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"Brücke der Solidarität"

Bettina Böttinger erhält den Akzeptanzpreis 2018

Die lesbische WDR-Moderatorin wird vom Duisburger Verein DU Gay e.V. im Rahmen einer Gala am 23. Juni für ihr Engagement für die LGBTI-Community ausgezeichnet.


Bettina Böttinger talkt seit 2006 im "Kölner Treff" (Bild: WDR)

Die TV-Journalistin und Moderatorin Bettina Böttinger wird in diesem Jahr mit dem Akzeptanzpreis "Brücke der Solidarität" des Duisburger Vereins DU Gay e.V. geehrt. Die Übergabe soll am 23. Juni im Rahmen einer Benefiz-Gala in der Kulturkirche Liebfrauen erfolgen, teilten die Veranstalter am Montag mit.

"Bettina Böttinger engagiert sich in vorbildlicher Art und Weise bei verschiedenen Vereinen und Organisationen, um Menschen ein besseres, gesünderes, aber vor allem würdigeres Leben zu ermöglichen", begründete DU Gay e.V. die Entscheidung. Die lesbische WDR-Moderatorin engagiert sich u.a. als Botschafterin der queeren Förderstiftung Arcus sowie für Aidshilfe- und Frauenprojekte.

Der Duisburger Akzeptanzpreis "Brücke der Solidarität" wird seit 2013 jedes Jahr im Rahmen des CSD verliehen. Er geht an Personen, die sich in besonderem Maße für die LGBTI-Community eingesetzt haben. Die früheren Preisträger waren Oberbürgermeister Sören Link, Ralph Morgenstern, Thomas Hitzlsperger, Katy Karrenbauer und Hape Kerkeling. Im vergangenen Jahr wurde außerdem Klaus Wowereit mit dem Akzeptanzpreis in Gold ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Böttinger gegen Harald Schmidt und Greifswald

Vor zwei Jahren hatte Bettina Böttinger für Schlagzeilen gesorgt, als sie den Late-Night-Talker Harald Schmidt der Homophobie bezichtigte (queer.de berichtete). Grund war das indirekte Outing Böttingers durch Schmidt in dessen Sat.1-Show im Jahr 1995. Der Entertainer hatte damals unter anderem in seiner Show in einem Bilderrätsel Fotos von Böttinger sowie der Zeitschrift "Emma", eines Eierlikörs und einer Klobrille gezeigt. Er fragte, was diese Bilder verbindet, und antwortete sogleich selbst: "Die Lösung lautet: Die würde kein Mann freiwillig anfassen."

Für Wirbel sorgte auch Böttingers Äußerung in der Talkshow "Markus Lanz", sie möchte "nicht mit meiner Frau Hand in Hand durch Greifswald rennen" (queer.de berichtete). Das Aktionsbündnis Queer in Greifswald widersprach der Moderatorin energisch. Eine Einladung von Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) in die "liberale und weltoffene Stadt" sagte Böttinger erst zu, aus Termingründen jedoch wieder ab (queer.de berichtete).

Derzeit ist die 61-jährige Moderatorin im WDR-Fernsehen in ihrer 2006 gestarteten Talkshow "Kölner Treff" zu sehen. (cw)



#1 Patroklos
#2 von_hinten_genommenAnonym
  • 20.03.2018, 15:43h
  • "Der Entertainer hatte damals unter anderem in seiner Show in einem Bilderrätsel Fotos von Böttinger sowie der Zeitschrift" Emma," eines Eierlikörs und einer Klobrille gezeigt."

    Dieser Satz ist irgendwie unverständlich. Was er aussagen soll, ist klar, aber der Mittelteil mit: "... sowie der Zeitschrift "Emma,..." kommt verwirrend rüber.

    Klarer wäre es, zu schreiben: "sowie eines der Zeitschrift "Emma,..."
    Er hatte ja ein Foto der Zeitschrift "Emma" gezeigt und nicht die Zeitschrift in der Hand.
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#3 GenitickAnonym
#4 von_hinten_genommenAnonym
#5 TheDadProfil
#6 von_hinten_genommenAnonym
#7 TheDadProfil
  • 22.03.2018, 10:28hHannover
  • Antwort auf #6 von von_hinten_genommen
  • ""Der Genitiv möchte wohlüberlegt verwendet werden, andernfalls liest es sich bitter.""..

    An dieser Stelle würde ich mir den Satz noch einmal durchlesen, dann feststellen die Verwendung des Bindewortes "sowie" leitet eine Aufzählung ein, und schon löste sich der unangenehme Gedanke Sätze die andere formulieren nicht verstehen zu wollen in Wohlgefallen auf..
    Bestenfalls..
    Es sei denn die eigene Unfähigkeit verständliche Sätze zu bilden spielte einem dort weiterhin böse Streiche..
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#8 von_hinten_genommenAnonym
#9 TheDadProfil
  • 22.03.2018, 22:15hHannover
  • Antwort auf #8 von von_hinten_genommen
  • ""Nein, weder noch.""..

    ""Wenn er nur einmal den Homosexuellen gedenkte und sich sonst nicht für Verbesserungen eingesetzt hatte, bleibt diese Rede nichts als "Nebensächlichkeit" und "nicht wert, sich mehr dafür einzusetzen." ""..

    ""gedenkte""..

    Was genau soll dieses Konstrukt ausdrücken ?

    Oder ist dort die Maus ausgerutscht ?
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