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Kommentare zu:
Kardinal Müller lehnt Segnung von Homo-Paaren ab


#41 AndreasKAProfil
  • 02.03.2018, 12:44hKarlsruhe
  • Antwort auf #19 von gaymeanslife
  • Mal abgesehen davon, dass ich die Aufzählung verschiedener Reproduktionsmethoden überflüssig finde ...

    Woher nimmst du die Gewissheit, das irgendein Gott die Menschen so erschaffen hat? Bewiesen werden kann das nicht.
    Und wenn wir unsere moralischen Eckmarken auf einen Glauben gründen, sind wir angreifbar durch jeden, der eben einen anderen Glauben mit womöglich anderen moralischen Vorstellungen ins Feld führt. Das bringt keine ernsthafte, konstruktive Diskussion voran.

    Es reicht völlig aus, die Vielfalt der Menschen einfach als gegeben wahrzunehmen und als zivilisierter Mensch zu versuchen, dass sie alle ihr Recht so und so zu sein und zu leben bekommen?

    Wir brauchen da keinen Gott!

    Das Menschenrecht so sein zu dürfen, wie man ist, funktioniert völlig unabhängig von Glaubensmoralvorstellungen und Gott/Göttern.
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#42 Gerlinde24Profil
  • 02.03.2018, 13:23hBerlin
  • Antwort auf #36 von TheDad
  • Ich meinte natürlich, dass die RKK, vor allem in erzkatholischen Gegenden Südamerikas, Mädchen/Frauen dazu zwingt, auch, wenn sie vergewaltigt wurden, ein Kind auszutragen. Der Fall einer 12 jährigen, die vom eigenen Vater vergewaltigt wurde, und schwanger wurde, ist mir noch deutlich in Erinnerung.
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#43 FamiliäreFreiheitAnonym
  • 02.03.2018, 13:31h
  • Antwort auf #37 von TheDad
  • Bei Ratten vielleicht, jedoch nicht bei Menschen. Denn ohne stabile Familienbeziehungen werden die Kinder wohl kaum überleben, oder im Erwachsenenalter zum psychotischen Wrack mutieren, das dann selbst nichts mehr auf die Reihe kriegt und einfach dahinvegetiert, mit Drogen, riskantem Sex usw. in seinen Untergang segelt.
    Von Wahnerkrankungen, Selbstverletzedem Verhalten und anderen psychiatrischen Störungen die dann getriggert werden, mal abgesehen.
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#44 stromboliProfil
  • 02.03.2018, 13:53hberlin
  • Antwort auf #43 von FamiliäreFreiheit
  • aufwachen: die meisten von dir beschriebenen szenarien geschehen gerade aus den "stabilen familienbildern" heraus!
    Und wo werden sie meist therapiert:
    In gruppen.
    Was lernen sie dort meist: sich in gruppen neu zu organisieren, so auch über ihre kaputten familienbilder hinaus zu wachsen.
    Sprich das eigentlich soziale ist die gruppe, nicht die kleinfamilie.
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#45 FaktencheckAnonym
  • 02.03.2018, 14:11h
  • Antwort auf #43 von FamiliäreFreiheit
  • Die (partnerschaftliche) Liebe, um die es hier geht, ist weder für die Fortpflanzung notwendig noch für stabile familiäre Beziehungen.
    In vielen Kulturen wurden und werden Familien z.B. allein über die mütterliche Abstammung definiert und gebildet. Männer sind als Liebhaber temporär anwesend, aber sie sind für die Familienstrukturen und das Aufziehen der Kinder vollkommen verzichtbar. Von psychischen Schäden, die den Kindern dadurch entstünden, ist nichts bekannt.
    Also bitte keine faktenwidrige Naturalisierung der Kleinfamilie betreiben. Diese Familienform bildet globalhistorisch eher die Ausnahme als die Regel.
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#46 FamiliäreFreiheitAnonym
  • 02.03.2018, 14:36h
  • Antwort auf #45 von Faktencheck
  • In den wenigsten Kulturen gibt es Matriarchat, zudem in keiner modernen Kultur die technologisch Fortschrittlich ist.

    Wenn du eine moderne Nation kennst, in der matriarchale Strukturen vorherrschen, sag es bitte, ich bin interessiert. Diese Gesellschaften können sich in der Regel nicht gegen patriarchale Gesellschaften durchsetzen und die letzten werden gerade zersetzt.

    Die Frage ist auch, ob Menschen hier so leben wollen würden.

    Kein Mann, oder keine Frau die sich um dich persönlich kümmert, immer abhängig von den Ausgaben der obersten Mutter, kein Platz für individuelle Bedürfnisse?
    Diese Systeme bauen nämlich auf dem Clan auf, dem du dann unterstellt bist, du hast keinen persönlichen Besitz.
    Unterdrückung von Eifersucht und Besitzdenken, was sehr unangenehm sein kann und stresst.

    Die Kleinfamilie bietet die Möglichkeit, einen eigenen kleinen Clan aufzumachen. Du kannst jemand sexuell und emotional für dich beanspruchen, eigentlich der Kern moderner romantischer Geschichten und Ideale. Das fällt dann alles weg.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#47 FaktencheckAnonym
  • 02.03.2018, 14:52h
  • Antwort auf #46 von FamiliäreFreiheit
  • Für die Frage, ob "Liebe" für stabile Familienstrukturen unverzichtbar ist, ist es irrelevant, ob es heute noch matriarchalische Kulturen gibt (es gibt sie) oder ob diese Kulturen Menschen vorteilhaft erscheinen, die unter den prägenden idelogischen Einflüssen kapitalistisch-patriarchalischer Kulturen aufgewachsen sind. Familie und Kinderaufzucht funktionieren auch ohne partnerschaftliche Liebe. Dafür gibt es unzählige andere Beispiele.
    Das ist ebenso ein Fakt wie die Tatsache, dass die Kleinfamilie eine historische und keine natürliche Einrichtung ist, die zudem keineswegs vorrangig oder gar ausschließlich durch "Liebe" zusammengehalten wird.
    Das Gerede von der "Liebe" als angeblich unverzichtbarer Grundlage von Familien oder gar Gesellschaften bleibt eine seltsame Mischung aus Biologismus, Geschichtslegnung und Romantik.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 FaktencheckAnonym
  • 02.03.2018, 14:59h
  • Antwort auf #46 von FamiliäreFreiheit
  • "Du kannst jemand sexuell und emotional für dich beanspruchen, eigentlich der Kern moderner romantischer Geschichten und Ideale. Das fällt dann alles weg."

    Das klingt für mich übrigens recht attraktiv. Ich sehe nicht den geringsten Grund, Besitzdenken (sowohl auf Dinge als erst recht auf Menschen bezogen) zu verherrlichen.
    Zudem zeigt die Realität, dass solches Besitzdenken keineswegs Dauerhaftigkeit garantiert.

    Als Kind wäre ich im Zweifel glücklicher, mehrere Bezugspersonen zu haben, deren Verantwortung nicht an das Bestehen einer einzigen Paarbindung gekoppelt ist. Zu denken, ausgerechnet partnerschaftliche Liebe könne und solle eine Stabilitätsgarantie darstellen, halte ich eher für Kontrollwahn als für Realismus.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#49 SchlüssigAnonym
  • 02.03.2018, 15:04h
  • Antwort auf #47 von Faktencheck
  • Nur mal hier zu Erhellung ohne diese Diskussion über die Notwendigkeit von Liebe für die Fortpflanzung und Klein- oder Großfamilie oder gar Matriarchat vs. Patriarchat in irgendeine Richtung zu werten:

    Das "sich verlieben" ist ein evolutionär bedingter neurochemischer Vorgang mit nachweisbaren Auswirkungen auf die Physiologie.
    Diese Auswirkungen sind über einen längeren Zeitraum im Körper nachweisbar.
    Es dient dem Zustandekommen einer Paarbindung über den reinen Sexualakt hinaus und ist ähnlich auch im Tierreich vorhanden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#50 FamiliäreFreiheitAnonym
  • 02.03.2018, 15:15h
  • Antwort auf #47 von Faktencheck
  • Was sind denn natürliche Einrichtungen? Bei so vielfältiger gesellschaftlicher Gestaltung von menschlichem Zusammenleben kann wohl kaum von einer Natürlichkeit, wohl eher immer von Funktion und Vorteil/Nachteil ausgegangen werden.

    Matriarchale Kulturen sind unterrepräsentiert, von der aktuellen Weltgeschichte bis ins Paläolithikum. Für patriarchale Strukturen, so wie Patrilinearität, liegen enorme archäologische und humangenetische Hinweise vor.

    Es muss also einen ökonomischen Grund geben, warum diese matriarchalen Systeme sich nur im geringem Maße durchsetzen konnten.
    Eine Erklärung wäre militärische Überlegenheit und Überproduktion, die zu Reichtum und Macht führt. Hierarchische Gesellschaften spornen auch an, technologischen Fortschritt voranzutreiben, um Prestige zu erlangen.

    Liebe ist für dich überflüssiges Gerede? Hmm also ich finde solche Gefühle sind überwältigend und ganz schön prägend, führen zu unüberlegten, heldenhaften, selbst-aufopfernden und manchmal auch brutalen Handlungen.
    Liebe hilft schwere Lebenssituationen durchzuhalten, kann aber auch in sie hinein führen.
    Mir gefällt sie.
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