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New York Der britische Popsänger Elton John ist in Philadelphia mit dem städtischen Preis für brüderliche Nächstenliebe und Menschlichkeit (brotherly love - das Motto der Stadt). Damit soll vor allem sein Einsatz für HIV-Infizierte und Aids-Kranke gewürdigt werden, wie die Organisatoren mitteilten. Die Preisverleihung fand am Montag anlässlich des amerikanischen Nationalfeiertags am 4. Juli in der Halle der Unabhängigkeit statt, wo 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedet wurde. Schüler aus Philadelphia sangen bei der Feier eine lyrische Version von Johns Hit "Philadelphia Freedom", aber auch John selbst sang mal wieder. (nb/pm)



#1 blumen-freundAnonym
#2 NormanAnonym
  • 06.07.2005, 14:26h
  • Manchmal habe ich den Eindruck, Elton John tut mehr für die schwul/lesbische Gemeinschaft als die meisten Politiker in der Welt.

    Das Schöne daran ist, daß kein Politiker, kein Pabst, ja nicht einmal die verlogenen amerikanischen ewig Gestrigen etwas an seiner Popularität ändern können.

    Ich wünschte, es würde noch deutlich mehr solcher Künstler geben.

    Volle Punktzahl für ihn!!

    "I'm still standing..."
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#3 TimoAnonym
  • 06.07.2005, 16:21h
  • "Ich wünschte, es würde noch deutlich mehr solcher Künstler geben."

    Das wünsche ich mir auch!! Die erreichen oft mehr als die Politik, alleine schon indem sie positive schwule / lesbische Vorbilder sind. Z.B. können Serien wie "Ellen" oder "Will & Grace" oder Filme wie "In & Out", "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", etc. mehr zur Toleranz in der breiten Bevölkerung beitragen als die meisten Politiker!
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#4 GlotzophonAnonym
  • 07.07.2005, 13:04h
  • Ein zweischneidiges Schwert, das Phänomen des schwulen Vorbilds in der Öffentlichkeit. Wer will so sein wie Georg Uecker? Thomas Herrmanns? Alfred Biolek? Bringt die in den Neunzigern fast zum Stereotyp hochgestylte Vorzeige-Talkshow-Husche mit trendkompatiblem Nippelpiercing tatsächlich den Kerl auf dem Bau dazu, sich vor seinen Kollegen zu outen?

    Noch immer werden gewisse Erwartungshaltungen vom TV bedient und dadurch gewisse Vorurteile zementiert. Täten sie's nicht, verlören die Sender ihre Zuschauer. Den Bildungsauftrag nehmen selbst die öfentlich-rechtlichen nicht immer ganz so bierernst.

    Dessenungeachtet hat Elton ne Menge geleistet. Das wäre selbst dann eine Ehrung wert, wenn er enttäuschenderweise hetero wär.
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