Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?30937

Hinweise erbeten

Berliner Polizei fahndet nach homophobem Schläger

Mit Bildern aus einer Überwachungskamera soll ein Mann ermittelt werden, der im Dezember zwei Jugendliche schwulenfeindlich beleidigte und verletzte.


An dieser Stelle waren zuerst die Fahndungsbilder veröffentlicht

Zu Update springen: Gesuchter stellt sich

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Berliner Polizei um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am 10. Dezember letzten Jahres zwei Jugendliche im Bezirk Marzahn homophob beleidigt und gewalttätig angegriffen haben soll.

Laut Polizeibericht vom Donnerstag soll der Abgebildete gegen 0.30 Uhr, gemeinsam mit einem weiteren Unbekannten, die beiden Jugendlichen im Alter von 15 und 17 Jahren am Betriebshof Marzahn in der Landsberger Allee 565 ins Gesicht geschlagen und schwulenfeindlich beschimpft haben. Bei dem Gesuchten soll es sich um den Haupttäter handeln. Bei dem Angriff wurden die beiden Jugendlichen leicht verletzt.

- w - Video (51s) - Feiere Pride mit Levi's®

Sachdienliche Hinweise gesucht

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wer kennt den Abgebildeten und/oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat den Tatverdächtigen vor, während oder nach der Tatbegehung gesehen? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nehmen das Landeskriminalamt am Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Rufnummer (030) 4664-953124 oder per E-Mail an LKA531@polizei.berlin.de, die Internetwache oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (cw/pm)

 Update  6.4., 13.50h: Gesuchter stellt sich

Der mit den Bildern gesuchte Mann hat sich bei der Polizei gestellt. Laut einer Pressemitteilung der Polizei handelt es sich um einen 21-jährigen Berliner. Die weiteren Ermittlungen dauern an.



#1 herzesEhemaliges Profil
  • 06.04.2018, 14:53h
  • Schade, dass man diese Gewalttaten nicht so weit begleiten kann, um zu erfahren, wie das Urteil aufällt. So bleibe ich, ob berechtigt oder unberechtigt, auf dem Verdacht sitzen, dass eh wieder nix passiert.
    Das sehe ich jeden Tag bei der Arbeit mit Jugendlichen und in meinem Problemviertel.
    Die vierte Körperverletzung und die laufen am nächsten Tag und dauerhaft weiter frei rum. Ein Prozess beginnt sowieso erst frühestens nach 1/2 Jahr, wobei sie zwischenzeitlich schon wieder zweimal Mist gebaut haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Homonklin44Profil
  • 07.04.2018, 07:24hTauroa Point
  • Damit, dasser sich gestellt hat, reißt er dann auch noch Sympathiepunkte raus, klar.
    Dass man diesen Leuten nicht mal so etwas wie Gemeinschaftskunde-Unterricht oder soziale Stunden angedeihen lässt, ist schon leidlich. Sicher, da sind auch nicht alle dazu geeignet, die kann man nicht unvorherbereitet auf Menschen los lassen., aber vielleicht würde das Versetzen in eine Trainingssituation helfen, in der sie die Opferperspektive möglichst realistisch nachempfinden dürfen.

    Ein Berliner also. Mal kein Disput über seine ethnischen Wurzeln. Selten hier, aber möglich.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 MarcAnonym
  • 07.04.2018, 10:02h
  • Antwort auf #1 von herzes
  • Fühlte mich bisher hier auf queer.de gut informiert, auch über den Fortgang und die 'Nachwehen' solcher Straftaten. Und dass die Urteile nicht standgerichtlich an Ort und Stelle gefällt werden, liegt , denke ich, nicht nur an der Überlastung der Gerichte (und schon gar nicht an bewusster Verschleppung), sondern in der Natur der Sache, wenn alle rechtsstaatlichen Vorgaben eingehalten, alle Zeugen ermittelt und vernommen werden und auch die Rechte das Täters auf Berufung etc. gewahrt bleiben sollen. Ich hoffe aber auch, dass der Täter schnell und streng bestraft wird und zwar in einer Form, die ihn das eigene Verhalten überdenken lässt. Leider kann man Leute zwar leicht zu Geldstrafen oder Gefängnis verurteilen, aber ihre Geisteshaltung kann man nicht weg-urteilen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 herzesEhemaliges Profil
  • 08.04.2018, 14:08h
  • Antwort auf #3 von Marc
  • Selbst bei einem Geständnis, wo keine Unklarheiten mehr bestehen, kommt es erst nach frühestens 1/2 Jahr zu einer Gerichtsverhandlung. Die Jugendgerichte sind völlig überlastet und der Jugendliche nach der Zeit kann gar keinen Bezug mehr zwischen Strafe und Tat herstellen.
    Und Jugendliche werden von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst, selbst wenn ich als Betreuer zu verstehen gebe, dass derjenige mal einen Schuss vor den Bug braucht, um zu kapieren.
  • Antworten » | Direktlink »