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Australien

Rugby-Star: Homosexuelle kommen in die Hölle

Der beste australische Rugby-Union-Spieler sorgt mit einem homophoben Ausbruch für Empörung.


Rugbystar Israel Folau glaubt, dass er mal in einen schwulenfreien Himmel kommt (Bild: Eva Rinaldi / flickr)

Der australische Rugby-Nationalspieler Israel Folau hat am Montag auf seinem Instagram-Profil erklärt, dass Schwule und Lesben in die Hölle kämen, sofern sie nicht für ihre Sünden Buße tun. Das führte zu scharfer Kritik in sozialen Netzwerken. Ein Sprecher der Rugby-Union-Liga distanzierte sich laut "Sydney Morning Herald" sofort von der inzwischen gelöschten Aussage; der Sportler, der in diesem Monat verletzungsbedingt aussetzen muss, hat sich bislang nicht zu Kritik an seiner homophoben Aussage geäußert.

Der Stein des Anstoßes: An seinem 29. Geburtstag veröffentlichte der gläubige Athlet zunächst ein Bild, in dem Gottes Weg als kompliziert dargestellt wird. Darunter setzte er ein Zitat aus dem Brief des Jakobus, in dem Christen zur Geduld aufgefordert werden.


Das inzwischen gelöschte Bild aus dem Instagram-Profil von Israel Folau

Daraufhin fragte ein Nutzer Folau: "Was war Gottes Plan für homosexuelle Menschen?" Die Antwort des Rugby-Spielers: "DIE HÖLLE. Wenn sie nicht für ihre Sünden Buße tun und sich Gott zuwenden."



Folau zählt zu den besten Rugby-Spielern dieses Jahrzehnts. Er wurde 2014, 2015 und 2017 mit der John Eales Medal als bester Spieler des Jahres ausgezeichnet – kein anderer Spieler gewann den Preis so oft.

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Aus seinem Glauben macht Folau kein Geheimnis – immer wieder postet der 29-Jährige Bibelzitate in sozialen Netzwerken. Der ehemalige Mormone gehört seit 2011 zur amerikanischen Glaubensgemeinschaft "Assemblies of God", die weltweit 68 Millionen Anhänger zählt. Diese Pfingstkirche lehnt Homosexuelle grundsätzlich als Sünder ab und verpflichtet die Mitglieder zu einer Reihe weiterer politischer Ansichten, etwa beim Thema Abtreibung.

Antidiskriminierungsrichtlinie der Rugby Union verbietet Homo-Hass

Der schwul-lesbische Rugby-Verein Sydney Convicts zeigte sich enttäuscht über die homophobe Äußerung des Star-Spielers. Diese entsprächen nicht der im Rugby-Sport vorherrschenden Haltung, so der Verein via Twitter. Tatsächlich hat die Rugby-Liga bereits im Jahr 2014 eine Antidiskriminierungsrichtlinie beschlossen, die neben Geschlecht, Rasse und Religion auch das Merkmal "sexuelle Orientierung" enthält. Ferner heißt es: "Es gibt in unserem Sport keinen Platz für Homophobie oder jegliche andere Form der Diskriminierung. Das muss mit unseren Taten und Worten sowohl auf dem Spielfeld als auch anderswo reflektiert werden."

Zum Volksentscheid über die Ehe-Öffnung hatte Folau erklärt, dass er für die Beibehaltung des Ehe-Verbots für Schwule und Lesben sei. Im September 2017 meinte er auf Twitter: "Ich liebe und respektiere alle Menschen, so wie sie und ihre Meinungen sind. Aber persönlich werde ich die gleichgeschlechtliche Ehe nicht unterstützen."

Twitter / IzzyFolau



#1 Religioten-WatchAnonym
  • 04.04.2018, 11:45h
  • Wenn er gegen die Eheöffnung ist, dann soll er gefälligst nicht gleichgeschlechtlich heiraten! Niemand zwingt ihn. Punkt!
    Aber ist das der Grund, Homosexuellen dann schon zu Lebzeiten die Hölle auf Erden zu bereiten?
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#2 agneta
  • 04.04.2018, 12:52h
  • Hoffentlich kennt dieser Christ die Sache mit dem Reichtum, dem Kamel und dem Nadelöhr! Oder verschenkt er das Geld, das er im Schweiße des Angesichts "verdient" an die geringsten seiner Brüder? Ach, ich Dummerchen vergaß, dass die Bibel nur für bestimmte Gruppen wortwörtlich gilt.
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#3 kuesschen11Profil
  • 04.04.2018, 12:54hFrankfurt/Main
  • Das ist eine "verdummbibelte" Äußerung eines Rugby-Stars. Na ja, Mormonen eben...
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#4 von_hinten_genommenAnonym
#5 Alexander_FAnonym
  • 04.04.2018, 13:10h
  • Da aber sprach die fliegende Teekanne zu Israel: wahrlich, ich sage dir, töricht der Sinn derer, die da glauben, ohne zu wissen. Denn siehe, der HERR ist nicht, und wer da ist reicher am Fleische, der reiche sich seinen Brüdern zur Speise, aufdass sie nicht hungerten.
    Amen.
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#6 DerStephanProfil
  • 04.04.2018, 13:18hNürnberg
  • Recht hat er!

    "Schwule und Lesben in die Hölle kämen, sofern sie nicht für ihre Sünden Buße tun."

    Kommen nicht alle in die Hölle die nicht zu Gott finden und Ihre Sünden Buße tun?
    Das gilt dann auch für Rugby-Stars.
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#7 paoloAnonym
  • 04.04.2018, 13:25h
  • Ich liebe solche äusserungen von menschen die an christianitismus leiden.Gefangen in ihrer eigenen welt ohne es mal zu merken labern sie verwirrtes zeugs daher.
    Es wir zeit christianitismus und andere verwandte ,monotheistisch psychlogische viren stämme ,als krankheit, die sie sind, zu erkennen und die menschliche zivilisation davon zu heilen.
    Aber allen ernstes..
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#8 remixbeb
  • 04.04.2018, 13:38h
  • So what?! Da ich nicht an Gott, den Teufel oder etwas anderes in diese Richtung glaube, kann ich auch nicht in Himmel oder Hölle kommen.
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#9 FredinbkkProfil
  • 04.04.2018, 13:54hBangkok
  • Staphylococcus regligiosa

    (Hirnzellenfresserbakterium)

    Uebertragung durch sogenanntes Weihwasser ,oft bei den Taufakten von bekannten Sekten...

    Bedauernswerter "Kranker"

    wie unser Paulus-Petrus Judas ect.......
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#10 von_hinten_genommenAnonym