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  • 05. Juli 2005, noch kein Kommentar

Der Racket Club München lädt zum siebten König-Ludwig-Cup in die bayerische Hauptstadt.

Von Micha Müller und Carsten Weidemann

Bei den Münchener Eurogames traten im vergangenen Jahr über 300 Tennis-Cracks gegeneinander an - zum ersten Mal kämpften die Athleten im Rahmen der Homo-Olympiade um Punkte in der Weltrangliste der Gay and Lesbian Tennis Association (GLTA), des kleinen Homo-Bruders der ATP-Tour um die Agassis und Federers. Aufbauen konnten die Eurogames-Veranstalter damals auf den Racket Club München, der als einziger schwuler Tennisverein in Deutschland ein GLTA-Turnier organisiert.

Auch in diesem Jahr können bei Prosecco wieder Punkte für die Weltrangliste gesammelt werden: In der Zeit vom 28. bis 31. Juli veranstaltet der bayerische Club zum mittlerweile siebten Mal den König-Ludwig-Cup. Wie jedes Jahr werden rund 200 Teilnehmer vor allem aus Europa und den USA erwartet.

Während der drei Turniertage wird in fünf Kategorien (Damen Einzel/Doppel, Herren Einzen/Doppel und mixed) und in fünf verschiedenen Spielklassen (Open, A, B, C, D) gespielt. Damit am Samstag Abend das Szeneleben in München genossen werden kann, ist am Sonntag ist spielfrei. Alle Teilnehmer, Gäste und Gastgeber treffen sich zu einem gemeinsamen Abschlussbrunch. Die Veranstalter organisieren für Teilnehmer und Gäste auf Wunsch kostenlose private Unterkünfte.

Wer noch mitmachen will, muss sich aber beeilen: Anmeldeschluss ist am 10. Juli. Die Startgebühren belaufen sich auf 78 Euro (88 Euro für zwei Disziplinen). Anmeldungen werden auf der Website racketclubmunich.de entgegengenommen.

Die GLTA wurde 1991 in den USA gegründet; nur wenige Tage bevor mit Steffi Graf und Michael Stich zwei Deutsche das Turnier in Wimbledon gewinnen konnten. Inzwischen sind 40 Tennisvereine Mitglied bei der GLTA, die in diesem Jahr 45 Turniere in den USA, Kanada und Europa organisieren. Nach München finden 2005 in Zürich und Mailand noch zwei weitere Turniere in Europa statt.

5. Juli 2005