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Die Entscheidung naht

Lieder für den ESC-Vorentscheid vorgestellt

Eines von sechs Liedern wird Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Portugal vertreten. Bis zur Entscheidungsshow kann man sich jetzt alle Lieder anhören.


Die Volksmusik-Band Voxxxclub ist der wohl derzeit bekannteste Act im Vorentscheid

Der NDR hat am Dienstag alle sechs Lieder vorgestellt, die sich im deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest um ein Ticket nach Lissabon bewerben. Am Donnerstag fällt die endgültige Entscheidung, wer Deutschland bei Mitte Mai in der Finalshow vertreten wird (ARD, 20.15 Uhr).

Das sind die sechs Beiträge:

Kandidatin Ivy Quainoo wird mit dem Song "House On Fire" antreten. Die 25-Jährige wurde in Deutschland durch ihren Sieg bei "The Voice of Germany" 2012 bekannt.

Ryk versucht sich mit dem englischsprachigen Song "You and I". Der 28-Jährige veröffentlichte in den vergangenen Jahren mehrere EPs, bis 2015 unter seinem alten Pseudonym FOXOS.

Michael Schulte will mit dem Lied "You Let Me Walk Alone" das Ticket nach Lissabon lösen. Der 27-Jährige zeigt sein gesangliches Talent in seinem erfolgreichen Youtube-Kanal, mit dem er bereits mehr als 50 Millionen Views und viele Fans aus dem Ausland gesammelt hat.

Natia Todua wird "My Own Way" vortragen. Die 21-Jährige ist die neueste Gewinnerin der Castingshow "Voice of Germany".

Als einzige Band und mit dem einzigen deutsch- bzw. bairischsprachigen Lied treten die Volksmusiker von voXXclub an. Ihr Song "I mog di so" enthält den aufbauenden Satz: "Ob du auf Madel oder Buam stehst, mir egal, solang die Welt sich mit dir dreht." Bandmitglied Christian Schild hatte sich 2015 als schwul geoutet (queer.de berichtete).

Der Münchner Sänger und Songwriter Xavier Darcy wird mit dem englischsprachigen Lied "Jonah" antreten. Der 22-Jährige mit britischen und französischen Wurzeln trat auf zahlreichen Festivals auf, war u. a. bei "Inas Nacht" im Ersten zu Gast und spielte als Support bei Tourneen von Rea Garvey und Joris.

my new single is called "jonah" and will be released everywhere next tuesday, 20 february.artwork: Lara Zettl photo: Alexander Weiß

Posted by Xavier Darcy on Freitag, 16. Februar 2018
Facebook / Xavier Darcy | Song noch nicht auf Youtube erhältlich

Direktlink | Xavier Darcy in der NDR-Pressekonferenz

Hier noch alle Lieder im Überblick:

Die sechs Songs sind ab sofort auch auf iTunes und Spotify erhältlich.

Die ARD vertraut in ihrer 105-minütigen Entscheidungsshow anders als in den letzten Jahren nicht mehr nur den Zuschauern, den richtigen Song auszuwählen. Immerhin siegten bei den letzten drei Telefonvotings nur Lieder, die am Ende in der Finalshow des Eurovision Song Contest entweder den letzten oder den vorletzten Platz belegten. Das TED-Ergebnis fließt in diesem Jahr nur noch zu einem Drittel in das Endergebnis ein. Zu zwei Dritteln zählen die Meinung eines 100-köpfingen Eurovision-Panel, das bereits die Acts des Vorentscheids auswählte, und einer 20-köpfigen internationalen Experten-Jury. (cw)

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®
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    Ergebnis der Umfrage vom 20.2.2018 bis 26.2.2018


#1 TraffitoAnonym
  • 20.02.2018, 12:36h
  • Och, ich habe die Schweiz und Montenegro noch nicht gehört, aber tippe mal auf den letzten Platz für #GER
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#2 schwarzerkater
  • 20.02.2018, 13:35h
  • wenigstens bleibt das lied von voxxclub (international) im gedächtnis und sie jungs machen eine show auf der bühne. alle anderen 5 nummern klingen wie schon mal gehört oder richtig depri. wer will dazu feiern???
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#3 Salf RiegelAnonym
  • 20.02.2018, 15:21h
  • Antwort auf #2 von schwarzerkater
  • Voxxclub: allereinfältigste Melodie, dümmlicher Text und die Typen (einschließlich Quoten-Person-of-Colour) kommen rüber wie die typischen Bayernprolls im Wiesnzelt nach 5 Maß Dünnbier. Passt wohl nach München, aber sicher weder zum ESC noch auf irgendein anderes internationales Event. Das ist einfach nur provinziell.
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#4 RobinAnonym
  • 20.02.2018, 16:44h
  • Antwort auf #3 von Salf Riegel
  • Das Problem ist nur, dass die deutschen Zuschauer halt nach ihrem Geschmack abstimmen und nicht unbedingt schnallen, was international ankommt oder auch nicht.

    Zwar stimmen die Zuschauer anderer Nationen in ihren Vorentscheiden auch nach eigenem Geschmack ab, aber offenbar haben Schweden, Dänen, etc. eben einen internationaleren Geschmack als Deutsche, die doch in weiten Teilen einen sehr provinziellen Geschmack haben, was man am Erfolg von Helene Fischer, Andrea Berg, Florian Silbereisen & Co sieht.
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#5 DannyDavidAnonym
  • 20.02.2018, 18:37h
  • Voxxclub hat eine schwule Message und das ist doch sehr schön!

    Ausserdem hat das Widererkennungswert... Andere Länder sind mit Folklore schon seit Jahren erfolgreich. Auch brauchen wir uns für unsere Sprache nicht schämen...

    Der englische Brei klingt wieder mal wie Songs aus den BritPop Charts, die beim ESC nie laufen...
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#6 herve64Profil
  • 20.02.2018, 20:59hMünchen
  • Richtig zufrieden bin ich trotz schwulenfreundlicher Message auch mit Voxxclub nicht, aber der Beitrag erscheint mir dennoch der Beste unter den anderen farblosen Elaboraten. Die gesamten 08/15-englisch trällernden Winselstuten und -wallasche kann einfach kein Mensch mehr hören geschweige denn sehen.

    BTW: ging es eigentlich nur mir so, dass ich bei Ryks Video mit der tanzenden Tussi auf dem Flügel an Dima Bilans ersten Auftritt in Athen denken musste?
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#7 Salf RiegelAnonym
#8 sirsenAnonym
  • 22.02.2018, 07:18h
  • Antwort auf #3 von Salf Riegel
  • Wo ist denn bei Voxxclub eine Person of Colour? Reichen dunklere Haare schon aus um als solche zu gelten? Ich kenne eine Menge Deutsche, auch ohne Migrationshintergrund, die nicht dem Prototyp des blonden Deutschen ( BTW ist der Anteil nicht gefärbter, hellblonder Deutscher im Vergleich zu den Skandinaviern gering) entsprechen und dunklere Haare haben, aber auf die Idee diese Person of Colour zu nennen, bin ich noch nicht gekommen..
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#9 Patroklos
#10 herve64Profil
  • 22.02.2018, 21:27hMünchen
  • So, gerade führe ich mir die Vorentscheidung zu Gemüte. Für Voxxclub habe ich je einmal via Festnetz und Handey sowie einmal per SMS gevotet. Für den Rest nicht.

    Der einzige der englischsprachigen Beiträge, die ich noch gerade mal so akzeptieren könnte, wäre "House Of Fire" von Ivy Quainoo, und der Rest war einfach Schrott, auch dieser vielgepriesene Michael Schulte. Ryk war Dima Bilan für Arme, und diese komische Georgierin, deren Namen ich bereits vergessen habe, war mal wieder aus der Reighe Lena-look-a-like-Schnapfgacke (wahlweise auch Ann-Sophie oder Levinia), aber zumindest die Kategorie der Interpretinnen, mit denen Deutschland es in den letzten Jahren versucht, aber nichts gerissen hat.

    Und wenn ein Peter Urban den Beitrag eines Xavier Darcy wirklich mit Größen wie Queen auf eine Stufe stellt, dann wirft das entweder generell Fragen über sein musikalisches Wissen oder aber über seinen mentalen Gesundheitszustand auf. In jedem Fall ist es eines: Ahnungslosigkeit pur.
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