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Klare Ansage

CSD Leipzig verbannt Mitglieder und Anhänger der AfD

Wir dokumentieren die "Unvereinbarkeitserklärung" der Pride-Veranstalter in der sächsischen Metropole.


Rechte Hetze hat beim Leipziger CSD keinen Platz (Bild: De Havilland / flickr)

1. Der Leipziger CSD, die teilnehmenden Personen, Vereine, Parteien und Initiativen / Projekte bekennen sich zu den im Forderungskatalog veröffentlichten Grundwerten. Der CSD Leipzig steht insbesondere für eine offene / freie Gesellschaft, die Verteidigung der Menschenwürde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Respekt, sowie das Recht auf körperliche, psychische und verbale Unversehrtheit.

2. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Klassismus, Homo-, Trans*- und Interfeindlichkeit, nationalistische, antisemitische, anti-demokratische, anti-emanzipatorische Ideologien, Feindlichkeit gegenüber behindert werdenden Menschen, rechte Hetze und weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeiten haben beim Leipziger CSD keinen Platz.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

CSD-Parade und -Straßenfest in Leipzig finden in diesem Jahr am 21. Juli statt

3. Die Teilnahme am CSD, dessen Veranstaltungen sowie dem CSD-Plenum, ist unvereinbar für Person, Gruppen und Parteien, welche den unter Punkt 1 genannten Forderungen inhaltlich entgegenstehen oder die die unter Punkt 2 genannten Formen der Ausgrenzung in Ihrer Programmatik und Veröffentlichungen tolerieren. Dies gilt grundsätzlich für Parteien, Mitglieder und Anhänger*innen rechtspopulistischer / rechtsextremer Parteien / Gruppierungen. Deren Inhalte und Weltanschauungen, gestützt / untermalt durch Äußerungen und Handlungen der jeweiligen Mitglieder, stehen Haltung, Forderungen und Selbstverständnis des CSD Leipzig diametral entgegen und sind mit diesen unvereinbar. Deshalb kann und wird es mit deren Vertreter*innen keine Zusammenarbeit und Austausch geben.

4. 49 Jahre nach den "Stonewall-Aufständen" in der Christopher Street liegt es in unserer Verantwortung, die seitdem erkämpften Errungenschaften und Fortschritte zu verteidigen und die Aktivist*innen dieses Kampfes nicht erneut Opfer eines anti-emazipatorischen, autoritären Roll-Backs werden zu lassen.

5. Diese Unvereinbarkeitserklärung ist daher gekoppelt mit dem Forderungskatalog von allen zu unterstützen, die am CSD Leipzig mitwirken möchten.



#1 MarcAnonym
  • 25.03.2018, 10:40h
  • Ist nur konsequent und absolut richtig. Wenn die AfD unbedingt demonstrieren will, hat sie ja zig andere Möglichkeiten dazu: Demo für alle, Pegida, Anti-Asyl-Aufmärsche, Pro-Putin-Kundgebungen... Da muss sie nicht so tun, als habe sie irgendetwas an Hut mit den Rechten von LSBTQI, die sie ansonsten ja doch nur bekämpft.
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#2 mmmmAnonym
#3 Patroklos
#4 Ralph
  • 25.03.2018, 12:52h
  • Ich bin schon immer dafür, Parteien, die gegen uns Politik machen, insbesondere bei Gesetzesabstimmungen mit NEIN votieren, vom CSD auszuschließen. Dazu haben die Veranstalter leider regelmäßig nicht den Mut. Sich jetzt die AfD auszusuchen und nur sie auszuschließen, während andere strikt homofeindliche Parteien weiter teilnehmen dürfen, ist allerdings nicht akzeptabel. Entweder alle oder keiner. Die CDU hat gerade erst eine Generalsekretärin bestimmt, die zur Gleichberechtigung in der Ehe eine lupenreine AfD-Position vertritt bis hin zur Gleichsetzung mit Inzest und Polygamie. Es gibt keine Rechtfertigung, die AfD auszuschließen, die gleiche Inhalte vertretende CDU aber weiter teilnehmen zu lassen. Einzelne CDU-Politiker, die sich durch Abstimmung gegen die eigene Partei im Bundestag positioniert haben, sind natürlich jederzeit willkommen. Ihre sich mit der AfD verbrüdernde Partei darf und kann es nicht sein. Wie will z.B. eine Angela Merkel oder eine Annegret Kramp-Karrenbauer glaubwürdig "gegen rechts" auftreten, wenn sie selbst Rechtsaußenpositionen vertreten?
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#5 LoreleyTVAnonym
  • 25.03.2018, 14:14h
  • eine Toleranz der meisten Schwulen gegenüber Tunten existiert nicht.
    Das SchwuleTolereranz gegen Tuntenfeindlichkeit fordern,habe ich selten erlebt.

    Die Tunte ist der größte Feind der überwiegenden Mehrheit der Schwulen.

    Auf Outdoortreffpunkten oder in Schwulenbars wird man als Tunte beschimpft:Verschwinde! (aus eigener Erfahrung)

    Denn viele Schwule denken,was sein muss,muss zwar sein,doch wahrt man den guten Schein,nach aussen und für die meisten,kann man sich einiges leisten, und solang niemand allzu tuntig öffentlich ist, dafür sind wir dann zur Selbstverleugnung bereit.
    Denn die meisten Schwulen lieben es verständlicher Weise männlich stabil.egal ob beschränkt,,debil oder kriminell,
    die Hauptsache bleibt:
    Männlich-stabil!
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#6 TheDadProfil
#7 niccinicciAnonym
  • 25.03.2018, 15:08h
  • die linken als sed-nachfolgepartei der menschenverachtenden ddr-diktatur müssen auch ausgeschlossen werden.
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#8 TheDadProfil
  • 25.03.2018, 15:09hHannover
  • Antwort auf #5 von LoreleyTV
  • Du missverstehst hier immer noch deutlich den Unterschied zwischen einer Forderung die für einen gemeinsamen politischen Kampf aufgestellt wird, und Deinen persönlichen Interessen mit auch Schwulen Männern, in welcher Weise dann auch immer, privat zu verkehren !
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#9 Tommy0607Profil
  • 25.03.2018, 15:52hEtzbach
  • Rechtspop. Vereine, DIE rassistisch , intolerant und homophob sind; haben da nichts zu suchen. DIE "verseuchen" nur das Klima mit ihrer Unmenschlichkeit!
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#10 Utrennij MedvedAnonym
  • 25.03.2018, 16:52h
  • Antwort auf #5 von LoreleyTV
  • Dass du angepöbelt wirst, liegt vermutlich daran, dass du putinhörig und Groopie der orthodox-faschistischen Nachtwölfe bist, wie wir alle aus deinen anderen Kommentaren hier wissen. Als solches bist du natürlich auch pro AfD.
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