). Auch Ricky Martins Kinder wurden auf diese Weise 2008 geboren (queer.de berichtete).

Seit fünf Jahren liiert

Daley und Black sind bereits seit Mitte 2013 ein Paar. Im Herbst 2015 gaben die beiden ihre Verlobung bekannt. Das Paar heiratete schließlich im Frühjahr 2017 nahe Daleys Geburtsort in der Grafschaft Devon im Südwesten Englands (queer.de berichtete). Die Hochzeitszeremonie soll laut Medienberichten Bezug auf Shakespeare genommen haben. So habe Daley etwa die weltbekannte Balkon-Szene aus "Romeo und Julia" nachgespielt und nach seinem Romeo gerufen.

Beide Männer sind in ihren Jobs ausgesprochen erfolgreich: Daley ist bereits zwei Mal Weltmeister im Turmspringen geworden, zuletzt 2017 (queer.de berichtete). Außerdem konnte er schon zwei Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen in London und Rio de Janeiro gewinnen. Sein 20 Jahre älterer Ehemann ist ein erfolgreicher Drehbuchautor, Regisseur, Filmproduzent und LGBTI-Aktivist. Black erhielt 2009 für sein Drehbuch für den Film "Milk" einen Oscar (queer.de berichtete). (dk)



#1 RobinAnonym
  • 14.02.2018, 16:08h
  • Herzlichen Glückwunsch den beiden.

    Ich wünsche ihnen und ihrer kleinen Familie von ganzem Herzen alles Gute.
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#2 Paulus46Anonym
  • 14.02.2018, 16:25h
  • Antwort auf #1 von Robin
  • Für mich das Bild des Tages auf Valentinstag 2018.

    Tom Daley und Dustin Lance Black werden Eltern.

    ---------------

    Während in den USA oder auch im Vereinigten Königreich Leihmutterschaften rechtlich erlaubt sind, sind sie bedauerlicherweise in Deutschland auch im Jahre 2018 verboten: sowohl für Hetero- als auch Homopaare.

    FDP sowie bedeutende Teile der Grüne als auch der LSVD fordern mittlerweile die Reform des Embryonenschutzgesetz in Deutschland und daher kommen für mich auch in den kommenden Jahren NUR Parteien zur Wahl, die eine Reform des Embryonenschutzgesetz wollen.

    Da die Grünen bei mir aus "anderen" Grünen, die nichts mit LGBTI-Themen/Familienrecht zu schaffen haben, nicht wählbar sind, bleibt die FDP als einzige Partei übrig, wo ich die größte Schnittmenge mit meinen Haltungen habe.

    Nachdem die Ehe für alle sowie die gemeinschaftliche Adoption parteiübergreifend von Linken, Grünen, FDP, SPD, Piratenpartei, Freie Wähler sowie von über einem Viertel der CDU/CSU-Abgeordneten im Sommer 2018 ermöglicht wurde, steht für mich die Reform des Embryonenschutzgesetz sehr weit oben in meinem politischen Forderungskatalog, wonach ich mein Kreuz setze.

    Bei SPD und Linkspartei habe ich diesbezüglich noch keine konkreten Aussagen in deren Parteienprogramm gelesen.
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#3 RobinAnonym
  • 14.02.2018, 16:40h
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • Man mag zum Thema Leihmutterschaft stehen wie man will, aber Fakt ist, dass die FDP immer viel davon redet, aber in Regierungsverantwortung (sowohl auf Bundes- als auch Landesebene und sogar im EU-Parlament) genau anders handelt.

    Aber so kennen wir das ja von der FDP.
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#4 stromboliProfil
  • 14.02.2018, 16:52hberlin
  • Antwort auf #3 von Robin
  • oh ja, das wird man wirklich sehen wollen, wo da fdp letztendlich steht..
    Die totale abschaffung des §218 jedenfalls hatte sie damals verhindert.

    www.taz.de/Abschaffung-des-Paragrafen-219a/!5483696/

    Wie ich meine , ist obiges wichtiger als die markwirtschaftliche frage der zulassung von bezahlmütterschaften.. das kriegen die neoli(e)beralen wahrscheinlich schnell hin...
    Wenn denn aber um die abschaffung frauen gängelnden § 219a geht, lässt sich das ergebniss nicht absehen.
    Fehlt das marktwirtschaftlich verwertbare.
    Im gegenteil, frau würde noch weniger kontrollierbar im marktwirtschaftlichen verwertungsprozess..
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#5 Paulus46Anonym
  • 14.02.2018, 17:20h
  • Antwort auf #3 von Robin
  • Man mag zum Thema Leihmutterschaft stehen wie man will, aber Fakt ist, dass die FDP immer viel davon redet, aber in Regierungsverantwortung (sowohl auf Bundes- als auch Landesebene und sogar im EU-Parlament) genau anders handelt."

    ---> Erstmal verweise ich Dich auf die klar politische Haltung der FDP. Das kannst Du selbst im Ärzteblatt naclesen !

    *
    www.aerzteblatt.de/nachrichten/79447/FDP-fuer-Eizellspenden-
    und-nicht-kommerzielle-Leihmutterschaft

    (Ärzeblatt. de: FDP für Eizellspenden und nicht-kommerzielle Leihmutterschaft)

    ----
    Dann kannst Du diese Forderung des LSVD auch auf deren Internetseite nachlesen:

    *
    www.lsvd.de/recht/ratgeber/leihmutterschaft.html

    Und wurde letztes Jahr auch in Berlin in den aktualisierten Forderungskatalog des LSVD aufgenommen.

    ------------------

    www.freiewelt.net/reportage/feministen-fuer-legalisierung-de
    r-leihmutterschaft-10064691/


    So und nun nenne DU mir, entsprechende Passagen bei den anderen Parteien in deren Parteienprogramm !!!

    Da finde ich bisher bei Grünen und Linkspartei nur entsprechende Debatten von grün-linken Feministinnen, aber keine Aussage bei den Parteiprogrammen, wo dies dann gefordert wird. Es würde mir schon reichen, wenn Dur mir Links zu Zeitungen wie Ärzteblatt, usw. nennst, wo ich dies lesen könnte.

    Du kannst Dich "drehen" und "wenden" wie Du willst, aber die FDP ist die erste Partei, die dies konkret im Parteiforderungsprogramm drin hat. Sollte ich mich irren, bin gern bereit, dazu zu lernen, aber bitte mir dann auch den Link geben.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 14.02.2018, 17:47h
  • Antwort auf #2 von Paulus46
  • "Während in den USA oder auch im Vereinigten Königreich Leihmutterschaften rechtlich erlaubt sind, sind sie bedauerlicherweise in Deutschland auch im Jahre 2018 verboten: sowohl für Hetero- als auch Homopaare."

    1. Ich wünsche Dir erquickliche Diskussionen über Gebärprostitution (verkaufte Frauenbäuche) in Deinen Kirchenkreisen.

    2. Solange die psychologischen Folgen für die austragenden Frauen ungeklärt sind, sollte man bei dem Thema sehr vorsichtig sein.

    3. Leihmutterschaft als Freundschaftsdienst wie in den Niederlanden oder Dänemark halte ich für relativ unproblematisch.
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#7 LorenProfil
  • 14.02.2018, 17:59hGreifswald
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • Es sollten die Auswirkungen auf die so geborenen Kinder, um die es ja primär gehen sollte, auch nicht vergessen werden. Da gibt es bislang keine Langzeitstudien wie beispielsweise in der Adoptionsforschung, da es sich um ein relativ neues Verfahren handelt. Mir erscheint es schon bemerkenswert, wie -von Ausnahmen abgesehen- naiv, gedankenlos und unsensibel viel zu viele mit diesem Thema umgehen, was besonders tragisch für alle Beteiligten werden kann, wenn es sich um diejenigen handelt, die bereits auf diese Weise Familien gegründet haben.
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#8 Paulus46Anonym
  • 14.02.2018, 18:25h
  • Antwort auf #7 von Loren
  • "Es sollten die Auswirkungen auf die so geborenen Kinder, um die es ja primär gehen sollte, auch nicht vergessen werden. Da gibt es bislang keine Langzeitstudien wie beispielsweise in der Adoptionsforschung, da es sich um ein relativ neues Verfahren handelt. Mir erscheint es schon bemerkenswert, wie -von Ausnahmen abgesehen- naiv, gedankenlos und unsensibel viel zu viele mit diesem Thema umgehen, was besonders tragisch für alle Beteiligten werden kann, wenn es sich um diejenigen handelt, die bereits auf diese Weise Familien gegründet haben."

    --> Quatsch ! Loren, ich stelle fest, Sie haben KEINE Ahnung bei diesem Tehma

    Erstens so "neu" ist das Thema "Leihmutterschaften" nicht. Erinnert sei an das durch eine Leihmutter ausgetragene Kind "Baby M", das 1986 in den USA geboren wurde, und wo das Kind letztlich durch rechtskräftiges Urteil dann nicht der biologischen Mutter sondern dem Elternpaar zugesprochen wurde, die die Leihmutterschaft veranlasst haben.

    Leihmutterschaften gibt es schon seit den 1980er und sind mittlerweile fest verankert in den USA in der dortigen Rechtsprechung sowie dortigen Reproduktionsmedizin.

    ....
    Zweitens das Embryonenschutzgesetz in Deutschland mit Verbot der Eizellspende und der Leihmutterschaft stammt aus den 1990er und ist vollkommen überholt und veraltet und längst fordern seit jahren deutsche anerkannte Repropduktionsmediziner, das eine Reform hier zu erfolgen habe.

    Und es gibt mittlerweile neben Promifamilien wie beispielsweise von Madonna oder Fussballspieler Ronaldo in der Heterowelt auch in der angloamerikanischen Homowelt eine Reihe prominenter Regenbogenfamilie mit Kindern aus Leihmutterschaften wie die vom britischen Sänger Elton John, vom US-Schauspieler Neil Patrick Harris, vom Sänger Ricky Martin oder auch wie in diesem Artikel nunmehr beschrieben, dem US-Wasserturmspringer Tom Daley.

    Fazit: Während in der anglo-amerikanischen Welt Nordamerikas die rechtliche und medizinische Lage längst (!!!) anders ist, hinken wir hier im deutschsprachigen Raum in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz bei diesem Thema um Jahre (!!!) hinterher.
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#9 Paulus46Anonym
  • 14.02.2018, 18:32h
  • Antwort auf #6 von goddamn liberal
  • "Während in den USA oder auch im Vereinigten Königreich Leihmutterschaften rechtlich erlaubt sind, sind sie bedauerlicherweise in Deutschland auch im Jahre 2018 verboten: sowohl für Hetero- als auch Homopaare."

    1. Ich wünsche Dir erquickliche Diskussionen über Gebärprostitution (verkaufte Frauenbäuche) in Deinen Kirchenkreisen.

    --> JA da stimme ich Dir einmal zu, das wird schwierig dort.

    2. Solange die psychologischen Folgen für die austragenden Frauen ungeklärt sind, sollte man bei dem Thema sehr vorsichtig sein.

    --> Leihmutterschaften gibt es bereits seit den 1980er und entsprechende Studien auch seit jener Zeit, wenn man in den angloamerikanischen Kulturkreis hineinschaut und sich nicht allein auf den deutschsprachigen Kulturkreis beschränkt. Wir sind viele, viele Jahre hinterher, weil das Embryonenschutzgesetz ein gesetzliches Verbot hat und hier daher dann solche Studien auch kaum entstehen können. Das schaut in der englischsprachigen Fachwelt aber ganz anders aus. Informieren Sie sich besser diesbezüglich !

    3. Leihmutterschaft als Freundschaftsdienst wie in den Niederlanden oder Dänemark halte ich für relativ unproblematisch.

    ---> Solche nichtkommerziellen Leihmutterschaften sind auf Jeden Fall (!) unproblematisch.

    Aber ich halte darüberhinaus auch kommzerielle Leihmutterschaften für unproblematisch, solange die Bezahlung gerecht und ausreichend hoch ist. Gegen Ausbeutungsprogramme in Indien bin ich natürlich auch: aber wenn ensprechend hoch gezahlt wird, sehe ich dort keine Probleme.
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#10 anonymAnonym
  • 14.02.2018, 18:53h
  • Ich wünsche der Mutter bei ihrer Schwangerschaft und ihrer Geburt alles gute und viel Glück.
    Ja und den beiden Herren alles Gute für die Zeit mit dem/den Kleinen.
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