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Kommentare zu:
LGBTI-Flüchtlinge: "Wenn wir zurück müssen, werden sie uns umbringen"


#1 herzesAnonym
  • 29.03.2018, 14:29h
  • Etwa die Ukraine, welche von der EU mit horrenden Summen subventioniert wird und welche so gerne Mitglied würde?

    Wenn die EU wirklich eine Wertegemeinschaft wäre, würde sie alle Zahlungen an Osteuropa mit der Einhaltung der Menschenrechre verknüpfen.
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#2 von-hinten-genommenAnonym
  • 29.03.2018, 15:03h
  • Abartig.
    Und mit der Neuwahl für Putin wird sich in den kommenden Jahren nichts ändern - eventuell die Situation nur noch schlechter werden.
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#3 TimonAnonym
  • 29.03.2018, 16:08h
  • Soviel zur erneuten Lüge der SPD, auch ohne generelles Asylrecht für LGBTI, würde kein LGBTI in die Verfolgung geschickt.

    Fakt ist:
    Zum Schönen der Bilanz und Vertuschen der eigenen Fehler geht die Union über Leichen und die SPD macht das bereitwillig mit. Und das "über Leichen gehen" ist in dem Fall leider wortwörtlich gemeint.
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#4 FrageAnonym
#5 nerd43Anonym
  • 29.03.2018, 19:01h
  • Wenn die Begründung nicht stichhaltig ist-wegen fehlender Wohnung-obwohl eine verfolgung stattfindet-dann muß ein Widerspruch erfolgreich sein!
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#6 LjudmilaAnonym
  • 29.03.2018, 19:08h
  • Antwort auf #4 von Frage
  • Weil Putin über seine Schergen die christfaschistischen Kreml-Kräfte in der Ukraine stärken wird.

    Deutschland war eine schlechte Wahl als Zufuchtsland. Diese LGBT*IQ-Flüchtenden wären in den Niederlanden vermutlich geschützter aufgehoben als im Land des rosa Winkels unter einer christlich gesteuerten Regierung.
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#7 Gerlinde24Profil
  • 29.03.2018, 21:21hBerlin
  • Zwei Baustellen, ein Problem! Die Ukraine will in die EU, weigert sich aber, deren Standards für Menschenrechte anzuerkennen, weil sie, wie die Russkis, homopob und transphob sind.
    Und deutsche Behörden erkennen die Verfolgung von Transfrauen nicht an, weil es keine STAATLICHE Verfolgung ist. Ja Himmelherrgottnocheinmal, haben beide Seiten den Schuss nicht gehört?
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#8 Gerlinde24Profil
#9 olfwobAnonym
  • 29.03.2018, 21:24h
  • Da laufen schwerst gefährliche islamistische Tschetschenen - die hier Asyl beantragt haben - durch unser Land (die im Leben nicht zurückschickt werden können) und LGBTI Flüchtlingen wird das Recht zu bleiben verweigert. Ist ja auch die Gruppe von Flüchtlingen, von der am wenigsten Ärger zu erwarten ist, dass macht sich dann gut in der Statistik und verbessert die Zahlen der Ausgewiesenen. Man könnte echt verzweifeln.
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#10 ToleranterHeteroProfil
  • 29.03.2018, 23:57hRastatt
  • Die Begründung, mit der die Anträge abgelehnt wurden, is sowas von an den Haaren herbei gezogen! Ich wünsche Euch beiden Meedels von ganzem Herzen, dass Eure Anwältin Euch helfen kann! Ich umarme, knuddel und Grüße Euch ganz lieb!
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#11 AnonymAnonym
  • 30.03.2018, 00:13h
  • Das VG Stuttgart hat in einem ähnlichen Fall zugunsten von Roma entschieden! Basierend auf den mir vorliegenden Fakten ist es am Ende aus meiner Sicht aber so, dass Deutschland schon alleine augrund von Homosuxualität kein sicheres Drittland ist. Liegt es daran, dass wieder einmal entsprechend entschieden worden ist oder gibt es andere Gründe? Das wäre zu prüfen.
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#12 AnnikaRaffaela
  • 30.03.2018, 14:14h
  • Ich bin entsetzt darüber das man den Frauen keinen Schutz gewähren will.Ich bin momentan richtig sauer darüber was hier abgeht.Ich wünsche den Frauen alles alles Gute damit Sie hier bleiben können.Liebe herzliche Grüße Annika.
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#13 Gerlinde24Profil
  • 30.03.2018, 15:37hBerlin
  • Antwort auf #10 von ToleranterHetero
  • Damit sie doch noch hier bleiben können, müssten sie einen Deutschen heiraten, oder von einem adoptiert werden. Den Verantwortlichen für die Ablehnung würde ich zu gerne mal die Meinung sagen, und ihn aufklären darüber, was den Mädels in der Ukraine oder/und in Russland (und vielen anderen Ländern) blüht, wenn sie zurück müssen. Ob diese Herren damit leben könnten, wenn sie eines Tages lesen würden, dass beide ermordet und/oder vergewaltigt worden sind? Oder würden sie, - typisch Bürokrat -, achselzuckend darüber hinweg sehen?
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#14 Homonklin44Profil
  • 30.03.2018, 18:44hTauroa Point
  • Auch wenn es von mir kommend strange anmutet, das zu empfehlen, und auch nicht mehr jeder damit gut weg kommt, besonders nicht die, welche es ermöglichen - versucht es mit dem Kirchenasyl.

    Wenn die ganze Geschichte nicht Ernst genommen wird, sondern nur die Sache mit der Wohnungsfindung heraus gepickt wird - also das geringste Übel zur Abschmetterung des Asylantrags, mussda natürlich im Widerspruch versucht werden, mit juristischer Beratung oder psychologischer Expertise an der Seite dagegen anzugehen.
    Soweit mal über einen anderen unsicheren Fall gelesen, wird dann die Abschiebung bei einem wiederaufgenommenen Verfahren erst mal in eine gewisse Ferne geschoben.

    Es ist ja schon beschämend, was diese Behördenleute sich da gestatten. Das scheint da nach dem Motto zu gehen: "Raus, was kann."
    Von Wegen Willkommenskultur, der *hässliche Deutsche* arbeitet wohl gern in solchen Behörden.
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#15 Carsten ACAnonym
  • 30.03.2018, 18:45h
  • Antwort auf #3 von Timon
  • Die SPD hat die Sozialdemokratie doch eh schon längst aufgegeben und nichts mehr damit zu tun.

    Spätestens als deren eigener Kanzler Gerhard Schröder Agenda 2010, Hartz IV, Riester-Rente, etc. eingeführt hat, nur um bei den Reichsten der Reichen die Vermögenssteuer abschaffen zu können und den Spitzensteuersatz um fast 10 Prozentpunkte senken zu können.
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#16 TheDadProfil
  • 30.03.2018, 23:09hHannover
  • Antwort auf #14 von Homonklin_@_NZ
  • ""versucht es mit dem Kirchenasyl.""..

    Ein Verfahren ist erst dann beendet wenn es alle möglichen Instanzen durchlaufen hat..

    Das ist dann im Zweifel der EuGH oder auch der EMGR..

    Das kann schonmal 10 Jahre dauern bis es soweit ist..

    Bis dahin brauchen die Frauen nicht nur Solidaritäts-Adressen, sondern Geld für Anwälte..

    Oder Anwälte die "pro bono publico" tätig werden..
    Freiwillige vor !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#17 Gerlinde24Profil
#18 von_hinten_genommenAnonym
#19 JadugharProfil
  • 01.04.2018, 01:12hHamburg
  • Antwort auf #18 von von_hinten_genommen
  • Als jemand, der noch die brutale Verfolgung nach §175 in den 60ziger Jahren erlebt hatte, wo ich mangels Aufklärung ohne es zu wissen nah an einen Gefängnisaufenthalt entlangschlitterte, weil ich meine Sexualität als natürlich empfand und mich entsprechend benahm, wo ich nicht wußte, daß es andere sexuelle Orientierungen und Identitäten existierten und daß das alles verboten ist.
    Dieser Bericht macht mich sehr wütend, weil alte Erinnerungen hochkommen. Sexualität war in meiner Kindheit und auch noch nach meiner Jugendzeit ein großes Tabu, vielleicht auch deswegen, weil man merkte, daß ich irgendwie anders war. Es gab keine Warnung von seitens meiner Familie, mich vor einer möglichen Verhaftung zu schützen, weil sie sich nicht trauten, darüber zu reden, ließen sie mich ahnungslos ins offene Messer rennen.

    Auch die Situation hier in Deutschland macht mich noch wütend. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, daß Nichtheterosexuelle immer noch unerwünscht sind und man am liebsten eliminiert sehen möchte, trotz daß man den §175 nach langen Ringen aufgehoben hat und trotz daß man die Ehe für Alle eingeführt hat! Beim Klerus (fast gar nicht) und in der Politik scheint man nur sehr zähneknirschend uns entgegengekommen sein, damit wir nicht zu laut werden und zu viele Forderungen stellen, was Gleichberechtigung, Menschenwürde und Menschenrechte betrifft! In den Köpfen spukt es immer noch, daß Nichtheterosexuelle auf den Scheiterhaufen oder ein Leben lang ins Gefängnis gehören! Aus diesen Gründen will man diese Transfrauen zurück in das Land schicken, damit sie vom Mob ermordet werden oder weiterhin der Hölle schmoren müssen, als wäre dieses eine gerechte Bestrafung, nur weil sie transindent sind.
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#20 OliyAnonym
#21 Homonklin44Profil
#22 TheDadProfil
#23 DagmarAnonym
  • 11.04.2018, 00:39h
  • Ich kenne Veronica und Natalja persönlich, und es macht mich wütend, was ihnen passiert. Sie haben bei mir und den Menschen um mich herum bereits Hilfe gesucht. Nur ging es da mehr um Geld für wichtige Operationen, die in Russland und der Ukraine am nötigsten sind - das Äußere so zu verändern, daß nichts Männliches mehr erkennbar ist. Da es in Deutschland um die wirtschaftliche Lage von Transmenschen nicht grade toll bestellt ist, kann man sich vorstellen, wie das ausgeht. Wir können den beiden bzw. allen vieren nur rein menschlich begleitend zur Seite stehen. Sie sind alle traumatisiert durch ihre jeweilige Geschichte. Das merkt man im ersten Moment. Was sie hier bräuchten als erstes sind psychotherapeutische Hilfe und Kontakte mit Menschen. Sie müssen die Möglichkeit bekommen, Deutsch zu lernen. Irgendwelche Kurse und gar die Separierung helfen da gar nicht. Sie sind derzeit nur untergebracht, versorgt mit dem Nötigsten und unter sich. Sie haben uns gesagt, wenn ihr Asylantrag abgelehnt wird, bringen sie sich um!
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#24 DagmarAnonym
  • 11.04.2018, 00:54h
  • Und nochmal:
    Veronika hat mir den Link zu ihrer Spendenseite gesandt. Das Geld wird nicht nur für sie alleine sein, sondern für alle, die geflohen sind. Wenn Ihr also ein Eis weniger essen oder ein Bier weniger trinken oder eine Klamotte weniger kaufen könntet, BITTE zahlt das doch auf der Spendenseite ein. Jeder Euro hilft!!!! <3

    www.patreon.com/TransHelp/overview
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#25 SchmidtAnonym
  • 19.04.2018, 09:08h
  • Das finde ich nicht richtig.Würde gern die kennen lehrnen.Was sagt ein Anwald dazu.Bis dann.Ich kann euch verstehen,dass Ihr nicht zurück wollt.
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