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Kommentare zu:
US-Politiker wollen Homo-Hochzeiten in "Parodie-Ehen" umbenennen


#21 GegenFakeReligionenAnonym
  • 20.02.2018, 23:19h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Bei Wicca handelt es sich nicht um eine indigene Tradition, sondern ein modernes Konstrukt aus dem 20. Jahrhundert, das von diversen Menschen beeinflusst wurde:
    en.wikipedia.org/wiki/History_of_Wicca

    Mehr oder minder stellt sich dann eher die Frage nach Cultural Appropriation bei diesem Kult, denn es leben sehr wohl noch keltische/gallische Menschen in Europa, auch wenn diese meistens ihre Wurzeln nicht mehr kennen und keine Verbindung dazu haben, oder nicht haben wollen.

    Beschäftigung mit Archäologie und Geschichte, wäre wesentlich angebrachter und realistischer. Die Thesen der Wicca-Gründer die z.B auf den Ideen von. Marja Gimbutas fußen, sind archäologisch widerlegt und veraltet.
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#22 Reality CheckAnonym
#23 TheDadProfil
  • 21.02.2018, 09:30hHannover
  • Antwort auf #21 von GegenFakeReligionen
  • ""Beschäftigung mit Archäologie und Geschichte, wäre wesentlich angebrachter und realistischer. Die Thesen der Wicca-Gründer die z.B auf den Ideen von. Marja Gimbutas fußen, sind archäologisch widerlegt und veraltet.""..

    Es gibt immense archäologische Bemühungen in Israel..
    Dort wird gegraben auf Teufel komm raus um irgendwelche Gräber zu finden die dazu dienen sollen den Ursprung des jüdischen "Glaubens", aber auch die Ursprünge des "Christentums" zu "beweisen"..

    Dabei treten dann immer mal wieder Artefakte zu Tage die dann Aussagen der "Religion" schon im Ansatz als mindestens Fehlerhaft entlarven, z.B. 160.000 Jahre alte Feuerstellen und Siedlungs-Reste..

    Doch das ficht auch die "Religions"-Befürworter nicht an..

    Was diese "Wicca"-Geschichte angeht..
    Wer wie "Gerlinde24" einer Sekte entkommen ist scheint dafür eine Kompensation zu brauchen..
    Das ist mir auch schon bei ehemaligen "Zeugen Jehova" entgegen gekommen, die scheinbar nicht in der Lage sind ohne eine andere "Religion" leben zu können, denn mit dem "Verschwinden" der Verbindung zur einen "Religion" entsteht dann wohl so eine Art "große Leere" die unbedingt mit irgendetwas anderem angefüllt werden muß, wohl auch um sich nicht wirklich vollständig damit auseinandersetzen zu müssen was diese "Religiösität" eigentlich bedeutet..

    Dieses Zugeständnis an die Aussage
    "es gibt keinen gott"
    wird dann gleich mit der Idee angefüllt,
    "ja, aber Steingeister,"
    notfalls Natur-Erscheinungen, oder bestenfalls Nebel dem "mystisches" zugeschrieben wird, denn alles andere kann ja gar nicht sein..

    Und selbst dann wenn diese "Wicca"-Anhänger*innen dann nur eine kleine Gemeinschaft sind bleibt diese "Religion" eine "gemeinsame Psychose"..

    Wenigstens eine die sich nicht an andere Menschen heranschmeißt um sie zu "überzeugen"..
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#24 GegenFakeReligionenAnonym
  • 21.02.2018, 09:52h
  • Antwort auf #22 von Reality Check
  • Nein, der Vorwurf ist, einen historischen Anspruch zu stellen, in Wahrheit diesen aber nicht zu besitzen.

    Beispiel: Ich kann heute nachweisen, welche biblischen Städte existiert haben, das es gewisse Ereignisseim Mittleren Osten gab, die mit biblischen Geschichten im Zusammenhang standen.
    Auf gewissen treffen der Kirchenväter, wurden bestimmten Dogmen und Glaubensinhalte definiert, das lässt sich aus historischen Dokumenten nachvollziehen.
    Die Geschichte des Judentums, Christentums und de Islams lässt sich relativ gut nachvollziehen, weil es Schriftquellen gibt und sehr viel Archäologie vom israelischen Staat betrieben wird.

    Das heißt nicht, das deshalb die Inhalte von Bibel, Thora oder Koran "real" wären, oder ein "Gott" existiert, sondern das sie eine historische nachvollziehbare Geschichte haben, zudem mit gewissen Volksstämmen in Verbindung stehen, deren Nachkommen heute noch leben, und diese wissen das auch.

    www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637

    Bei Wicca hingegen wurden damals esoterische und ordenszeremoniale Praktiken des 20. Jahrhunderts von wenigen Denkern und Denkerinnen vereint wie im Wikipedia Artikel nachzulesen ist, und dann mit einem historisch wirkenden Kelten-Überzug versehen, der dem damaligen Stand der sog. Alt-Europa und Keltenforschung entsprach.
    Die damaligen archäologischen Daten und deren Deutung sind aber heute völlig veraltet.

    Wer also wirklich eine nicht mehr vorhandene Religion ohne eigene schriftliche Überlieferung rekonstruieren will, braucht viele aktuelle Daten und muss aus sehr vielen Quellen Material zusammentragen und vergleichen können, eine akademische Ausbildung wäre wohl von Nöten und viele Jahre Arbeit. Auch lässt sich heute noch übrig gebliebenes sog. heidnisches Brauchtum nur sinnvoll zuordnen, wenn man archäologische Nachweise für ähnliches hat, und den Ursprung durch allmähliche Veränderung an Funden nachvollziehen kann. Eine andere Quelle sind schriftliche festgehaltene Verbote von den Kirchen aus dem Mittelalter, eine gewisse heidnische Praxis nicht mehr ausüben zu dürfen und die entsprechende Strafe dafür.

    Das Problem ist auch, das "die Kelten" nicht plötzlich da waren, sondern wie alle anderen ethnischen Gruppen auch eine lange Entwicklung hinter sich haben, aus diversen davor existierenden Kulturen zusammengesetzt sind, also stellt sich die Frage, wo denn eine Rekonstruktion der damaligen religiösen Vorstellungen anzusetzen wäre, denn auch die Glaubensvorstellungen damals, waren immer einem Wandel und stetiger Entwicklung durch Veränderung der sozialen Schichtung und Fremdeinflüssen von anderen Kulturen unterworfen.

    Ein Job für Profis.
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#25 SchlüssigAnonym
  • 21.02.2018, 10:39h
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • "Dieses Zugeständnis an die Aussage
    "es gibt keinen gott"
    wird dann gleich mit >>einer anderen<< Idee angefüllt,"

    Die da wären:
    Scientology, Astrologie, Numerologie, Granderwasser, Wünschelruten, Homöopathie und vieles mehr.
    Ebenfalls alles ERFUNDENES Zeug.
    Meistens um damit Leute ärmer zu machen.
    Entweder geistig, monetär oder Beides.
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#26 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil

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