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Kommentare zu:
Erika Steinbach bringt Homosexualität mit Kindesmissbrauch in Verbindung


#31 AFD-WatchAnonym
#32 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
  • 08.03.2018, 14:29h
  • Meine Güte, das nimmt ihr doch niemand mehr ab. Ihre Bekleidung ist weitaus neuer als ihr Weltbild. Sie ist Jahrgang 1943, in Westpreußen geboren. Ihre Mutter musste mit ihr, als sie 18 Monate alt war, vor der "roten Armee" nach Schleswig-Holstein flüchten. Zur Hintergrundinformation: das war eine Zeit, in der Westpreußen von sowjetischen Truppen erobert wurde. Die polnische Regierung ließ die deutsch sprachige Bevölkerung vertreiben. Dabei kam es sowohl von polnischen als auch von sowjetischen Soldaten zu Ausschreitungen: Raubmorde und Vergewaltigungen.
    Dass diese Erfahrung prägend ist, kann ich nachvollziehen.

    Das berechtigt sie allerdings nicht, der LSBTTIQ Pädophilie zu unterstellen. Da darf man Differenzierung erwarten. Zumal es bekannt ist, dass die Mehrheit der pädophilen Täter hetero sind.
    Und das Outing des Politikers hat überhaupt nichts mit Kindesmissbrauch zu tun - das ist wahrscheinlich ein posttraumatisches Übrigbleibsel aus ihrer Kindheit, die sie immer wieder aussprechen muss, weil sie es entweder gehört oder indirekt miterlebt hatte.

    Dann soll sie sich doch bitte gegen Kindesmissbrauch einsetzen und gegen sexuelle Gewalt im Allgemeinen, anstatt ihre Zeit damit zu vergeuden, es uns vorzuwerfen!

    Ist das ein faires Angebot, Frau Steinbach? Sie engagieren sich doch schon für bestimmte Dinge, dann kümmern Sie sich doch auch darum und lassen uns LSBTTIQ um Himmels Willen in Ruhe!

    P.S.:
    Das Outing des Politikers ist insoweit relevant, als dass es leider noch Diskriminierung in unserer Gesellschaft gibt, Frau Steinbach. Die LSBTTIQ wird in Deutschland immer noch als exotisches Känguru betrachtet mit angeblich "schrillen Forderungen" wie es Krampf-Knarrenbauer (ja, das hab ich mir selbst ausgedacht, auch wenn Stromboli gleich um die Ecke kommt und er wettert, er hätte angeblich dieselbe Idee gehabt - solche Zufälle können vorkommen) geäußert hat.
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#33 BuntesUSchoenesEhemaliges Profil
#34 swimniAnonym
  • 08.03.2018, 15:10h
  • Antwort auf #10 von Felix
  • dann kann man aber gar keine Politik mehr machen, wenn man sich von allem abspaltet.

    in der koaltion kann kühnert doch politisch mit der neuen bildungsministerin sich auseinander setzen.
    kühnert hat erfrischend reagiert auf steinach und wird es auch gegenüber kariczek tun.
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#35 Petrus48Anonym
#36 Tommy0607Profil
  • 08.03.2018, 16:15hEtzbach
  • Solche Aussage ist eine Beleidigung für alle Homosexuelle von dieser Person! Und Sowas ist Christlich? DIE hat doch keine Menschlichkeit in sich . Alle Menschen sollten mal verstehen lernen , dass es auch andere Sexualitäten gibt ; nicht nur eine Heterosexualität . Es gibt nämlich noch Trans- und Homosexualität Konservative Menschen sollten nicht nur nach Glaubensbücher leben !
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#37 anonymAnonym
  • 08.03.2018, 16:40h
  • Ich sehe Erika Steinbach extrem kritisch, was viele Dinge angeht. Sie gehört wohl zu den konservativsten Politikern, die Deutschland im Moment hat und vertritt teilweise Ansichten, die dem weit rechten Spektrum zuzuordnen sind.
    Ihrer Aussage stimme ich dennoch in Teilen zu. Sie sagt ja wörtlich: "Warum um alles in der Welt, werden wir immer mit so Nebensächlichkeiten wie sexuelle Neigungen behelligt? Mich interessiert nicht, wer mit wem schläft. Es sei denn, es handelt sich um Kindesmissbrauch"

    Die Wortwahl ist natürlich total daneben. Wenn sich damit nicht "behelligt" werden möchte, soll sie es einfach überlesen.
    Und die Nennung von Kindesmissbrauch im selben Beitrag ist auch ziemlich unschön.
    Was man aber beachten sollte ist, dass sie anders als in letzten Beiträgen von ihr eben keinen direkten Zusammenhang herstellt, sondern aussagt, dass sie das Sexualleben anderer eben nicht kümmert, solange es keinem schadet.
    Und genau das ist doch die Form der Akzeptanz, die man für Homosexualität erreichen möchte. Es sollte den Menschen egal werden, wer mit wem ins Bett geht! Es sollte als normal angesehen werden, wenn eine prominente Person schwul ist und nicht über jeden gleich eine große Kolumne schreiben.

    Damit will ich natürlich nicht eine zweifellos ziemlich furchtbare Person wie Erika Steinbach in Schutz nehmen. Ihre Ansichten zu Homosexualität sind ja gemeinhin bekannt. Man sollte nur immer wieder hinterfragen, ob es der Akzeptanz in der Gesellschaft wirklich gut tut aus jeder Aussage etwas Diskriminierendes herauslesen zu müssen.
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#38 KaktusAnonym
  • 08.03.2018, 16:46h
  • Kann man diese Person nicht in Zwangsrente schicken. One way ticket nach Russland spendiere ich dieser Homophoben Person gerne.
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#39 KaktusAnonym
  • 08.03.2018, 18:26h
  • Es ist erschreckend das einige User hier diese Person auch noch in Schutz nehmen und Verständnis für ihre Homophoben Ansichten zeigen.
    Ich kann nur empfehlen sich die Vita von ihr einmal genau durch zu lesen. Im übrigen mischt sie ganz offiziell bei der afd mit auch wenn sie noch kein Parteibuch von der afd hat. Und wenn User mal Zeit haben, kann ich Phoenix TV empfehlen, Phoenix zeigt täglich Bundestagsdebatten, oder man angagiert sich Politisch in seiner Stadt. Sorry aber das ist für alle LGBTI aktivisten ein Schlag mitten ins Gesicht.
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#40 Manchmal ZornigAnonym
  • 08.03.2018, 21:01h
  • Eine abgehalfterte Rechte, die wohl immer noch in anderen Zeiten denkt. Sie verdient es wirklich nicht ernst- und wahrgenommen zu werden.
    Vielleicht sollten Ihre Ergüße einfach mal nicht mehr beachtet und aufgegriffen werden - dann erledigt sich das Dilemma Steinbach ohne weiteres Aufsehen von selbst.
    Versuche mit ihr in einen Dialog zu treten sind tatsächlich völlige Zeitverschwendung.
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