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Polizeibericht

Osnabrück: Freier im Fahrstuhl abgezockt

Im Iduna-Hochhaus verschwand ein angeblicher Sexarbeiter mit seinem Lohn, bevor es zur Sache ging – die Polizei vermutet, dass weitere schwule Männer auf dessen Masche hereingefallen sind.


Der mutmaßliche Haupttäter gab vor, im Osnabrücker Iduna--Hochhaus zu wohnen (Bild: Ramsch / wikipedia)

Die Polizei in Osnabrück ermittelt derzeit gegen zwei Männer, die Anfang Mai 2017 einen damals 52-Jährigen auf betrügerische Weise um Bargeld gebracht haben. Der Mann hatte sich über ein Gay-Dating-Portal mit einem der beiden Täter verabredet.

Man hat sich dann abends vor dem Iduna-Hochhaus am Erich-Maria-Remarque-Ring getroffen und fuhr gemeinsam mit dem Fahrstuhl zu der angeblichen Wohnung des Täters hoch. Zuvor hatte der 52-Jährige wie vereinbart einen Bargeldbetrag für sexuelle Dienstleistungen an den Mann übergeben.

Ein Komplize spielte einen Nachbarn

Während der Fahrstuhlfahrt stieg plötzlich der 38-jährige Komplize des Täters zu und bat diesen kurz um Hilfe beim Tragen eines Möbelstückes. Mit Einverständnis des Opfers verließen dann beide Täter den Fahrstuhl, verschwanden und tauchten danach nicht wieder auf.

Der Polizei gelang es in der Folge, das Duo zu ermitteln und vermutet, dass es noch weitere Personen gibt, die mit der gleichen Masche durch die beiden Männer um Geld betrogen wurden. Diese Opfer werden gebeten, sich bei der Osnabrücker Polizei unter der Rufnummer (0541) 327 33 03 zu melden. (cw/pm)