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Der Dienst UseNeXT bietet Downloads satt, anonym und mit bis zu vier MBit/Sek. - Homo-Sex inklusive.

Von Carsten Weidemann

Mehr als nervig: Diverse User, Beamte oder gar der Chef spionieren dem arglosen schwulen Computer-Nutzer hinterher, nur weil er Juwelen - und auch so manche Schweinerei - aus dem Internet freilegt? Dem will UseNeXT Abhilfe schaffen. Völlig anonym können Inhalte - egal ob Videos, MP3s, Software, Games oder auch zarte und harte Erotik - heruntergeladen werden.

"100 Prozent anonymer Zugriff auf unzensierte Dateien, niemand bekommt Zugriff auf Ihre Daten, keine Sicherheitslücken!", verspricht die in London beheimatete Firma. Technische Grundlage für UseNeXT ist ein eigener Usenet-Client. Usenet als elektronisches Netzwerk gibt es bereits seit 1979, es ist damit weit älter als das bekannte World Wide Web. Hier werden in Newsgroups auch Dateien bereitsgestellt, die dann heruntergeladen werden können.

Neben der Anonymität sollen vor allem die schnellen Downloads User anlocken: "Die Daten rasen in ungeahnter Geschwindigkeit auf unseren Rechner", schrieb das Fachmagazin "PC Praxis" (Ausgabe 5/05) in einem Test. Lobende Worte fanden die Redakteure auch für den kostenlos angebotenen Newsreader, der das teilweise recht unübersichtliche Usenet durchschaubarer und einfacher zu bedienen macht als das gewohnte Internet. Professionell: Ein eingebauter Schutz verhindert den Zugriff von Minderjährigen auf Erotikinhalte. Wer allerdings die 18 schon passiert hat, darf hemmungslos runterladen. Rechtsanwalt Nils Schumacher Deutzmann bestätigt zudem in der "PC Praxis", dass Dienste wie UseNeXT grundsätzlich nicht illegal seien.

Die Auswahl an Dateien ist enorm: Im Usenet-Archiv befindet sich nach Angaben der Firma 80 Terabyte an Daten, 800 Gigabyte kämen täglich hinzu. Mit einem zweiwöchigen kostenloser Test können selbst Skeptiker unverbindlich feststellen, ob ihnen das Angebot zusagt. Danach berechnet UseNeXT Volumentarife ab 50 Cent pro Gigabyte.

5. Juli 2005



34 Kommentare

#1 shadAnonym
  • 05.07.2005, 19:33h
  • "Rechtsanwalt Nils Schumacher Deutzmann bestätigt zudem in der "PC Praxis", dass Dienste wie UseNeXT grundsätzlich nicht illegal seien."

    hmm heißt das jetzt 'alles was man da macht is legal' oder 'nicht alles was man da macht ist illegal'? Nicht so ganz eindeutig formuliert *find*
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#2 bothsidesAnonym
  • 05.07.2005, 19:42h
  • Mich würde mehr interessieren, wieviel Usenext Queer.de für diesen Artikel bezahlt hat. Denn der Artikel ist ja wohl nichts anderes als Werbung!!!!!!
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#3 shadAnonym
  • 05.07.2005, 20:05h
  • naja solang nicht grad die News nur noch von "Werbung" überschwemmt wird, kann man sowas denk ich schonmal hinnehmen, wenns denn wenigstens hilft ;-)
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#4 KaiAnonym
  • 05.07.2005, 20:37h
  • Die haben denen NOCH nichts gezahlt, doch der Link von diesem Artikel auf die Betreiberseite hat einen Partnerlink und für jeden neuen Nutzer der sich ueber den Link anmeldet, bekommt queer.de eine Prämie.
    An sich finde ich das nicht verwerflich, jedoch hätte vielleicht ein bisschen mehr hervorgehoben werden, dass es sich hier um Werbung handelt und keinen reinen Artikel.
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#5 AnthropantherAnonym
  • 05.07.2005, 22:01h
  • meiner meinung nach sollte man UseNext mit vorsicht geniessen, weil ein bestimmter "Rechtsanwalt" in der sache mitdrinhängt der die interessen von verschiedenen Mediafirmen vertritt.
    Und ob die sache sooo anonym is wie behauptet wird, bezweifel ich auch stark.. das ganze könnte eine Falle sein um ma wieder einen schlag gegen die sogenannten "Raubkopierer" zu machen
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#6 SuisseAnonym
  • 06.07.2005, 05:22h
  • ......und auf jeder Packung Persil ist jetzt der Teilnahmeschein für die tägliche Verlosung von einem lupenreinen Diamanten. Holen Sie sich jetzt das neue Persil.......
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#7 KlausAnonym
  • 06.07.2005, 08:36h
  • Mal davon abgesehen, dass ich diese Art von Schleichwerbung nicht in Ordnung finde:

    Offiziell legal kann der Download von Musik und Filmen, also meistens der Bruch von Urheberrechten nach der jetzigen Rechtslage nicht sein, wie oben behauptet. Legal ist offenbar nur, dass die Firma (angeblich) die IP-Adressen der User nicht speichert. Der eigene Provider macht das freilich schon, und irgendwann wird es auch dafür einen Auskunftsanspruch geben.

    Überteuert ist das ganze auch noch. Man sollte nicht vergessen, dass es auch heute schon anonyme Tauschbörsen gibt, wie blubster.com. Und nicht vergessen, dass die Firma nur Zugriff auf das UseNet bietet, wo sich nun auch nicht alles findet. Zugang dazu gibt es normalerweise kostenlos über das Internet, nur halt nicht anonym. Mir sind aber keine Fälle bekannt, in der UseNet-Downloader verklagt worden wären.
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#8 TedAnonym
  • 06.07.2005, 10:00h
  • Ich benutze Usenext und bin damit sehr zufrieden. Bei anderen hat der Download zu lange gebraucht. Die paar Groschen pro Woche ist es mir wert, das ist so teuer wie ein Cappucino.
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#9 Maik76Anonym
  • 06.07.2005, 16:35h
  • Diese Form der Werbung ist doch nichts ungewöhnliches. Wenn Ihr mal gängige Magazine hervorkramt, gibt es immer wieder Artikel über bestimmte Produkte, die vorgestellt werden. Artikel wie gesagt - da steht nix von Werbung dran. Aber wir sind doch alle schlau genug, um zu entscheiden, ob wir diesen Zugang haben wollen oder nicht - ich finde solche hinweise - in Maßen - in Ordnung.
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#10 antispamAnonym
  • 06.07.2005, 22:17h
  • vorsicht leute, da iss was faul dran. ich habe mich angemeldet, mir das program runtergeladen und versucht, dieses zu installieren. erstens versucht dieses aus dem netz nochmal fast 30MB daten zu ziehen. zweitens schrillten bei mir gleich die alarme auf, das da unmengen an trojanern bei sind. glücklicherweise läuft unser server unter linux und jeder client hat zusätzlich noch ne firewall! das ist allerdings beim "tuckenwindoofs"(XP) gefährlicher, da dieses ja schon von haus aus extrem viele sicherheitslücken hat....

    ich kann nur abraten von diesem "service"
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