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Florida

Orlando-Massaker: Witwe des Attentäters freigesprochen

Ein Geschworenengericht sah keine Beweise, dass Noor Salman ihrem Mann Omar Mateen bei der Planung des Attentats auf den Gay-Club "Pulse" geholfen hat.


In den nächsten beiden Jahren soll auf dem Gelände des "Pulse" eine Gedenkstätte mit einem Museum entstehen (Bild: Walter / flickr)

Die Witwe des islamistisch motivierten Attentäters Omar Mateen muss nicht ins Gefängnis. Ein Geschworenengericht in Orlando sprach Noor Salman am Freitag von dem Vorwurf frei, ihrem Mann bei der Planung des Massakers vor zwei Jahren geholfen zu haben.

Omar Mateen hatte am 12. Juni 2016 In Orlandos queerem Club "Pulse" 49 Menschen erschossen, über 50 weitere verletzt und Geiseln genommen, bevor er selbst nach drei Stunden von Polizeibeamten getötet wurde.

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Gemeinsam Munition gekauft

Die Ermittler hatten der 31-Jährigen unter anderem vorgeworfen, ihren Mann Wochen vor dem Attentat mindestens einmal ins "Pulse" begleitet und mit ihm gemeinsam Munition gekauft zu haben. Außerdem war sie verdächtigt worden, gegenüber der Polizei falsche Angaben gemacht zu haben.

Während des Prozesses gegen die Witwe wurde bekannt, dass Omars Vater Seddique Mateen zwischen 2005 und 2016 gelegentlich vertrauliche Informationen an das FBI weitergegeben hatte. Darunter sollen auch Terrorismus-Kommentare seines Sohnes gewesen sein, gegen den die Bundespolizei 2013 vorübergehend ermittelte. Nachdem der Vater allerdings kurz vor dem Attentat Geld nach Afghanistan und in die Türkei überwiesen hatte, geriet er selbst ins Visier des FBI. (cw)



#1 LillyComptonAnonym
  • 31.03.2018, 18:59h
  • Die Beweislage aus Indizien war aber auch seeeehr dünn.

    Seiben Mann in einen schwulen Club zu begleiten ist was völlig normales.

    Gemeinsam Munition zu kaufen in einem Land mit solchen "Waffengesetzen" ist auch nicht verboten oder verdächtig.

    Hätte sie vorher gewusst was er vorhatte sähe das anders aus.

    Und das jemand bei den Cops mal lügt ist bei weitem nichts ungewöhnliches.

    Eigentlich hätten die Cops und die Staatsanwälte das wissen müssen das ihr fall müll ist und sie nichts haben.

    Komische leutchens.
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#2 MarcAnonym
  • 01.04.2018, 09:40h
  • Aktive Mittäterschaft mag man ihr nicht nachweisen können. Aber dass sie nicht das Geringste wusste oder mitbekam, halte ich doch für unwahrscheinlich. In Deutschland gälte passives Dulden und Zuschauen meines Wissens als Begünstigung einer Straftat. Keine Ahnung, ob es diesen Straftatbestand in den USA auch gibt. Aber die Frau hätte jede Menge Menschenleben retten können, wenn sie vor ihrem Mann und seinen auffälligen Aktionen gewarnt hätte.
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#3 TheDadProfil
  • 01.04.2018, 12:59hHannover
  • Antwort auf #2 von Marc
  • ""In Deutschland gälte passives Dulden und Zuschauen meines Wissens als Begünstigung einer Straftat.""..

    Nöö..

    Denn ohne jedes eigene Wissen entsteht kein solches Dulden..

    Begünstigung einer Straftat entsteht aber erst durch das eigene Wissen um die Handlungen und Ziele anderer, und dann ist es kein ""passives Dulden"", sondern ein
    aktives Dulden durch Passivität..

    ""Keine Ahnung, ob es diesen Straftatbestand in den USA auch gibt.""..

    Dessen war sie angeklagt..
    Es konnte nicht nachgewiesen werden..
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