Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?30817

Bizarrer Vorfall in Wales

Bombendrohung beim CSD: Jesus Christianity muss ins Gefängnis

"Ich habe eine Bombe in meinem Rucksack": Mit diesen Worten versetzte ein religiöser Homo-Hasser CSD-Besucher letztes Jahr in Angst und Schrecken.


Jesus Christianity hat laut dem Richter aus Homophobie gehandelt (Bild: South Wales Police)

Ein 34-jähriger Mann namens Jesus Christianity ist laut der BBC am Montag von einem Gericht in Cardiff zu einer 17-monatigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er letzten Sommer CSD-Besucher in einem Regionalzug beschimpft und mit einer Bombe gedroht hatte. Der Vorfall ereignete sich am 26. August, als die Parade des Pride Cymru stattfand.

Christianity hatte damals Menschen im Zug, die wie CSD-Besucher aussahen, aus religiöser Motivation heraus beschimpt. So brüllte er etwa: "Jesus sagte, es gibt Adam und Eva, nicht Eva und Eva oder Adam und Adam". Er bezeichnete außerdem Homo- und Transsexuelle als "widerlich". Zudem zitierte er Passagen aus der Bibel.

Als Christianity, der keine feste Wohnadresse vorweisen kann, schließlich mit den Worten "Ich habe eine Bombe in meinem Rucksack" einen Terror-Anschlag androhte, riefen Passagiere die Polizei. Die Beamten konnten keine Bombe sicherstellen – sie fanden beim Täter lediglich eine Spielzeugpistole. Bereits zuvor war Christianity 33 Mal wegen Straftaten oder Vergehen aufgegriffen worden, darunter etwa Körperverletzung oder Diebstahl.

Beim Verfahren wurde neben der CSD-Drohung auch eine weitere Tat verhandelt, die Christianity begangen hatte, als er nach dem CSD auf Kaution wieder auf freiem Fuß war. Er hatte Bauarbeiter mit dem Niederbrennen eines Hauses bedroht, weil ihre Arbeit zu laut gewesen sei.

Anwältin: Mandant hat psychische Probleme

Christianitys Anwältin sagte im Verfahren, ihr Mandant habe einen "psychotischen" Zusammenbruch erlitten. Er wollte am Tag des Zwischenfalls zu einer Tafel fahren, ihm sei aber sein Fahrrad gestohlen worden. Ihr Mandant habe ständig Angst vor großen Menschenmassen und verabscheue öffentliche Verkehrsmittel.

Richter Neil Bidder erklärte, der Angeklagte sei kein Terrorist und habe deutlich gemacht, dass ihm sein Angriff leid tun würde. Gleichwohl habe der Angeklagte damit viele Arbeitsstunden der Polizei verschwendet. Das Motiv der Attacke sei nach Überzeugung des Richters zweifellos "Feindseligkeit gegenüber Homosexualität" gewesen. (cw)



#1 Tommy0607Profil
  • 13.03.2018, 16:10hEtzbach
  • Anscheinend haben "einige" Erz-Religiöse psychische Probleme; egal welche Religion / Glauben man hat .
    Wenn sie mit einer Religion, Menschen sowie Intolerant sind ; sollten sich "Behandeln" lassen :
    Und nicht andere Menschen gefährden !
  • Antworten » | Direktlink »
#2 KMBonnProfil
  • 13.03.2018, 16:54hBonn
  • Antwort auf #1 von Tommy0607
  • Einige? Mal ernsthaft, wer an sprechende Dornbüsche, heilige Vorhäute, ungefickte Empfängnis und Jungs glaubt, die nach einer mißglückten SM-Session am Kreuz wiederauferstehen, der hat per se ein Problem.

    Sag ich mal so als Atheist.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Homonklin44Profil
  • 14.03.2018, 22:18hTauroa Point
  • Tja, da die Religion im Zusammenhang psychischer Erkrankung das Problem ist, affektiert das auch weitere Störungen wie Psychosen ( veralteter Ausdruck ) negativ, und die Wahn-Elemente geraten aus dem Tritt.

    Bei derart Störungen ist leider die Selbstbeherrschung, Wahrnehmung und Handlungskontrolle beeinträchtigt. Also die Wahrnehmung der Betroffenen auch verzerrt. Etwa bei paranoid-schizoider PS oder halluzinatorisch-schizoider PS. Wenn die ihre Medikamente nicht regelmäßig kriegen, geraten sie in einen Zustand, in dem sie unberechenbar werden. Eigentlich gehört der Typ in Behandlung.

    Mit dem Wahlnamen hat das allerdings wohl eine längere Vorgeschichte.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 rollawayAnonym
  • 17.03.2018, 23:00h
  • Antwort auf #3 von Homonklin_@_NZ
  • komisch wäre das ein Moslem wäre hier auch von den konservativen und braunen schwulen zu lesen

    LIEGT AN DER RELIGION

    wann werden endlich die menschen lernen menschen als Individuen zu betrachten anstatt sie nach Herkunft, religion oder Hautfarbe zu sehen
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Homonklin44Profil
  • 18.03.2018, 10:31hTauroa Point
  • Antwort auf #4 von rollaway
  • Die Variante des Introjektionssystems ist eigentlich unerheblich. Also als Moslem mit derselben Problematik wäre er nicht besser dran.

    ""
    wann werden endlich die menschen lernen menschen als Individuen zu betrachten anstatt sie nach Herkunft, religion oder Hautfarbe zu sehen""

    Generell ein guter Ansatz, allerdings wird die Persönlichkeit von Individuen durch Introjektionssysteme wie das von Religionen Verwendete maßgeblich in ihrem Handlungsspielraum beeinflusst. Ähnliches gilt für politische oder sonstwelche Überzeugungen, Weltanschauungen, sobald es sich extrem verhält, eingeimpft/missioniert wird, oder akzentuiert auftritt. Mit diesen Dingen werden Menschen nicht geboren, sondern konfrontiert oder besetzt.

    Hautfarben sind bloß natürliche Alterismen, so, wie Irisfarben, Haarfarben oder unterschiedlich geformte Ohren. Warum man Leute wegen natürlichen Alterismen so unterschiedlich behandelt, habe ich auch nie verstanden.
  • Antworten » | Direktlink »